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Thema: Aktionen und Proteste |
Von: Ursula Hofstetter <ursula@familie-hofstetter.ch
Datum: 16. Februar 2011 16:11:36 GMT+01:00
An: info@bafu.admin.ch
Kopie: awel@bd.zh.ch
Betreff: Gestrige Kassensturzsendung betr. Umweltverschmutzung durch den Flughafen Zürich
Sehr geehrte Damen und Herren
Mit grossem Erstaunen musste ich sehen und hören, dass die Flughafen Zürich AG nun schon seit Jahren Enteisungsmittel ungestört und ungefiltert in die Glatt fliessen lässt. In den Docks A und B, wird der mit giftigen Chemikalien vermischte Schnee für einen Durchgang für die Passagiere notdürftig beiseite geschoben und die Brühe gelangt dann durch Abflusssiebe direkt in die Glatt.
Mit Verlaub, dies ist ein Skandal sondergleichen und erinnert an die mafiösen "Abfall-Zustände" in Italien.
Dem Normalbürger werden teure Installationen zum Schutze der Umwelt (dies ist auch richtig so), aufgezwungen; der Flughafen, die heilige Kuh, geniesst hingegen in Sachen Umweltschutz absolute Narrenfreiheit. Die Flughafen Zürich AG muss zwar bis 2014 Massnahmen ergriffen haben, aber in den nächsten 3 Jahren fliesst die giftige Brühe weiterhin in die Glatt. Das kann und darf wohl nicht sein.
Mit freundlichen Grüssen
Ursula Hofstetter
Alte Forchstrasse 24 b
8127 Forch
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Berliner Kurier, 13.03.2011
Sie schlagen Krach gegen den Fluglärm
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/339867.html
9000 Demonstranten sperren Airport-Zufahrt
Schönefeld - Der Protest geht weiter! Rund 9000 empörte Demonstranten machten mit Pauken, Pfeifen und Megafonen mächtig Stimmung gegen die geplanten BBI-Flugrouten. "Es ist unglaublich, wie Politik und Flughafen-Gesellschaft uns über den Tisch gezogen haben!" Mit diesem Satz sprach Protest-Teilnehmerin Frauke Hoyer (63) aus Zeuthen wohl allen Lärm-Opfern aus dem Herzen.
Nach ihrer ersten Giga-Demo mit 12 000 Betroffenen im Januar standen die Flugrouten-Gegner jetzt zum zweiten Mal auf dem Flughafen-Vorplatz. Und ihre Radikalität nimmt zu: Sie blockierten die Zufahrt. Reisende konnten den Airport für 40 Minuten nicht über die Bundesstraße 96 erreichen.
Den möglichen Rufschaden für den Flughafen nahmen die Veranstalter in Kauf: "Wir sehen keine andere Möglichkeit, das Anliegen Hunderttausender zur Geltung zu bringen", sagte Matthias Schubert. Die Wut-Demo forderte: Rückkehr zu den ursprünglichen Routen-Plänen, kein internationales Drehkreuz in Schönefeld, Nachtflug-Verbot.
Die deutschen Betroffenen in Berlin machen es uns vor: Wir Schweizer sind einfach viel zu lieb!
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Koch Moritz ist jetzt pensioniert - SP und ihre UVEK-Pfründenpolitik.
«Man gibt nicht auf. Nie! Das ist unanständig.»
Von Andrea Sommer. Aktualisiert am 07.02.2011
http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Man-gibt-nicht-auf-Nie-Das-ist----unanstaendig-/story/26873676
Man nennt ihn Fitnesspapst oder Hohepriester der Kraft: Seit über 40 Jahren bewegt Werner Kieser Menschen im In- und Ausland. Mit 70 beginnt er in der Schweiz noch mal von vorn. Kürzlich eröffnete er in Bern ein neues Studio.
[...]
Sie engagieren sich politisch?
Nein. Ich halte den Staat für keine gute Idee. Ich glaube auch nicht, dass so grosse Gebilde wie die EU funktionieren. Je grösser ein Gebilde, um so grösser wird das Machtproblem. Sehen Sie, neben mir wohnt der Moritz.
Alt-Bundesrat Leuenberger?
