FLUCHT und AUSREISE Diskussionsforum
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Thema: Politisch Verfolgte der DDR leiden weiter


KD_Wohlgemuth:
Hallo Herr Stichler,

... Demgegenüber waren den Westdeutschen die Blicke gen Osten zu anstrengend, zu lästig und zu unbequem. und in der Tat ist es in einer Gesellschaft viel bequemer sich von einer Unzahl von Medien "bedienen" zu lassen, als sich durch menschliche Neugier delbst auf den Weg zu machen und zu schauen, wie ergeht es denn Menschen woanders und damals, wie ergeht es denn den Menschen in der Sowjetzone/ DDR eigentlich?

Wer keine Verwandten hatte - und das war die Mehrzahl im Westen hatte auch keinerlei Interesse sich diesem Teil Deutschlands zu befassen.


So richtig einige Anmerkunge sind, so falsch sind andere Behauptungen. Da fühle ich mich (sicherlich nicht ausschließlich) persönlich angegangen. Ich habe mich bereits seit dem 12. Lebensjahr mit der jüngsten Geschichte befasst und die Frage nach den WARUM gestellt. Für mich stand fest, dass die vielzitierten "17 Millionen" in der SbZ durch willkürliche Entscheidungen der Siegermächte in stalinisticher Unfreiheit landeten. Der übergroße Rest wurde ebenso willkürlich "in die Freiheit" transportiert. Aus diesem Umstand folgte mein Credo, dass sich die freien Deutschen solange für die "17 Millionen Landsleute" einsetzen müssten, bis diese frei über sich selbst bestimmen könnten.
Daran habe ich mich bis zum Mauerfall gehalten, mit allen Konsequenzen. Und ich war sicher nicht allein in diesem Denken. Übrigens hatte ich keine "genetischen" Verwandten
in der SbZ, aber ich fühlte mich immer verwandt.
Trotz aller berechtigten Kritik an manchen schlimmen Zeiterscheinungen halte ich diese Pauschalisierung für nicht gerechtfertigt. Bei allem Respekt vor unterschiedlichen Sichtweisen.

Carl-Wolfgang Holzapfel, einstiger Mauerdemonstrant



WIE GEHT ES WEITER IN UNSEREM KAMPF - FRG

Betroffene, Unterstützer und Sympathisanten

(das Prädikat "liebe" erspare ich mir, es verweichlicht zu sehr)!

Nun ergreift der "Papiertiger" eines Opfervereins von ca. 200 Beitragszahlern wieder das Wort und verkündet es 380.000 Betroffenen des Rechtsbruchs als die "Verkündung"!!!
Wir sollten uns den "Grünen" zuwenden ist nur einer der "Gedankengänge".

Wie kann solch ein Verein für 380.000 Betroffene diese Vorgaben machen- ein VereinsVorstand, der augenscheinlich nur für sich spricht?

Zwei OpferVereine sollen das Privileg - sich selbst? - zugestehen, nunmehr in einer Expertenkommission die Weichen für diese 380.000 zu stellen - für mich nicht!

Warum habt ihr aufgegeben zu kämpfen?
Dieses Oberhaupt des "PapierträgerVorstandes" bringt es bis heute nicht einmal fertig, geschlossen euren Willen und den Rechtsbruch dieser PolitElite gegenüber kämpferisch anzuzeigen!
Für diesen Verein durfte ich bei der letzten Demo in Berlin die "Nacharbeit" machen - wie immer!

Was erwartet ihr also noch von der Arbeit dieses Vereins, wie auch von der eines Dachverbandes, für die Zukunft Eures Rechtsanspruches ??? - augenscheinlich darf man Euch zwar Eure Beitrittsgelder abfordern und dafür wieder 15 Jahre bei Kaffee und Kuchen sich dem Papier widmen.

Hört auf, diesen Worten zu glauben; hört auf, "Blockierern" Eures Rechts hinterherzulaufen - steht endlich auf, wie in der Vergangenheit - und seid bereit, für Euer Recht zu kämpfen!

