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Thema: Kommentare zu Medienberichten Jan-März 2012


Bantli:
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Muss-nun-der-FlughafenSachplan-geaendert-werden/story/17732363

Gemäss Bazl macht die vorgesehene Betriebsvariante mit Ostanflügen nur Sinn, wenn die Stimmbürger Ja sagen zu einer Verlängerung der Piste 10/28 nach Westen.


Die Stimmbürger werden Ja sagen!

Die Absicht des Osten und Norden war deshalb mit dem Pistenmoratorium zu verhindern, dass es überhaupt zu einer Abstimmung kommt. Pech gehabt mit dem "Buebe-Trickli", soweit ist es nicht gekommen!


Ich bin mittlerweilen echt froh um die Behördeninitiative. Der Osten kann nun nicht mehr behaupten, das Vorgehen von Regierungsratm BAZL und UVEK sei demokratisch nicht legitimiert.



Variante J ist längst gesetzt.

Es geht nur noch darum, wie diese im Detail ausgestaltet werden soll. Der Osten und Norden wollten mit der Behördeninitiative den Süden und auch die Stimmbürger auf "super intelligente" Art und Weise austricksen. Diese hätten bei einer Annahme nicht mehr über einen Pistenausbau abstimmen dürfen. Dabei haben sie sich aber selber ein Riesen-Ei gelegt. Selber schuld. Wer so blöd ist und die anderen für dumm verkauft, gehört bestraft!



Das Forum hat immer noch seine Berechtigung.

Kapitulation vor Deutschland?

http://www.steigerlegal.ch/2012/01/28/flughafen-zuerich-schweiz-kapituliert-vor-deutschland/

Nun ja, auch Sicht von Basserdorf vielleicht, aber bei der Betriebsvariante J überwiegen die Vorteile insgesamt.


Die Rechtsanwälte sollten sich endlich daran gewöhnen, einen komplexen Sachverhalt auf die wesentlichen Punkte hinunterzubrechen, damit die "normalen" Bürger das Ganze verstehen und sie es deshalb auch interessiert. Sonst ist das Ganze für die Katz!



Fluglärm: Bundesrat erteilt UVEK Mandat für Verhandlungen mit Deutschland

http://www.news.admin.ch/dokumentation/00002/00015/?lang=de&msg-id=43426

Bern, 15.02.2012 - Der Bundesrat hat dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) das Mandat für Verhandlungen mit Deutschland über einen Staatsvertrag zu den An- und Abflügen auf den Flughafen Zürich erteilt. Zum Verhandlungsleiter ernannt hat die Landesregierung den Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), Peter Müller.

Ende Januar einigten sich Bundesrätin Doris Leuthard und der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer in Davos auf Grundzüge für eine Vereinbarung zur Nutzung des süddeutschen Luftraums für Anflüge auf den Flughafen Zürich. Um die Grundzüge weiter konkretisieren zu können, vereinbarten die beiden Verkehrsminister die Aufnahme von Verhandlungen für einen Staatsvertrag. Dieser Vertrag soll im Verlauf des Sommers zur Paraphierung vorliegen.

Der Bundesrat hat heute dem UVEK das Mandat für die Verhandlungen zu einem Staatsvertrag mit Deutschland erteilt. Die Delegation der Schweiz wird aus Vertretern des UVEK, des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten (EDA), des Kantons Zürich, des Flughafens Zürich und der Flugsicherung Skyguide bestehen. Zum Delegationsleiter ernannt hat der Bundesrat BAZL-Direktor Peter Müller. Um den Einbezug der Nachbarkantone und der Fluggesellschaft Swiss sicherzustellen, wird der Bund zudem eine Begleitgruppe unter der Leitung des UVEK einsetzen.

Da aufgrund der Verhandlungen Aussicht auf eine Einigung mit Deutschland in der Fluglärmfrage besteht, hat das UVEK beim Europäischen Gerichtshof ein Gesuch um Sistierung der Klage der Schweiz gegen die deutschen Einschränkungen zur Nutzung des süddeutschen Luftraumes eingereicht. Die Sistierung soll bis zum Abschluss der Staatsvertragsverhandlungen gelten.


Auch hier wieder ein einseitiges Entgegenkommen der Schweiz gegenüber Deutschland im Wissen, dass dieses schon seit Jahren auf Zeit spielt. Die Verhandlungsführung der Schweiz ist ein Jammer. Anders kann man dies nicht ausdrücken.



Ferner macht Fehr klar, dass sie kein Interesse am SP-Parteipräsidium hat, das nach einem Rücktritt von Christian Levrat frei würde. Das «machoide Balzen um Wählerstimmen» liege ihr nicht.