Ja, der. Als uns eine deutsche Freundin, Schriftstellerin und Journalistin, einmal im Sommer besuchte, fragte sie, wer der nette Herr dort drüben sei. Moritz trug eine Schürze und kochte, er kocht ja immer, das ist sein Hobby. Als ich sagte, dies sei unser Bundespräsident, glaubte sie, ich mache Witze. In Deutschland wäre es undenkbar, dass der Bundespräsident in einer Schürze auf dem Balkon erscheint. Er könnte ja abgeschossen werden. Die Schweiz hat den Vorteil, dass sie so klein ist.
Nach dem vom Parlament abgelehnten, miserablem Staatsvertrag kam von "Koch" Moritz rein gar nichts mehr, was die Schweiz und Deutschland einer Lösung näher gebracht hätte. Stattdessen sass er untätig, wie von Anfang an befürchtet, das Flughafenproblem volle 7 Jahre aus, um am Schluss den Bundesrat zu verlassen. Das war natürlich nur möglich mit der Unterstützung der SP und ihrer UVEK-Pfründenpolitik. Hoffentlich bekommt sie dafür bei den nächsten Wahlen ihre Quittung! Koch Moritz hat natürlich seine schmutzige Schürze längst gewechselt und sitzt jetzt als ehemaliger Bundesrat und Auftraggeber von Implenia im Verwaltungsrat. Schon das alleine sollte zu denken geben!
Zuletzt bearbeitet: 18.03.11 18:40 von ToniBrummer
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GV VFSN: 28. März 2011
http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2385&Itemid=1
VFSN-GV, Montag, 28. März 2011, 19:30 Uhr, Zwicky-Fabrik
Jetzt geht es um die Wurst, lassen Sie sich auf den neusten Stand bringen!
Jahresbericht des Präsidenten.
Gefahren des Südstarts und der 3 SIL Varianten.
Was bedeutet der Bundesgerichtsentscheid für die Südanflüge?
Gefährliche Behördeninitiative und das Konstruktive Referendum des VFSN.
Gastredner: Lothar Ziörjen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme
Der Vorstand
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Lärmklage
Von: Ursula Hofstetter <ursula@familie-hofstetter.ch
Datum: 28. März 2011 16:00:36 GMT+02:00
An: Lärm <laerm@zurich-airport.com>
Kopie: Thomas Kern <thomas.kern@zurich-airport.com>, Stefan Conrad <stefan.conrad@zurich-airport.com>, Roger Gaberell <info@skyguide.ch>, Harry Hohmeister <harry.hohmeister@swiss.com>, Micheline Calmy-Rey <micheline.calmy-rey@eda.admin.ch>, Doris Leuthard <doris.leuthard@gs-uvek.admin.ch>, Evelin Widmer-Schlumpf <eveline.widmer@gs-efd.admin.ch>, Simonetta Sommaruga <simonetta.sommaruga@gs-ejpd.admin.ch>, Ueli Maurer <postmaster.vbs@gs-vbs.admin.ch>, Didier Burkhalter <info@gs-edi.admin.ch>, Johann Schneider-Ammann <sekretariat.brschneider@gs-evd.admin.ch>, peter Müller <peter.mueller.dir@bazl.admin.ch>, Ernst Stocker <ernst.stocker@vd.zh.ch>
Betreff: Lärmklage
Sehr geehrte Damen und Herren
Wieder ein Wochenende ohne ausschlafen für die Bevölkerung im am dichtesten besiedelten Gebiet der Schweiz; leider immer noch. Was sich hier die Politik, der Flughafen und die deutsche Airline Swiss auf Kosten der Schweizer-Bevölkerung erlauben, spottet jeglicher Beschreibung. Seit mehr als 7 Jahre leiden die Menschen in der widersinnigen Südschneise nun schon unter massivem Fluglärm, bis zu 90 Dezibel. Die von Deutschland eingeführte DVO kann mit dem GPS geführten GNA umgangen werden.
Zuerst hat Alt- Bundesrat Leuenberger das Flughafendossier sträflichst vernachlässigt und nun will weder das UVEK, noch das BAZL, notabene werden beide von Aargauern geführt, etwas vom GNA wissen.
