Fluglärm-DiskussionsforumHeader Ein | Aus
Seiten: 1 2 3 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Kommentare zu Medienberichten Juli-Dez 2013


Martin Bäumle ist für den Süden nicht mehr wählbar.

Kontrollator:
Es ist nicht mehr ganz korrekt die GLP als Fluglärmverteilerpartei anzuprangern. Sie will den Fluglärm ganz klar konzentrieren, im Süden!


Martin Bäumle/GLP ist wie ein Weihnachtskalender: In jedem Satz lässt er sich ein Türchen offen, um sich ja nie definitiv festzulegen. Als Opportunist geht es ihm dabei vor allem um die Optimierung von Stimmen. Noch wichtiger ist jedoch sein persönlicher Machterhalt. Das Paktieren mit dem Osten, Norden und Süden, sowie mit den Fluglärmverteilern der SP, erstaunt vor diesem Hintergrund nicht mehr. Die Probleme mit den neuen Flugrouten sind dabei völlig nebensächlich. Martin Bäumle ist deshalb für den Süden nicht mehr wählbar!



Das Kommentarforum als Minenfeld

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/karriere/Das-Kommentarforum-als-Minenfeld/story/29551718

Aktualisiert vor 8 Minuten 8 Kommentare

Wegen Onlinekommentaren verloren zwei ZKB-Mitarbeiter ihren Job. Das Beispiel zeigt: Öffentliche Kritik am Chef ist auch im Digitalzeitalter tabu. Bei der Ahndung bewegen sich aber auch Firmen auf dünnem Eis.

[...]

Die ZKB-Mitarbeiter verfassten ihre Kommentare vom Arbeitscomputer aus. Ein weiterer Fehler, wie sich zeigt. Denn Arbeitgeber können per Weisung festlegen, wie Mitarbeiter mit den Arbeitsutensilien umzugehen haben. Grenzen setzt ihnen praktisch nur der Datenschutz.


Hier darf jede(r) auch gegen den Chef schreiben mit der Empfehlung, dafür den Privatcomputer zu gebrauchen!

http://www.bantliz.com/suedanflug/nutzungsbedingungen.htm

Die Anonymität im Forum ist jederzeit voll gewährleistet. Nur auf gerichtliches Verlangen hin würde die Email notfalls herausgegeben. Der Name der hinter einem Pseudonym steckt, ist auch dem Forumsbetreiber im allgemeinen nicht bekannt.



Bantli:
Martin Bäumle ist für den Süden nicht mehr wählbar.

Kontrollator:
Es ist nicht mehr ganz korrekt die GLP als Fluglärmverteilerpartei anzuprangern. Sie will den Fluglärm ganz klar konzentrieren, im Süden!


Martin Bäumle/GLP ist wie ein Weihnachtskalender: In jedem Satz lässt er sich ein Türchen offen, um sich ja nie definitiv festzulegen. Als Opportunist geht es ihm dabei vor allem um die Optimierung von Stimmen. Noch wichtiger ist jedoch sein persönlicher Machterhalt. Das Paktieren mit dem Osten, Norden und Süden, sowie mit den Fluglärmverteilern der SP, erstaunt vor diesem Hintergrund nicht mehr. Die Probleme mit den neuen Flugrouten sind dabei völlig nebensächlich. Martin Bäumle ist deshalb für den Süden nicht mehr wählbar!


Hab ich schon immer gesagt und den noch nie auf einen Wahlzettel geschrieben. Und werde ich auch nie tun.



Thomas
Da musst auch Du Dich kritisieren lassen, Hans. Warum hast Du V. Diener für den Ständerat gewählt anstatt Christoph Blocher?
Darf ich die Frage stellen was Blocher bisher gegen die Südanflüge unternommen hat? Also ich meine konkrete Taten nicht die grosse Klappe!



Bantli:
Martin Bäumle/GLP ist wie ein Weihnachtskalender: In jedem Satz lässt er sich ein Türchen offen, um sich ja nie definitiv festzulegen. Als Opportunist geht es ihm dabei vor allem um die Optimierung von Stimmen. Noch wichtiger ist jedoch sein persönlicher Machterhalt. Das Paktieren mit dem Osten, Norden und Süden, sowie mit den Fluglärmverteilern der SP, erstaunt vor diesem Hintergrund nicht mehr. Die Probleme mit den neuen Flugrouten sind dabei völlig nebensächlich. Martin Bäumle ist deshalb für den Süden nicht mehr wählbar!
Er will halt um jeden Preis Bundesrat werden, da ist jedes Mittel recht. Vielleicht merkt er eines Tages, dass er auch Stimmen aus dem Süden braucht. Die wird er aber nicht mehr bekommen.



