FLUCHT und AUSREISE Diskussionsforum
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Thema: DER RENTENRAUB an DDR-ÜBERSIEDLERN


Carl-Wolfgang HOLZAPFEL:

25 JAHRE UOKG: Gala der Unverbindlichkeiten

Nein, es war kein (kleiner) CDU-Parteitag ... Aber es waren zahlreiche Granden der CDU/CSU erschienen: Der Bundestagsvizepräsident Johannes SINGHAMMER (CSU); der Ministerialdirigent Ansgar HOLLAH (CDU), zuständig für den Bereich „Geschichte und Erinnerung“ im Bundeskanzleramt; der Berliner MdB und vormalige Generalsekretär der Berliner CDU, Kai WEGENER, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag von Brandenburg, Ingo SENFTLEBEN, und natürlich der UOKG-Vorsitzende und Vizepräsident des Brandenburger Landtages, Dieter DOMBROWSKI (CDU). Die Geballtheit der CDU-Prominenz, abgesehen von vermutlich zahlreichen einfachen Mitgliedern der Union, fiel auch durch die Tatsache auf, das es schließlich die CDU/CSU war, die bis auf den heutigen Tag den ‚Rentenbetrug’ als gesetzeskonform verteidigt und jegliche Korrektur ablehnt ...

Rentenbetrug? Kontroverse für Jubiläumsveranstaltungnicht geeignet

Der UOKG-Vorsitzende wurde im Anschluss mit der Kritik konfrontiert, dass außer Roland JAHN („Wir brauchen Rentengerechtigkeit für Republik-Flüchtlinge!“) kein Redner auf die brennenden aktuellen Probleme der Diktatur-Opfer eingegangen wäre. So hätte man beispielsweise die anwesende CDU-Prominenz deutlich auf den noch immer existentenRentenbetrug’ und deren schändliches Verhalten dazu ansprechen können. DOMBROWSKI meinte dazu, dies sei eine Jubiläumsveranstaltung, „da könne man nicht derartige Kontroversen vortragen“.


Wer glaubt, daß der CDU-geführte „Dachverband“ sich ernsthaft für die Belange der SED- und Stasiopfer einsetzt, irrt. Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) ist ein Kunstprodukt der Politik, das vor allem dazu dienen soll, einzelne Initiativen möglichst klein zu halten bzw. direkte Verbindungen zu führenden Repräsentanten oder Politikern des Establishments mit eher sekundären Themen zu überwölben. Wer dem nicht folgen mag, schaue sich bloß den Inhalt der UOKG-Webseite an.

Was den Vorstand des „Dachverbands“ anbelangt (in dem sich auch mindestens ein Jurist befindet), ist davon auszugehen, daß dieser gerade mit unserem Thema kognitiv überfordert zu sein scheint.

Insofern ist es begrüßenswert, daß der von der UOKG vereinnahmte „Stacheldraht“ das Thema Rentenbetrug endlich einmal sachlich korrekt aufgegriffen hat. Immerhin handelt es sich hierbei um eine Opfergruppe von über 300.000 Betroffenen.

Mein Dank gilt Sybille PLOOG, der seit vielen Jahren rührigen Redakteurin dieses Periodikums.

Wolfgang Mayer



Vor Gericht + Veronika Fischer klagt auf Wiedergutmachung +

Fr 24.02.17 19:30 | 03:13 min | Veronika Fischer war zu DDR-Zeiten ein Superstar.
An große Hits wie „Auf der Wiese“ erinnern sich viele noch heute. Beim staatlichen Plattenverlag Amiga verdiente sie allerdings wenig am eigenen Erfolg.
Ein DDR Unrecht, argumentiert die Sängerin und klagt vor Gericht. Sie bekommt 350 € Rente im Monat.




Tagesschau-Zeit mit einem Musikbeitrag + Medley Manfred Krug & Veronika Fischer & Eva-Maria Hagen

Es ist gut, dass Vroni Fischer (65) auf ihr persönliches Schicksal und ihr Rententhema aufmerksam macht. Sie wird Berufung einlegen und weiter um ihr Recht kämpfen.
So wie es ihr geht, geht es tausenden und abertausenden ehemaligen DDR-Flüchtlingen und hier besonders den Künstlern.
Es trifft z.B. Sänger, Schriftsteller und Schauspieler. Manche von ihnen müssen auch noch mit 65, 70 oder älter arbeiten, um einiger Maßen über die Runden zu kommen.
Den Richtern, die darüber urteilen, geht das Ganze am A…. vorbei. Sie haben dafür kein Verständnis. Solche Fälle, wie der von Frau Fischer, werden immer mehr auftauchen, denn die Generation, die vor dem Mauerfall in den Westen ging, kommt nun ins Rentenalter. Und deshalb gehen wir am 21. März 2017 in Berlin auf die Straße.
Schließt Euch an!!!