Das beliebteste Aargauerargument gegen den GNA lautetet: "Mit dem GNA werden die Atomkraftwerke überflogen...." Leider hat sich bislang keiner der Protagonisten die Mühe gemacht, die genauen GNA Flugrouten zu studieren, denn sonst wüsste man, dass eben genau die Route des GPS geführten GNA es ermöglicht, die Gefahrenherde, wie Atomkraftwerke, dicht besiedelte Gebiete und last but not least auch die Spitäler grossflächig zu umfliegen, die bisherigen ILS-Anflugsmethoden können dies nicht.
Zur Orientierung: Im Süden werden mehrere grosse Spitäler durch den unsinnigen Anflug tangiert, z.B das Spital Zollikerberg, das Spital Männedorf, nur um einige zu nennen.
Es ist völlig unverständlich, warum die "Politik" diese Tatsachen starrsinning nicht zur Kenntnis nehmen will; man zieht es vor, sich zu fürchten, nämlich vor Deutschland, vor den Kosten für den Flughafen und dem "Mandatsentzug" der Skyguide über den süddeutschen Raum.
1. Die Furcht vor den Deutschen: Die Schweiz kann Deutschland auch befehlen , sie verfügt über fulminante Argumente, wenn denn nur das Selbstvertrauen vorhanden wäre, diese auch vorzubringen.
2. Kosten für den Flughafen: Siehe dessen Geschäftsbericht..........
3. Mandatsverlust der Skyguide: Die deutsche Luftfahrtskontrolle wir wohl kaum so dumm sein, den Gratisservice der Skyguide zu kündigen. Deutschland ist der einzige Nachbar der Schweiz, welcher die Flugüberwachung im Grenzgebiet gratis erhält.
Zum Glück finden nächsten Wochenende Wahlen statt; die betrogenen, belogenen und enteigneten Wählerinnen und Wähler im Süden des Flughafens werden ihren bisherigen "Volksvertretern" eine gesalzene Quittung präsentieren.
Mit trotz anderer Pressemeldungen, sehr wehrhaften Grüssen
Ursula Hofstetter
Alte Forchstrasse 24 B
8127 Forch
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Adrian Schoop
Rütistrasse 51
CH-8044 Gockhausen
adrian@schoop.org
Gockhausen, 3.4.2011
Bürgerinitiative Fluglärmbelastung Landkreis Waldshut e.V.
Nordanflug@BFLW.de
Die Vernunft und der Fluglärmstreit
Medienmitteilung vom 2.4.11
Sehr geehrte Damen und Herren
Mit Interesse habe ich Ihre 11 polemischen Fragen zur Vernunft im Fluglärmstreit gelesen. Sie scheinen zu übersehen, dass der entscheidende Punkt im bilateralen Fluglärmstreit auf einem gravierenden Irrtum basiert:
Die obersten Behörden der Schweiz und von Deutschland haben am 29.4.08 gemeinsame Messungen der Fluglärmbelastung vereinbart und am 30.10.09 feststellen müssen, dass im fraglichen süddeutschen Gebiet nach deutschen Vorschriften kein einziger Mensch von übermässigem Fluglärm betroffen ist!
Trotzdem verlangen Sie von der Schweiz die Akzeptanz von Fluglärm in einem Mass, das weit über den in Ihrem eigenen Land durch das Deutsche Umweltschutzamt in Berlin proklamierten Maximalbelastungen liegt, nämlich:
- tags ab 55 dB, nachts ab 45 dB = erhebliche Belästigung
- tags ab 60 dB, nachts ab 50 dB = zu befürchtende Gesundheitsbeeinträchtigungen
- tags ab 65 dB, nachts ab 55 dB = zu erwartende Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Alles Lärmmasse, die ein Süddeutscher aus der täglichen Praxis in der Regel gar nicht kennt.
Hat nicht das Baden-Württembergische Verwaltungsgericht bestätigt, dass die Lösung des Fluglärmproblems eine rein schweizerische Aufgabe sei? Trotzdem versuchen Sie zu verhindern, dass die naheliegendste und Deutschland nicht betreffende Lösung mit dem Gekröpften Nordanflug (GNA) über ausschliesslich schweizerisches Gebiet realisiert wird – eine Lösung, mit der - im Unterschied zu heute - kein AKW überflogen wird und damit auch für Ihr Gebiet weit sicherer ist als die bisherigen Anflugrouten!
