FLUCHT und AUSREISE Diskussionsforum
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Thema: DER RENTENRAUB an DDR-ÜBERSIEDLERN


Carl-Wolfgang HOLZAPFEL:

25 JAHRE UOKG: Gala der Unverbindlichkeiten

Nein, es war kein (kleiner) CDU-Parteitag ... Aber es waren zahlreiche Granden der CDU/CSU erschienen: Der Bundestagsvizepräsident Johannes SINGHAMMER (CSU); der Ministerialdirigent Ansgar HOLLAH (CDU), zuständig für den Bereich „Geschichte und Erinnerung“ im Bundeskanzleramt; der Berliner MdB und vormalige Generalsekretär der Berliner CDU, Kai WEGENER, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag von Brandenburg, Ingo SENFTLEBEN, und natürlich der UOKG-Vorsitzende und Vizepräsident des Brandenburger Landtages, Dieter DOMBROWSKI (CDU). Die Geballtheit der CDU-Prominenz, abgesehen von vermutlich zahlreichen einfachen Mitgliedern der Union, fiel auch durch die Tatsache auf, das es schließlich die CDU/CSU war, die bis auf den heutigen Tag den ‚Rentenbetrug’ als gesetzeskonform verteidigt und jegliche Korrektur ablehnt ...

Rentenbetrug? Kontroverse für Jubiläumsveranstaltungnicht geeignet

Der UOKG-Vorsitzende wurde im Anschluss mit der Kritik konfrontiert, dass außer Roland JAHN („Wir brauchen Rentengerechtigkeit für Republik-Flüchtlinge!“) kein Redner auf die brennenden aktuellen Probleme der Diktatur-Opfer eingegangen wäre. So hätte man beispielsweise die anwesende CDU-Prominenz deutlich auf den noch immer existentenRentenbetrug’ und deren schändliches Verhalten dazu ansprechen können. DOMBROWSKI meinte dazu, dies sei eine Jubiläumsveranstaltung, „da könne man nicht derartige Kontroversen vortragen“.


Wer glaubt, daß der CDU-geführte „Dachverband“ sich ernsthaft für die Belange der SED- und Stasiopfer einsetzt, irrt. Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) ist ein Kunstprodukt der Politik, das vor allem dazu dienen soll, einzelne Initiativen möglichst klein zu halten bzw. direkte Verbindungen zu führenden Repräsentanten oder Politikern des Establishments mit eher sekundären Themen zu überwölben. Wer dem nicht folgen mag, schaue sich bloß den Inhalt der UOKG-Webseite an.

Was den Vorstand des „Dachverbands“ anbelangt (in dem sich auch mindestens ein Jurist befindet), ist davon auszugehen, daß dieser gerade mit unserem Thema kognitiv überfordert zu sein scheint.

Insofern ist es begrüßenswert, daß der von der UOKG vereinnahmte „Stacheldraht“ das Thema Rentenbetrug endlich einmal sachlich korrekt aufgegriffen hat. Immerhin handelt es sich hierbei um eine Opfergruppe von über 300.000 Betroffenen.

Mein Dank gilt Sybille PLOOG, der seit vielen Jahren rührigen Redakteurin dieses Periodikums.

Wolfgang Mayer



Vor Gericht + Veronika Fischer klagt auf Wiedergutmachung +

Fr 24.02.17 19:30 | 03:13 min | Veronika Fischer war zu DDR-Zeiten ein Superstar.
An große Hits wie „Auf der Wiese“ erinnern sich viele noch heute. Beim staatlichen Plattenverlag Amiga verdiente sie allerdings wenig am eigenen Erfolg.
Ein DDR Unrecht, argumentiert die Sängerin und klagt vor Gericht. Sie bekommt 350 € Rente im Monat.




