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Thema: Südanflug Jan-Jun 2015


Kontrollator:
Thomas:
Ich denke, bei den RR-Wahlen sollte man das bürgerliche 5er-Ticket wählen oder wenn man unbedingt einen Linken will so höchstens Mario Fehr - so sind auf jeden Fall die Chancen am grössten, dass es einer der 2 Bevölkerungsschädlinge J. Fehr / der Grüne nicht schafft.

Und dann noch einen oder eine siebte. Sonst ist FJ die siebte! Aber nicht den Gugger, das ist auch ein "Fehrteiler."


Es ist wohl nicht zu verhindern, dass ein Fairteiler in den RR kommt. Gut wäre es, wenn es nicht 2 sind.

Gugger und der BDPler sind eh ohne Chance, darum keine grosse Untersuchung wert (Gugger = Fairteiler, Lengenhager soweit ich weiss nicht, ist jedenfalls pro Pistenverlängerung und gegen Flugbetrieb Dübi)



Wahlen gut gelaufen, es konnte verhindert werden, dass 2 Fairteiler in der Regierung sind. Graf hat sich im effretiker Käseblatt "Kiebitz" mal abschätzig über die Südschneiser geäussert, heute bekommt er die Quittung dafür. Genau wie damals Hollenstein.



Zitat aus einen Grosskotz Rundmail es BFO vom 9.3.15:

Mit dieser Ausgangslage dürfe es Regierungsrat Ernst Stocker ebenfalls schwer haben, wieder gewählt zu werden. Für die Regionen im Osten, Westen und Norden ist Stocker längst nicht mehr wählbar; jetzt kommen ihm auch noch die Wähler im Süden abhanden.

Irrtum, liebe Träumer aus dem Osten, Stocker hat seinen Sitz problemlos verteidigt. Und ein Fehrteiler hat den anderen Fairteiler aus dem RR gekegelt. Herzliche Gratulation Richtung Osten.

Der anderen grossen Verlieren ist die glp. Es war eine verdammt schlechte Idee dem Süden in den Rücken zu fallen nur um in den anderen Himmelsrichtungen ein paar Stimmen zu holen. Skrupellose Machtgeilheit die zum Glück brutal abgestraft wurde. In diversen Südgemeinden hat sich der Stimmenanteil halbiert. Noch vier Jahre die glp ist weg vom Fenster. Fluglärmfairteilung ist nun mal ein Auslaufmodell!



Kontrollator:
Zitat aus einen Grosskotz Rundmail es BFO vom 9.3.15:

Mit dieser Ausgangslage dürfe es Regierungsrat Ernst Stocker ebenfalls schwer haben, wieder gewählt zu werden. Für die Regionen im Osten, Westen und Norden ist Stocker längst nicht mehr wählbar; jetzt kommen ihm auch noch die Wähler im Süden abhanden.

Irrtum, liebe Träumer aus dem Osten, Stocker hat seinen Sitz problemlos verteidigt. Und ein Fehrteiler hat den anderen Fairteiler aus dem RR gekegelt. Herzliche Gratulation Richtung Osten.

Der anderen grossen Verlieren ist die glp. Es war eine verdammt schlechte Idee dem Süden in den Rücken zu fallen nur um in den anderen Himmelsrichtungen ein paar Stimmen zu holen. Skrupellose Machtgeilheit die zum Glück brutal abgestraft wurde. In diversen Südgemeinden hat sich der Stimmenanteil halbiert. Noch vier Jahre die glp ist weg vom Fenster. Fluglärmfairteilung ist nun mal ein Auslaufmodell!


100% einfairstanden.



Die GLP ist bei mir auch Out!

Im Osten nach Stimmen grasen und den Süden hängen lassen, soll nicht noch belohnt werden. Hoffentlich kriegen Bäumle & Co von der Stadt Zürich in kommenden Abstimmungen auch noch eine Klatsche!



Bantli:
Die GLP ist bei mir auch Out!

Im Osten nach Stimmen grasen und den Süden hängen lassen, soll nicht noch belohnt werden. Hoffentlich kriegen Bäumle & Co von der Stadt Zürich in kommenden Abstimmungen auch noch eine Klatsche!


Den BFO-Fairteilern hats wohl auch die Sprache verschlagen. Noch kein Newsletter, in dem erklärt wird, warum das Wahlresultat ein Sieg sein soll.