Gemäss einem deutschen Leserbrief in der NZZ vom 15.3.08 weist der Baden-Württembergische Lärmatlas für Südbaden gar keinen Fluglärm auf! Kein Wunder, wenn die minimale Flughöhe über Grund bereits in Hohentengen 800-1000 m beträgt.....
Die Antworten aus ca. 200 Offertanfragen aus der Schweiz bezüglich störendem Fluglärm bei den als notleidend dargestellten Gastronomiebetrieben im Schwarzwald haben bestätigt, dass diese zu beinahe 100% gar keinen störenden Fluglärm kennen!
Die hohen Frequenzen von süddeutschen Flugreisenden in Kloten bestätigen, dass dieser Flughafen mit seiner optimalen Infrastruktur für Baden-Württemberg im nationalen (!), internationalen und interkontinentalen Verkehr von eminenter Bedeutung ist, jedenfalls weit bedeutender als Stuttgart oder Mülhausen! Die Frage sei erlaubt: fahren die Politiker aus der Schwarzwald-Region mit dem Velo an den Bundestag in Berlin?
Sind Kloten und der Kanton Zürich nicht willkommene Arbeitgeber für unzählige Grenzgänger die in Ihrem Land keine gleichwertige Erwerbstätigkeit finden? 2006 generierten Schweizer Kunden im fraglichen süddeutschen Raum immerhin einen Umsatz von 440 Millionen Euro und arbeiteten 35'000 deutsche Grenzgänger in der Schweiz. Gemäss dem Magazin „Facts“ waren 936 Mitarbeiter am Flughafen Kloten (= jeder 23.) deutsche Staatsangehörige. Fänden sie Arbeitsplätze in ihrem eigenen Land?
Mittlerweile wird aber der durch Kloten produzierte Lärm zu über 70% (mit steigender Tendenz) von Flugzeugen in deutscher Hand (Lufthansa, Swiss, Air Berlin, etc.) produziert. Diese Gesellschaften transportieren offensichtlich nach süddeutscher Ueberzeugung alle Nationalitäten, nur keine Deutschen!
Ihr DVO-Befehl mit den in den Ruhezeiten verursachenden sinnlosen 70 Kilometern Flug-Umweg über dichtest-bevölkertem Gebiet und den wesentlichsten Erholungsgebieten im Süden des Kantons Zürich ist in höchstem Masse umweltschädigend und verursacht entsprechend unnötigen Kerosinverbrauch, unnötige Abgase, unnötigen Lärm, unnötige gesundheitliche Belastungen und unnötiges zusätzliches Absturzrisiko! Ein Flug Frankfurt - Zürich (üblicherweise von zahlreichen Deutschen belegt) dauert damit nicht mehr 33 Minuten sondern beinahe eine Stunde, welch ein Stumpfsinn - oder nach deutschem Massstab sehr vernünftig?
Ist Ihnen bekannt, dass Deutschland für die kumuliert immens teuren Ueberwachungsdienste im Süddeutschen Luftraum durch die schweizerische Skyguide seit Jahren keinen roten Pfennig bezahlt?
Vielleicht täte es gut, wenn sich Ihr Gremium in einer Sondersitzung einmal mit dem Lärm und den Abgasen, welche die deutschen Transit-Brummer zwischen Basel bzw. Schaffhausen und Chiasso hinterlassen, befassen würde. Oder behaupten Sie, diese fahren grösstenteils über Frankreich und Oesterreich? Immerhin hat dieser Verkehr in den vergangenen Jahrzehnten ständig rapid zugenommen und mir ist kein Deutscher bekannt, der uns nach unserem Befinden befragen würde! „Die Vernunft“ wäre wohl auch in der Schwarzwald-Region dringendst neu zu definieren!
