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Thema: Kommentare zu Medienberichten Okt-Dez 2012


Hier die Beiträge.



Bantli:
Baden-Württemberg Fluglärm: Hauk attackiert Kretschmann

http://www.suedkurier.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/aktuelles/baden-wuerttemberg/Fluglaerm-Hauk-attackiert-Kretschmann;art417921,5709122

Auch am Bodensee hagelt es heftige Kritik.


Bodensee? Was die hören ist derjenige Lärm von Friedrichshafen der nicht über die Schweiz ausgelagert werden kann...



Öl ins Feuer hat zudem der Flughafenchef gegossen: Vor Parlamentariern soll er laut Beteiligten unlängst den gekröpften Nordanflug über den Osten entlang der Thur ins Spiel gebracht haben – und von der «Ertüchtigung des Ostanflugs» gesprochen haben.


Die «Ertüchtigung des Ostanflugs» kommt mir bekannt vor!



Der Süden umgarnt den resignierenden Osten

http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/der-sueden-umgarnt-den-resignierenden-osten-1.17664327

Im Fluglärmstreit gibt sich der Osten Zürichs desillusioniert - nun erhält er aber von einer Stiftung aus dem Süden Schützenhilfe
Die Vereinigung Bürgerprotest Fluglärm Ost sieht kaum mehr Chancen, die zusätzlichen Anflüge am Abend abzuwenden. Derweil macht die Stiftung gegen Fluglärm aus dem Süden mit einem eigenwilligen Vorschlag auf sich aufmerksam.


Die Idee ist zwar an und für sich interessant, aber der Bund hat leider anderes vor!

Der Deal des Bundes Pistenverlängerungen gegen Parallelpisten-Verzicht ist längst gemacht. Da besteht kaum Aussicht, den Bund noch umzustimmen. Der Süden muss sich deshalb auf Variante J und das Flugregime mit Pistenverlängerungen konzentrieren. Natürlich muss dort der gekröpfte Nordanflug mit einfliessen.



Bantli:
Der Süden umgarnt den resignierenden Osten

http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/der-sueden-umgarnt-den-resignierenden-osten-1.17664327

Im Fluglärmstreit gibt sich der Osten Zürichs desillusioniert - nun erhält er aber von einer Stiftung aus dem Süden Schützenhilfe
Die Vereinigung Bürgerprotest Fluglärm Ost sieht kaum mehr Chancen, die zusätzlichen Anflüge am Abend abzuwenden. Derweil macht die Stiftung gegen Fluglärm aus dem Süden mit einem eigenwilligen Vorschlag auf sich aufmerksam.


Die Idee ist zwar an und für sich interessant, aber der Bund hat leider anderes vor!

Der Deal des Bundes Pistenverlängerungen gegen Parallelpisten-Verzicht ist längst gemacht. Da besteht kaum Aussicht, den Bund noch umzustimmen. Der Süden muss sich deshalb auf Variante J und das Flugregime mit Pistenverlängerungen konzentrieren. Natürlich muss dort der gekröpfte Nordanflug mit einfliessen.


Der Osten hat mit seiner Idee "Fluglärmverteilung" seit Jahren aufs falsche Pferd gesetzt. Selbst wenn die Ideen der Stiftung für die Anwohner im Osten objektiv besser sind als Variante J, die Organisationen dort würden sich das niemals eingestehen, da es ja eine Idee aus dem "bösen, egoistischen, unsolidarischen, geldgierigen und flughafenturboistischen" Süden ist - ganz schlimm, von der "Goldküste".



Bürger Frust Ost findet es affengeil, dass jetzt der Fluglärm wieder im Norden konzentriert werden soll.
Gestern wollten sie noch fairteilen.
Einfach nur peinlich diese verlogene Ego-Bande



Wie ernst ist es dem Flughafen wirklich mit dem GNA?

Ein GNA, der nicht oder nur selten benutzt wird, bringt nichts.

Wenn der GNA dem Flughafen nur als Zückerli im SIL-Prozess dient, um dann schliesslich doch mehrheitlich über den Süden anfliegen zu können, ist der Sinn und Zweck dessen sicher nicht erfüllt. Dies im Auge zu behalten, ist wichtig. Ähnlich verhält es sich mit der zu kurzen Ostpiste, wo es wieder den Süden trifft. Für den GNA sein heisst deshalb noch lange nicht, auf Pistenverlängerungen zu verzichten.







Bantli:
Umsetzung des Fluglärm-Staatsvertrages

Gekröpfter Nordanflug ist keine Option mehr

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/gekroepfter-nordanflug-ist-keine-option-mehr-1.17671759

Nicht mehr als Option enthalten ist im Bericht der gekröpfte Nordanflug. Dieser sei «technisch als nicht machbar» taxiert worden, sagte Bazl-Sprecher Urs Haldimann auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Vor allem der Kanton Aargau hatte sich vehement gegen diese Anflugvariante über die Atomanlagen im unteren Aaretal gewehrt.