Tagesschau-Zeit mit einem Musikbeitrag + Medley Manfred Krug & Veronika Fischer & Eva-Maria Hagen

Es ist gut, dass Vroni Fischer (65) auf ihr persönliches Schicksal und ihr Rententhema aufmerksam macht. Sie wird Berufung einlegen und weiter um ihr Recht kämpfen.
So wie es ihr geht, geht es tausenden und abertausenden ehemaligen DDR-Flüchtlingen und hier besonders den Künstlern.
Es trifft z.B. Sänger, Schriftsteller und Schauspieler. Manche von ihnen müssen auch noch mit 65, 70 oder älter arbeiten, um einiger Maßen über die Runden zu kommen.
Den Richtern, die darüber urteilen, geht das Ganze am A…. vorbei. Sie haben dafür kein Verständnis. Solche Fälle, wie der von Frau Fischer, werden immer mehr auftauchen, denn die Generation, die vor dem Mauerfall in den Westen ging, kommt nun ins Rentenalter. Und deshalb gehen wir am 21. März 2017 in Berlin auf die Straße.
Schließt Euch an!!!


Drei namhafte Künstler und ehemalige Flüchtlinge hier im Medley. Leider ist einer davon schon nicht mehr unter uns.




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https://de-de.facebook.com/gundhardt.lassig

Zur weiteren Info !!

Bei Youtube habe ich "Gundis Youtube Kanal" eingestellt….
(23 Filme)

https://www.youtube.com/channel/UCrt5rwnrZxpL8R2zqKzv_PA




Zuletzt bearbeitet: 26.02.2017 11:39 von G_Laessig


Ein herzliches Dankeschön möchte ich Herrn Gundhardt Lässig für diesen sehr guten Beitrag aussprechen.

In seinem heutigen Beitrag wird die Geschichte Ost/West von Veronika Fischer
wiedergegeben, die ich seit meiner Jugend als ehemaliger Berlin-Köpenicker sehr gut kenne und noch heute verehre.
Vroni, wie sie liebvoll von ihren Fans genannt wird, hat nach ihrer Flucht in den Westen einen Neuanfang hingelegt, der mit Dornen gespickt war. So wie ihr erging und geht es vielen.
Am Ende des Berufslebens werden viele mit ihren gebrochenen Lebensläufen konfrontiert. Wegen einstiger Flucht aus der DDR- Diktatur , Freikäufen aus DDR Gefängnissen u.a. werden viele durch Merkels Vereinigungsparteien aus CDUCSUSPD (SED 2.0 lässt grüßen) erneut bestraft und das mit bereits “erloschenen Rentenansprüchen” aus der einstigen DDR, die im Westen per Gesetz nie anerkannt wurden.
Man sollte meinen, dass es derartige Geschichten in einem Rechtsstaat gar nicht geben dürfte. Es gilt was Horst Seehofer erst kürzlich postulierte: Wir leben in einem Unrechtsstaat.
Derartige Geschichten wie der von Veronika Fischer gibt es viele. Nicht allen, der einst “Prominenten” der DDR, die vor ihrem Zusammenbruch geflohen sind, geht es heute gut.

Peter Escher vom MDR, dessen Fluchtgeschichte ich durch Zufall hier gefunden habe und der meiner sehr ähnlich ist, kann sich dank der späten Geburt eine gesicherten Zukunft (wahrscheinlich) sicher sein.

Er selbst, wie auch ein Kai Pflaume, eine Susanne Daubner, eine Anja Klink oder Winfried Glatzeder, um nur ein paar wenige zu nennen, werden von dem Rentenbetrug, der auch ihnen einmal widerfahren wird, nichts spüren.
Die meisten ihrer Berufsjahre haben sie im “Rechtsstaat” des vereinten Deutschlands absolviert und somit wenige DDR Erwerbsjahre auf ihrem Rentenkonto.
Wünschenswert wäre, wenn wir ein paar der genannten Protagonisten in den Reihen der Demonstranten am 21. März 2017 in Berlin wiedersehen würden.

Herrn Peter Escher werde ich noch heute versuchen zu kontaktieren.
Schon aus Gründen unserer ähnlichen Fluchtgeschichte über Budapest in den Westen vom Sommer/Herbst 1989.

Peter Kämpfe




Beeindruckende Fluchtgeschichten. Was sind dagegen Knast
und jahrelanges Berufsverbot? Die im Lichte sieht man,
die im Schatten nicht.



