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Thema: Kommentare zu Medienberichten Juli-Sept 2012


Sie haben offenbar kein Interesse an einer Diskussion. Schade. Auch gegenseitiger Respekt würde für mich zur Lebensqualität in der Region Zürich gehören.



Ruedi_Lais:
Sie haben offenbar kein Interesse an einer Diskussion. Schade. Auch gegenseitiger Respekt würde für mich zur Lebensqualität in der Region Zürich gehören.


Dann erklären Sie doch mal, warum ein gekröpfter Anflug nicht sinnvoll sein soll???

Und erklären Sie, warum die 2 Pistenverlängerungen mehr Kapazität bedeuten sollen?

Und warum soll nicht das Stimmvolk darüber entscheiden, ob eine Pistenverlängerung möglich sein soll? Es ist absurd, dass gerade Sie anderen vorwerfen, kein Interesse an einer Diskussion zu haben, wenn Sie eine Volksabstimmung verhindern wollen.


Zuletzt bearbeitet: 10.07.12 20:30 von Thomas


Ruedi_Lais:

Die SP ist gegen den Gekröpften Nordanflug, weil sie gegen neue Flugrouten ist, die den anderen Regionen praktisch nichts bringen und nur neuen Streit mit Deutschland bewirken.

Der Gekröpften Nordanflug ist keine neue Flugroute, nur eine kleine Variante ein Flugroute in einer Höhe wo der Lärm doch schon stark reduziert ist. Der Gekröpften Nordanflug wurde schon immer hin und wieder geflogen. Wieso soll das Streit mit Deutschland bewirken wenn es im Staatsvertrag steht? Kann mann sich denn noch mehr in die Hosen machen und auch noch freiwillig auf die minimsten Gegenleistungen die man in diesem Vertrag hat freiwillig verzichten?
Lustig, dass die SP sich aber für die komplett neue Flugroute "Südanflug" extrem stark gemacht hat. Zuerst um den Flughafen zu retten und dann um Lärm zu verteilen, damit auch die bösen, bösen Gnomen von der Goldküste ihr Fett abbekommen. Oder habe ich jetzt mal wieder Goldküste mit Schwamendingen verwechselt?



Thomas:
Auch dass eine Pistenverlängerung die Kapazität erhöht ist eine seit langem widerlegte Falschaussage. Solche Rattenfänger sind in unserem Parlament, es ist zum ......

Richtig. mit einer simplen Grafik erklärt die man auch bei der SP, Grünen und GLP begreifen müsste: Eine Pistenverlängerung erhöht die Kapazität nicht!



Kontrollator:
Thomas:
Auch dass eine Pistenverlängerung die Kapazität erhöht ist eine seit langem widerlegte Falschaussage. Solche Rattenfänger sind in unserem Parlament, es ist zum ......

Richtig. mit einer simplen Grafik erklärt die man auch bei der SP, Grünen und GLP begreifen müsste: Eine Pistenverlängerung erhöht die Kapazität nicht!


Leider macht es keinen Sinn, gegen Ideologen zu argumentieren. Das sollte auch Thomas Morf begreifen. Lobbyieren im Kantonsrat würde vielleicht was bringen, wenn der Kantonsrat mit 90 zu 80 gegen das Pistenverbot gewesen wäre, aber soweit ich mich erinnere war es 100 zu 64 - da müsste er netto 19 KR umstimmen, so gut wie aussichtslos.

Es kommt ja eh zu einer Abstimmung zu den Pisten. Das grossflächige Werben hierzu sollte der Regierungsrat und die Aviatik übernehmen - wie schon beim Pistenbauverbot. Der VFSN kann seine paar tausend Mitglieder und deren Freunde beeinflussen. So haben wir schon die letzte Attacke der Fairteiler erfolgreich abgewendet.