Drei namhafte Künstler und ehemalige Flüchtlinge hier im Medley. Leider ist einer davon schon nicht mehr unter uns.




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https://de-de.facebook.com/gundhardt.lassig

Zur weiteren Info !!

Bei Youtube habe ich "Gundis Youtube Kanal" eingestellt….
(23 Filme)

https://www.youtube.com/channel/UCrt5rwnrZxpL8R2zqKzv_PA




Zuletzt bearbeitet: 26.02.2017 11:39 von G_Laessig


Ein herzliches Dankeschön möchte ich Herrn Gundhardt Lässig für diesen sehr guten Beitrag aussprechen.

In seinem heutigen Beitrag wird die Geschichte Ost/West von Veronika Fischer
wiedergegeben, die ich seit meiner Jugend als ehemaliger Berlin-Köpenicker sehr gut kenne und noch heute verehre.
Vroni, wie sie liebvoll von ihren Fans genannt wird, hat nach ihrer Flucht in den Westen einen Neuanfang hingelegt, der mit Dornen gespickt war. So wie ihr erging und geht es vielen.
Am Ende des Berufslebens werden viele mit ihren gebrochenen Lebensläufen konfrontiert. Wegen einstiger Flucht aus der DDR- Diktatur , Freikäufen aus DDR Gefängnissen u.a. werden viele durch Merkels Vereinigungsparteien aus CDUCSUSPD (SED 2.0 lässt grüßen) erneut bestraft und das mit bereits “erloschenen Rentenansprüchen” aus der einstigen DDR, die im Westen per Gesetz nie anerkannt wurden.
Man sollte meinen, dass es derartige Geschichten in einem Rechtsstaat gar nicht geben dürfte. Es gilt was Horst Seehofer erst kürzlich postulierte: Wir leben in einem Unrechtsstaat.
Derartige Geschichten wie der von Veronika Fischer gibt es viele. Nicht allen, der einst “Prominenten” der DDR, die vor ihrem Zusammenbruch geflohen sind, geht es heute gut.

Peter Escher vom MDR, dessen Fluchtgeschichte ich durch Zufall hier gefunden habe und der meiner sehr ähnlich ist, kann sich dank der späten Geburt eine gesicherten Zukunft (wahrscheinlich) sicher sein.

Er selbst, wie auch ein Kai Pflaume, eine Susanne Daubner, eine Anja Klink oder Winfried Glatzeder, um nur ein paar wenige zu nennen, werden von dem Rentenbetrug, der auch ihnen einmal widerfahren wird, nichts spüren.
Die meisten ihrer Berufsjahre haben sie im “Rechtsstaat” des vereinten Deutschlands absolviert und somit wenige DDR Erwerbsjahre auf ihrem Rentenkonto.
Wünschenswert wäre, wenn wir ein paar der genannten Protagonisten in den Reihen der Demonstranten am 21. März 2017 in Berlin wiedersehen würden.

Herrn Peter Escher werde ich noch heute versuchen zu kontaktieren.
Schon aus Gründen unserer ähnlichen Fluchtgeschichte über Budapest in den Westen vom Sommer/Herbst 1989.

Peter Kämpfe




Beeindruckende Fluchtgeschichten. Was sind dagegen Knast
und jahrelanges Berufsverbot? Die im Lichte sieht man,
die im Schatten nicht.



Das Märchen von der sicheren Rente – Altersarmut für (fast) alle!

9. Dezember 2017 / Hanno Vollenweider





Fangen wir zuerst mit den weniger schlechten Nachrichten an, denn es wird die wenigsten Leser betreffen: Sie kommen nächstes Jahr ins Rentenalter? Na, dann tun Sie mir leid, denn ab 2018 steigt der steuerpflichtige Anteil für Menschen, die erstmals Rente beantragen. Super, oder? Ein Leben lang gebuckelt und an den Staat gelöhnt und dann wird das Wenige, was aus den eingezahlten Beiträgen noch als Rente ausgeschüttet wird, gleich noch mal versteuert. Tja, so ist das halt in Deutschland – steuerfrei gibt’s hier nur für andere.

