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Thema: WIRD MERKEL EHRENDOKTOR?


Aus dem Forum "www.staatshehlerei.org":

MERKEL WIRD EHRENDOKTOR

geschrieben von HAZ/ddp (11.07.07),
eingestellt von Günter Kleindienst am 11. Juli 2007 14:51

FRAGEN AN RONALD POFALLA

Frage zur Abstimmung: Antidiskriminierungsgesetz 11.07.2007
Frage von Gabi P.

Sehr geehrter Herr Pofalla,

in einer viel beachteten Frage zum Antidiskriminierungsgesetz wurde ein Vergleich zwischen der CDU-Vorsitzenden Merkel und einem ehemaligen NVA-Soldaten angestrengt. Es wurde hierbei eine Gleichsetzung der leitenden FDJ-Tätigkeit von Frau Dr. Merkel als "Sekretärin für Agitation und Propaganda" an der DDR-Akademie und der Tätigkeit eines NVA-Soldaten als FDJ-Kreisleitungsmitglied hergestellt.

Sie antworteten auf die (meines Erachtens völlig berechtigte) Forderung nach einer rechtlichen Gleichstellung aller leitenden FDJ-Mitglieder, ich zitiere Sie, Herr Pofalla: "Der von Ihnen angestellte Vergleich mit Frau Dr.Angela Merkel ist absurd. Eine Tätigkeit an der Akademie der Wissenschaften in der ehemaligen DDR ist nicht mit einer Tätigkeit in der ehemaligen NVA gleichzusetzen."

Diese Antwort verstehe ich offen gestanden nicht, Herr Pofalla.

Was wollen Sie damit zum Ausdruck bringen?
Ist es "absurd", dass eine CDU-Vorsitzende als leitendes Mitglied der FDJ überhaupt tätig war? Das können Sie aber doch in mehreren Biografien über Frau Dr. Merkel nachlesen; das ist doch völlig unstrittig. Die Zeit als leitende FDJ-Sekretärin soll Frau Dr. Merkel doch sogar "Spaß" gemacht haben, wie sie nach der Wende selber öffentlich gesagt haben soll.

Möchten Sie die leitende FDJ-Karriere der CDU-Vorsitzenden Merkel verklären, Herr Pofalla? Ganz nach dem Motto: Die "kleinen" FDJ NVA Soldaten werden "gehenkt" und die "großen" leitenden FDJ-Sekretäre und Sekretärinnen an der Akademie der Wissenschaften in der ehemaligen DDR "lässt man laufen" oder beordert sie zur Belohnung für die Fehlleitung der DDR-Jugend zu leitenden CDU-Funktionären? Ist das denn nicht wirklich absurd, Herr Pofalla?

Mit freundlichen Grüßen
Gabi Pütz
________

Antwort von Ronald Pofalla
- bisher noch keine -



Zuletzt bearbeitet: 10.05.2013 11:23 von Administrator


MERKEL (CDU) UND IHRE MERKWÜRDIGEN GESPRÄCHE IM WALDE

Aus: „SUPERillu“ v. 2.1.2004, S. 14

„... über das DDR-System

‚Ich hatte das System verstanden, und für mich stand außer Zweifel, dass es unmenschlich war und nicht zukunftsfähig. ... Ich hatte trotz allem viel Tatendrang. Wenngleich ich nicht sicher bin, wie ich mich entwickelt hätte, wenn ich in der DDR 45 und älter geworden wäre. Ob Lebenskraft und Zuversicht da ausgereicht hätten, nicht zu resignieren, das weiß ich nicht.’

... über die Stasi

‚Wenn einer von uns lange telefoniert hat, kam die Mutter herein und sagte, hört auf, die Stasi hört mit, das wird alles aufgezeichnet. Was darf man wo sagen – das wussten wir. Wir wollten uns aber nicht von vornherein einschüchtern lassen. Natürlich gab es ein paar Themen, die man lieber im Wald besprach, zum Beispiel wenn Freunde in einer besonderen Notlage waren oder wenn es um Fluchtpläne ging.’

