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Thema: Kommentare zu Medienberichten Apr-Jun 2013


Hier die Beiträge.



I'll Always Love You

14. Mai 2013 18:15

Pilot wirft falsche Whitney Houston aus der Maschine

http://www.20min.ch/entertainment/story/22094374

Weil sich eine Passagierin eines American Airlines-Fluges nicht zu benehmen wusste, legte der Pilot eine Zwischenlandung ein. Die Frau hatte einfach nicht aufgehört, Whitney-Houston-Songs zu trällern.


Diesen Lärm mussten wenigstens nur die Flugzeuginsassen ertragen! *g



http://www.20min.ch/panorama/news/story/Pilot-muss-pinkeln---aus-Cockpit-ausgesperrt-19352002

Im vergangenen Monat wurde nach Medienberichten bei einer Air-India-Maschine der Autopilot deaktiviert, während beide Piloten in der Business-Class ein Nickerchen machten.
Die Piloten sollen Stewardessen gebeten haben, solange im Cockpit die Stellung zu halten.
(gux/sda)


Stewardessen am Autopiloten

So kann man sparen und die Piloten kommen mit etwas Glück, ausgeruht an!



«Wer bringt denn die Passagiere? Wer bitte?»

http://www.derbund.ch/wirtschaft/Wer-bringt-denn-die-Passagiere-Wer-bitte/story/20466045

Von Arthur Rutishauser. Aktualisiert vor 27 Minuten 85 Kommentare

Swiss-Chef Harry Hohmeister warnt vor zu hohen Flughafengebühren und droht mit einem Abbau der Flotte.


Leere Drohungen von Swiss-Chef Harry Hohmeister, über die sich der Flughafen keine allzu grosse Sorgen zu machen braucht. So schnell, wie angedroht, wandert die Swiss nicht vom Zürcher Flughafen ab! Die Vorteile, auch mit etwas höheren Gebühren, sind einfach viel zu gross. Der Poker des Deutschen Harry Hohmeister ist in seinen Landen üblich und sehr einfach zu durchschauen.



Die Linken haben schon ein fragwürdiges Demokratieverständnis. Gegen einen positiven Pistenausbauentscheid würden sie ein Referendum machen, aber im andern Fall soll dem Volk die Mitsprache verweigert werden.



Bantli:
Podiumsveranstaltung HEV

http://www.vfsn.ch/index.php?option=com_events&task=view_detail&agid=160&year=2013&month=06&day=06&Itemid=2

Donnerstag, 6. Juni 2013, 19:30 - 22:00

Sommerveranstaltung des HEV Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Bassersdorf, Nürensdorf

zum Thema Fluglärmsituation in der Region und zukünftige Auswirkungen des Staatsvertrages. Mit anschliessender Podiumsdiskussion.

Referenten:

Frau Ursula Moor, Präsidentin SBFZ Schutzverband Flughafen, Gemeindepräs. Höri
Fritz Kauf, Presseverantwortlicher, BFO Bürgerprotest Fluglärm Ost
Dr. Walter Rohr, Präsident Fluglärmsolidarität
Thomas Morf, Präsident VFSN

Bassersdorf, Franziskuszentrum, Äussere Auenstrasse


Thomas Morf sollte sich m.E. von Fairteilern fernhalten und keine Angriffsfläche bieten.



Thomas Morf sollte sich m.E. von Fairteilern fernhalten und keine Angriffsfläche bieten.


Dein Einwand gegen eine Teilnahme von Thomas Morf an diesem Event kann ich gut verstehen. Es ist eben eine Abwägung zwischen demonstrativ Fernbleiben oder sich den Fairteilern mit ihren faulen Argumenten stellen.



Thomas:
Bantli:
Podiumsveranstaltung HEV

http://www.vfsn.ch/index.php?option=com_events&task=view_detail&agid=160&year=2013&month=06&day=06&Itemid=2

Donnerstag, 6. Juni 2013, 19:30 - 22:00

Sommerveranstaltung des HEV Kloten, Opfikon-Glattbrugg, Bassersdorf, Nürensdorf

zum Thema Fluglärmsituation in der Region und zukünftige Auswirkungen des Staatsvertrages. Mit anschliessender Podiumsdiskussion.

