CBX 550 Freundeskreis
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Thema: CBX550F saugt nicht an auf denn rechten Töpfen


Hallo,
habe nach langer Standzeit meine CBX wiedere rausgeholt.
Alles hübsch sauber gemacht, Bremsen wieder in gang gebracht und leider festegestellt das bei Last kein Gas angeommen wird.
Hab sie nun bein örtlichen Schrauber der auch denn Vergaser eingelegt hat. Nu sagt er das die beidern rechten (wenn ich draufsitze) keinen Unterdruck aufbauen, ich wiederhole beide. Er sagte das er das fühlen kann und vermutet das die Kolbenringe oder Ventiel verbrannt sind. Er sagte das er das bis jetzt auch nie hatte. Also das gerade zwei nebeneinander liegende Zylinder keinen unterdruck aufbauen ist doch kein zufall.
Habe gerade noch mal in mein Schrauberbuch geschaut weil ich dachte vielleicht gibt es ja ne Kürbelwellengehäuse entlüftung die vielleicht links und rechts getrennt sind, aber ich aber eher das gefühl das oben was an der Ventielansteuerung defekt ist, z.B. Kipphebelwelle oder Kipphebelfeder, die steuern ja schliesslich genau die Ventielpaare an.

Was haltet ihr davon?

Über jede Idee bin ich sehr dankbar... sie hat schon Tüv und ich füle es...sie will bewegt werden....!



Wo fühlt er denn das die Zylinder keinen Unterdruck aufbauen?

Es kann sein das die Membran in den Vergaser rissig geworden sind.

Wenn die Zündkerzen raus sind kann man gut feststellen ob die Vergaser Druck bzw Unterdruck aufbauen.
Falls ja dann mal die Membrane checken.
Sind die ok dann die Vergaser raus, evtl haBen sich die Nadelventile verklebt und du hast gane banal einfach keinen Sprit im Vergaser...

Geht nicht, gibts nicht!


Das mit den Zylindern glaube ich nicht. Und das man es "fühlen" kann ist für mich jetzt auch nicht gerade eine professionelle Diagnose. Warum sollten auf zwei Zylindern plötzlich die Kolbenringe dermaßen kaputt sein, das die Zylinder keinen Unterdruck aufbauen? Und am Ventiltrieb kann es auch nicht liegen. Das der Zylinder wirklich nichts mehr tut, dazu müssten alle 4 Ventile dauerhaft offen bleiben. Wenn sie am Stand auf allen vieren läuft, dann sind es wahrscheinlich die Membranen, oder die Vergaser sind zu. Wie wurden die Vergaser eigentlich gereinigt? Wirklich sauber wird's nur im heißen Ultraschallbad. Vergaser komplett zerlegen, U-Schallbad und dann ist es auch sauber. Ich bin mir sicher, das die Zylinder nichts haben.

Drosseln sind Singvögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!


Hallo,
danke ersteinmal für die Antworten.
Laut Aussage tes Schraubers lag der komplette Vergaser zwei mal im Ultraschallbad.
Er hat anscheind den Vergaser weggelassen und per hand zudrücken der Zylindereinsaugöffnung, da wo halt der vergaser angeflanscht wird, unterdruck beim starten erwartet. Er sagte die Linken beiden sind ok und die rechten beiden nicht.

Die Membranen im Vergaser hatte ich mir mal angeschaut bevor der Vergaser gereinigt wurd... meine nicht das die Brüchig / spröde oder rissug war.

Und das was mich stutzig macht is das zwei nebeneinader liegende Zylinder keine saugwirkung mehr haben.
Also muss doch irgendwo in den beiden Zylindern etwas nicht abdichten. Wenn ich mir die Zeichnungen anschaue kann das für mich entweder ein Riss in beiden Zylinderwänden sein, oder halt die Abgasventiele, weil die ja beim ansaugen geschlossen sein sollten.
Da es wie gesagt zwei Zylinder sind müssen also mindestens je Zylinder ein Ventil das gleiche Problem haben (er meinte mal verbrante Ventile) find ich aber sehr merkwürdig.
Schau ich in die Zeichnung so sind diese "sperren" die dafür sorgen das die Ventile sauber schliessen mechanich Verbunden. Wenn diese Mechanik, wo auch immer nu nicht mehr sogt das diese schliessen habe ich das Fehlerbild auf beiden.

Aber ist auch möglioch das ich mich das verrenne.