Er will halt um jeden Preis Bundesrat werden, da ist jedes Mittel recht.

Agieren statt Lavieren!



Fluglärm: Dällikon und Regensdorf vor Bundesgericht erfolglos

http://www.toponline.ch/zuerich/detail/art/fluglaerm-daellikon-und-regensdorf-vor-bundesgericht-erfolglos-001656031/

09.10.2013 12:00 - von: rof

Die Gemeinden Dällikon und Regensdorf sind mit ihrem Kampf um eine Lärmreduktion bei Starts ab Piste 28 vom Flughafen Zürich zumindest vorerst erfolglos geblieben. Laut Bundesgericht haben sie ihre Beschwerde gegen den BAZL-Entscheid zu spät erhoben.

[...]

Sie verlangten darin, dass das BAZL anzuhalten sei, im Abflug 28 unverzüglich sämtliche notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um das Siedlungsgebiet der beiden Gemeinden soweit möglich von direkten Überflügen und vom übermässigen Fluglärm dauerhaft zu entlasten.



Es ging den beiden Gemeinden im Kern ihrer Klagen gar nicht um die Verlegung des Abdrehpunkts, sondern um die Beibehaltung der zu kurzen Ostpiste. Mit allen Tricks wird versucht, eine Verlängerung der zu kurzen Piste 28 zu verhindern. Anstatt den Fluglärm zu reduzieren, möchte man ihn in den dicht besiedelten Süden abschieben.





Kommentar
Endlich!!! Fliegeroberst A.D. Rolf Weckesser abtreten!


Hoffentlich folgen bald die Fairteiler den 50 Pappnasen aus Waldshut.



Zur Auflösung der BI Waldshut.

Es gibt, im Gegensatz zu den wenigen BI-Waldshut Extremisten, auch vernünftige Stimmen in Süddeutschland, die sich um einen echten Kompromiss mit der Schweiz bemühen. Als Beispiel dazu soll dieser, wenn auch schon etwas ältere NZZ-Artikel vom 5. März 2012 dienen.

Neue Töne im Fluglärmstreit

http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/uebersicht/neue-toene-im-fluglaermstreit-1.15412640

Die FDP Schwarzwald-Baar plädiert für mehr Sachlichkeit im Konflikt um die Anflüge nach Zürich

Zürich 5. März 2012

Fluglärm sei in Südbaden kein Problem, findet Ralf-Roland Schmidt-Cotta. Im Auftrag der FDP Schwarzwald-Baar setzt er sich für eine sachliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein – und für einen Kompromiss im Fluglärmstreit.

Der 60-jährige Donaueschinger Industrieanwalt und FDP-Politiker Ralf-Roland Schmidt-Cotta hat ein Flair für Geschichte. Den schon lange schwelenden Streit um die Anflüge auf den Flughafen Zürich sieht er nicht in gegenwärtigen Lärmbelastungen begründet, sondern in archaischen Verhaltensmustern: «Es ist ein Kampf zweier Alemannen-Stämme», findet Schmidt-Cotta, der ursprünglich aus Westfalen stammt und «die Schweiz im Studium in Lausanne und später von Südbaden her kennen- und schätzen gelernt hat», wie er sagt.

Die Schweizer Seite habe den Nährboden für die Streitigkeiten geschaffen, indem sie die Bevölkerung in Südbaden in Flughafenfragen lange ignoriert habe. In den letzten Jahren hätten sich nun aber seine Landsleute verrannt: «Wenige Aktivisten haben eine Stimmung geschaffen, in der mit Scheuklappen haltlose Maximalforderungen gestellt werden und sich viele Vernünftige nicht mehr getrauen dagegenzuhalten.» Für solche Aussagen hat Schmidt-Cotta auch schon anonyme Briefe erhalten. In einem hiess es zum Beispiel: «Sie sind zu intelligent für die Region – verschwinden Sie!»

«Abstruse Behauptungen»

Schmidt-Cotta ist geblieben – und er gibt auch keine Ruhe. Von der FDP Schwarzwald-Baar hat er den Auftrag erhalten, auf beiden Seiten der Grenze Verbündete zu suchen für ein Projekt, aus dem eine gemeinsame Regionalpolitik resultieren soll. Themen, welche die Grenzregionen viel stärker als heute gemeinsam angehen sollten, gibt es für den Donaueschinger viele: Bildung, Kultur, Gesundheit, Strassen- und Schienenverkehr, das mögliche Atomendlager in Benken – und natürlich den Flughafen Zürich.