Das Märchen von der sicheren Rente – Altersarmut für (fast) alle!

9. Dezember 2017 / Hanno Vollenweider





Fangen wir zuerst mit den weniger schlechten Nachrichten an, denn es wird die wenigsten Leser betreffen: Sie kommen nächstes Jahr ins Rentenalter? Na, dann tun Sie mir leid, denn ab 2018 steigt der steuerpflichtige Anteil für Menschen, die erstmals Rente beantragen. Super, oder? Ein Leben lang gebuckelt und an den Staat gelöhnt und dann wird das Wenige, was aus den eingezahlten Beiträgen noch als Rente ausgeschüttet wird, gleich noch mal versteuert. Tja, so ist das halt in Deutschland – steuerfrei gibt’s hier nur für andere.

Das Ganze liegt daran: Seit dem 1.1.2005 wird die sogenannte „nachgelagerte Besteuerung“ umgesetzt. Heißt im Klartext, dass das, was Sie für Ihre Altersvorsorge einzahlen, schrittweise steuerfrei wird. Im Gegenzug müssen Sie auf ihre Rentenpfennige Steuern zahlen. Klingt bescheuert, ist es auch. Aber was bringt es uns, am System zu mäkeln, es ist ja doch zu spät… und das ist es in der Tat!

Vor fast genau drei Jahren sagte Angela Merkel in ihrer Ansprache zum 125. Geburtstag der gesetzlichen Rentenversicherung, dass die Rente vielen nicht mehr reichen werde und erklärte weiter: „Daher bin ich überzeugt, dass sich künftig nur durch eine Mischung gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge eine angemessene Absicherung im Alter aufbauen lässt.“

Tja, lustig. Heißt also soviel wie: „Wer als Arbeitnehmer wenig in die Rentenkasse einzahlt, weil er wenig verdient, sollte möglichst viel Geld in die private Altersversicherung stecken, damit er später nicht ins Loch der Altersarmut fällt.“

Und mehr Betriebsrenten in Zeiten von vermehrt befristeten Verträgen und Zeitarbeitsfirmen zu reden, ist ja wohl doppelte Häme.

Und es geht noch weiter: „Wir sind gefordert, Altersarmut vorzubeugen und dafür geeignete Lösungen zu entwickeln.“, so Merkel. Eine dieser Lösungen ist das Heraufsetzen des Rentenalters. Der Deutsche ist nämlich im Durchschnitt 20 Jahre in Rente und das lohnt sich für den Staat nicht. Wer bis 67 oder 70 buckelt, der wird meist auch keine 90 und bezieht deshalb schon mal weniger Rente. Und der, der aus gesundheitlichen Gründen nicht bis 70 buckeln kann, dem wird halt ordentlich gekürzt. Das ist die Lösung, wie sie sich Merkel, Schäuble und Co.vorstellen – aber die bekommen ihre Renten auch nicht nach dem System, wie es die arbeitende Bevölkerung bekommt. Abgeordnete und Minister bekommen sog. Ruhegehälter, das sind nach 8 Jahren Bundestagszugehörigkeit schon gute 1700€ monatlich ab dem 65. Lebensjahr. Ehemalige Minister werden zusätzlich entschädigt. Bei ehem. Bundeskanzlern sind es mehr als 5000€ monatlich zzgl. Weihnachtsgeld etc. und der Bundespräsident… ach lassen wir das lieber… man tippe nur mal „Christian Wulff“ und „Ehrensold“ in eine Suchmaschine ein: Übelkeit garantiert!