Laßt Euch nicht einreden, daß nur der "Papierweg" zum Erfolg führt. Diesen habt Ihr im Vertrauen lange genug beschritten.

Steht auf und kämpft!

Uns stehen mit Sicherheit noch viele andere Wege offen; wir hätten sie VOR der Wahl nutzen sollen- aber auch jetzt ist es noch nicht zu spät!

Frau Merkel attestierte ich nach dem Gegenüberstehen bei der Gedenkveranstaltung in Berlin-Hohenschönhausen, wie bei zwei weiteren Treffen, ihren eiskalten Blick auf Uns und ihre emotionslose Mimik - viele glaubten an ein Versprechen aus ihrem Munde uns gegenüber - ja, Hoffnung hatten wir lange, nämlich über 20 Jahre; getragen vom Papierkrieg der Papiertiger - was habt ihr unterm Strich erreicht?

Laßt uns diesen "Verleugnern" Eures/Unseres Rechts zeigen, daß mit uns nicht zu spaßen ist; wir wurden lange genug verhöhnt!

Wolfgang Graetz



FRG - WIE GEHT ES WEITER IN UNSEREM KAMPF?

Betroffene, Unterstützer und Sympathisanten

(das Prädikat "liebe" erspare ich mir, es verweichlicht zu sehr)!

Nun ergreift der "Papiertiger" eines Opfervereins von ca. 200 Beitragszahlern wieder das Wort und verkündet es 380.000 Betroffenen des Rechtsbruchs als die "Verkündung"!!!
Wir sollten uns den "Grünen" zuwenden ist nur einer der "Gedankengänge".

Wie kann solch ein Verein für 380.000 Betroffene diese Vorgaben machen- ein VereinsVorstand, der augenscheinlich nur für sich spricht?

Zwei OpferVereine sollen das Privileg - sich selbst? - zugestehen, nunmehr in einer Expertenkommission die Weichen für diese 380.000 zu stellen - für mich nicht!

Warum habt ihr aufgegeben zu kämpfen?

Dieses Oberhaupt des "PapierträgerVorstandes" bringt es bis heute nicht einmal fertig, geschlossen euren Willen und den Rechtsbruch dieser PolitElite gegenüber kämpferisch anzuzeigen! Für diesen Verein durfte ich bei der letzten Demo in Berlin die "Nacharbeit" machen - wie so oft!

Was erwartet ihr also noch von der Arbeit dieses Vereins, wie auch von der eines Dachverbandes, für die Zukunft Eures Rechtsanspruches??? - augenscheinlich darf man Euch zwar Eure Beitrittsgelder abfordern und dafür wieder 15 Jahre bei Kaffee und Kuchen sich dem Papier widmen.

Hört auf, diesen Worten zu glauben; hört auf, "Blockierern" Eures Rechts hinterherzulaufen - steht endlich auf, wie in der Vergangenheit - und seid bereit, für Euer Recht zu kämpfen!

Laßt Euch nicht einreden, daß nur der "Papierweg" zum Erfolg führt. Diesen habt Ihr im Vertrauen lange genug beschritten.

Steht auf und kämpft!

Uns stehen mit Sicherheit noch viele andere Wege offen; wir hätten sie VOR der Wahl nutzen sollen- aber auch jetzt ist es noch nicht zu spät!

Frau Merkel attestierte ich nach dem Gegenüberstehen bei der Gedenkveranstaltung in Berlin-Hohenschönhausen, wie bei zwei weiteren Treffen, ihren eiskalten Blick auf Uns und ihre emotionslose Mimik - viele glaubten an ein Versprechen aus ihrem Munde uns gegenüber - ja, Hoffnung hatten wir lange, nämlich über 20 Jahre; getragen vom Papierkrieg der Papiertiger - was habt ihr unterm Strich erreicht?

Laßt uns diesen "Verleugnern" Eures/Unseres Rechts zeigen, daß mit uns nicht zu spaßen ist; wir wurden lange genug verhöhnt!

Wolfgang Graetz