Letztgenanntes Thema vergiftet für Schmidt-Cotta viel zu lange schon das Klima und hat für ihn deshalb eine Schlüsselfunktion. Die deutsche Seite müsse in den anstehenden Verhandlungen über die Anflüge nach Zürich im Sinne des fairen Umgangs miteinander von ihren «abstrusen Behauptungen» abkommen – denn Fluglärm stelle in der Schwarzwald-Region überhaupt kein Problem dar, sagt Schmidt-Cotta.

Namentlich die geforderte Abschaffung des Warteraums Rilax über Donaueschingen ziele in den luftleeren Raum, «weil man hier die Flugzeuge allenfalls sieht, aber nicht hört». Von Lärm könne jedenfalls keine Rede sein. Die südbadische Bürgerbewegung ziehe ihre Kraft denn auch nicht aus der tatsächlichen Belastung, sondern aus archaischen Antagonismen – «im Endeffekt sind das Nationalisten, die man von amtlicher Seite viel zu lange hofiert hat».

Lärmanalyse heranziehen

Nun müssten die Gräben allmählich zugeschüttet werden, findet der Donaueschinger Politiker. Der Gefahr, dass sich nach der Davoser Absichtserklärung zum Fluglärmstreit die Fronten weiter verhärten, müsse entgegengewirkt werden – die Initiative der FDP Schwarzwald-Baar komme daher gerade im richtigen Moment.

Als Basis für einen Kompromiss zwischen der Schweiz und Deutschland müsse die von Angela Merkel und Pascal Couchepin in Auftrag gegebene Lärmanalyse aus der Schublade gezogen werden, die Aussagen über die tatsächliche Lärmbelastung macht.

Berücksichtigt werden müsse, dass die Schwarzwald-Region vom Tourismus lebe – aber die Grundlage der Lösung müsse die Lärmbelastung sein, nicht die Zahl der Anflüge: «Man misst die Emissionen von Rasenmähern ja auch nicht in Stückzahlen, sondern in Dezibel.»

Mentalitätswandel gefordert

Bei den freisinnigen Kollegen in Zürich rennt Schmidt-Cotta mit seinen Visionen offene Türen ein. Parteipräsident Beat Walti zeigt sich dankbar für «den konstruktiven Ansatz aus Süddeutschland, zumal gewöhnlich nur die immergleichen Dogmen wiederholt werden». Prüfenswert sei auch der Ansatz, ein gemeinsames Regionalverständnis zu entwickeln: «Es ist sicher vernünftig, in verschiedenen Bereichen nach Lösungen zu suchen, die unabhängig von Landesgrenzen sind.»

Für Schmidt-Cotta braucht es einen Mentalitätswandel der Süddeutschen und der Nordschweizer, damit ein Regionalverständnis entwickelt werden kann. Den Anfang macht der Donaueschinger mit den Schweizer Freisinnigen. Schmidt-Cotta sagt: «Erste Kontakte haben stattgefunden, aber die Mühlen mahlen langsam, und die Grenzen aus den Köpfen zu bringen, ist wohl eine Jahrhundertaufgabe.»




Nicht einmal ein Nachtflugverbot wird der deutschen Bevölkerung von den eigenen Politikern zugestanden.

http://www.fnp.de/nachrichten/politik/Union-und-SPD-wollen-Laerm-von-Gueterzuegen-und-Flugzeugen-verringern;art673,681155

An Flughäfen wollen Union und SPD gesetzlich eine stärkere Differenzierung bei den lärmabhängigen Nutzungsentgelten verankern, die Fluggesellschaften zahlen. Im Verhältnis teurer werden sollen laute Jets sowie nächtliche Starts und Landungen. Zugleich vereinbarten Union und SPD aber: «Generelle Betriebsbeschränkungen mit einem Nachtflugverbot lehnen wir ab.» Auf Bundesebene kritisierten die Grünen, Flugverbote von 22.00 bis 6.00 Uhr würden vielen Bürgern zumindest eine ruhigere Nacht ermöglichen. In Rheinland-Pfalz bilden die Grünen allerdings mit der SPD eine Landesregierung, die sich zur Rund-um-die-Uhr-Genehmigung für den Hunsrück-Flughafen Hahn bekennt.


