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Thema: Kommentare zu Medienberichten Juli-Dez 2014


Hier die Beiträge.



Passagiere mussten am Flughafen schlafen

http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/passagiere-mussten-am-flughafen-schlafen-swiss-flieger-nach-sao-paulo-kreist-ueber-dem-jura-id3039405.html

Swiss-Flieger nach São Paulo kreist über dem Jura

ZÜRICH - Aus dem Flug gestern Abend von Zürich in die brasilianische Metropole São Paulo wurde nichts. Nach langem Kreisen über mehreren Kantonen kehrte die Maschine nach Kloten zurück.

«Ich bin völlig fertig», sagte der Leserreporter heute Morgen zu Blick.ch. Dies wegen der unfreiwilligen Nacht am Zürcher Flughafen. Swiss-Flug LX 92 Zürich - São Paulo von gestern Abend 22:40 Uhr: Eigentlich wollten sich die 203 Passagiere für den Nachtflug einrichten, um heute einigermassen ausgeruht in Südamerika anzukommen. Doch daraus wurde nichts.

Wie Leserreporter berichten, kreiste der Airbus A340 nach dem Start fast zwei Stunden über mehreren Kantonen am Rande des Juras. Dann landete er wieder am Flughafen Zürich. Auch Bewohner am Boden hatten das mitbekommen: «Mich hat das Kreisen aus dem Schlaf geholt», berichtet ein Leserreporter.

Massenlager am Flughafen ...

Ein Ärger kommt selten allein. Nach dem abgebrochenen Flug gab's, so ein Leserreporter, für die Economy-Passagiere nicht einmal ein Hotelzimmer. Sondern nur ein Massenlager am Flughafen: «Die Swiss ist auch nicht mehr was sie mal war», ist sein Kommentar. «Das ist extrem billig.»

Der Mann musste sich mit dem primitiven Massenlager am Flughafen begnügen. Heim nach Hause, er wohnt in Lenzerheide, das lag leider nicht drin.

Dazu kommentiert eine Swiss-Sprecherin gegenüber Blick.ch: «Aufgrund der Leichtathletik-EM waren leider nicht genügend Hotelzimmer verfügbar.»

... und Zwangsimbiss an Bord!

Überhaupt ist der Passagier bitter enttäuscht von der Swiss. «Für den Ausfall des Flugs gab's eine Entschädigung von 20 Fränklein», berichtet er. Und nach der Landung einen Znacht, auf den er lieber verzichtet hätte: «Wir mussten für diesen Imbiss noch eineinhalb Stunden eingepfercht an Bord bleiben.» Völlig daneben, findet der Mann.

Das habe man so organisiert, weil zu diesem Zeitpunkt «am Flughafen alle Restaurationsbetriebe schon geschlossen waren», sagte dazu die Swiss-Sprecherin.


Nicht gerade gute Reklame für Swiss!!



Swiss-Maschine aus dem Verkehr genommen

Bettwanzen in der Business-Class


http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/swiss-maschine-aus-dem-verkehr-genommen-bettwanzen-in-der-business-class-id3043084.html

ZÜRICH - Auf dem Flug von Mumbai nach Zürich waren deutlich mehr Passagiere an Bord als gewünscht. Bettwanzen hatten es sich im Swiss-Flieger bequem gemacht. Sie flogen Business-Class.

Sie verkriechen sich in den kleinsten Ritzen und Spalten. Bettwanzen sind schwierig zu entdecken. Das musste auch die Swiss merken. Auf dem Flug von Mumbai nach Zürich hatten sich die Schädlinge am 4. August in der Business-Class eingenistet. Eine Flight Attendant wurde gebissen.


Bitte machen Sie es sich mögichst bequem und nicht kratzen!



Nach dem abgebrochenen Flug gab's, so ein Leserreporter, für die Economy-Passagiere nicht einmal ein Hotelzimmer. Sondern nur ein Massenlager am Flughafen: «Die Swiss ist auch nicht mehr was sie mal war», ist sein Kommentar. «Das ist extrem billig.»


Wenigstens gab es dort keine Bettwanzen!



Kommentar VFSN

http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=3052&Itemid=1

Die GLP möchte, dass der Regierungsrat aufzeigt wie das Abkommen auch ohne Ausbauten am Flughafen umgesetzt werden könnte. Die Antwort ist einfach: Den ganzen Tag Südüberflüge!!! (Entweder Südanflüge oder Südstarts straight)



Für Felix Hoesch (sp., Zürich) kommt ein Pistenausbau grundsätzlich nicht infrage, weil damit ein Kapazitätsausbau verbunden sei, wie er behauptete.