Ruedi_Lais:
Sie haben offenbar kein Interesse an einer Diskussion. Schade. Auch gegenseitiger Respekt würde für mich zur Lebensqualität in der Region Zürich gehören.
Hä? Thomas hat doch fleissig und sachlich diskutiert. Oder ist es nur dann eine Diskussion wenn man bedingungslos JA sagt zur der unfehlbaren Meinung eines notorischen Fluglärmfairteilers? Ich konnte auch keinen mangelnden Respekt ausmachen. Das Problem ist wohl eher, dass Herrn Lais die Fakten ausgegangen sind und sich mit der Ausflucht "keine Diskussion möglich" vor einer Antwort drücken will.



Kontrollator:
Ruedi_Lais:
Sie haben offenbar kein Interesse an einer Diskussion. Schade. Auch gegenseitiger Respekt würde für mich zur Lebensqualität in der Region Zürich gehören.
Hä? Thomas hat doch fleissig und sachlich diskutiert. Oder ist es nur dann eine Diskussion wenn man bedingungslos JA sagt zur der unfehlbaren Meinung eines notorischen Fluglärmfairteilers? Ich konnte auch keinen mangelnden Respekt ausmachen. Das Problem ist wohl eher, dass Herrn Lais die Fakten ausgegangen sind und sich mit der Ausflucht "keine Diskussion möglich" vor einer Antwort drücken will.


Genau. Von einem Politiker, der eine Abstimmung verhindern will, weil er klar befürchten muss, dass die Volksmehrheit nicht seiner Meinung ist, von dem muss ich mir nicht vorwerfen lassen, ich sei gegen eine sachliche Diskussion.



@Ruedi Lais

Was mir immer wieder auffällt ist, dass Sie mit juristischen Spitzfindigkeiten versuchen, die Gegner im Süden auszubremsen. Zwar sind ihre Aussagen in der Regel formal und juristisch korrekt, aber politisch trotzdem nicht erfolgreich. Der Grund besteht darin, dass Sie versuchen, den Gegner mit Formalien zu entmutigen, anstatt ihre wahren Absichten klar bekanntzugeben. Das kommt beim Stimmbürger und im Parlament schlecht an. Dieser Hang zu Formalitäten verhinderte auch, dass Sie bisher trotz zugegebenerweise sehr guten Sach- und Dossierkenntnissen, politisch nicht erfolgreicher waren.



Thomas:
Von einem Politiker, der eine Abstimmung verhindern will, weil er klar befürchten muss, dass die Volksmehrheit nicht seiner Meinung ist, von dem muss ich mir nicht vorwerfen lassen, ich sei gegen eine sachliche Diskussion.


Sei nicht so empfindlich!



Bantli:
@Ruedi Lais

Was mir immer wieder auffällt ist, dass Sie mit juristischen Spitzfindigkeiten versuchen, die Gegner im Süden auszubremsen. Zwar sind ihre Aussagen in der Regel formal und juristisch korrekt, aber politisch trotzdem nicht erfolgreich. Der Grund besteht darin, dass Sie versuchen, den Gegner mit Formalien zu entmutigen, anstatt ihre wahren Absichten klar bekanntzugeben. Das kommt beim Stimmbürger und im Parlament schlecht an. Dieser Hang zu Formalitäten verhinderte auch, dass Sie bisher trotz zugegebenerweise sehr guten Sach- und Dossierkenntnissen, politisch nicht erfolgreicher waren.


Noch bedenklicher ist es, wenn man wider besseres Wissen lügt. Z.B., dass die Pistenverlängerungen massiv mehr Flugverkehr bedeuten würden.



Rhetorische Frage: Was macht man, wenn es auf einer Strasse immer wieder zu Staus kommt?

Verlängert man sie? Nein, natürlich nicht. Bei Flugpisten ist das nicht anders.


http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2472&Itemid=131



Eine Pistenverlängerung bewirkt keine Kapazitätssteigerung. Erst wenn die Landepiste frei ist, darf das folgende Flugzeug zur Landung ansetzen, bzw. den Missed Approach Point passieren.