Aber mal unter uns: Über das Meiste, was ich bis hierhin geschrieben habe, brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen, wenn Sie nicht in den nächsten 15-20 Jahren in Rente gehen. Denn wenn Sie, so wie ich, Mitte-Ende der Dreißiger sind, bekommen Sie so oder so nichts mehr aus dem Rententopf. Der ist nämlich spätestens dann, wenn Sie Ihren Rentenschein einreichen, komplett leer! Das sieht übrigens auch unsere allseits beliebte Kanzlerin indirekt so, denn vor der Wahl dieses Jahr meinte sie dazu nämlich, die Rente sei bis 2030 sicher, was danach kommt ist ihr anscheinend egal – ist ja auch noch 12 Jahre hin, da ist sie selber wahrscheinlich schon lange in Rente oder fällt dem Steuerzahler aus anderen Gründen nicht mehr zur Last, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Ich mache Ihnen dafür mal eine Rechnung auf, die die Ergebnisse der Massenmigration der letzten Jahre im Bezug auf die Rentenkassen zeigen: Wenn man bedenkt, dass die in 2015/16 eingereisten rund 2 Mio. Migranten im Schnitt 30 Jahre alt sind, im Minimum 5 Jahre brauchen, um überhaupt einigermaßen fit für den hiesigen Arbeitsmarkt zu sein (dann also 35 Jahre alt sind), bleiben bis zum Renteneintrittsalter jener Personen also gerade mal 32 Jahre – 32 Jahre, in denen sie höchstwahrscheinlich als Beschäftigte im Niedriglohnsektor eben auch nur Rentenmindestbeiträge einzahlen. Wenn wir also derzeit mindestens 45 Jahre an Einzahlungen durch einen Arbeitnehmer benötigen, um das System überhaupt halbwegs am Laufen zu halten, wer finanziert dann die riesige Lücke von 13 Jahren an Einzahlungen, die für jeden dieser Migranten entsteht?
Und es sei noch mal dazu gesagt: Diese Rechnung geht davon aus, dass jeder der Migranten mindestens eine Stelle im Niedriglohnsektor findet.
…und mit weiteren Lücken wie bei den Krankenkassenbeiträgen oder Pflegeversicherungsbeiträgen fange ich erst gar nicht an…

Die Rente, wie wir sie heute kennen, wird es in ein paar Jahren schlichtweg nicht mehr geben können. Das Geld dafür ist nicht mehr da, und die Damen und Herren in Berlin wissen das auch. Dort betreibt man nur eine dürftige Schadensbegrenzung.

Wenn ich spekulieren sollte, dann würde ich davon ausgehen, dass man auf kurz oder lang alle Rentensysteme der EU zusammenlegt und eine Art EU-Rente kreiert. Für alle mehr oder weniger gleich. Wahrscheinlich ungefähr auf Hartz-IV-Niveau, wenn nicht sogar eher mit Wohn- und Essensmarken für bestimmte Sozialwohnungen und Supermärkte. Das würde zumindest ins sozialistische System der EUdssR passen.

Und wer vor Renteneintritt nicht sparen konnte, der wird entweder damit leben müssen, oder bis zum bitteren Ende – und es wird ein bitteres Ende sein – weiter arbeiten müssen.

Wer jetzt schlau ist, der versucht – so gut es geht – aus dem staatlichen Rentensystem auszusteigen und die dadurch nicht abgegebenen Beiträge anderweitig zu investieren.

Quelle

Einer der vielen Kommentar:
Wenn ich spekulieren sollte, dann würde ich davon ausgehen, dass man auf kurz oder lang alle Rentensysteme der EU zusammenlegt und eine Art EU-Rente kreiert. Für alle mehr oder weniger gleich. Wahrscheinlich ungefähr auf Hartz-IV-Niveau, wenn nicht sogar eher mit Wohn- und Essensmarken für bestimmte Sozialwohnungen und Supermärkte. Das würde zumindest ins sozialistische System der EUdssR passen.

Und wer vor Renteneintritt nicht sparen konnte, der wird entweder damit leben müssen, oder bis zum bitteren Ende – und es wird ein bitteres Ende sein – weiter arbeiten müssen.




Schaumburg:
Beeindruckende Fluchtgeschichten. Was sind dagegen Knast und jahrelanges Berufsverbot? Die im Lichte sieht man,
die im Schatten nicht.