Ein "Sozialdummokrat"



Parteiübergreifend und nicht nur SP sind leider auch heute noch, nach über 10 Jahren, die meisten Kantonsräte nicht genau über das komplexe Thema Flughafen informiert und stimmen einfach nach Fraktionsweisung. Das sieht man schön an ihren Äusserungen! Ein anderer Fall sind die Oportunisten. Die GLP rund um Martin Bäumle herum, ist mit ihrer abstrusen Argumentation im Kantonsrat und auch ausserhalb fast nicht mehr zu übertreffen. Hier geht es um reinen Stimmenfang im Lager der Fluglärmverteiler!



Bantli:
Parteiübergreifend und nicht nur SP sind leider auch heute noch, nach über 10 Jahren, die meisten Kantonsräte nicht genau über das komplexe Thema Flughafen informiert und stimmen einfach nach Fraktionsweisung. Das sieht man schön an ihren Äusserungen! Ein anderer Fall sind die Oportunisten. Die GLP rund um Martin Bäumle herum, ist mit ihrer abstrusen Argumentation im Kantonsrat und auch ausserhalb fast nicht mehr zu übertreffen. Hier geht es um reinen Stimmenfang im Lager der Fluglärmverteiler!


Ich hoffe, Du gibst mir mittlerweilen recht in der Aussage, dass V. Diener keine gute Vertretung für unsere Anliegen im Ständerat ist.



Geri Müller: Kiffen beeinträchtigt die mentale Verfassung eben doch:

http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20053550



Da hat das Fluglärmforum Süd eine optimale Wahl getroffen!

Fluglärmforum Süd

Plattform der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens Zürich

MEDIENINFORMATION

Zürich/Dübendorf, 21. August 2014

Lothar Ziörjen folgt Richard Hirt, der Präsidium nach über 11 Jahren zur Verfügung gestellt hat:

Nationalrat Lothar Ziörjen, Stadtpräsident von Dübendorf, übernimmt Präsidium Fluglärmforum Süd

http://www.fluglaermforum.ch/medienmitteilungen/2014/MMI_2014_08_21.html

Nationalrat Lothar Ziörjen, Stadtpräsident von Dübendorf, übernimmt das Präsidium des Fluglärmforums Süd. Er folgt Richard Hirt, ehemaliger Gemeindepräsident von Fällanden und Kantonsratspräsident. Richard Hirt führte die Plattform der Städte und Gemeinden im Süden des Flughafens Zürich seit über 11 Jahren mit grossem Engagement und Glaubwürdigkeit.


Danke vielmals Lothar Ziörjen für die seit über 11 Jahren grossartige Arbeit im Zusammenhang mit dem Flugplatz Dübendorf und Zürich und gegen die Südanflüge! Sein Arbeitspensum ist enorm und trotzdem fand er sogar noch Zeit, an alle wichtigen Veranstaltungen des VFSN zu kommen.



Mehr als eine Verdoppelung der Flugbewegungen sind in Dübendorf geplant.

http://www.nzz.ch/zuerich/region/verwirrung-um-den-flugplatz-duebendorf-1.18371771

Allgemein war erwartet worden, dass der Bundesrat am Mittwoch darüber befinden würde, ob in Dübendorf weiter geflogen werden soll – und wer allenfalls den Zuschlag erhält. Wie im Vorfeld bekanntgeworden war, sprechen sich die drei involvierten Bundesräte für eine weitere aviatische Nutzung der Piste aus (NZZ 25. 8. 14). Favorisiert wird die Bewerbung der Flugplatz Dübendorf AG, die dort die Geschäftsfliegerei etablieren will und mit knapp 30 000 jährlichen Flugbewegungen rechnet; heute sind es rund 14 000.


Bleibt festzuhalten, dass mit der vom Bund favorisierten Geschäfts- und Privatfliegerei, im Gegensatz zur bisherigen Militärfliegerei, an jedem Tag, inkl. Wochenende und nicht nur zu Randzeiten geflogen wird!

Das Glattal ist eine der dichtest besiedelten Regionen in der Schweiz.



Off-topic: Vor 3 Jahren.

06. April 2011 17:09

75-jährige Rentnerin legt Internet lahm

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/75-jaehrige-Rentnerin-legt-Internet-lahm-12164271

Auf der Suche nach verkäuflichem Altmetall ist eine georgische Rentnerin fündig geworden. Mit fatalen Folgen.

Die georgische Polizei hat eine 75-jährige Frau festgenommen, nachdem diese die Internetverbindung in Teilen Georgiens und Armeniens unterbrochen hatte.

Die Rentnerin sei am 28. März nördlich der Hauptstadt Tiflis auf der Suche nach Altmetall auf ein Glasfaserkabel gestossen und habe dieses durchtrennt, um es an einen Metallhändler zu verkaufen, teilte das georgische Innenministerium am Mittwoch mit.

Ihr drohen nun bis zu drei Jahre Haft. Angesichts ihres fortgeschrittenen Alters sei die Frau jedoch vorerst wieder freigelassen worden.