Aussage einer typisch Frustrierten!

Sie war immer sehr stolz auf ihr Netzwerk, wie das heute anstelle von "Päcklimachen" so schön heisst, aber nichts kam dabei heraus. Ihr verbissenes Gesicht alleine sagt schon viel aus, welche Macht-Person in ihr steckt. Auf solche Politikerinnen können wir getrost verzichten.



Thomas:
Kontrollator:
Mit den Fluglärmfairteilern geht es zu Ende:

Jacqueline Fehr kündigt Rücktritt an (Tagi, 26.2.12)

gut so!


Leider bleibt uns die Zicke noch für die Legislatur enthalten. Warum nicht gleich zurücktreten? Oder hofft sie etwa, dass man vor ihr auf den Knien rumrutscht, in der Hoffnung, sie solle doch bleiben?? Das wird nicht passieren.
Mit Sicherheit nicht. Es gibt niemand, es gibt keine Partei, die sie vermissen wird.

Das gute daran: Wenn sie nicht der Stadt Zürich in der Flughafenfrage auf die Füsse getreten wäre, so wäre sie heute vielleicht Fraktionspräsidentin. Wer fairteilen will, wird demokratisch abgestraft. Siehe Hans Hollenstein. Fairteiler abwählen!
Urs Hany und Marlies Bänziger nicht vergessen.

Besonders Marlies Bänziger hat die Abwahl verdient. Als Grüne:
Seasonal Flight Attendant bei Swissair (rund neun Monate)
Typisch: Geld mit der Fliegerei verdienen aber den Fluglärm in den Süden abschieben wollen.





Flughafenpolitik:
ZDF - Provinzflughafen Frankfurt Main

Frankfurt kann nur auf Sicht angeflogen werden, wie zu den Anfängen des Flugverkehrs.

Die Mindestsicht ist auf 600 Meter vorgeschrieben, ILS gibt es nicht, da das System direkt auf eine Autobahn hätte montiert werden müssen.


Beide ZDF-Berichte (Videos) sind aufschlussreich und sehr interessant!



Die vernünftigen Bürger sind dies- und jenseits der Grenze immer noch in der Mehrzahl.

Neue Töne im Fluglärmstreit

Die FDP Schwarzwald-Baar plädiert für mehr Sachlichkeit im Konflikt um die Anflüge nach Zürich

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/neue_toene_im_fluglaermstreit_1.15412640.html

Fluglärm sei in Südbaden kein Problem, findet Ralf-Roland Schmidt-Cotta. Im Auftrag der FDP Schwarzwald-Baar setzt er sich für eine sachliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein – und für einen Kompromiss im Fluglärmstreit.


Urteilt man im Fluglärmstreit, muss immer gut zwischen den Bürgern einerseits und den Politikern andererseits unterschieden werden. Schweizer und Deutsche Bürger sind nicht Feinde! Das muss wieder einmal in aller Form gesagt werden. Feinde sind nur einige wenige Politiker, die ein künstliches Feindbild geradezu zelebrieren und für ihre eigenen Zwecke missbrauchen. Dem muss endlich Einhalt geboten werden! Die vernünftigen Bürger dies- und jenseits der Grenze sind schliesslich immer noch in der Mehrzahl.



Bantli:
Die vernünftigen Bürger sind dies- und jenseits der Grenze immer noch in der Mehrzahl.

Neue Töne im Fluglärmstreit

Die FDP Schwarzwald-Baar plädiert für mehr Sachlichkeit im Konflikt um die Anflüge nach Zürich

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/neue_toene_im_fluglaermstreit_1.15412640.html

Fluglärm sei in Südbaden kein Problem, findet Ralf-Roland Schmidt-Cotta. Im Auftrag der FDP Schwarzwald-Baar setzt er sich für eine sachliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein – und für einen Kompromiss im Fluglärmstreit.


Urteilt man im Fluglärmstreit, muss immer gut zwischen den Bürgern einerseits und den Politikern andererseits unterschieden werden. Schweizer und Deutsche Bürger sind nicht Feinde! Das muss wieder einmal in aller Form gesagt werden. Feinde sind nur einige wenige Politiker, die ein künstliches Feindbild geradezu zelebrieren und für ihre eigenen Zwecke missbrauchen. Dem muss endlich Einhalt geboten werden! Die vernünftigen Bürger dies- und jenseits der Grenze sind schliesslich immer noch in der Mehrzahl.


Wahrscheinlich in der Mehrzahl. Aber leider nicht an der Macht.



Verhandeln oder nur Theaterspiel?