Hat sie vor der Standzeit noch gelaufen?
Wenn ja sind abgebrannte Ventile wohl schwachfug...gerissene Zylinderwände...feststehende Ventile etc natürlich auch.
Dann eher verklebte Kolbenringe. Dafür würde aber etwas warm fahren/laufen lassen reichen um das zu lösen. Evtl. mit Starthilfespray nachhelfen.
Es können sich auch Ablagerungen/aufgeblühes Material an den Ventilsitzen gebildet haben wenn die gerade zufällig offen standen. Was aber bei dem Motor fast auszuschließen ist da entweder die beiden äußeren Zylinder oder die beiden inneren ZylInder zusammen arbeiten.


Geht nicht, gibts nicht!


Ich würde die beiden Zylinder mit Kriechöl fluten. Dann ist aber Öl Wechsel danach angesagt weil immer etwas bis nach unten durchsickert.

Hat der Mech auch die Vergaser wieder richtig zusammengebaut?

Schwimmerkammern voll Sprit?

Zündfunken vorhanden?

Wenn alles ja dann kurz mit Starthilfespray nachhelfen. Dann sollten die Zylinder wieder kommen.

Hab meine CBX ja nun nicht mehr, musste einer Vmax weichen, aber der Motor ist schon sehr robust. Ich hab außer fast typischem Steuerkettenrasseln nie Probleme mit der Technik gehabt.
Siffende Vergaser schon aber Kolben und Ventile nie.

Geht nicht, gibts nicht!


Wurde die Kompression auf allen Zylindern gemessen? Das wäre ein Anhaltspunkt ob jetzt wirklich was nicht stimmt. Sind die Vergaser wirklich sauber? Gehen die Nadeln hoch, wenn man mit Pressluft von der Luftfilterseite her reinbläst? Wenn nicht, dann sind wahrscheinlich die Bohrungen verlegt, die das Vakuum über der Membran produzieren, das dann die Nadeln hebt. Mit dem Gasgriff betätigst du ja nur die Drosselklappen, steuerst also nur die Luft direkt. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, das die Zylinder was haben. Habe eine Kawasaki GpZ500R bekommen, die stand von 2009 bis 2015 im Garten und die läuft auch auf allen vieren. Toms Theorie der festsitzenden Kolbenringe hat auch was. Würde auch zu den Symptomen passen.

Drosseln sind Singvögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!


Hallo,
also erst einmal vielen Dank für die Beiträge.
Laut Schrauber ist der Vergaser ok.
Kompression gemessen: naja er sagte er hat sich Hand an den Stutzen gehalten...und sie würde nicht saugen auf den rechten Zylindern...wie gesagt auf beiden.
Nun hat er angeblich denn Zylinderkopf abgenommen uns er sagt das dort alles ok ist. Nun müsste er an die Zylinder selber um zu sehen ob die Kolben und Dichtringe sowie Kurbelwelle ok ist. Hier meinte er aber müsse er wenn alle 4 machen und das würde dann über 1.500€ werden. Drum hat er mir empfohlen einen gebrauchten Motor zu besorgen. also ich weiß nicht.. Zwei Zylinder nebeneinander sollen so defekt sein..... momentan spiele ich mit dem Gedanken ihm zu danken, die angefallenen Stunden zu bezahlen und selbst noch ein wenig zu suchen,

Würde dann eure Punkte mal Schritt für Schritt abgehen und schauen wo ich auskomme.



Kompression messen durch Handauflegen...
Ist wie bei der Freundin fühlen ob sie fruchtbar ist.. feucht -> fruchtbar oder wie??

1. Sofortiges Stop an den Schrauber.
2. Wer hat ihn beaugtfagt den Kopf abzunehmen?
Kostet dich jetzt min. neue Dichtungen zusätzlich. Er hätte evtl seinen eigenen Kopf abnehmen sollen.
3. Mopped so wie sie ist dort abholen.
Finanzen? Hat er wohl keine wirklich verdient.
4. Such dir jemanden in deiner Nähe der sich damit auskennt und rettet was zu retten ist.

Geht nicht, gibts nicht!


Warum in aller Welt nimmt er den Kopf ab, nur weil er durch Handauflegen "gemessen" hat das 2 Zylinder kaputt sind????? Dazu gibt's Kompressionsmessungen und die macht man mit einem Messgerät am Kerzenloch! So einfach erfährt man dann wie hoch der Druck in den einzelnen Zylindern ist! Dann gibt's Druckmessungen, die darüber Auskunft geben, wie dicht die Ventile sind. Zu alledem muss ich nicht den Kopf abnehmen, sondern nur die Zündkerzen rausdrehen. Und den Zustand des Ventiltriebes kann ich durch abnehmen des Ventildeckels feststellen, auch dazu muss ich nicht den Kopf abnehmen! Hatte er den Auftrag dazu von dir? Wenn nicht, dann sind die Kosten sein Problem. Sehe das so wie Tom. Hol sie wie sie ist und suche dir einen erfahrenen Schrauber. Und Geld hat sich der auf keinen Fall verdient!

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