Und schlussendlich: Es ist zu bedauern, dass einige offensichtlich profilsüchtige Politiker in Ihren Reihen die bis anhin über viele Jahre stets freundschaftlichen und gegenseitig wirtschaftlich profitablen und menschlich wertvollen Beziehungen leichtsinnig aufs Spiel setzen und damit eine ganze Reihe diskutabler Projekte für lange Zeit blockieren. Leider erinnert uns der rüde Ton der Forderungen des Verfassers Ihrer Zeilen nur allzu sehr an die Zeiten vor 70 Jahren – dies kann auf keinen Fall sympathiefördernd oder gar problemlösend sein.
Mit freundlichen Grüssen, Adrian Schoop
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8 Jahre unzulässige Südanflüge
http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2482&Itemid=1
Sonntag, 30. Oktober 2011
06:55 Uhr Forchdenkmal
(Eine Stunde später als sonst - weil Sonntag ist!)
Liebe Schneiser
Die Flamme des Forchdenkmals symbolisiert in idealer Weise, dass unser „Feuer des Widerstandes“ nicht erloschen ist.
Wir haben den Glauben an den Rechtsstaat Schweiz nicht gänzlich verloren und darum kämpfen wir weiter gegen das Unrecht und die subtile Gewalt, die uns täglich angetan wird.
Diese manifestiert sich nicht mit Waffengewalt, sondern durch gekaufte Studien, falsche Begründungen, Profitgier privater Gesellschaften, Missachtung gültiger Gesetze, schleppende Gerichtsverfahren etc.. Und wie immer in der Geschichte der Menschheit, die Zeche für Gier, Grössenwahn, verfehlte Politik und unfähiger Politiker und Politikerinnen zahlt immer die Bevölkerung.
Seit acht Jahren sind wir nun Opfer dieser modernen Gewalt. Unbequeme Opfer, die nicht aufgeben und immer und immer wieder auf die Missstände aufmerksam machen.
Das werden wir auch am 8. Jahrestag der Südanflüge wieder tun, beim Forchdenkmal, dessen Symbolik auch 89 Jahre nach seiner Einweihung aktuell und zeitgemäss ist.
Der Kampf für unsere legitimen Anliegen geht weiter.
Flugschneise Süd – NEIN
Der Vorstand

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hard facts 1: Um was geht es bei der Abstimmung? (VFSN)
http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2491&Itemid=1
Gemäss Angaben der Initianten der Pistenausbaustopp-Initiative soll ein weiterer Ausbau des Flughafens verhindert, aber gleichwohl das Wachstum nicht eingeschränkt werden! Trotz diesem, von den Initianten gewünschten Wachstum, soll die Bevölkerung im ganzen Kanton dadurch weniger unter Flugärm leiden.
Das sind extrem widersprüchliche und unrealistische Versprechungen und keine seriösen umsetzbaren Lösungen.
Das sind die Fakten:
Die Pistenausbaustopp-Initiative ist nicht notwendig. Schon heute kann über einen Pistenausbau abgestimmt werden.
Die Initiative will dieses Volksrecht abschaffen und verhindern, dass künftig über ein konkretes Projekt abgestimmt werden darf.
Wenn Sie JA stimmen erreichen Sie folgendes:
Sie dürfen nie mehr über ein konkretes Projekt abstimmen.
Kann zur Erhöung der Sicherheit eine Piste nicht mehr verändert werden.
Kann die Betriebsvariante, bei der nachweislich am wenigsten Menschen von Fluglärm betroffen sind, nicht mehr realisiert werden.
Können Sie das Ausbauen von Standplätzen nicht verhindern.
Können Sie den Bau von kapazitätssteigernden Schnellabrollwegen nicht verhindern.
Können Sie neue Flugrouten, wie den Südstart geradeaus nicht verhindern. Im Gegenteil, ein JA führt unweigerlich zu Südstarts geradeaus.
Fazit: Die Pistenausbaustopp-Initiative ist überflüssig und für die fluglärmgeplagte Bevölkerung absolut kontraproduktiv.
Sie führt zur Verlagerung von Fluglärm über den ganzen südlichen Teil des Kantos Zürich, vom Züricher Oberland über Uster, das südliche Glattal, beiden Ufern des Zürichsees bis Affoltern a.A.