... zur Mitarbeit in der FDJ an der Akademie der Wissenschaften in Berlin

‚Irgendwann hat mich jemand gefragt, ob ich nicht in der FDJ-Kulturarbeit am Institut mitmachen wollte, da sehe man wenigstens junge Leute, könne ins Theater gehen und so weiter. Das war für mich schön, auch weil mein früherer Mann eher häuslich veranlagt war.’

... über DDR-Flüchtlinge

‚Ich habe die Leute, die es nicht mehr ausgehalten haben, immer sehr gut verstehen können. Letztlich ist es auch eine Frage des Temperaments und seiner Freunde, wie man sich entscheidet. Aber im Grunde war man jeden Tag in der Gefahr, die Nerven zu verlieren und nicht mehr bleiben zu können. Die Möglichkeit, einen Ausreiseantrag zu stellen, war für mich auch immer eine Art geistiger Notausgang.’

... über das Verbot von Westreisen

‚Heute frage ich mich in der Tat, wie wir das ausgehalten haben, besonders hier in Berlin. Damals war das etwas anders. Ich durfte aber schon einmal vor 1989 in den Westen - 1986, alleine. Damals bin ich zur Hochzeit einer meiner Cousinen in den Westen gefahren. Ansonsten war einfach klar gewesen, dass Reisen in den Westen nicht möglich waren. Für mich stand nur fest, dass ich mit 60 Jahren nach Amerika fliegen würde.’“

All diese Kostbarkeiten sind nachzulesen bei:
MERKEL, Angela; „Mein Weg. Angela Merkel im Gespräch mit Hugo Müller-Vogg“; Hoffmann & Campe 2004, ISBN 3-455-09417-1; 19,90 € (272 Seiten)



Sind die deutschen Linken eigentlich Ver- oder Entehrer unserer werten Frau Bundeskanzler???

„Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) hat einen ganz besonderen Verehrer: Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus WOWEREIT (SPD)! Manchmal nähert sich der SPD-Mann, der irgendwann mal Kanzler werden will, der Amtsinhaberin und charmiert: „Meine Lieblingskanzlerin“. Neulich schwärmte Wowi sogar im ARD-Morgenmagazin von seinem Respekt vor Merkel, die sich als Ost-Frau in der Männer-CDU durchgesetzt habe. Die Kanzlerin registriert all dies mit feinem Lächeln …“ (Quelle: „Bild am Sonntag“ v. 25.5.2008, S. 6)

Auch Oskar LAFONTAINE hatte sich unlängst über unsere Frau Bundeskanzler geäußert; nämlich in einem Interview mit der „Welt“ vom 14. April 2008, als er feststellte:

„Eine ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda ist heute Kanzlerin.“

http://www.welt.de/politik/article1897354/Das_Manifest_des_Chef-Linken_Oskar_Lafontaine.html




BEMERKELNSWERTES aus dem Web ...

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,377389,00.html


Zuletzt bearbeitet: 18.05.2012 19:09 von Administrator


ZDF

"Ein Tag im November"


Da bin ich aber froh, dass Frau Merkel immer schon dagegen war. Ich glaube, wir müssen nun drei verschiedene Oppositionsgruppen, statt bisher zweier, unterscheiden:

1. - Die ehemaligen Stasihäftlinge und anderen SED-Opfer

2. - Die tatsächlichen Aktiven der Bürgerrechtsbewegung

und

3. - Die im tiefen Herzen das Unrechtfühlende und die Unfreiheit mental kritsierende "Wissenschaftlerin" Frau Merkel, die als solche heute im ZDF porträtiert wurde, welche, wie ich irgendwo mal hörte, als Blauhemd tragende FDJ-Sekretärin und SED-Mitglied heute im ZDF nun endlich mal klarmachen konnte, dass sie auch dem SED Regime, ach wie beruhigend zu wissen, immer kritisch entgegenstand.