Das Ganze liegt daran: Seit dem 1.1.2005 wird die sogenannte „nachgelagerte Besteuerung“ umgesetzt. Heißt im Klartext, dass das, was Sie für Ihre Altersvorsorge einzahlen, schrittweise steuerfrei wird. Im Gegenzug müssen Sie auf ihre Rentenpfennige Steuern zahlen. Klingt bescheuert, ist es auch. Aber was bringt es uns, am System zu mäkeln, es ist ja doch zu spät… und das ist es in der Tat!

Vor fast genau drei Jahren sagte Angela Merkel in ihrer Ansprache zum 125. Geburtstag der gesetzlichen Rentenversicherung, dass die Rente vielen nicht mehr reichen werde und erklärte weiter: „Daher bin ich überzeugt, dass sich künftig nur durch eine Mischung gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge eine angemessene Absicherung im Alter aufbauen lässt.“

Tja, lustig. Heißt also soviel wie: „Wer als Arbeitnehmer wenig in die Rentenkasse einzahlt, weil er wenig verdient, sollte möglichst viel Geld in die private Altersversicherung stecken, damit er später nicht ins Loch der Altersarmut fällt.“

Und mehr Betriebsrenten in Zeiten von vermehrt befristeten Verträgen und Zeitarbeitsfirmen zu reden, ist ja wohl doppelte Häme.

Und es geht noch weiter: „Wir sind gefordert, Altersarmut vorzubeugen und dafür geeignete Lösungen zu entwickeln.“, so Merkel. Eine dieser Lösungen ist das Heraufsetzen des Rentenalters. Der Deutsche ist nämlich im Durchschnitt 20 Jahre in Rente und das lohnt sich für den Staat nicht. Wer bis 67 oder 70 buckelt, der wird meist auch keine 90 und bezieht deshalb schon mal weniger Rente. Und der, der aus gesundheitlichen Gründen nicht bis 70 buckeln kann, dem wird halt ordentlich gekürzt. Das ist die Lösung, wie sie sich Merkel, Schäuble und Co.vorstellen – aber die bekommen ihre Renten auch nicht nach dem System, wie es die arbeitende Bevölkerung bekommt. Abgeordnete und Minister bekommen sog. Ruhegehälter, das sind nach 8 Jahren Bundestagszugehörigkeit schon gute 1700€ monatlich ab dem 65. Lebensjahr. Ehemalige Minister werden zusätzlich entschädigt. Bei ehem. Bundeskanzlern sind es mehr als 5000€ monatlich zzgl. Weihnachtsgeld etc. und der Bundespräsident… ach lassen wir das lieber… man tippe nur mal „Christian Wulff“ und „Ehrensold“ in eine Suchmaschine ein: Übelkeit garantiert!

Aber mal unter uns: Über das Meiste, was ich bis hierhin geschrieben habe, brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, wenn Sie nicht in den nächsten 15-20 Jahren in Rente gehen. Denn wenn Sie, so wie ich, Mitte-Ende der Dreißiger sind, bekommen Sie so oder so nichts mehr aus dem Rententopf. Der ist nämlich spätestens dann, wenn Sie Ihren Rentenschein einreichen, komplett leer! Das sieht übrigens auch unsere allseits beliebte Kanzlerin indirekt so, denn vor der Wahl dieses Jahr meinte sie dazu nämlich, die Rente sei bis 2030 sicher, was danach kommt ist ihr anscheinend egal – ist ja auch noch 12 Jahre hin, da ist sie selber wahrscheinlich schon lange in Rente oder fällt dem Steuerzahler aus anderen Gründen nicht mehr zur Last, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Ich mache Ihnen dafür mal eine Rechnung auf, die die Ergebnisse der Massenmigration der letzten Jahre im Bezug auf die Rentenkassen zeigen: Wenn man bedenkt, dass die in 2015/16 eingereisten rund 2 Mio. Migranten im Schnitt 30 Jahre alt sind, im Minimum 5 Jahre brauchen, um überhaupt einigermaßen fit für den hiesigen Arbeitsmarkt zu sein (dann also 35 Jahre alt sind), bleiben bis zum Renteneintrittsalter jener Personen also gerade mal 32 Jahre – 32 Jahre, in denen sie höchstwahrscheinlich als Beschäftigte im Niedriglohnsektor eben auch nur Rentenmindestbeiträge einzahlen. Wenn wir also derzeit mindestens 45 Jahre an Einzahlungen durch einen Arbeitnehmer benötigen, um das System überhaupt halbwegs am Laufen zu halten, wer finanziert dann die riesige Lücke von 13 Jahren an Einzahlungen, die für jeden dieser Migranten entsteht?
Und es sei noch mal dazu gesagt: Diese Rechnung geht davon aus, dass jeder der Migranten mindestens eine Stelle im Niedriglohnsektor findet.
…und mit weiteren Lücken wie bei den Krankenkassenbeiträgen oder Pflegeversicherungsbeiträgen fange ich erst gar nicht an…

