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Thema: Genscher = I.M. TULPE ??


Ein Videoblogger konfrontiert Hans Dietrich Genscher mit dem Vorwurf, Genscher sei "I.M. Tulpe" gewesen:





Zuletzt bearbeitet: 07.01.2014 18:39 von FreeSolarkritik


Genscher alias Tulpe

Unter dem Decknamen "Tulpe" hat das DDR-Ministerium für Staatssicherheit Ex-Minister Hans-Dietrich Genscher als "Inoffiziellen Mitarbeiter" in seinen Akten geführt. Wie ehemalige Stasi-Angehörige gegenüber Geheimdienstexperten sagten, wurden dabei Angaben aus dem Lebenslauf eines DDR-Bürgers benutzt und auf den Liberalen übertragen. Zweck der Manipulation sei es gewesen, den FDP-Politiker unter Druck zu setzen oder bei Bedarf im Zuge einer Desinformationskampagne als Mitarbeiter der Staatssicherheit zu diskreditieren. Der gebürtige Hallenser hatte die DDR 1952 verlassen. Während seiner Partei- und Ministerkarriere im Westen besuchte er regelmäßig Verwandte und Bekannte in der alten Heimat. Nach Angaben der früheren Stasi-Leute wurde die Akte "Tulpe" Anfang der achtziger Jahre vernichtet. Der Grund: Es habe sich herausgestellt, daß Genscher keine den Zielen der DDR zuwiderlaufende Politik betreibe. Als der Altliberale von dieser Begründung erfuhr, habe er, so ein Abwehrexperte, "gar nicht glücklich geschaut".

© DER SPIEGEL 29/1992



Dieses Video entbehrt nicht einer gewissen Brisanz . Trotz aller guten Taten , die man Herrn Genscher zu danken hat ,
halten sich hartnäckig Gerüchte . Begriffe wie " Bilderberg " und " neue Weltordnung " sind bestimmt nicht einfach so aus der Luft gegriffen . Das , was gegenwärtig in Europa passiert ist auch ein Teil der Bestrebungen gewisser Kreise , tatsächlich eine neue Weltordnung - unter Vorherrschaft der Ostküste - zu schaffen . Das ist in meinen Augen bittere Realität und keinerlei Verschwörungstheorie denn nicht umsonst beanspruchen die USA eine " führende Rolle " in der Welt und haben keinerlei Skrupel , diese auch militärisch durchzusetzen .




Als der Begriff "Neue Weltordnung" auch sogar auf dem "Evangelischen Kirchentag" in Dresden im Juni 2011 auftauchte, dachte ich auch: Hallo ???

Es wurde doch immer behauptet, es sei angeblich "Verschwörungstheorie"...die Sache mit der "NWO" ...und mit der "Neuen Weltordnung"...

Ich habe den Zusammenschnitt der Zitate von damals aus aktuellem Anlass mal wieder hochgeladen:



Und hier auch noch der Ausschnitt aus den damaligen ARD-TAGESTHEMEN:



Und in dem folgenden Video (ab Minute 20:55) beschreibt Angela Merkel, wie das dubiose "CO2-Klimathema" dazu benutzt wird, daß Deutschland auf Dauer immer mehr eigene Souveränität an die EU abgeben soll...



Und diese Abgabe von Souveranität an die EU geht einher mit der schleichenden Einschränkung von Grundrechten, was unter dem Begriff (besser: Deckmantel) der "Grossen Transformation" eingefädelt wird und was in dem folgenden Video (Länge: 78 min) dokumentiert wird:




Zuletzt bearbeitet: 08.01.2014 06:51 von FreeSolarkritik


Ich danke FreeSolarkritik für diesen sehr informativen Beitrag . Es gehört heutzutage leider wieder mehr Mut dazu , die Wahrheit zu sagen . Und da gibt es einen Widerspruch zwischen dem Grundgesetz und dem § 130 StGB . Wer das Grundgesetz wörtlich nehmen will kann sehr schnell mit dem § 130 StGB kollidieren . Aber die Betrebungen , die von den Verfechtern einer " neuen Weltordnung " ausgehen erinnern mich ganz automatisch an den Film " Metropolis ".



