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Thema: Kommentare zu Medienberichten Okt-Dez 2012


Bantli:
Piste nicht verlängern


Dreimal dürft ihr raten, was folgt: Südanflüge!!!


Klar, faire Sache: Der Osten hat die Arbeitsplätze und wir den Fluglärm. Saubere Sache, jede Seite bekommt etwas.



Das Fluglärmforum Süd ist wie immer "brand aktuell", d.h. die letzte Medienmitteilung stammt vom 2. Juli 2012. Meist gibt es grössere zeitliche Verzögerungen, weil der Text eine ganze Seite umfasst!

http://www.fluglaermforum.ch/medien.html



Abkommen gescheitert und keiner wundert sich.

http://www.blick.ch/news/politik/fluglaerm-streit-deutsche-wollen-neu-verhandeln-id2118895.html#top

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Zeit-zum-Nachverhandeln-ist-vorbei--31721562

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Uvek-will-Staatsvertrag-nicht-nachverhandeln/story/16073092

Die Maximalforderung im Staatsvertrag hat nicht gereicht. Die Schweizer werden sicher noch mehr nachgeben, oder gleich nochmals den unfähigen Leuenberger hinsenden, er unterschreibt sofort...

Tatsache ist, gemäss Lärmmessungen hat Deutschland keinen Lärm. Es sind deutsche Flugzeuge die lärmen, wo sind den da die deutschen Vorschriften? Wo die strengen Regeln im eigenen Land. 1/3 der Passagiere sind Deutsche. Der Hauptlärm fällt noch immer in der Nähe der Pisten an und das ist im Kanton Zürich und nicht Deutschland.

Es ist an der Zeit, dass die Schweiz neue Regeln definiert. Es wird einfach wieder von Norden angeflogen (gekrümmt?). Am Gotthard werden die Lastwagen mal sehr gründlich geprüft...
Mal sehen was dann passiert. Die Lufthansa- & deutsche Pseudo-Swiss werden kaum den Anflug der eigenen Flieger verhindern lassen. Ansonsten können wir dann 10 Jahre mit dieser Basis weiterstreiten. Gemäss Luftfahrtindustrie sind die Flieger bis dann ja unhörbar.



Zuletzt bearbeitet: 26.11.12 22:07 von Fox


Es ist an der Zeit, dass die Schweiz neue Regeln definiert. Es wird einfach wieder von Norden angeflogen (gekrümmt?). Am Gotthard werden die Lastwagen mal sehr gründlich geprüft...
Mal sehen was dann passiert. Die Lufthansa- & deutsche Pseudo-Swiss werden kaum den Anflug der eigenen Flieger verhindern lassen. Ansonsten können wir dann 10 Jahre mit dieser Basis weiterstreiten. Gemäss Luftfahrtindustrie sind die Flieger bis dann ja unhörbar.


Gute Idee und Vorschlag, der auch die Schweizer Betroffenen endlich berücksichtigt!



Die Schweiz kann nur in einem Punkt m.E. nachgeben - man kann Deutschland die Verlängerung der Pisten 16 und 28 gem. SIL-Variante J zusagen.



Verlängerung der Pisten 16 und 28 gem. SIL-Variante J

Die Verlängerung der Pisten 16 und 28 gem. SIL-Variante J ist vom Bund längst beschlossene Sache. Dass der Kanton ZH in einer Volksabstimmung zustimmen wird, ist höchstwahrscheinlich. Die bekannten Gründe dafür, möglichst wenig Menschen mit Fluglärm belasten und ein stabilerer, sicherer Flugbetrieb als bisher, sprechen für sich.



Bantli:
Verlängerung der Pisten 16 und 28 gem. SIL-Variante J

Die Verlängerung der Pisten 16 und 28 gem. SIL-Variante J ist vom Bund längst beschlossene Sache. Dass der Kanton ZH in einer Volksabstimmung zustimmen wird, ist höchstwahrscheinlich. Die bekannten Gründe dafür, möglichst wenig Menschen mit Fluglärm belasten und ein stabilerer, sicherer Flugbetrieb als bisher, sprechen für sich.


Der kritische Punkt: Wenn man es Deutschland vertraglich zusichert, so könnte dies gerade den Widerstand in der Bevölkerung antreiben. Das Verhältnis zu diesem Nachbarstaat ist zerrüttet, und das nicht ohne Grund.



Pistenverlängerungen

Der kritische Punkt: Wenn man es Deutschland vertraglich zusichert, so könnte dies gerade den Widerstand in der Bevölkerung antreiben.


Ganz gleicher Meinung. Das Zürcher Stimmvolk muss unabhängig vom Druck Deutschlands über einen eventuellen Pistenausbau entscheiden können! Die Argumente die dafür sprechen, genügen. Der Bund übt selbstverständlich Druck aus. Das zeigt auch klar der Zeitplan, den er immer noch einzuhalten versucht. Die Zürcher Stimmbürger werden sich aber im Gegensatz zur Zürcher und Schweizer Regierung, nicht all zu sehr davon beinflussen lassen.



Schwarzpeter-Spiel geht weiter.

Stocker zum Staatsvertrag

«Das ist für mich nicht nachvollziehbar»

http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/das-ist-fuer-mich-nicht-nachvollziehbar-1.17852700

[...]

Was bedeutet die Sistierung der Ratifizierung für die Flughafenplanung aus Zürcher Sicht? Wird zum Beispiel die Planung des Pistenausbaus am Flughafen Zürich auch gestoppt?