Zehntausende Internetnutzer in Armenien und Teilen Georgiens mussten fast zwölf Stunden warten, bevor die Verbindung wieder hergestellt war, wie die Betreiberfirma Georgische Eisenbahn Telekom mitteilte.

«Ich kann nicht verstehen, wie es dieser Dame gelungen ist, das Kabel zu finden und zu beschädigen», sagte ein Firmenvertreter. Solche Vorfälle seien extrem selten. In der verarmten Kaukasusrepublik waren allerdings bereits 2009 die Internetverbindungen unterbrochen worden, als ein Altmetallsammler ein Kabel beschädigte.

(sda)



Kommentar des VFSN zur Umnutzung des Flugplatzes Dübendorf

http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=3063&Itemid=1

Sehr geehrte Frau Bundesrätin Leuthard

Bitte nehmen Sie es uns nicht übel wenn ihre Beschwichtigungsversuche als den reinsten Hohn empfinden. Vielleicht verstehen Sie uns, wenn sie folgende Fragen ehrlich beantworten:

Der Bundesrat nehme Bedenken wegen des Lärms ernst.
Das Bundesgericht hat im Jahre 2010 ein für die betroffenen Bevölkerung wichtiges Urteil gefällt. Bitte zeigen Sie uns, wie der Bundesrat, der die Bedenken wegen des Lärm ernst nimmt, das Bundesgerichtsurteil umgesetzt hat...

Für Anwohner gebe es Mitsprachemöglichkeiten und Beschwerderechte.
Das hat uns ihr Vorgänger Moritz Leuenberger auch schon empfohlen. Bitte erkundigen Sie sich, was mit den mehreren 10'000 Einsprachen passiert ist...

Linien- und Charterflüge werden nicht erlaubt sein.
Uns wurde vor 10 Jahren erzählt: Südanflüge gibt es nur morgens und ausschliesslich während den deutschen Sperrzeiten. Südanflüge ausserhalb der Sperrzeiten wird es nie geben. Bitte erkundigen sich wie die Lage heute aussieht und was in Zukunft (z.B. die von Ihnen gepushten Südstarts geradeaus) gepant ist...



Bantli:
Zwist in Dübendorf um Flugplatz

Andreas Schürer 3.9.2014, 18:09 Uhr

Fatal an dieser Rollenteilung ist, dass sich der einseitig argumentierende Kanton Zürich in der Flughafenpolitik zunehmend aus dem Spiel nimmt. Dies gibt jenen Stimmen Auftrieb, die eine Verlagerung der Kompetenzen nach Bern verlangen. Brisanz erhält diese Machtverschiebung nicht zuletzt deshalb, weil weitere einschneidende Entscheide anstehen, namentlich die allfällige Einführung der Südstarts geradeaus über die Stadt Zürich und die Goldküste. Nicht auszuschliessen ist, dass Leuthard auch in diesem Dossier die Zürcher Regierung überstimmt – und auch den von der Swiss aus betrieblichen und von der Skyguide aus sicherheitstechnischen Gründen geforderten Starts die grundsätzliche Freigabe erteilt.

Sorry, Herr Schürer, schon lange keinen solchen Scheiss mehr gelesen. Wenn sogar das als Argument herhalten muss, dann gibt es wohl gar keine vernünftigen Argumente für einen zivilen Flughafen Dübendorf!!!

Ich fasse zusammen:
  • Wenn sich der Kanton Zürich gegen das Diktat aus Bern wehrt, dann riskiert der Kanton, dass Bern trotzdem macht was er will.
  • Wenn er sich nicht wehrt, dann macht Bern von Anfang an was es will.
Schon mal drüber nachgedacht, Herr Schürer?




Die NZZ versucht mit "Sicht auf das Ganze", dem Entscheid des Bundes zum Flugplatz Dübendorf doch noch etwas Positives abzugewinnen.

Die Ignoranz des Bundes wird dabei einfach unter den Tisch gewischt.

Fatal an dieser Rollenteilung ist, dass sich der einseitig argumentierende Kanton Zürich in der Flughafenpolitik zunehmend aus dem Spiel nimmt.

Der Kanton Zürich nimmt seine Interessen genau so wahr, wie das der Bund auch macht. Er wehrt sich entsprechend seinen Möglichkeiten gegen das Diktat aus Bern. Dass er sich damit aus dem Spiel nimmt, ist eine reine Unterstellung.

Besser Einseitigkeit, als Ignoranz aus Bern!

Dies gibt jenen Stimmen Auftrieb, die eine Verlagerung der Kompetenzen nach Bern verlangen.

Dort in Bern, wo am meisten Ignoranz herrscht und der Schutz der betroffenen Zürcher Bevölkerung höchstens ein Nebenthema ist, finden die Flughafenturbos logischerweise am einfachsten Gehör. Das hat nichts mit dem Auftrieb von Stimmen zu tun, sondern dem Einfluss entsprechender Politiker.

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