FLUCHT und AUSREISE Diskussionsforum
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Thema: LINKSEXTREMISMUS


http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_82487994/tumulte-bei-hoecke-auftritt-auf-der-frankfurter-buchmesse.html

Es ist inzwischen unübersehbar geworden dass Gewalt das einzige Mittel ist , mit dem die Linksschickeria noch operieren kann .Das liegt ganz einfach daran dass linke Argumentation sich nicht an der täglichen Lebensrealität orientiert sondern linke Argumentation ist ideologisch konstruiert und funktioniert in der Praxis nicht . Und aus Frust darüber , dass ihre Argumentation im täglichen Leben nicht funktioniert versucht die Linksschickeria ( Autonome , Linke , Grüne und SPD ) bei jeder sich bietenden Gelegenheit , vernünftige und realistische Argumentation mit Gewalt zu unterdrücken . Pure Rot-Front Mentalität , der RFB hätte es auch nicht besser machen können . Unsere heutige Rest-Demokratie wird nicht von rechts bedroht sondern massiv von links !



Lieber Herr Stichler,
da sind Sie ja mal wieder ganz schön übers Ziel hinausgeschossen. Ich bin weder Linker, noch Grüner oder Sozialdemokrat. Allen Mitgliedern der Linken, der Grünen und der SPD „Gewalt als einziges Mittel“ anzudichten, ist nicht nur grober Unfug, sondern eine unglaubliche Unterstellung. Gewalt und Terror sind natürlich durch jeden Demokraten und jede demokratische Partei abzulehnen und zu verhindern. Dabei ist es unerheblich, ob unsere Freiheit und Demokratie von linken, rechten oder religiösen Fanatikern bedroht werden und welcher Partei sie eventuell angehören.
Leider gibt es Gewalt und Terror von Islamisten, leider gibt es Gewalt und Terror von Linksextremisten (Beispiel: Hafenstraße), leider gibt es auch Gewalt und Terror von Rechtsextremisten (Beispiel: NSU). „Gewalt ist Scheiße, Hass macht kaputt.“

Rolf Günther




Sehr geehrter Herr ruwolf , ihre Sichtweise entbehrt nicht einer ganz speziellen Note , die für nicht wenige Betroffene kaum nachvollziehbar ist . Darf ich fragen ob Sie in der DDR politisch inhaftiert waren ?


Zuletzt bearbeitet: 18.10.2017 08:53 von B_Stichler


Sehr geehrter Herr Ruwolf,
in Ihrem Beitrag sprechen Sie von 'unserer Demokratie'. Ich lebe in Deutschland, im Neusprech auch Merkelland
genannt. Sie auch?



Sehr geehrter Herr Schaumburg!

Ich lebe in Deutschland, aber nicht im Merkelland! Die von mir nicht gewählte, ungeliebte, schlecht regierende Frau Merkel ist aber demokratisch zur Bundeskanzlerin gewählt worden. Sie kann auch demokratisch wieder abgewählt werden. Leider ging die Bundestagswahl nicht nach meinen Wünschen aus. Das Volk hat gesprochen, Frau Merkel klebt an der Macht und wird vorerst weiter regieren. Ich prophezeie: aber nicht mehr lange! Sie ist jedoch nicht die einzig Verantwortliche für die desaströse Regierungspolitik im heutigen Deutschland.

Auch ich sehe die politischen und sozialen Entwicklungen in unserem Heimatland und in Europa immer negativer, viele Tendenzen machen mir große Sorgen oder werden von mir abgelehnt. Aber jeder Bürger trägt die Verantwortung, Fehlentwicklungen mit demokratischen Mitteln zu bekämpfen, unsere Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit zu verteidigen. Jammern hilft nicht!

Rolf Günther




Das Beispiel "NSU" ist hier völlig d e p l a z i e r t!
Denn das ganze Szenario erinnert stark an Inszenierung eines Schauprozesses.
Wie ist zu erklären, dass an keinem Tatort, der dem sogenannten "NSU" angelastet wird, weder einer der mutmaßlichen Täter Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt, oder Beate Tschäpe von Zeugen gesehen, noch irgend eine verwertbare Spur oder DNA aufgefunden wurde? -Keine Beweise!

Wenn jetzt bereits vom Gericht festgelegt wurde, dass die Prozessakten nach Ende dieses zweifelhaften Prozesses für 120 Jahre unter Verschluss gehalten werden sollen, dürfte wohl jedem mittelmäßig Begabten klar sein, worin die Absicht besteht.



ruwolf:
Jammern hilft nicht!