Referenten:

Frau Ursula Moor, Präsidentin SBFZ Schutzverband Flughafen, Gemeindepräs. Höri
Fritz Kauf, Presseverantwortlicher, BFO Bürgerprotest Fluglärm Ost
Dr. Walter Rohr, Präsident Fluglärmsolidarität
Thomas Morf, Präsident VFSN

Bassersdorf, Franziskuszentrum, Äussere Auenstrasse


Thomas Morf sollte sich m.E. von Fairteilern fernhalten und keine Angriffsfläche bieten.


Den Oestlern schwimmen langsam die Felle davon.



Regierungsrat Ernst Stocker zur Kritik der Swiss

«Drohungen kommen nicht gut an»

http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/drohungen-kommen-nicht-gut-an-1.18086965

Interview: Andreas Schürer

[...]

Im aviatischen Bereich herrscht Unsicherheit. Die Ratifikation des Staatsvertrags mit Deutschland ist blockiert, nun ist auch in der Schweiz die Diskussion über das künftige Flugregime ins Stocken geraten. Der Bund will den Sachplan etappieren: Bevor die Flugrouten definiert werden, sollen kleinere Projekte wie Schnellabrollwege gesichert werden. Ist das sinnvoll?

Wir befürworten dies. Angesichts der heutigen Unsicherheiten kann der Sachplan wohl nicht als Ganzes ins Trockene gebracht werden. Schnellabrollwege und Umrollungen kann man aber gut vorziehen.


Der Bund will den Sachplan etappieren: Scheibchenweise wird Variante J mit Pistenverlängerungen realisiert.



Bantli:
Der Süden, allein

Und wie wäre uns, wenn wir alle schlicht und einfach an die Gesetze halten würden, z.B. Raumplanungsgesetz. Die deutsche Sperre darf definitiv nicht dazu benutzt werden unsere Gesetze auszuhebeln, so wie das die anti-demokratischen Nord, Ost und Westler wollen. Wie absolut lächerlich die Aktion ist, zeigt schon die Unterschrift von St. Gallen. Wer keine Betroffenen hat muss sie eben erfinden.



Nachhaltigkeitsprinzip verbietet, Fluglärm grossflächig zu verteilen.

Verfassung und Gesetz erteilen der Verteilung des Fluglärms grundsätzlich eine Absage.

Bundesgericht hat im September 2004 zudem entschieden, dass die Zahl der Anwohner, die von Lärmeinwirkungen über den Immissionsgrenzwerten betroffen werden, möglichst klein zu halten ist.

Für Südanflüge besteht keine Rechtsgrundlage

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/fuer-suedanfluege-besteht-keine-rechtsgrundlage-1.2452951

Christopher Tillman, Meilen/Zürich

24. April 2009

Seit über 2000 Tagen wird frühmorgens und teilweise abends von Süden her gelandet. Diese Südanflüge basieren zwar formell auf einem noch geltenden vorläufigen Betriebsreglement. Doch es gibt keine raumplanungsrechtliche Grundlage, die Südanflüge und Abflüge über die Stadt Zürich zulässt. Insofern sind Südanflüge illegal. Ein neues Betriebsreglement für den Flughafen Zürich muss die Anforderungen der Raumplanung und des Umweltrechts erfüllen. Die Kompetenz zur Planung der Bodennutzung steht den Kantonen und nicht dem Bund zu. Der Bund hat bei der Erfüllung seiner eigenen Aufgaben die Erfordernisse der kantonalen Raumplanung zu berücksichtigen. Verfassungsziel der Raumplanung sind die zweckmässige, haushälterische Nutzung des Bodens und die geordnete Besiedlung.