Der Flughafen Zürich schützt mit seinem Nachtflugverbot schon lange auch die deutsche Bevölkerung. Das ist auch recht so, denn Fluglärm kennt schliesslich keine Grenzen. Deutschlands übertriebene Forderungen hingegen, gegenüber der Schweiz, stehen im argen Widerspruch zu dem, was der deutschen Bevölkerung durch die Verweigerung eines Nachtflugverbots bei inländischen Flughäfen zugemutet wird.



Müsterchen, wie mit der Frankfurter Bevölkerung und ihrer Nachtruhe umgegangen wird.

20. März 2013

Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen "Es gibt kein Nachtflugverbot"

http://www.fr-online.de/flughafen-frankfurt/nachtflugverbot-am-frankfurter-flughafen--es-gibt-kein-nachtflugverbot-,2641734,22168148.html

Trotz Nachtflugverbotes hat es am Frankfurter Flughafen seit Jahresbeginn weit über 200 Flüge zwischen 23 und 5 Uhr gegeben - teils mit skurrilen Begründungen. Das geht aus einer Dokumentation über die Verstöße vor, die die Bürgerinitiative Sachsenhausen jetzt vorgelegt hat.

Rechtzeitig vor dem Jahrestag des sogenannten Leipziger Urteils hat die Bürgerinitiative Sachsenhausen eine umfangreiche Dokumentation über Starts und Landungen nach 23 Uhr vorgelegt. Nach Einschätzung der BI gibt es so viele Ausnahmegenehmigungen während der sogenannten Mediationsnacht, die von 23 bis 5 Uhr dauert, dass von einem Nachtflugverbot keine Rede sein könne. Am Mittwoch wurde die Dokumentation, die auf den Daten des Deutschen Fluglärmdienstes (DFLD) beruht, im Wintergarten von BI-Sprecherin Ursula Fechter vorgestellt.

Die schönsten Begründungen

Gern hätte Fechter an diesem Vormittag vorgeführt, wie laut es in ihrem Zuhause seit Inbetriebnahme der Nordwestbahn am 21. Oktober 2011 geworden ist, doch es herrscht Ostwind – und richtig laut wird es erst, wenn die Flugzeuge die neue Landebahn in Richtung Westen ansteuern. Mit am Tisch sitzen drei Mitstreiter: Ina Hauck, Hanspeter Günster und Martin Hertel. Sie berichten: „Wir sind nach Wiesbaden gefahren, haben Akten eingesehen und Ausnahmegenehmigungen kopiert.“

Die vorgelegte Dokumentation enthält nicht nur Details wie die benutzte Bahn, die Airline und den Ziel- beziehungsweise Herkunftsort, sondern auch „eine Auswahl der schönsten Begründungen der örtlichen Luftaufsicht“, des Landes-Wirtschaftsministeriums. So wurde für die elf Starts zwischen 0.00 und 1.30 Uhr in der „Winternacht“ vom 13. März notiert: „Der Beginn der Enteisung der Luftfahrzeuge lag vor 00:00.“ In einer solchen Winternacht hätte man eher mit dem Enteisen beginnen müssen, meinen die Fluglärmgegner.

„Das Flugzeug kann aufgrund des Regens nicht beladen werden. Die Frachttüren sind geschlossen, um die Elektronik des Flugzeugs zu schützen“, lautet die Begründung für eine andere Ausnahmegenehmigung. In nur 30 Minuten würden die Genehmigungen erteilt, da könnten die Begründungen kaum überprüft werden.

Insgesamt habe es seit Jahresbeginn bis zum 17. März 248 Flüge in der Mediationsnacht von 23 bis 5 Uhr gegeben, wobei Lufthansa und Condor „die Spitzenreiter“ bei den Ausnahmegenehmigungen seien.

In den Stunden vor und nach dem Nachtflugverbot, also von 22 bis 23 Uhr und von 5 bis 6 Uhr wurden 5320 Flüge registriert. In den Nachtrandstunden herrsche Hochbetrieb, so die BI. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum 88758 Flugbewegungen. Bei rund 30 Prozent handele es sich um Kurzstreckenflüge von weniger als 500 Kilometern, die durch Reisen mit der Bahn ersetzt werden sollten.