Lustig, technisch nicht machbar:
Vor allem der Kanton Aargau hatte sich vehement gegen diese Anflugvariante über die Atomanlagen im unteren Aaretal gewehrt.

Früher, als man noch ehrlich war, nannte man das politisch nicht machbar.





Kontrollator:
Bantli:
Umsetzung des Fluglärm-Staatsvertrages

Gekröpfter Nordanflug ist keine Option mehr

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/gekroepfter-nordanflug-ist-keine-option-mehr-1.17671759

Nicht mehr als Option enthalten ist im Bericht der gekröpfte Nordanflug. Dieser sei «technisch als nicht machbar» taxiert worden, sagte Bazl-Sprecher Urs Haldimann auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Vor allem der Kanton Aargau hatte sich vehement gegen diese Anflugvariante über die Atomanlagen im unteren Aaretal gewehrt.


Lustig, technisch nicht machbar:
Vor allem der Kanton Aargau hatte sich vehement gegen diese Anflugvariante über die Atomanlagen im unteren Aaretal gewehrt.

Früher, als man noch ehrlich war, nannte man das politisch nicht machbar.



Sorry, aber wenn ich Abschnitt 2.1.5 in folgendem Dokument

http://www.vfsn.ch/images/stories/INFO/SIL_Staatsvetrag2012_28183.pdf

durchlese, so kann ich keinesfalls daraus ableiten, dass der GNA nicht machbar sein soll. Ich nehme nicht an, dass die Machbarkeit übers Wochenende definitiv abgeklärt wurde.

Das der GNA in der alten Version 2008 abgelehnt wurde, das ist doch uralter und eiskalter Kafi...

Neu ist halt einfach, dass der GNA nun CNA heisst, "Curved Northern Approach". Sonst ein Sturm im Wasserglas.


Zuletzt bearbeitet: 09.10.12 13:13 von Thomas


Thomas:

Sorry, aber wenn ich Abschnitt 2.1.5 in folgendem Dokument

http://www.vfsn.ch/images/stories/INFO/SIL_Staatsvetrag2012_28183.pdf

durchlese, so kann ich keinesfalls daraus ableiten, dass der GNA nicht machbar sein soll. Ich nehme nicht an, dass die Machbarkeit übers Wochenende definitiv abgeklärt wurde.

Das der GNA in der alten Version 2008 abgelehnt wurde, das ist doch uralter und eiskalter Kafi...

Neu ist halt einfach, dass der GNA nun CNA heisst, "Curved Northern Approach". Sonst ein Sturm im Wasserglas.

Ich habe mich auch gewundert. Gekröpft, das geht unmöglich, gekrümmt hingegen schon.
Kann mir jemand den Unterschied erklären?
(Oder kommt es daher, dass sich jetzt gewisse Zahnärzte krümmen vor Wut? (Sorry, nur für Insider, aber Thomas weiss schon wer gemeint ist))



Gekrümmt löst gekröpft ab, aber wo ist jetzt "gopfverdeckel" der Unterschied? Da kommt ja keine Sau mehr draus!
Dorisli Leuthard stammt bekanntlich vom Aargau und plötzlich ist von heute auf morgen der GNA technisch nicht machbar. Da hat die Aargauer Lobby aber gute Arbeit geleistet, dass von Luftfahrtexperten anerkannte Fakten einfach so schnell über Bord geschmissen werden.



Oder kommt es daher, dass sich jetzt gewisse Zahnärzte krümmen vor Wut?


Da muss ich ja "voll Rohr" lachen!



Gekrümmter Nordanflug

Der SIL-Staatsvertrag gibt da auf Seite 9 unter 2.1.5 nähere Auskunft.

Der vor 4 Jahren abgelehnte GNA ist mit dem vorliegend in Betracht gezogenen gekrümmten Nordanflug nicht zu vergleichen. Jener war ein Sichtanflugverfahren. Er erfüllte die Sicherheitsanforderungen des BAZL nicht und wurde daher abgelehnt. Weil er als Verfahren auf Sicht konzipiert war, war ausserdem nur ein beschränkter Kurvenflug möglich (ansonsten die Piloten die Piste aus den Augen verlieren würden). Daher kam der gekurvte Nordanflug auf Piste 14 nur von Westen her in Frage.


Fazit
Der gekrümmte Nordanflug ist nichts anderes als ein GNA mit dem Unterschied, dass er nicht als Sichtanflugverfahren zum Einsatz kommt. Von dem war aber schon seit langem keine Rede mehr. Dass ein modernes Satellitennavigationssystem, kombiniert mit Bodenstationen zum Einsatz kommt, ist doch eine Selbstverständlichkeit. Warum das BAZL soviel Konfusion macht, ist absolut unverständlich.



Ich habe schon Angst gehabt, dass jetzt wegen den "GNA-Neuigkeiten" ein paar SchneiserInnen durchdrehen!

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