Ich hätte eine Kreativlösung für das Flughafenproblem mit Deutschland: Wir stellen einem Drittstaat - z.B. Russland - die Schweiz als Operationsbasis zur Verfügung, um die süddeutschen Landkreise zu annektieren und von uns aus in der Folge logistisch zu versorgen - dafür überlässt uns der neue Herrscher über diese Gebiete den Luftraum für die zivile Nutzung. Gut, nicht?


Zuletzt bearbeitet: 29.05.15 10:56 von Thomas


"In der Flughafendiskussion sollte das Gesamtwohl im Vordergrund stehen", ZSZ vom 6. Juni 2015

Richtig! Leider entbehrt diese Aussage des Flughafendirektors aber jeglicher Realität. Die Südanflüge wurden vor mehr als 11 Jahren per Notrecht eingeführt. Von einem Tag auf den anderen wurde die Bevölkerung im am dichtesten besiedelten Gebiet der Schweiz in eine Flugschneise katapultiert und ihrer Lebensqualität beraubt. Die Öffnung des Südens ist dank der DVO (Einseitige Deutsche Verordnung) zustande gekommen und galt vorerst als provisorische Lösung. Mittlerweile geniesst dieses Anflugstystem Gewohnheitsrecht, wohl gemerkt auf rechtlich sehr wackeligen Füssen, verfassungsrechtlich gibt es dazu viele offene Fragen, Umweltschutz und Richtplan.......

Herr Widrig will kein Verkehrswachstum, sondern "nur" die Nachfrage befriedigen. Bei den Dumpingpreisen zu denen Umsteigepassagiere nach Kloten gelockt und gekarrt werden, wundert sich keiner, wenn die Nachfrage steigt. Dumm nur, dass für die Schweizer Reiselustigen die Flugtickets direkt ab Zürich das Doppelte kosten.

Braucht der Wirtschaftsstandort Zürich tatsächlich bis zu täglich 7 Flüge nach London? Diese Frage sei erlaubt zum Angstszenario von Herrn Widrig bezüglich der Attraktivität des Zürcher Hubs. Gesamtwohl: Eben in der Hubfrage gestaltet sich die Diskussion über das "Gesamtwohl" ääusserst schwierig. Einen internationalen und hoch frequentierten Hub in unserem kleinen Land betreiben zu wollen, grenzt doch wohl an Grössenwahnsinn.

"Unser Hubcarrier Swiss" wird nach Erhalt seiner neuen Flugzeuge, den zur Zeit stagnierenden Hubverkehr wieder steigern können, so die Aussage von Herrn Widrig. Nur wollen wir denn das wirklich? Der Sharholder Value der Flughafenaktie ist Gott sei Dank mit den kommerziellen Geschäften am Boden gesichert.

Die aviatischen Engpässe werden einzig und allein vom Homeland der deutschen Swiss verursacht, Deutschland und deren (DVO). Gleichzeitig ist aber die Swiss, Tochter der Lufthansa, deren Goldesel und die Schweizer Politik, zusammen mit der Flughafen Zürich AG unternimmt alles, das dies auch so bleibt. Die Angst vor wirtschaftlichen Folgen ist zu gross um innovative Projekte verwirklichen zu können. Diese gäbe es. Z.B. die Einführung des GNA oder noch besser eine CHVO. Letztere würde die Schweizer Bevölkerung in den sensiblen Randstunden vor unzulässigem Fluglärm einer ausländischen Airline schützen. Des Weiteren könnte man den Süddeutschen Grenzgängern, welche am ihnen so verhassten Airport auf Schweizerseite ihren Lebensunterhalt verdienen, kündigen und Schweizerbürger einstellen. Damit wäre auch ein grosser Teil der SVP Einwanderungsintitiative eins zu eins umgesetzt. Wetten, dass unter diesen Bedingungen die DVO schnellsten widerrufen würde und dann vernünftigerweise wieder über den Norden angeflogen werden könnte, so wie dies unsere Vorväter richtigerweise auch geplant hatten?

Gesamtwohl? Davon kann leider keine Rede sein, es ist ausschliesslich der Gewinn und die Angst diesen zu erhalten der zählt.

Ursula Hofstetter
Alte Forchstrasse 24 B
8127 Forch

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