Da können wir SED/Stasi-Opfer aber nun beruhigt in die Zukunft schauen. Was wären wir ohne solche Mandatsträger?!

K. Knopf



Meines Wissens war Frau Merkel nicht SED-Mitglied.



Lieber Kamerad Dr. Dietrich,

danke für den Hinweis.
Da war also Frau Merkel nicht Mitglied der SED und eine systemkritische, im stillen Kämmerlein emotional unzufrieden mit dem System hadernde, FDJ Sekretärin, tätig als gutbezahlte Wissenschaftlerin an einer hochrangigen Institution der DDR.

Nun hört ihr es ihr lieben Leute. Die "DDR" war ein demokratischer, nicht oppressiver Staat, welcher auch "Andersdenkenden" und nicht von dem "legalen"
Machtanspruch der Partei der Arbeiterklasse überzeugten "DDR" Bürgern, die dortigen Verhältnisse kritisch betrachtend, vertrauensvoll staatstragende Aufgaben übertrug obwohl diese niemals ihre Sympathie für das SED System ausgedrückt hatten.
Will da jemand behaupten, dass ein FDJ Sekretär nicht staatstragende Aufgaben, zumindest zur Erziehung der Jugend im Sinne der SED Doktrin innehatte, und über seine politische Erziehungsarbeit vor Ort regelmässig auf Kreis- und Bezirksebene Rechenschaft ablegen musste? Da darf ich doch bitte einmal fragen ob Frau Merkel jemals FDJ Sekretärin geworden wäre wenn sie, z.B. nur einmal bei einer der morgendlichen "Zeitungsschau" Versammlungen, auch nur eine kritische Frage zur "Mauer" oder den Wahlergebnissen von sich gegeben hätte? Nein, so wie ich die Verhältnisse kenne, war sie aufgrund von zur Schau gestellter Linientreue und politischer Überzeugung als FDJ Sekretärin nominiert und gewählt worden. Sicher hatte die Stasi auch über sie eine Akte. Es scheint mir doch mit sehr positiven Beurteilungen. Jeder der in der "DDR" eine herausragende Position einnehmen wollte oder innehatte, vom kleinen Brigadier hin bis zu den höchsten Regierungsmitgliedern, wurde doch auch von der Stasi "durchleuchtet". Oder wozu hatte die denn ihre inoffiziellen Mitarbeiter, spionierend bis in die Privatsphere des Einzelnen.

Und wie war das eigentlich mit den Blockparteien?
Eine clevere Strategie der SED Machthaber nach aussen hin der "DDR" ein demokratisches Mäntelchen unzuhängen, nur zu bereitwillig unterstützt von den Vertretern dieser Parteien, von denen keiner je den "Führungsanspruch" der SED hinterfragte oder gar in Abrede stellte?

Fragen, Fragen, Fragen. Und die Antworten:
Sie gibt die Lehre des dialektischen Materialismus.
Dort gibt es nämlich drei gleichwertige Arten der Wahrheit: Die objektive, die subjektive und die relative Wahrheit. Was als Wahrheit zu betrachten ist hängt immer vom Standpunkt des Antwortgebenden (Betrachters) ab.

Viel Spass beim finden eurer Wahrheit wünscht Euch

Klaus





Die wirklich sehr interessanten Fragen an CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla habe ich unter www.abgeordnetenwatch.de gefunden - und MdB Pofalla hatte auch unverzüglich eine sehr bemerkenswerte Antwort öffentlich hierzu abgeliefert (s. unten); - weitere Fragen / Antworten an Herrn Pofalla sind aber nicht minder bemerkenswert (s. unten) :

FAZIT: Was für ein schier unglaubliches Glück für die BRD, dass ausgerechnet Herr (IM „Torsten“ und IM „Dr. Ralf Schirmer“) WOLFGANG SCHNUR Frau Dr. Merkel zum "Demokratischen Aufbruch" animieren konnte !?!