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hard facts 2: Behördeninitiative - der Name täuscht (VFSN)
http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2462&Itemid=1
Der Name Behördeninitiative suggeriert, dass "die Behörden des Kantons Zürich" für einen Pistenstopp sind. Falsch.
Wer den Aufwand scheut 6'000 Unterschriften für eine Volksinitiative zu sammeln, der kann es einfacher haben: Es genügt wenn mindestens eine Gemeinde (Behörde) die Initiative einreicht, deshalb der Name Behördeninitiative. In diesem Fall waren es 42 von 171 Zürcher Gemeinden, die 19% der Bevölkerung des Kantons vertreten, also eine klare Minderheit.
Die Initianten werden nicht müde zu betonen, dass nur ihre Initiative den ganzen Kanton vor übermässigen Fluglärm retten kann. Bezeichnenderweise befinden sich diese Gemeinden ausschliesslich unter den An- und Abflugrouten der Piste 10, 14, 16 und 28.
Die übrigen 129 Gemeinden vor allem die über 60 Gemeinden im dicht bevölkerten Süden haben aus gutem Grund bei dieser Behördeninitiative nicht mitgemacht.
Die Initiative nützt nur diesen 42 Gemeinden - zum Nachteil der übrigen 129 Gemeinden.

Legende:
rote Punkte/rote Flächen: Diese Gemeinden haben die Behördeninitiative unterzeichnet
gelbe Punkte: Diese Gemeinden haben die Behördeninitiative nicht unterzeichnet
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hard facts 3: Pistenstopp ist eine Neuauflage von Fairflug (VFSN)
http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2463&Itemid=1
Erinnern Sie sich noch an die vom Volk wuchtig verworfene Volksinitiative "Fairflug"? Die Initiative forderte neben der allgemeinen Fluglärmverteilung vor allem Südstarts geradeaus. Mit einem Wort: Verlagerung des Fluglärms aus dünn besiedelten Gebieten in dicht besiedelte Gebiete.
Ein Pistenverlängerungsverbot hätte genau die gleichen Konsequenzen. Es ist deshalb nicht weiter erstaunlich, dass die Behördeninitiative von denjenigen Gemeinden eingereicht wurde, in denen die Fairfluginitiative am meisten JA-Stimmen erzielt hat: 39 der 42 Gemeinden, die die Behördeninitiative unterschrieben haben, gehören zu den Gemeinden, die Fairflug am stärksten befürwortet haben.
Die Fairfluginitiative erlebte ein Debakel sondergleichen. Trotzdem versucht man jetzt die genau gleichen Ziele mit dem Ausbau-Stopp durchzusetzen. Wir haben diese Zwängerei satt und hoffen, dass die Mogelpackung vom Stimmbürger durchschaut wird.

Legende:
schwarze Punkte: Diese Gemeinden haben die Behördeninitiative unterzeichnet
rote gefärbte Gemeinden: In diesen Gemeinden hat die Fairfluginitiative viele JA-Stimmen bekommen
grün gefärbte Gemeinden: In diesen Gemeinden hat die Fairfluginitiative wenig JA-Stimmen bekommen
Zuletzt bearbeitet: 24.10.11 12:54 von Administrator
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hard facts 4: Hauptsache keine Einschränkungen (VFSN)
http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2464&Itemid=1
Die Befürworter der Behördeninitiative lehnen jegliche Einschränkung des Flughafens strikte ab. Selbst dem ZFI, eine Plafonierungsmassnahme mit homöopathischer Dosis, wurde im Norden und Osten deutlich weniger zugestimmt als im Süden. 41 der 42 Gemeinden, die die Behördeninitiative eingereicht haben, gehörten zu denjeigen Gemeinden, in denen der ZFI am wenigsten Anklang fand.

Legende:
schwarze Punkte: Diese Gemeinden haben die Behördeninitiative unterzeichnet
rote gefärbte Gemeinden: In diesen Gemeinden hat der ZFI wenig JA-Stimmen bekommen
grün gefärbte Gemeinden: In diesen Gemeinden hat der ZFI viele JA-Stimmen bekommen
Vordergründig wurde die Initiative ins Leben gerufen um den Flughafen in seinem grenzenlosen Wachstum einzuschränken. Gleichzeitig heisst es aber bereits in der Begründung der Initiative unter Punkt 7: "Sie gesteht dem Flughafen ein weiteres Wachstum an Bewegungen zu und ist damit auch wirtschaftsfreundlich."