Der im Film erwähnte SPIEGEL-Bericht über "I.M.-Tulpe" alias Genscher findet sich hier:

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=13689234&aref=image036/2006/05/12/cq-sp199202900160016.pdf&thumb=false

Hier gibt es mehr Informationen dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=vv6kePslL3Q

Bundestagswahl 2017 Skandal-Kanzlerin Angela Merkel blamiert ...

http://www.youtube.com/watch?v=J-yPHI3pZTg‎

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https://www.facebook.com/Buergerberg

http://menschenrechtsverfahren.wordpress.com/2014/01/06/wie-sie-wirklich-sind/

Sagenhafte Aktion, Bürgerberg.
Das gefällt mir super.
Es ist noch viel schlimmer, als hier dargestellt.
Einer so gewissenlosen Bilderberger-Figur wie Genscher ist daran gelegen, dem hochgradig verschlagenen Chodorkowski einen medienwirksamen Empfang zu bereiten. Kriminelle Naturen finden eben gerne zueinander.
Lindner, Westerwelle, Genscher sind Bilderberger und somit nichts weiter als armselige, geistige Zwerge.

Dieser aktuelle Kommentar auf der Bürgerberg-Seite sagt eigentlich alles. Dem ist nichts hinzuzufügen.

freemanfriend vor 49 Minuten

AN GENSCHER und KINKEL:
VERGESSEN SIE NIEMALS! DAS HIER IST DER ANFANG!! NOCH IST ES EINER! , BALD SCHON MEHRERE UND IN NAHER ZUKUNFT HUNDERTTAUSENDE!!! DIE WAHRHEIT IST UNSTOPPBAR! GOTT KENNT GNADE, WIR.......





Zuletzt bearbeitet: 08.01.2014 22:20 von G_Laessig


Wie geht man mit Gescher um? Da zunächst wenig harte Fakten vorliegen kann man nur einzelne Punkte aufzählen, die gewisse Unstimmigkeiten vermuten lassen. Das Gesamtbild scheint mir sehr komplex zu sein. Es ist also keinesfalls einfach, sich vollständig über Genscher und seine Wirkungen ein Urteil zu bilden. Nur positiv würde ich das jedenfalls nicht einschätzen, nicht mal die Umstände der Freilassung Chodorkowskis (Lambsdorff war einer seiner Anwälte. Aber immerhin!).

1. Warum ist die FDP in den letzten über drei Jahrzehnten so verkommen? Eine schöne Schablone liefert der "freiheitliche" Umgang mit Frank Schäffler. Reden versus Handeln. Obwohl Schäffler massive ökonomische Konsequenzen aufzeigt, die zum geistigen Kern einer liberalen Partei gehören, wird der Mann kaltgestellt, ausgegrenzt, zersetzt? Da fragt man sich unwillkürlich, wenn die ökonomische Vernunft kein Anklang in der FDP findet, was denn dann? http://www.youtube.com/watch?v=d2LZG6zOZpM

2. Europa: Da wird, wie die Indianer sagen würden, mit doppelter Zunge gesprochen. Es wird zwar die Freizügigkeit in Europa als "Errungenschaft" (typischer Sozialisten-Slang) gepriesen, aber die tatsächlichen Freiheitsbezüge der Menschen werden nicht offengelegt. Im Gegenteil obwohl immer von Freiheit die Rede ist, wird gegen Gesetze und Verordnungen aus Brüssel nichts unternommen und gegen die in Deutschland auch nicht. Die Freiheitseinschränkungen finden längst nicht mehr an physischen Grenzen, sondern durch die exessiven Regulierungen statt. Das ist viel dramatischer für den Lebensalltag. An der Stelle ist die FDP praktisch blanko oder sogar verlogen. Sie hat nichts zu bieten außer Vorratsdatenspeicher, Abschaffung der Praxisgebühr. Das war´s. Keine Konzepte, keine Ziele, keine Streitfelder, keine Positionierung. Und wenn, dann viel klein-klein ohne eine stringente liberale Argumentationskette. Warum?