Das Leipziger Urteil

Der Planfeststellungsbeschluss zum Flughafen-Ausbau wurde am 4. April 2012 vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigt. Leipzig hat sich nicht – wie von Fluglärmgegnern gefordert – für ein Nachtflugverbot während der gesetzlichen Nacht von 22 bis 6 Uhr ausgesprochen.

Die Landesregierung hat mittels eines sogenannten Planklarstellungsverfahrens eine Betriebsbeschränkung für den Flughafen von 23 bis 5 Uhr verfügt, die eine Reihe von Ausnahmen zulässt.




Nötige Pistenausbauten und Schweizer als Milchkühe der deutschen Swiss.

Thomas Kern, CEO des Flughafens Zürich, äussert sich im Interview mit FuW über die neuen Gebühren, die Hassliebe zu den Kunden und die Wachstumsfelder, wenn der Airport aus allen Nähten platzt.

http://www.fuw.ch/article/wir-verdienen-erstmals-die-kapitalkosten/

Wann rechnen Sie mit der Ratifizierung des Staatsvertrags mit Deutschland?
Wenn die neue Regierung in Deutschland ihre Arbeit aufnimmt, wird sie die Vorteile des Vertrags schnell erkennen. Sollte das nicht der Fall sein – dann wird es ein endloser Weg. Das Geld für die nötigen Pistenausbauten geben wir erst aus, wenn wir Gewissheit haben und der Kanton Zürich dafür seine Zustimmung gegeben hat.


Der Kanton Zürich, resp. das Stimmvolk wird schlussendlich dafür seine Zustimmung geben!

Was bringt dieses Beispiel den Airlines? Die wollen Passagiere dort holen, wo sie leben.
Unser Flughafen bringt den Fluglinien dank der Kaufkraft in der Schweiz einiges, zum Beispiel höhere Ticketpreise. Ein Flug mit Swiss von Zürich nach Hongkong ist wesentlich teurer als einer von München dorthin mit Lufthansa (LHA 15.055 -0.43%). Nicht umsonst gilt Swiss als Ertragsperle der Lufthansa.


Hier haben wir es schwarz auf weiss: Die Schweizer sind Milchkühe der deutschen Swiss!



Neuer Deutscher Verkehrsminister Alexander Dobrindt/CSU.

http://www.landbote.ch/detail/article/deutschlands-neuer-fluglaerm-minister/gnews/99255729/

Die «Welt» bezeichnete Alexander Dobrindt denn auch schon einmal als «fülligen Bundestagsabgeordneten, der beherzt holzt». Der 43-Jährige, der seit viereinhalb Jahren als CSU-Generalsekretär die von Parteichef Horst Seehofer vorgegebener Linie umsetzt, bezeichnete etwa den Präsidenten der europäischen Zentralbank als «Falschmünscher». Die Grünen stufte er nicht als Partei ein, sondern als «politischen Arm von Krawallmachern, Steinewerfern und Brandstiftern». Einen Grünen-Politiker nannte er zudem «den Vorsitzenden der Pädophilen-AG». Dobrindt verschonte auch seine «Partner» nicht – den damaligen Koalitionspartner FDP bezeichnete er öffentlich als «Gurkentruppe» und «Quartalsspinner».

Dieser Mann fürs Grobe übernimmt nun das deutsche Verkehrsministerium von Parteikollege Peter Ramsauer, der sich aus der Regierung verabschieden muss.


Da geht es offensichtlich ganz "beherzt" zu, wie man sich das aber in Bayern durchaus gewohnt ist. Die Schweiz muss sich in der Tonalität sicher etwas anpassen, will sie mit ihren Argumenten in den Zusatzverhandlungen zum Staatsvertrag nicht ganz untergehen.

Ob es nun schneller vorwärts gehen könnte, wollte Doris Leuthards Departement gestern nicht kommentieren. Es hielt zum Ministerwechsel einzig fest: «Das Schweizer Parlament hat den Staatsvertrag im Juni 2013 genehmigt. Der Ball liegt nun in Deutschland.»


Kommentieren wird in Zukunft eher der "Grosse Alexander" aus Deutschland und nicht unsere Schweizer Verkehrsministerin Doris Leuthard aus Bern. Einzig und alleine ein Lächeln aufsetzen, wird da auch nicht gross weiter helfen. Starke, vorhandene Argumente und nicht Duckmäuserei sind endlich gefragt!

Seiten: 1 2 3 Zurück zur Übersicht


Lärm-Beschwerden: laerm@zurich-airport.com Tel 043 816 21 31  

Nutzungsbedingungen