de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Schnur

www.readers-edition.de/2008/06/05/merkels-stasi-umfeld
_______________________

Hier aber nun nachstehend, die Antworten auf die im o.a. ersten Diskussionsbeitrag gestellten Fragen an CDU-Generalsekretär und MdB Ronald Pofalla - nebst weiterer, sicherlich nicht minder aufschlussreicher Fragen / Antworten :
_______________________

www.abgeordnetenwatch.de/index.php?abgID=5928&cmd=650&id=5928&q=FDJ#fragen

25.07.2007
Antwort von
Ronald Pofalla

Sehr geehrte Frau ...,

vielen Dank für Ihre Mail vom 11.7.2007, die ich mit Interesse gelesen habe. Fakt ist, dass Sie die Fakten hier falsch darstellen. Es geht hier ja erklärtermaßen nicht um "kleine" NVA-Soldaten, sondern um Mitglieder der Streitkräfte der ehemaligen DDR, die in herausgehobener Stellung in der SED oder den sie unterstützenden Organisationen tätig waren. Dass eine Tätigkeit an der Akademie der Wissenschaften nicht mit einer Tätigkeit in den bewaffneten Streitkräften der ehemaligen DDR gleichzusetzen ist, dürfte im Übrigen offensichtlich sein. Ihre Kritik ist in diesem Punkt für mich beim besten Willen nicht nachvollziehbar.

Mit freundlichen Grüßen
Ronald Pofalla, MdB

Frage zur Abstimmung: Antidiskriminierungsgesetz 28.06.2007
Frage von …

Verehrter Herr CDU-Generalsekretär Pofalla!

Als ehemaliger Soldat der NVA sehe ich mich in meinen Bürgerrechten der Bundesrepublik Deutschland diskriminiert.
Es wird mir eine Beorderung zum Reservisten in der deutschen Bundeswehr durch folgenden Erlaß verweigert:
"Bestimmungen für die Personalauswahl und die Verfahren für Beorderungen in den Streitkräften Gz PSZ I 1(91) - Az 07-12-04
Bonn, 11. April 2005 - Hiermit erlasse ich die Bestimmungen für die Personalauswahl und die Verfahren für Beorderungen in den Streitkräften. (…) b) Frühere Angehörige der ehemaligen NVA sind von Tätigkeiten als Reservist / Reservistin ausgeschlos-sen, wenn sie: - eine hauptamtliche Funktion in der SED, - eine herausgehobene Funktion in einer das System in besonderer Weise unterstützenden Organisation (wie z.B. FDJ, FDGB) (…) bekleideten."
Ja, es ist richtig, in meiner Jugend war ich als Kreisleitungsmitglied in der FDJ aktiv. Aus diesem Grunde ist es den bundesdeutschen Streitkräften jetzt per Erlaß untersagt, mich als Reservist zu beordern.

Auch die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel war während ihrer Zeit an der DDR-Akademie als Kreisleitungsmitglied und "Sekretärin für Agitation und Propaganda" bei der FDJ in herausgehobener Funktion aktiv.
Gegen wen hat sich diese "Agitation und Propaganda" des FDJ Kreisleitungsmitglieds Merkel wohl gerichtet, Herr Pofalla? Gegen die SED und die Mitglieder der Staatssicherheit ganz sicher nicht! Habe ich vielleicht mehr Schuld auf mich geladen, als Ihre CDU-Vorsitzende Merkel?