3. Die FDP hatte zwei große Namen Genscher und Lambsdorff. Wo ist Otto Graf Lambsdorff geblieben? Im Internet sind kaum Reden von ihm zu finden, keine Interviews, keine Videos. Insgesamt fast nichts. Es gibt kaum jemand, der sich für sein Erbe interessiert oder stark macht, bis auf Frank Schäffler. Das ist sehr merkwürdig und schließt einen Zufall aus. Ebenso sind Namen wie Hayek in liberalen Kreisen kaum noch bekannt. Lesen ist ja unzumutbar geworden? Von Konsens kann gar keine Rede sein, wenn Hayek nicht mal mehr anempfohlen wird. Auch hier: Zufall? Ein Placebo ist es hingegen, wenn - am Rande - auch Lambsdorff in öffentlichen Veranstaltungen seine verstohlene "Erwähnung" findet. Ein Kontraindikator, würde ich meinen.

Komme ich zu Genscher:
4. Obwohl es eine parteinahe Stiftung gibt (Friedrich-Naumann-Stiftung), wird 2008 das Walther-Rathenau-Institut gegründet und die erste Ehrung geht 2008 an Hans-Dietrich Genscher. Merkel hält eine Laudatio. (Zur Ehrung Ernst Noltes durch die Adenauer-Stiftung sagt Merkel die Einladung ab.) Dazu muß man wissen, daß es eine Walther-Rathenau-Gesellschaft bereits gibt. Diese "alte" Gesellschaft ist sogar im Besitz der einstigen Residenz Walther Rathenaus. Das neue Institut dagegen ist lt. Internet eine reine Ehrungs-Veranstaltung. Als ich vor einigen Wochen auf diese Informationen stieß und im Internet die Jury-Mitglieder las, erschrak ich beim Namen Henry Kissinger. Durch den Schreck habe ich vergessen, wer sonst noch auf der Liste stand. Am nächsten Tag war die Seite weg. Wer war Walther Rathenau? Um es kurz zu machen, er war Sohn des AEG-Gründers und später auch Leiter der AEG, umfassend gebildet, Mitglied der DDP (die wird zu den Liberalen Parteien gezählt) und ganz wichtig, Walther Rathenau kann als der Begründer der Planwirtschaft angesehen werden. Das hängt mit der AEG zusammen. Er hat die zentralistische Rohstoffbewirtschaftung konzipiert, die dann von A. H. und der DDR übernommen wurde. Betriebwirtschaftlich wäre das ja noch hinzunehmen, aber volkswirtschaftlich kollidiert der Ansatz komplett mit marktwirtschaftlichen Prinzpien, die da bedeuten, Macht zu dezimieren (Wettbewerb). Nach meinem dafürhalten baut sich die wirtschaftliche Zentralisierung in der westlichen Welt geradezu expolosionartig auf, nicht ab! Es wird nicht in Bezug zu den Folgen für die Menschen gesehen oder liberal reflektiert. Die materialistische Dialektik und auch Mao lassen grüßen.