Bullshit frommt dem Land auch nicht!



Ich empfehle allen wirklich Interessierten, wenn sie
wissen wollen, was hier eigentlich passiert, sich einmal näher mit dem Council on Foreign Relations zu beschäfti-
gen.



Sehr geehrter Herr Ruwolf,
den vorletzten Satz Ihres Beitrages hätte ich gern noch
einmal erklärt bekommen, da ich offensichtlich in Sa-
chen Demokratie etwas unterbelichtet bin. Nennen Sie mir
doch bitte Möglichkeiten, wie ich als Normalbürger Ein-
fluss auf politische Emtscheidungen nehmen kann. Man
sieht ja die Stärke dieser "Demokratie" daran, dass nicht
einmal meine Volksvertreter den Arsch in der Hose haben,
demokratisch gegen unsere Alleinherrscherin vorzugehen.



B_Stichler:
Sehr geehrter Herr ruwolf , ihre Sichtweise entbehrt nicht einer ganz speziellen Note , die für nicht wenige Betroffene kaum nachvollziehbar ist . Darf ich fragen ob Sie in der DDR politisch inhaftiert waren ?


Sehr geehrter Herr Stichler!

Dass meine Sichtweise für Sie kaum nachvollziehbar ist, muss und kann ich akzeptieren. Ich bleibe aber trotzdem bei meiner Meinung. Natürlich dürfen Sie fragen, ob ich in der DDR politisch inhaftiert war. Nein, ich war nicht in politischer Haft. Durch meine Aktivitäten und die Auseinandersetzung mit staatlichen Organen und der Staatssicherheit stand ich jedoch - wie man so schön sagt - sehr oft „mit einem Bein im Knast“. Ich möchte betonen, dass ich einen riesigen Respekt vor den politischen Häftlingen und vor dem was sie ertragen mußten und ertrugen, verspüre.

Warum wurden die Mitstreiter der Gruppe von jungen Menschen, in der ich aktiv war, nicht inhaftiert? Ich denke, wir hatten zuerst einmal sehr viel Glück. Es gelang der Stasi und der Kripo meist nicht, uns unsere Aktivitäten zuzuordnen oder nachzuweisen. Unter den Eltern unseres Freundeskreises waren mehrere aktive SED-Mitglieder, ein Kämpfer gegen den Faschismus und ein ökonomischer Direktor eines Großbetriebes. Ein Mitglied unserer Gruppe war sowjetischer Staatsbürger. Außerdem hatten wir alle eine umfangreiche und aktive Westverwandtschaft, sowie vielfältige Kontakte ins „kapitalistische Ausland“, besonders nach Westdeutschland, in die USA, nach Kanada und in die Schweiz. Ich denke, alles das und dass wir als Gruppe agierten, hat unseren Widersachern „Sorgen“ bereitet und uns geschützt. Außerdem wirbelte unser Asylgesuch in der amerikanischen Botschaft und der bundesdeutschen Vertretung in Ostberlin im Jahr 1983 in politischen Kreisen in West und Ost sehr viel Staub auf.

Wenn Sie sich für meine unbedeutende Geschichte interessieren, können Sie sich hier informieren:

https://www.dropbox.com/sh/cbdv5kiehvzsvuv/AABRVXojU_192GFq6sVKV7eoa?dl=0

Vor 30 Jahren: „SITTING BULL“ IN ERFURT

"Sitting Bull" 1983

ICH VERBRANNTE DIE FLAGGE DER VEREINIGTEN STAATEN

Grün ist Leben, Beton ist Tod!

Budapest - unsere Hoffnung auf Freiheit

Ein Dilemma beim Stasiverhör

Der Mensch - fremd und doch so vertraut

Rolf Günther



Sehr geehrter Herr ruwolf , Sie haben mich überzeugt . Ihre Arumente zwingen mich unausweichlich zu der Einsicht , dass unser Widerstand gegen den Kommunismus vor dem Hintergrund Ihrer politischen Wagnisse geradezu verblasst.