Wie soll das gehen, Beschränkung, Wachstum und Bevölkerungsschutz gleichzeitig? Ganz einfach, Im dünn besiedelten Norden und Osten wird der Fluglärm durch ein Pistenverlängerungsverbot reduziert, das Wachstum findet ausschliesslich im dicht besiedelten Süden statt.
Zuletzt bearbeitet: 24.10.11 12:55 von Administrator
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hard facts 5: Wer profitiert am meisten vom Flughafen? (VFSN)
http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2465&Itemid=1
Wir kennen den viel zitierten aber nie auch nur ansatzweise belegten Spruch: Die "Goldküste" profitiert am meisten vom Flughafen. Wie ist es wirklich?
Wer am Flughafen arbeitet (und so täglich fleissig Lärm "produziert"), der profitiert deutlich mehr als die angeblichen exzessiven Vielflieger von der Goldküste.
Wer nach Kloten pendelt, der arbeitet direkt oder indirekt am Flughafen.

Legende:
schwarze Punkte: Diese Gemeinden haben die Behördeninitiative unterzeichnet
rot gefärbte Gemeinden: Diese Gemeinden haben einen hohen Anteil Pendler nach Kloten
grün gefärbte Gemeinden: Diese Gemeinden haben einen tiefen Anteil Pendler nach Kloten
Quelle: www.statistik.zh.ch
Ist es nicht erstaunlich, dass über die Hälfte der Gemeinden, die die Behördeninitiative unterschrieben haben, zu denjenigen Gemeinden gehören die mit Abstand am meisten vom Flughafen profitieren? Sich somit mit einem Ausbau-Verbot ins eigene Fleisch schneiden! Nein, ist es nicht, der Flughafen soll ja nach Ansicht der Initianten weiter wachsen. Nur nicht dort wo der Lärm produziert wird, wo man vom Flughafen profitiert, sondern über dichtest besiedeltem Gebiet.
Spitzenreiter im Pendeln nach Kloten sind übrigens die Gemeinden Winkel, Bachenbülach, Basserdorf und Nürensdorf: 8.3 - 10.7 % der Gesamtbevölkerung (nicht der Werktätigen!) pendeln nach Kloten. Ganz am anderen Ende stehen die "Goldküstengemeinden" Männedorf und Zumikon mit 0.36 bzw. 0.39% Pendlern nach Kloten - fast ein Faktor 30 Unterschied!
DESHALB:

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hard facts 6: Die Topp-Egoisten (VFSN)
http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=2466&Itemid=1
Eine Minderheit von Egoisten versucht die Mehrheit der Kantonsbevölkerung über den Tisch zu ziehen. Erkennen sie eine gewisse Ähnlichkeit in den 4 Grafiken?

Egal was dargestellt wird. Ob es die Gemeinden sind, die einen grenzenlos wachsenden Flughafen befürworten, dort wo der ZFI am wenigsten Zustimmung erhielt. Ob es diejenigen Gemeinden sind, in welchen die Fairfluginitiative am meisten Stimmen holte, ob es die Gemeinden sind, die den prozentual grössten Anteil Pendler nach Kloten aufweisen oder ob es die Gemeinden sind, die jetzt einen "Pistenstopp" erreichen wollen, das Bild ist immer sehr ähnlich.
Diejenigen Gemeinden die alle die Eigenschaften vereinen, profitieren JA, wachsender Flughafen Ja, Lärm Nein (egal ob mittels Lärm abschieben per Fairflug und jetzt per Pistenstop), sehen sie hier:

Die Pistenverlängerungen der Pisten 10, 14, 16, und 28 müssen nicht mehr eingezeichnet werden. Sie sind dort, wo es rot ist, dort wo die grössten Egoisten wohnen. Einer kleinen Minderheit den Profit, einer grossen Mehrheit den Dreck und den Lärm.
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DESHALB:

Übersicht hard facts zur Abstimmung (VFSN).
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