Bitte erläutern Sie mir, ob Sie es rechtens finden, daß ich nicht zum Reservisten der Bundeswehr beordert werden darf, weil ich in der FDJ aktiv war.
Bitte erklären Sie den CDU-Mitgliedern, warum für Frau Merkel ganz andere Kriterien gelten. Ich sehe mich durch diese Ungleichbehandlung in meinen Bürgerrechten diskriminiert und verlange eine rechtliche Gleichstellung aller FDJ und FDGB Mitglieder in der Bundesrepublik Deutschland!

gezeichnet
A.
02.07.2007
Antwort von
Ronald Pofalla

Sehr geehrter Herr ...,

vielen Dank für Ihre Mail vom 28.6.2007, die ich mit Interesse gelesen habe.

Ich muss Sie um Ihr Verständnis bitten, dass ich ohne Kenntnis aller Fakten zu Ihrem konkreten Fall keine Stellung nehmen kann.

Grundsätzlich halte ich jedoch den von Ihnen zitierten Erlass, der die Einberufung ehemaliger NVA-Soldaten, die herausgehobene Positionen in der SED oder das DDR-System in besonderer Weise unterstützenden Organisationen hatten, als Reservisten der Bundeswehr nicht zulässt, für berechtigt und angemessen.

Der von Ihnen angestellte Vergleich mit Frau Dr.Angela Merkel ist absurd. Eine Tätigkeit an der Akademie der Wissenschaften in der ehemaligen DDR ist nicht mit einer Tätigkeit in der ehemaligen NVA gleichzusetzen. Im Übrigen hat sich Frau Dr.Merkel bereits vor dem Zusammenbruch der DDR im Demokratischen Aufbruch engagiert und sich damit für eine demokratische Entwicklung in der DDR eingesetzt.

Mit freundlichen Grüßen
Ronald Pofalla, MdB

Demokratie und Bürgerrechte Permanent-Link anzeigen Frage und Antwort versenden Frage und Antwort drucken
27.06.2007
Frage von …

Sehr geehrter Herr CDU Generalsekretär Pofalla,

um es mit Ihren eigenen Worten glasklar zu sagen:
Nach vier Jahrzehnten SED-Diktatur, die für Hunderte von Mauertoten und Zigtausende politischer Gefangene verantwortlich war, die 17 Mio. Menschen ihrer Freiheit beraubt hat und die den Menschen in den neuen Bundesländern einen wirtschaftlichen Scherbenhaufen hinterlassen hat, bin ich der Auffassung, dass in Deutschland für Postkommunisten kein Platz mehr ist. Wir brauchen Antworten für die Zukunft und keine Verklärung einer unmenschlichen Diktatur.

Würden Sie mir darum auch ebenso zustimmen, Herr CDU Generalsekretär Pofalla, daß leitende Funktionäre des FDGB und der FDJ diese totalitäre SED Mörder-Diktatur in besonderer Weise unterstützt haben und für die von Ihnen völlig zutreffend geschilderten Zustände ganz erhebliche Verantwortung tragen?

Würde Ihre CDU Nazis (in vormals leitender Position) und/oder leitende FDGB- und/oder FDJ Systemkollaborateure der mörderischen SED-Diktatur als Parteimitglieder aufnehmen?

Mein aufrichtiges Kompliment zu Ihrer sehr mutigen Tatsachenschilderung der realen Verhältnisse in der SED Mörder-Diktatur, Herr CDU Generalsekretär Pofalla!

Hochachtungsvoll
Willi …



RE: "Unsere Kanzlerkandidatin hat damals nämlich „immer wieder betont, dass der heutige Umgang mit den Opfern der SED-Diktatur auch ein Gradmesser für den Zustand der Demokratie und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft ist“."
_________________

Bei der Bundestagsabgeordneten Ursula Heinen (CDU) liest sich dieser explizite "Gradmesser der (Un)-Menschlichkeit" öffentlich wie folgt :

www.abgeordnetenwatch.de/index.php?abgID=5915&cmd=650&id=5915&q=SBZ#fragen

(...) Ich muss leider zur Kenntnis nehmen, dass es den DDR-Systemträgern im Vergleich zu den Opfern des SED-Regimes wesentlich besser geht. Dies beruht im Wesentlichen auf Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, die die durch den Gesetzgeber für die privilegierten staatsnahen Personenkreise vorgenommenen Rentenkappungen aufhoben und damit für diese zu erheblichen Verbesserungen im Versorgungs- und Rentenrecht führte. Mittlerweile belaufen sich die Rentennachzahlungen für ehemalige SED-Systemträger auf weit über drei Milliarden Euro pro Jahr.