Sehr geehrter Herr Schaumburg,
ich denke nicht das Sie „in Sachen Demokratie etwas unterbelichtet“ sind. Sie wissen sehr genau, wie Demokratie funktioniert, haben aber das Vertrauen in die schwierigen demokratischen Prozesse verloren. Ein deutscher Kanzler verfügt natürlich über eine gewisse Macht auf Zeit. An den momentanen Koalitionsverhandlungen wird aber sehr gut deutlich, die derzeitige deutsche Kanzlerin ist keine Alleinherrscherin. Deshalb muss aber niemand ihrer Politik positiv gegenüberstehen, auch eine Abwahl und harsche Kritik sind jederzeit möglich. Das ist Demokratie.

Rolf Günther




Lieber Herr Stichler,
ich weiß, Sie gehören einer Elite an. Es sei Ihnen auch gegönnt.

Rolf Günther






Lieber Herr Günther,

danke erst mal für die Links. Interessante Geschichte.

Aber: Menschen haben sicher GLEICHWERTIGE Anlagen, sind aber eben, hauptsächlich durch die Sozialisation, nebensächlich (auch) durch Anlagen, nicht gleich.

Meinem Haftkameraden Roland Garve aus Leipzig z.B. war (wie mir) die DDR zu eng gewesen. Er hat ein Buch über den Knast in Brandenburg geschrieben:



Lesenswert.


Später hat er seinen Traum wahrmachen können. Er hat die große weite Welt und die Eingeborenen am Oberlauf des Amazonas und in Papua-Neuguinea aufgesucht. Ihn hat die Frage umgetrieben:



„Was macht eigentlich der Kollege Schamane, wenn einer im Dorf Zahnschmerzen hat ?“


Roland ist ein offener Mensch, deshalb wurde ihm erzählt und so konnte er das schreiben, was er schrieb.

Aber Roland ist kein Schamane und ein Schamane ist nicht Roland.

____________________________________

Schwarze aus dem Kongo, ja schon Albaner aus dem Kosovo oder Albanien selbst haben andere Vorstellungen vom Staat und vom Recht, als Sie. Schutz gewährt dort die Sippe, sie allein kann dem sein Recht oder vermeintliches Recht suchenden Schutz gewähren. Der Staat macht das nicht. Kann das nicht. Sozialstaat kann der Staat dort schon gar nicht. Ohne die Katholische Kirche gäbe es auch im heutigen Kongo, also dem Kongo, zu dem sie schrieben ...

Also ohne die Katholische Kirche gäbe es dort auch heute gar nix an Gesundheitswesen.

Wenn Sie so wollen: Das ÄHNELT dem Rechts- und Sozialverständnis etwa des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation des Mittelalters, also bis in die Zeit des 14. Jahrhunderts.

Ich nenne es mal: Ungleichzeitigkeiten.

Es gibt auf dieser Erde viele UNGLEICHZEITIGKEITEN.

Und Familienbanden, die so ticken, wie oben beschrieben, sind (leider) zu oft ein kriminelles Problem in Deutschland.
______________________________________

P.S.: 'n bischen glaube ich zu verstehen, was Sie meinen. Ja, ich war mit 19 in Brandenburg, unter den Mördern. In einer ARCHAISCHEN Welt. Sie hatte ihre Hierarche. Sie wurde ausgekämpft. Im Zweikampf. König war der mit den dicksten Muskeln. Nicht der mit dem pfiffigsten Kopf.

ARCHAISCH

Wenn ich heute Schülern davon erzähle, sage ich:

"Wolfsrudel kämpfen ihre Hierarchien so aus,
wilde Schweine,
Hirsche,



Gemsen,
ja sogar die niedlichen kleinen Rehlein."


Ja richtig: Was ist das Wesen des Menschen ?
Was ist, - wie ich es sage: "Von Gott gemacht" ?
Was ist Kultur und Geschichte ?

Ihr

BoWa




Ist hier jemand dabei, der im Sommer '89 im Außenknast Leipzig, Rackwitz als §213er*) eingesperrt war?
Und im Leichtmetallwerk nebenan im 3-Schicht-System "knüppeln" musste?
In der Spätschicht bei >40°C in der Halle mit den Strangpressen.
Ich war anfangs im EB IV, dann im EB I, in der Scharfschleiferei für Sägeblätter.
Bis 19.Okt. . Am 20.Okt. ging's nach K.-M.-Stadt auf'n Kassberg.
Am 08.11.89 abends Ankunft in Giessen!!

Und heute? -Diese heutigen Zustände in diesem Verwaltungsfragment "D". Um die Rente betrogen!
Wenn man schon damals nicht so stark wurde, könnte man glatt verzweifeln...

*)Rep'flucht!

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