Die vom VFSN durchgeführte Umfrage im Tourismusgebiet Schwarzwald bei Hoteliers ergab deutlich, dass der Fluglärm dort überhaupt keine Rolle spielt. Deshalb übernehmen heute einige wenige, süddeutsche Politiker die Rolle der Taliban. Sie pochen auf das Zählen von Flugzeugen, um vom fehlenden Fluglärm abzulenken. Es ist deshalb höchste Zeit, dass Berlin hier endlich einmal entschieden einschreitet. Sonst verkommt das Ganze noch mehr, als das was es bereits schon ist, zu einem Theaterspiel!



Bantli:
Verhandeln oder nur Theaterspiel?

Die vom VFSN durchgeführte Umfrage im Tourismusgebiet Schwarzwald bei Hoteliers ergab deutlich, dass der Fluglärm dort überhaupt keine Rolle spielt. Deshalb übernehmen heute einige wenige, süddeutsche Politiker die Rolle der Taliban. Sie pochen auf das Zählen von Flugzeugen, um vom fehlenden Fluglärm abzulenken. Es ist deshalb höchste Zeit, dass Berlin hier endlich einmal entschieden einschreitet. Sonst verkommt das Ganze noch mehr, als das was es bereits schon ist, zu einem Theaterspiel!


Wenn Berlin einschreiten soll, muss man Dossiers verknüpfen. Oder allenfalls den deutschen Militärjet kaufen.


Zuletzt bearbeitet: 06.03.12 23:32 von Thomas


Bis jetzt will man von deutscher Seite noch keine Paket-Lösung, aber warten wir einmal ab!



Nur mündliches Zugeständnis

Wie der Bundesrat in einer Anfrage von Nationalrat Lukas Reimann (svp., St. Gallen) ausführt, war der deutsche Verkehrsminister Peter Ramsauer nicht bereit, die deutsche Flexibilität bezüglich Anflüge in den Tagesrandstunden in der Absichtserklärung festzuhalten. Er habe eine entsprechende Bereitschaft am 28. Januar in Davos mündlich an der Medienkonferenz bekundet.


Also entweder steht man unter befreundeten Staaten zu seinem Wort oder man lässt Probleme ungelöst.



"Erfolg für Fluglärmgegner dank SVP-Abweichlerin", TA vom 20. März 2012

Regierungsrat Stocker hat sich gestern im Kantonsrat mit einem "engagierten, wortreichen Votum" gegen das SP Postulat für weniger Flüge in der Nacht und am frühen Morgen, gewehrt. Die Regierung versuche die Bevölkerung "bestmöglich" vor Lärm zu schützen.

Im November 2007 haben die Stimmbürger den von der Zürcher Regierung vorgeschlagenen ZFI angenommen. Im §11.5 des Flughafengesetzes steht, dass die Behörden des Kantons Zürich darauf hinwirken, dass der Richtwert NICHT ÜBERSCHRITTEN wird und dass sie RECHTZEITIG die in ihrer Kompetenz liegenden Massnahmen zu ergreifen haben. Zudem ist in diesem Flughafengesetz zu lesen, dass die Behörden Einfluss auf die Flughafenbetreiberin und den Bund nehmen sollen.

Seit 2008 wird der Richtwert erheblich überschritten. Bei der Lärmbekämpfung seitens der Behörden ist es bislang nur bei Versuchen geblieben, obwohl ein klare Auftrag des Stimmvolkes von MÜSSEN vorliegt.

Frau Gabrielas Winkler (FDP) meinte gestern lakonisch:" Zugenommen hat nicht der Fluglärm, sondern der Lärm um den Fluglärm". Dank der neuen Zusammensetzung des Kantonsrates werden jetzt auch die Anliegen der Bevölkerung wahrgenommen und dringen mittlerweile bis in die verstopften Ohren des bürgerlichen Blocks. Kein Wunder also, dass diese Ohren nun den Lärm besser hören (müssen).

Ursula Hofstetter
8127 Forch



Fluglärm-Verhandlungen: Schweiz und Deutschland legen Vorstellungen dar

Nachdem sie zum Auftakt der Verhandlungen Anfang März die Modalitäten festgelegt hatten, präsentierten die beiden Delegationen heute ihre Vorstellungen für den Inhalt des Vertrages. Dabei stellten sie fest, dass die Positionen deutlich auseinanderliegen. Die Delegationen überprüfen nun, wie die unterschiedlichen Positionen überbrückt werden könnten.


Keine faulen Kompromisse seitens der Schweiz gegenüber Deutschland! So ist das im Schweizer Umweltschutzgesetz festgehaltene Prinzip "Möglichst wenig Menschen mit möglichst wenig Fluglärm zu belasten" nicht verhandelbar.

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Lärm-Beschwerden: laerm@zurich-airport.com Tel 043 816 21 31  

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