Genauso ist das. Ich kann das dumme Gequatsche in Fernsehbeiträgen nicht mehr hören, wie sehr diese und jene Schauspieler und Künstler angeblich stets die geballte Faus in der Tasche hatten und wie sehr sie in ihrer Freiheit eingeschränkt waren.
Sie waren in aller Regel(von wenigen Ausnahmen abgesehen) voll im System integriert, standen im Rampenlicht und hatte einen guten Verdienst. Wer nicht systemtreu war, wurde nicht mal Objektleiter eines Hotels oder eines HO-Ladens. Standen immer im Licht, ja so ist das.




Peter:
Schaumburg:
Beeindruckende Fluchtgeschichten. Was sind dagegen Knast und jahrelanges Berufsverbot? ...


Genauso ist das. ... diese und jene Schauspieler und Künstler angeblich stets die geballte Faust in der Tasche ...


Ebend.

Übrigens: Wer Tränen darüber vergießt, dass Veronika Fischer nur 350 Euro Rente nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuches VI bekommt ...



... also
dem reiche ich jetzt mal ein Taschentuch mit der Mitteilung, dass ich nur 157 Euro Rente nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuches VI bekomme.

Heult mal schön,

denn ich sage Euch nämlich nicht, welche weitere Altersversorgung ich mein eigen nenne.
Vroni Fischer behält so was ja auch für sich.



Sehr geehrter Herr Seibert,

Ihnen als Verantwortlichen der Beantwortung auf der Plattform "direktzu.de/kanzlerin" möchte ich anliegend meine Stellungnahme hierzu übersenden.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Graetz

-per mail-

steffen.seibert@bpa.de

Beitrag in : direktzu.de/kanzlerin
„Rechtsbruch an Altübersiedlern/Merkel vor dem Stasi-Knast in Berlin“

-Antwort vom 9.März 2018-

Sehr geehrter Herr Seibert,

nun scheint das „schlechte Bildungsniveau“, welches in Deutschland herrscht, auch bei Ihnen im Presse- und Informationsdienst des Bundeskanzleramtes Ihre Arbeit zu beeinflussen.
Wie anders soll ich es verstehen, das mir und 380.000 Betroffenen dieses Rechtsbruches eine Antwort im Auftrage der Bundeskanzlerin !!! gegeben wird, die nicht einmal ansatzweise meine Fragestellung berührt bzw. darauf eingeht.
Herr Seibert, Sie sind bei diesem Niveau solcher Mitarbeiter zu bedauern, denn Ihnen traue ich „etwas“ mehr „Bildung“ zu; aber nun sind Sie ja mal leider Chef dieses Bereiches!
Meine ehemalige Deutschlehrerin, was nun schon über 55 Jahre zurückliegt, würde sagen: „ Wolfgang, Thema verfehlt, eine 5 dafür und setzen“.
Ich möchte deshalb die Fragestellung etwas vereinfachen, vielleicht gibt es in der Umsetzung auch eine ganz „einfache“ Antwort:
Hat Frau Dr. Merkel uns, die WIR vor dem Stasi-Knast in Berlin-Hohenschönhausen protestierten, ganz einfach „getäuscht und belogen“? und dies nur als Wahlpropaganda betrachtet?
Sie stand UNS von Angesicht zu Angesicht gegenüber und ihre Worte wurden von UNS sehr deutlich vernommen.
Bei zwei weiteren „Treffen“ von Angesicht zu Angesicht mit Frau Dr.Merkel, bestätigte Sie mir, das sie mich sehr wohl kenne und vor der Wahl im vergangenen Jahr ich ihr noch etwas Zeit geben möchte !!! - diese „Treffen“ waren am ZDF-Hauptstadt-Studio und vor der CDU-Hauptzentrale; meine diversen Anschreiben in diesem Zusammenhang zur Erinnerung wurden bis heute nicht beantwortet.
Als ehemaliger, von der Bundesregierung Deutschland freigekaufter „politischer Häftling“ habe ich 1988 im Aufnahmelager Gießen von Herrn Genscher persönlich mit den Worten: „ Nun sind sie Bundesbürger, mit allen Rechten“ den Status eines Bundesbürgers erhalten; im Gegensatz zu Frau Dr. Merkel und dem in der SBZ verbliebenen „Rest“ der Bevölkerung bin ich kein Beitrittsbürger!
In der SBZ wurde ich und meine Familie aufgrund meiner aktiven politischen Opposition verfolgt und mißhandelt, wir haben viel „Leben“ gelassen; ich werde auch noch mit über 70 Lebensjahren den Kampf gegen das nun „Neue Unrecht“, geduldet und getragen von Frau Dr. Merkel, nicht aufgeben.
Meine Haltung ersehen Sie auch unter dem weiteren Kommentar: „Wann treten Sie endlich zurück?“