Die Rente, wie wir sie heute kennen, wird es in ein paar Jahren schlichtweg nicht mehr geben können. Das Geld dafür ist nicht mehr da, und die Damen und Herren in Berlin wissen das auch. Dort betreibt man nur eine dürftige Schadensbegrenzung.

Wenn ich spekulieren sollte, dann würde ich davon ausgehen, dass man auf kurz oder lang alle Rentensysteme der EU zusammenlegt und eine Art EU-Rente kreiert. Für alle mehr oder weniger gleich. Wahrscheinlich ungefähr auf Hartz-IV-Niveau, wenn nicht sogar eher mit Wohn- und Essensmarken für bestimmte Sozialwohnungen und Supermärkte. Das würde zumindest ins sozialistische System der EUdssR passen.

Und wer vor Renteneintritt nicht sparen konnte, der wird entweder damit leben müssen, oder bis zum bitteren Ende – und es wird ein bitteres Ende sein – weiter arbeiten müssen.

Wer jetzt schlau ist, der versucht – so gut es geht – aus dem staatlichen Rentensystem auszusteigen und die dadurch nicht abgegebenen Beiträge anderweitig zu investieren.

Quelle

Einer der vielen Kommentar:
Wenn ich spekulieren sollte, dann würde ich davon ausgehen, dass man auf kurz oder lang alle Rentensysteme der EU zusammenlegt und eine Art EU-Rente kreiert. Für alle mehr oder weniger gleich. Wahrscheinlich ungefähr auf Hartz-IV-Niveau, wenn nicht sogar eher mit Wohn- und Essensmarken für bestimmte Sozialwohnungen und Supermärkte. Das würde zumindest ins sozialistische System der EUdssR passen.

Und wer vor Renteneintritt nicht sparen konnte, der wird entweder damit leben müssen, oder bis zum bitteren Ende – und es wird ein bitteres Ende sein – weiter arbeiten müssen.




Schaumburg:
Beeindruckende Fluchtgeschichten. Was sind dagegen Knast und jahrelanges Berufsverbot? Die im Lichte sieht man,
die im Schatten nicht.


Genauso ist das. Ich kann das dumme Gequatsche in Fernsehbeiträgen nicht mehr hören, wie sehr diese und jene Schauspieler und Künstler angeblich stets die geballte Faus in der Tasche hatten und wie sehr sie in ihrer Freiheit eingeschränkt waren.
Sie waren in aller Regel(von wenigen Ausnahmen abgesehen) voll im System integriert, standen im Rampenlicht und hatte einen guten Verdienst. Wer nicht systemtreu war, wurde nicht mal Objektleiter eines Hotels oder eines HO-Ladens. Standen immer im Licht, ja so ist das.




Peter:
Schaumburg:
Beeindruckende Fluchtgeschichten. Was sind dagegen Knast und jahrelanges Berufsverbot? ...


Genauso ist das. ... diese und jene Schauspieler und Künstler angeblich stets die geballte Faust in der Tasche ...


Ebend.

Übrigens: Wer Tränen darüber vergießt, dass Veronika Fischer nur 350 Euro Rente nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuches VI bekommt ...



... also
dem reiche ich jetzt mal ein Taschentuch mit der Mitteilung, dass ich nur 157 Euro Rente nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuches VI bekomme.

Heult mal schön,

denn ich sage Euch nämlich nicht, welche weitere Altersversorgung ich mein eigen nenne.
Vroni Fischer behält so was ja auch für sich.

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