Im Richtplan aus dem Jahr 1995 wurden daher die An- und Abflugwege im Nahbereich des Flughafens Zürich für die nächsten 25 Jahre grob festgelegt. Dieser Richtplan legt in seinem Teilrichtplan Verkehr die An- und Abflugwege so fest, dass diese im Norden bis Weiach und im Osten über die Stadt Kloten führen. Es gibt hingegen mit Ausnahme des sogenannten «left turn» ab Piste 16 keine An- und Abflugrouten über die Stadt Zürich und die Gemeinden der Bezirke Meilen, Uster und Pfäffikon. Dieser Richtplan, der weder Südanflüge noch Südabflüge geradeaus oder nach rechts über die Stadt Zürich vorsieht, ist für die Vertreter des Kantons im Unique-Verwaltungsrat wie für den Regierungsrat verbindlich. Die alleinige Gewichtung wirtschaftlicher Interessen an der ungeschmälerten Offenhaltung des Flughafens durch den Regierungsrat und seine Vertreter im Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG ist daher ein Verstoss gegen den Richtplan 1995. Eine Öffnung des Südens für Flugrouten müsste mit einer Richtplanänderung durch den Kantonsrat erfolgen.

Im engeren Bereich rund um den Flughafen Zürich leben rund 450 000 Personen. Dabei ist der Süden mit rund 47 Prozent aller Bewohner das dichtestbesiedelte Gebiet. Es folgt der Osten mit rund 89 000 Einwohnern. Daraus folgt, dass bei An- und Abflugrouten im Süden klar mehr Personen lärmbetroffen sind als bei Flugrouten im Norden und Osten. Ein wichtiges Anliegen der Raumplanung ist es, die Wohnqualität zu fördern. Wohngebiete sind mit schädlichen, lästigen Einwirkungen möglichst zu verschonen. Nachteilige Auswirkungen auf die natürlichen Lebensgrundlagen, auf Bevölkerung und Wirtschaft sollen vermieden und gering gehalten werden. Siedlungen sind also vor neuem Fluglärm zu schützen. Das heisst: keine neuen An- und Abflugrouten im Süden des Flughafens. Da der Norden und der Osten weniger dicht besiedelt sind als der Süden, drängt sich aus Gründen der Effizienz auch mit den deutschen Einschränkungen durch die DVO eine Lösung auf, die eine Landung von Norden oder mindestens von Osten her ohne Nutzung des deutschen Luftraums ermöglicht.

Die verfassungsrechtlich verlangte haushälterische Nutzung des Bodens zielt auf eine optimale räumliche Zuordnung verschiedener Nutzungen. Das Konzentrationsprinzip des Raumplanungsrechts verlangt, dass Siedlungen und Lärmquellen konzentriert angelegt werden, und verbietet die Streubauweise. Verschiedene Nutzungen sollen nicht durchmischt werden. Das Nachhaltigkeitsprinzip der Bundesverfassung verlangt das dauerhafte Erhalten natürlicher Lebensgrundlagen und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Natur und der Beanspruchung durch den Menschen. Es ist mit dem Nachhaltigkeitsprinzip nicht vereinbar, den Fluglärm grossflächig wirken zu lassen. Verfassung und Gesetz erteilen damit der Verteilung des Fluglärms grundsätzlich eine Absage.

Das umweltrechtliche Vorsorgeprinzip besagt zudem, dass denkbare Belastungen durch überlegte Vorsorge nach Möglichkeit verhindert werden sollen. Daran anknüpfend hat das Bundesgericht im Hinblick auf den Flughafen Zürich im September 2004 festgehalten, dass die Zahl der Anwohner, die von Lärmeinwirkungen über den Immissionsgrenzwerten betroffen werden, möglichst klein zu halten ist. Zudem widerspricht das Bestreben, neben regelmässigen morgendlichen Landungen auch abendliche Anflüge über den dicht besiedelten Süden des Flughafens zu leiten, dem öffentlichen Interesse (BGE 1A.172/2004, E. 4.2). Auch wenn aus dem umweltrechtlichen Vorsorgeprinzip und dem Nachhaltigkeitsprinzip kein absoluter Anspruch auf Ruhe besteht, sind diese Prinzipien gerade für die Gemeinden im Süden des Flughafens ein wichtiges Argument gegen künftige An- und Abflugrouten über ihr Gebiet.




Stimmbürger votierten schon mehrfach gegen eine Fluglärmverteilung

Die Stimmbürger haben der Fluglärmverteilung schon mehrfach eine Absage erteilt, zuletzt beim Pistenverlängerungs-Moratorium.