Mit freundlichen Grüßen




Wolfgang_Graetz:

„Rechtsbruch an Altübersiedlern/Merkel vor dem Stasi-Knast in Berlin“


Rentenbetrug:
Merkel erteilt einstigen Flüchtlingen endgültige Absage


Berlin, 26.03.2017/cw – „Ihrem Wunsch nach einer Verbesserung der Altersversorgung der ehemaligen DDR-Übersiedler kann ... nicht entsprochen werden.“ Schonungslos offen erteilt Ministerialrat Dr. Achim Bertuleit aus dem Bundeskanzleramt in einem Schreiben an die Vereinigung 17. Juni in Berlin (23.03.2018) im Auftrag der Bundeskanzlerin allen Hoffnungen auf eine Revision des Rentenüberleitungsgesetzes (RÜG) eine wohl endgültige Absage.

Noch am 11.August letzten Jahres hatte Angela Merkel am Rande eines Besuches in der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen in Gesprächen mit ehemaligen DDR-Opfern „eine nochmalige Prüfung der vorgetragenen Anliegen“ zugesichert und damit Hoffnungen geweckt. ...

Dr. Bertuleit verkennt in seinem Schreiben nicht den „maßgeblichen Anteil (der Betroffenen) an dem Zusammenbruch des DDR-Regimes und den weiteren Entwicklungen, die zur Deutschen Einheit führten.“ Es sei “unbestreitbar, dass viele ehemalige DDR-Bürger durch ihre Flucht bzw. Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland persönliche Risiken und tiefe umwälzende Einschnitte auf sich genommen haben.“ ...

Koalitionsvertrag sieht Fondslösung vor

...
Die Vereinigung 17. Juni sieht sich „durch die jetzt vorliegende endgültige Absage“ aus dem Bundeskanzleramt „getäuscht.“ Einmal mehr wurden „gezielt gesetzte Hoffnungen“ als Wahlkampfmanöver entlarvt. Der in der Stellungnahme des Bundeskanzleramtes erfolgte abschließende Verweis auf den Koalitionsvertrag, wonach „für Härtefälle im Rentenüberleitungsprozess ein Ausgleich durch eine Fondslösung“ geschaffen werden solle, „entbehre unter den bekannten bisherigen Manövern der Regierungsfraktionen jeglicher Glaubwürdigkeit. ...

Untersuchungsausschuß anvisiert

Mehrere Vereine und Betroffene streben nunmehr die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Deutschen Bundestag an und wollen sich dieserhalb an diverse Abgeordnete im Parlament wenden. Es müsse geklärt werden, ob die seinerzeitige Abwendung vom Fremdrentengesetz (FRG) durch das Rentenüberleitungsgesetz (RÜG) für Bürger der Bundesrepublik, die vor 1989 von der DDR ausgebürgert worden waren, gesetzlich, d.h. unter Einbeziehung des Deutschen Bundestages erfolgt sei. ...

© 2018 Redaktion Hoheneck, Berlin – Tel.: 030-30207785 (1.368).

Der vollständige Text unter:

https://17juni1953.wordpress.com/2018/03/26/rentenbetrug-merkel-erteilt-einstigen-fluechtlingen-endgueltige-absage/





Propaganda-Mutti Erika vergisst nichts! Und glaubt da immer noch jemand, dass er in einer Demokratie lebt?



Das Magazin der Deutschen Rentenversicherung

"Zukunft Jetzt" berichtet im Heft Nr.1/2018





Wichtig scheint mir hier die Tatsache der Höherbewertung der Ostrenten in folgender Antwort zu sein:
"Im Gegenzug sinkt die Höherbewertung der Arbeitsentgelte..."