In einer Zeit also, in der die SED-Funktionäre und ihre Helfershelfer höhere Renten erhalten und ehemalige Stasi-Offiziere zunehmend die Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit öffentlich bagatellisieren, muss eine Opfer-Entschädigung auch für die Öffentlichkeit erkennbar sein. (...)



Lieber Herr Pfeiffer,

das "www.ursula-heinen.de", das sich Frau HEINEN da zwischen "Staatssicherheit" und "öffentlich bagatellisieren" gesetzt hat, hab' ich kurzerhand retuschiert. Denn: Ich mag halt die Uschi. Weil ich 1994 mit ihr im Bonner ADENAUER-HAUS zusammengearbeitet hab' und sie mich dort sogar zu einem Geschäftsessen einlud. Dabei habe ich mir gemerkt, daß Rotbarsch kredenzt wurde ...





Ich habe mal Herrn Pofalla gefragt ....
Ach, das steht im Tagesspiegel.

http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,2633363
Bodo Walther

Unten, im ersten Kommentar zum Artikel habe ich Wort für Wort aufgeschrieben, was ich gefragt habe.

Bodo Walther



Liebe Freunde,

wichtig ist doch auch, was unsere Frau Bundeskanzler vor einigen Jahren betont hat. Zum Beispiel, als sie noch „unsere Kanzlerkandidatin“ gewesen ist. Unsere Kanzlerkandidatin hat damals nämlich „immer wieder betont, dass der heutige Umgang mit den Opfern der SED-Diktatur auch ein Gradmesser für den Zustand der Demokratie und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft ist“.

Ob unsere Frau Bundeskanzler, die damals ja „immer wieder betonte, dass der heutige Umgang mit den Opfern der SED-Diktatur auch ein Gradmesser für den Zustand der Demokratie und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft ist“, noch weiß, daß sie damals, als sie noch nicht Ehrendoktor war, betont hat, dass „der heutige Umgang mit den Opfern der SED-Diktatur auch ein Gradmesser für den Zustand der Demokratie und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft ist“ ...?

fragt neugierig
Euer Wolfgang Mayer.



Zuletzt bearbeitet: 18.05.2012 19:17 von Administrator


AUG' um AUG'

Lafontaine attackiert Merkel als SED-Kämpferin

... was für ein Unterhaltungswert!



Vermutlich geht es vielen Kameradinnen und Kameraden so daß sie vor Jahren voller Hoffnung die Kanzlerschaft von Frau Merkel begrüßt haben, dann aber im laufe der folgenden Jahre eine Ernüchterung einsetzte , der dann eine Enttäuschung folgte, aus der sich zuletzt eine Ablehnung entwickelte. Ich persönlich habe Zweifel, daß die Äußerungen Frau Merkels zum SED-Regime ehrlich gemeint sind. Nach ihren eigenen Worten hatte sie ja " das System verstanden ". Und somit hat sie mitgemacht.

Bernd Stichler



MERKEL - Mitglied der DDR-Opposition?

ZDF am 19.8.2009, 19.00 Uhr (Heute-Nachrichten)

Der Nachrichtensprecher:
“Das war damals, als Kanzlerin Merkel noch im ‘Demokratischen Aufbruch’ Mitglied der DDR-Opposition war.”

Deutlich mehr Substanz weist dieser Artikel aus dem Jahre 2005 auf:

"Merkel gegen Freigabe von Foto aus Stasi-Akte"



Zuletzt bearbeitet: 09.09.2015 18:50 von Administrator
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