Eine Verlängerung der Piste 10/28 erhöht die Kapazität nicht. Sie erhöht jedoch generell die Sicherheit und die Verfügbarkeit der Piste 28 bei besonderen Wetterlagen und verhindert damit zusätzliche Überflüge über dicht besiedeltes Wohngebiet der Stadt Zürich.



Volksinitiative

Christian Bretscher, alt Kantons- und Verfassungsrat, Zürich sowie Geschäftsführer von ProFlughafen sollte zusammen mit anderen interessierten Kreisen in der Lage sein, eine gültige Volksinitiative zu den Pistenverlängerungen auf die Beine zu stellen. Gleichgültig aus welcher Ecke sie auch immer kommen mag, ist sie in jedem Fall zu unterstützen. Das Volk und nicht der Kantonsrat, sollte in dieser wichtigen Frage das letzte Wort haben.



Florianspolitik der Pistenverlängerungsgegner

Die Fluglärmverlagerung in den Süden ist die wahre Absicht des Ostens und Nordens, die gegen Pistenverlängerungen sind. Diese Florianspolitik beträffe ausgerechnet die Stadt Zürich und Region im Süden, wo mit Abstand am meisten Menschen wohnen.



Kommentar VFSN

http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2622&Itemid=1

NZZ, 12.07.2012
Im besten Fall für die Anwohner im Süden wird es ab 2020 nur noch bei Bise und schlechter Sicht Südanflüge geben.

Das hört sich gut an. Was aber verschwiegen wird - Der Flughafen will die Landungen durch Südstarts geradeaus ersetzen. Diese sind dann 3-4 mal lauter und nicht nur während 30 Minuten. Es gilt weiterhin wachsam zu sein und zu kämpfen.



Bantli:
Fluglärmstreit

«Verlogene Argumentation»

Nicht infrage kommt dieses Szenario für die Kantonsrätin Gabriela Winkler (fdp., Oberglatt). Sie meint: «Ein Zumiker Ohr ist nicht empfindlicher als ein Nürensdorfer oder ein Aargauer.» Die zusätzliche Belastung komme für alle Regionen unerwartet, es brauche deshalb eine faire Verteilung. Dass nun der ZFI ins Feld geführt werde, um den Süden zu entlasten, hält Winkler für unehrlich: «Da stecken abstimmungstaktische Überlegungen dahinter – die Pistenverlängerungen werden nur angenommen, wenn der Süden zustimmt.» Auch für Kantonsrat Ruedi Lais (sp., Wallisellen) ist die Argumentation «der Flughafen-Lobby verlogen». Solange Wachstums-Phantasien und Pistenverlängerungen im Raum stünden, könne keine ehrliche Diskussion geführt werden. Robert Brunner (gp., Steinmaur) glaubt nicht, dass eine Entlastung des Südens den ZFI positiv beeinflussen würde, da in dieser Region kaum Emissionsgrenzwerte überschritten würden. Umso mehr ärgert er sich: «Das Gejammer im Süden ist langsam unerträglich.»


Selber Lügner! Die Fairteiler rüsten zum letzten Kampf. Wie üblich haben sie nur Lügen, Faktenverdrehungen und Polemiken zu bieten. Aber mit dem Satz: Die Pistenfairlängerung kommt nur durch wenn der Süden mitmacht." hat sie recht. Und der macht nur mit, wenn sich für ihn die Lage wirklich verbessert. Keine Anflüge mehr und keine Südstarts geradeaus. Rudi Lais phantasiert wie üblich an allen Fakten vorbei und Robert Brunner beweist, dass er nach wie überhaupt nichts begriffen hat. Verständnis für die nicht betroffenen Süddeutschen heucheln aber sich über das "Gejammer" der Gockhausner und Schwamendinger aufregen. Noch deutlicher kann man seine Inkompetenz in dieser Frage gar nicht zeigen!

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