Der Sachplan Infrastruktur Luftfahrt wird normal weitergeführt. Bezüglich Pistenausbau haben wir schon immer gesagt: Ein allfälliges Gesuch des Flughafens prüfen wir erst, wenn der Staatsvertrag von beiden Staaten ratifiziert ist.


Der Zürcher Regierungsrat drückt sich vor einer klaren Stellungsnahme bezüglich Pistenausbau und verweist stattdessen auf den Bund. Das mittlererweile seit Jahren dauernde Schwarzpeter-Spiel ist der Sache dabei überhaupt nicht dienlich. Hier haben sich die Deutschen und Schweizer Politiker gegenseitig überhaupt nichts vorzuwerfen. Beide sehen nur aufs eigene Hemd. So lässt sich das Fluglärmproblem langfristig für beide Seiten nicht zufriedenstellend lösen. Wieder mehr Sachlichkeit ist längst angesagt!



http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/nicht-nachverhandeln-nur-praezisieren-1.17857284

Eine Dame aus Hohentengen verwies auf schwarze Äpfel in ihrem Garten und sagte: «Die Schadstoffemissionen sind fast noch schlimmer als der Lärm.»


Mit schwarzen Äpfeln meinte die Dame wohl die Abgase deutscher Lastwagen, denn Hohentengen wird nicht direkt überflogen, sondern seitlich mit einem Abstand von 1800 m zur Flugspur.

Fluglärm-Vergleich Hohentengen und Männedorf

http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-downloads/Laermkarte-Suedanflug-14.html

Lärmkarten des Südanflugs

http://www.bantliz.com/suedanflug/laermkarten-suedanflug.htm



Die Theatergruppe "REGION OST" buhlt um Aufmerksamkeit.

"REGION OST" IST "IRRITIERT"

http://www.cash.ch/news/alle/flughafen_zuerich_schreibt_planung_fuer_pistenausbau_aus_af-1244307-448

Die Behördenorganisation "Region Ost" nimmt die Ausschreibung der Pistenausbau-Planungsarbeiten "äusserst irritiert" zur Kenntnis, wie sie in einem Communiqué schreibt. Bevor Pistenausbauten ins Auge gefasst würden, solle der Flughafen Alternativen aufzeigen, wie der Flugverkehr auf alle Himmelsrichtungen verteilt werden könne - und zwar ohne Pistenausbau, hält die "Region Ost" fest.


Lärm und Immissionen werden nicht verteilt, wie immer wieder von den notorischen Fluglärmverteilern Ost gefordert. Einfach einmal kurz das Umweltschutzgesetz konsultieren!

Die "Region Ost" werde sich weiterhin vehement gegen eine Verlängerung der Pisten einsetzen. Die Folge wäre nämlich eine "inakzeptable, einseitige Mehrbelastung des Ostens mit Fluglärm", wie es in der Mitteilung heisst. Präsidentin der "Region Ost" ist die Winterthurer FDP-Stadträtin Barbara Günthard-Maier.


Die Drohgebärden kennen wir langsam und sind nach der verheerenden Niederlage bei der letzten Abstimmung über ein Pistenausbaustopp nicht all zu ernst zu nehmen. Schlecht gespielt!



Hans, wir sind doch Ingenieure - wir könnten ja eine Arbeitsgemeinschaft machen und den Pistenausbau planen. Ein Cousin von mir hat eine Baufirma mit ca. 30 Leuten, der kann das ganze dann betonieren.



Thomas

Bisher haben vor allem im Osten ansässige Firmen (Baufirma Eberhard, Kloten) vom Flughafenausbau profitiert. Warum soll nicht auch einmal der Süden ein wenig davon profitieren!



Thomas:
Hans, wir sind doch Ingenieure - wir könnten ja eine Arbeitsgemeinschaft machen und den Pistenausbau planen. Ein Cousin von mir hat eine Baufirma mit ca. 30 Leuten, der kann das ganze dann betonieren.
Machen wir doch eine "Kreativ-Demo". 10'000 mit Pickel und Schaufel, das gibt für jeden Meter Piste 20 Mann. Müsste doch an einen Nachmittag zu schaffen sein
Schliesslich wollen wir doch unseren lieben Freunden im Osten zu einer sicheren Piste verhelfen!



Kontrollator:
Thomas:
Hans, wir sind doch Ingenieure - wir könnten ja eine Arbeitsgemeinschaft machen und den Pistenausbau planen. Ein Cousin von mir hat eine Baufirma mit ca. 30 Leuten, der kann das ganze dann betonieren.
Machen wir doch eine "Kreativ-Demo". 10'000 mit Pickel und Schaufel, das gibt für jeden Meter Piste 20 Mann. Müsste doch an einen Nachmittag zu schaffen sein
Schliesslich wollen wir doch unseren lieben Freunden im Osten zu einer sicheren Piste verhelfen!


Ich denke, man könnte sich als Flughafen auch Pistenmeter sponsern lassen. Dafür darf man dann als Sponsor die Farbgebung/Beschriftung des Betons gestalten. Der VFSN kann so z.B. den abhebenden Piloten vom Birchwiler Villenhügel guten Flug wünschen - "Schöne Fairien und sichere Landung auf der fairlängerten Ostpiste."


Zuletzt bearbeitet: 01.12.12 17:21 von Thomas
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