5. Die Reden Genschers: Wenn ich das hier auch nicht mit der Präzision eines Historikers vortrage, viel mir in den letzten 30 Jahren bei Genscher auf, das sein zentraler Topos immer Friede ist. Die Friedensrethorik eines H.-D. Genschers deckt sich nahezu mit denen der untergegangenen DDR. Als Wessi mit Verwandschaft "drüben" sprang mich diese ganz typische DDR-Rethorik immer frontal an. Von daher mußten mir Genschers Reden rein intiutiv auffallen. Zumal er niemals "Der Weg zur Knechtschaft" (F. A. v. Hayek) gelesen haben kann, weil das meist tiefe Spuren der Erkenntnis hinterlässt (oder er hat das invers benutzt). Genscher redet nur über Europa, indem er Frieden verspricht. Aber zu Europa gibt es auch die Vorstellungen von de Gaulles, der ein "Europa der Vaterländer" wollte, was viel freiheitlicher und motivierender ist. In das Europa kann man sich verlieben. Nationalismus ist ungleich Protektionismus, sondern eher Patriotismus und die Nation ist eine Organisationsform wie AG, GMBH etc., auf Staatsebene halt. Würde man um eine Aktiengesellschaft auch so heck-meck veranstalten, nur weil Betriebe einst schlimme Fehler gemacht haben? Wie dumm ist es eigentlich, diese Argumentation an der Nation festzumachen? Nach dem Ende der SU sind die Länder des Ostblock ganz freiwillig zu ihrer nationalen Form zurückgekommen. Da ist jeder SPD-Ortsverein in Herne oder Bottrop schlimmer als irgendeine Nation dieser Welt. Das Problem geht immer von den Menschen aus und nicht von der Nation. Heute wird der Bundesstaat Europa mit zweifelhaften Mitteln "über Bande" vorangetrieben. Das hat mit Entwicklung wenig zu tun und wurde von den Menschen so auch nicht gewollt. Die Menschen werden ohnmächtiger und abhängiger gemacht. Die Menschen wissen das und können nicht anders, auch der lieben Karriere wegen. Europa wird nicht durch den Geist der EU zusammengehalten, sondern durch die Verschuldung. Wenn diese eines Tages endet, dann haben wir zwangsläufig Chaos oder das Militär. Von daher wäre es angezeigt Heute über Marktwirtschaft aufzuklären und Wohlstand gegenüber Wohlfahrt zu kontrastieren, damit die Menschen vorbereitet sind. Stattdessen werden wir auf Prozessorientierung unter Hinweis der Skaleneffekte getrimmt. Das ist das gleiche wie militärischer Gehorsam und political corectness. Es läuft nur in die falsche Richtung des dialektischen Materialismus, der sich da immer noch offenbart. Die Menschen werden doch nicht für mündig gehalten, man vertraut dem Menschen letztlich doch nicht. Genschers Reden sind ein Zeugnis dafür, wenn auch subtil angepasst. (Forts. folgt)



(Forts.: Teil 2)
Welche Stationen sind zu Genschers Biografie zu nennen:
6. In Halle aufgewachsen, Studium der Rechtswissenschaften, Erkrankung, 1952 Übersiedlung in den Westen, ohne 2. Staatsexemen in Jura. Den Abschluß in Hamburg nachgeholt, 1954 (als Merkel geboren und in den Osten mitgeht), FDP, Innenminister, Nato-Rat, Außenminister, KSZE, Ungarische Botschaft, Chodorkowski. Ziehsöhne: Westerwelle, Lindner.

7. Ganz besonders interessant ist das Jahr 1972, Olympiade in München. Genscher ist Innenminister. Man schaue sich die Videos bei Youtube an.
http://www.youtube.com/watch?v=Ay54zYCbWEM
http://www.youtube.com/watch?v=U836hcHag40
http://www.youtube.com/watch?v=3oSg9DfYSgA
(Wenn es die damals bereits gegeben hätte...). Wichtig ist u.a. das Videointerview mit dem damaligen bayerischen Polizeipsychologen Georg Sieber (1992), der nach dem Desaster sein Dienst quittiert (Zivilcourage!). http://www.youtube.com/watch?v=obXgu2U-VRg
Ohne das es laut ausgesprochen wurde, war Genscher wohl der Hauptverantwortliche und derjenige, der die Fehlentscheidungen getroffen hat. Mit Absicht? Interessant einmal, wie schnell er in München war. Mathematisch überschlagen, könnte man denken, er war schon vorbereitet. Weiter gab es sein Angebot an die PLO-Entführer, ihn im Austauch für die Israelis, als Geisel zu nehmen. Das wurde abgelehnt. Aber selbst wenn sie ihn mitgenommen hätten, kam es mir so vor, als wenn er keine Angst haben musste, weil die PLO ihm nichts getan hätte, vorausgesetzt, die ganze Aktion wäre von der DDR aus gedeckt oder gesteuert gewesen. Man halte sich die Zeit vor Augen, ab den 50´ern lief die Hochzeit der Spionage (Kalter Krieg) ab. Es gibt genug guter Filme aus der Zeit. 68 war schon passe. Die DDR fingerte überall rum. Wieso nicht auch in München, bei der Olympiade? Ein effektiver Schlag gegen den Klassenfeind, der leider ein bissl daneben ging oder gerade nicht, je nach dem? Die Verbindung DDR-PLO-RAF ist heute kein Geheimnis mehr. Und dann schaue man sich Genscher an, wie er das ganze handhabt, völlig relaxt. Egal wie es ausgeht, ihm konnte nichts passieren. Es schimmern die Mächte im Hintergrund durch. Man muss da nur geschickt von sich ablenken und das konnte Genscher immer sehr gut. So sieht seine gesamte Karriere aus, wie auch bei Merkel. Immer von sich Ablenken, den schwarzen Peter bekommen andere ab. Der Klassenfeind damals war politisch die FDP und die CDU. Beide sind heute in der Tasche. (~John le Carre: Dame König Ass Spion. 2011!).