Immer wieder stelle ich in Gesprächen mit Freunden und Bekannten in den Neuen Bundesländern fest, dass die DDR-Beitrittsbürger in vergleichbarer Qualifizierung viel mehr Altersrente beziehen als wir ...
Diese Bürgerinnen und Bürger, die in der DDR verbleiben wollten, sind nicht vom Rentenbetrug betroffen wie wir,
das sind 300.000 Flüchtlinge, Häftlinge, Alt-Übersiedler !
Eine Feststellung hier auch im Artikel, wer die eigentlichen Gewinner der deutschen Wiedervereinigung seit dem 3.10.1990 sind:
staatshörige SED-Nomenlaturkader...
(schwarz gerahmt).

Die Zeitschrift "Zukunft Jetzt" kann jeder kostenlos abonnieren: abo@zj-online.de !
Auch schriftlich: 20407 Hamburg, Postfach 11 07 03


F.Schaarschmidt



Zuletzt bearbeitet: 28.03.2018 08:00 von F_Schaarschmidt


Dieses Thema des Rentenbetruges findet man auch hier :

https://conservo.wordpress.com/2018/04/02/rentenbetrug-gefuehllose-brutale-antwort-aus-merkels-kanzleramt/



"Deutschlandfunk" berichtet:
Freitag, 06.04.2018 Von Lena Sterz

Wie geht es den Hartz IV-Empfängern und den Rentnern im reichen Deutschland ?

"Wir sind die armseligen Omas !"

Ihr selbst stehen gerade mal sechs Euro pro Tag zur Verfügung. Eine 78 Jahre alte Hörerin hatte in einer E-Mail an den Dlf von ihren Erfahrungen bei einer Tafel berichtet: Sie als alleinstehende Frau fühle sich oft benachteiligt. Dass man als Hartz-IV-Empfänger für dumm gehalten werde, das ärgere sie - und noch vieles mehr.


Drei Euro muss sie als Eintritt für die Tafel bezahlen, Fleisch bekomme sie aber kaum, berichtet eine Dlf-Hörerin, die anonym bleiben will. (picture alliance/dpa/Foto: Roland Weihrauch)

"Jetzt hab ich so viele Paprika bekommen. Jetzt weiß ich nicht, was ich damit machen soll…"

Mindestens 20, 25 rote und orange Paprika liegen in einer alten Plastiktüte, die Renate Seelig gerade von der Tafel bekommen hat.

"Sehen Sie: Die schöne rote Paprika! Da kann ich ja eine ganze Kompanie mit …"

Reporterin: "Hätten Sie sich lieber noch ein bisschen was anderes gewünscht?"

"Ja! War aber nix da. Jetzt muss ich mal sehen. Vielleicht kann ich da ein bisschen was einfrieren oder was."

So viele Paprika! Das ist jetzt fast Stress für Renate Seelig. Denn wegwerfen will sie sie auf keinen Fall. Die 78-Jährige, die eigentlich anders heißt, ist klein und schmal, ihre grauen Haare trägt sie geflochten. Meistens läuft sie die 45 Minuten von ihrer Wohnung zur Tafel mit ihrem Trolley, um das Geld für den Bus zu sparen. Ihr kleines Wägelchen ist jetzt gefüllt mit Dingen, die sie einmal wöchentlich von der Tafel bekommt. Außer Paprika mit ein paar braunen Stellen gab es heute: Salat, einen Apfel, einen Joghurt, eine Aufbackpizza, "und das Doppeltgebackene und die Brötchen, das ist alles."

"Ich verwerte alles"


"Die Brötchen sind ja knochenhart, nicht. Die mach ich ein bisschen nass und dann werden die auf den Toaster gelegt. Das sind sechs Brötchen – für zwei Tage. Aber wenn die zu hart werden, dann schneid ich ja die Kruste ab und mach daraus Paniermehl."