Klare Absage an die Fluglärmverteilungs-Initiative

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/fairflug-initiative-hochrechnung-ablehnung-1.3685943

Ja-Anteil bei 25 Prozent – Lokale Zustimmung im Osten und Norden

27. September 2009, 13:06

Die «Fairflug»-Initiative hatte im Kanton Zürich keine Chance. Über 75 Prozent der Stimmberechtigten lehnten das Begehren zur gleichmässigen Verteilung des Fluglärms um den Zürcher Flughafen ab.

Adrian Krebs

Derart brutal wie «Fairflug» hat der Zürcher Souverän eine Initiative schon lange nicht mehr abgestraft. Das Volksbegehren für eine zusätzliche Verteilung des Fluglärms erhielt lediglich 24,8 Prozent Ja-Stimmen. Vor allem im Süden des Flughafens und in den vom Fluglärm weniger stark betroffenen Gebieten scheiterte «Fairflug» überdeutlich. In Stallikon beispielsweise legten weniger als 9 Prozent der Stimmbürger ein Ja ein.

Das Gesamtergebnis kontrastiert scharf mit der teilweise sehr deutlichen Zustimmung von 18 Gemeinden im Osten und Norden des Flughafens. Namentlich im Tösstal, wo die Lärmemissionen aus dem Ostanflug stark sind, hat die Bevölkerung mit Anteilen von gegen drei Vierteln für eine stärkere Verteilung votiert. Dort hätte man sich von der Einführung des gekröpften Nordanflugs und des bis jetzt nicht benutzten Anflugs auf die Piste 32 offenbar eine Entlastung erhofft.





Die EU-Kommission hat ein Verfahren gegen Deutschland wegen Verletzung europäischen Rechts eingeleitet. Deutschland müsse bei der Planung von Flugrouten die Folgen für Natur und Umwelt prüfen.

Quelle: NZZ online, 30.5.2013 15:05


Genauer müsste Deutschland die Folgen für Natur, Mensch und Umwelt prüfen!



Ost-/Nord-/West-Fluglärmallianz macht Florianspolitik, statt Bewohner zu schützen.

Für den VFSN macht die in der Stellungnahme aufgezeigte Stossrichtung wenig Sinn, wie Thomas Morf auf Anfrage gestern erklärte. Die Fluglärmorganisationen in den anderen Himmelsrichtungen forderten gebetsmühlenartig eine gerechte und faire Verteilung der Lasten: «Gleichzeitig fordern sie, dass die Pisten nicht verlängert werden und somit die Verfügbarkeit für Landungen von Osten möglichst gering bleibt.» Das heisst Südlandungen auch am Abend und in der Nacht.

Das zeigt die Verlogenheit der Ost-/Nord-/West-Fluglärmallianz, die Bewohner rings um den Flughafen herum zu schützen!



Katz- und Mausspiel des Flughafens.

Sonja Zöchling, Sprecherin des Flughafens, lässt den Pizza-Service-Vergleich und die Kritik der Swiss nicht gelten. Der Flughafen habe zwar tatsächlich die Aufnahme des Südstarts geradeaus zum Verspätungsabbau bei Nebel und Bise in den SIL beantragt. Dieser regle aber die Langfristplanung. Gegenwärtig gebe es keinen Grund, dieses Startverfahren voranzutreiben. Die Zahl der Lärmbetroffenen würde dadurch aus heutiger Sicht unverhältnismässig stark erhöht. Ändern könne sich diese Beurteilung, wenn zum Beispiel die Südanflüge durch den gekrümmten Nordanflug ersetzt würden. Die Arbeiten für dieses Verfahren würden weiter vorangetrieben, sagt Zöchling.


Eine allfällige Einführung des gekrümmten Nordanflugs ändert nichts an der Tatsache, dass mit Südstarts straight die Zahl der Lärmbetroffenen stark erhöht würde. Man beachte die Formulierung "aus heutiger Sicht", was heisst, morgen kann alles wieder ändern. Die Leute welche meinen, mit der Einführung des gekrümmten Nordanflugs wären alle Probleme gelöst, sind folglich gewarnt!

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Lärm-Beschwerden: laerm@zurich-airport.com Tel 043 816 21 31  

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