Beim welken Salat wird sie die braunen Stellen rausschneiden, den abgelaufenen Joghurt wird sie den Nachbarn mit den vielen Kindern geben, weil sie ihn selbst nicht verträgt, und die Aufbackpizza wird sie demnächst für ihre Enkel in den Ofen schieben. Auch für die 25 Paprika wird sie eine Verwendung finden, bevor sie noch schrumpeliger werden.

"Ich verwerte alles, ich verwerte wirklich alles.

Mein Sohn sagt immer: ‚Mutti, du bist bekloppt! Du stellst dir die Kühlung immer so voll!‘ Da hab ich gesagt: Und wenn ich bloß einen Esslöffel einfriere! Das tu ich dann in so ein kleines Töpfchen, manchmal kriegt man ja so einen Fleischsalat, der schon abgelaufen ist oder so. Die Töpfchen verwahr ich dann und dann tu ich die Essensreste da rein. Sonst käme ich gar nicht auf den grünen Zweig!"

Hörerin will anonym bleiben

In einer Mail ans Deutschlandradio schrieb Renate Seelig, dass sie den Vorsitzenden der Essener Tafel sehr gut verstehen kann. Sie als Lebensmittelbezieherin dürfe in ihrer Tafel – sie geht zu einer anderen - keine Kritik äußern, weil sie sonst Hausverbot bekommen würde. Erst nach einigem Überlegten traut sie sich, ihre Geschichte anonym zu erzählen.

Kurz nach ihrer Lehre zur Bürokauffrau kam das erste Kind - nach dem sechsten ließ ihr Mann sie sitzen. Sie zog die sechs Kinder alleine groß, mit Sozialhilfe. Erst war ein Sohn, später noch ein zweiter behindert. Sie pflegte sie bis zum Tod. Als der zweite stirbt, vor sechs Jahren, meldet sie sich bei der Tafel an.

"Das ist so eine Überwindung."

Ihre kleine Mütterente wird durch Grundsicherung aufgestockt, so kommt sie auf gut 850 Euro Einkommen im Monat. Nach Abzug der Miete bleiben noch 350 Euro, wenn sie Heizung, Strom, Telefon, Internet und Versicherungen bezahlt hat, bleiben ihr um die 180 Euro im Monat zum Leben.

Sechs Euro pro Tag für Kleidung, Medikamente, Lebensmittel, Busfahrkarten, mal eine neue Brille. Wie schafft man das?

"Ich hab das von meiner Mutti gelernt. Und vor allen Dingen bin ich das ja schon seit 50 Jahren gewohnt…"

Sie könnte etwas Geld sparen, indem sie in eine günstigere Wohnung zieht. In der jetzigen wohnt sie seit 25 Jahren. Sie könnte weiter raus ziehen, da wäre es günstiger, aber sie mag es, dass sie in 30 Minuten zum Friedhof und in 45 zur Tafel laufen kann. Bustickets leistet sie sich nur bei Regen.

"Jetzt wohn ich schon so lange hier – wo soll ich denn jetzt noch hin?"

Mit 78 nochmal umziehen, um ein paar Euro mehr im Monat zu haben? Ne, dann lieber eine Woche lang morgens und abends nur Brot mit Butter essen.


...ich habe das Gefühl, dass man verdummt wird. Ich bin ein intelligenter Mensch – ich kann rechnen, ich kann reden – deshalb wollte ich das wirklich mal zur Sprache bringen."

Quelle - hier weiterlesen -->



"Die Familien in den dicken Autos sähen immer auslän-
disch aus. Trotzdem sei sie dagegen, Ausländer nicht
mehr an die Tafel zu lassen." Was soll man dazu, obwohl
einem das Schicksal der gebeutelten Frau sehr nahe geht,
noch sagen? Köterrasse;Deutschland, Du mieses Stück...;
Nazi-Schwein, und mehr sind die Kosenamen für deutsche
Gutmütigkeit und Opferbereitschaft. Vom Messern, über
alle Maßen liebhaben (besonders Frauen) und weiteren
morgenländischen Bereicherungen nicht zu reden.
Biermann: Vom Regen in die Jauche.

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