8. Genschers Übersiedlung 1952: Er erzählt von einer Lungenkrankheit. Sein Arzt ("er duzte alle "Studenten"" - Student oder Patient?) gibt ihm die Weisung mit auf den Weg: "Man muß nur wollen können." (Quelle find ich nicht mehr.) Wenn ich ein wenig querdenke, dann wird hier ein liberales Credo in einen roten Mantel gepackt. Eduard Schnitzler war dabei? War die Krankheit der Nationalsozialismus oder der Kapitalismus? (siehe youtube: Zeugen des Jahrhunderts - "ZDJ" war mal Zentralrat der Juden. Genscher im Interview mit Ruprecht Eser. http://www.youtube.com/watch?v=e2pgtNEG_WM).
Kann es sein, daß die Genesung der "schweren Krankheit" eine "legendäre" Kaderausbildung fern jeder Zivilisation beinhaltete? So was braucht nun mal 10 Jahre! Wer kann es überprüfen? Genscher nennt sogar den Arzt mit Namen. Völlig plausibel? Und auch wieder nicht.

9. KSZE ab 1974 als Außenminister. Willy Brands Entspannungspolitik. (siehe oben: Frieden)

10. Bruch der sozial-liberalen Koalition: 1982 durch Genscher betrieben. Es scheint, der tatsächliche Grund war die Entscheidung zum Nato-Doppelbeschluß durch Helmut Schmidt. Dafür sollte der doch eine passende Quittung erhalten und er verlor sein Amt. Genscher wird dann zwei Jahre darauf Präsident des NATO-Rates und kann so die Geschicke wieder einholen. Für die DDR? Das wäre sehr spannend in Erfahrung zu bringen. 1982 gilt als das Jahr, da Genscher als IM "Tulpe" gelöscht wurde. Fortan ist er kein "inoffizieller" sondern wie Gysi ein "offizieller"? Informationen tragen andere nach drüben. Der NATO-Doppelbeschluß wird öffentlich von Genscher nie in Frage gestellt, es würde jedoch Genschers Friedenstopos widersprechen. Und der Schlag geht für die FDP nicht unbedingt nur positiv aus. Genscher ist das egal. Viele FDP-Mitglieder wechseln zur SPD. Es sind aber die "Liberalen" welche "nur" in der politischen Freiheit ihr Interesse suchten, und zwar etatistisch geebnet. Kann man die politische von der wirtschaftlichen Freiheit trennen? Wird es mit der nötigen Tiefenschärfe in der FDP hinterfragt? Ich sage ganz klar, nein!

11. Ein Zitat von dem genialen Ludwig von Mises bringt es auf den Punkt: "Die übliche *Unterscheidung* zwischen politischem und wirtschaftlichem Liberalismus verkennt das Wesen des Liberalismus. Sie entspringt dem Gedanken, daß es einen scharf umgrenzten Bezirk des politischen gebe, in dem der Ablauf der Dinge nicht berührt wird von dem, was im Umkreis des wirtschaflichen vor sich geht. Die Abschaffung der wirtschaftlichen Freiheit werde daher alle anderen Freiheiten unberührt lassen, ja, erst die Voraussetzungen für ihre Verwirklichung schaffen. In diesem Sinne nennen sich heute in den Vereinigten Staaten von Amerika Marxisten, Sozialisten und Kommunisten liberal. [...] In ihrer Eigenschaft als Erzeuger und Verkäufer sind alle Glieder der Gesellschaft von den Käufern und Verbrauchern abhängig. Der Markt ist ein Austausch produktiver Dienste. Er ist auch als eine Demokratie bezeichnet worden, in der jeder Pfennig einen Stimmzettel bedeutet und die Gewählten sich täglich zur Neuwahl stellen müssen. [...]", Mises 1959. (http://docs.mises.de/Mises/Mises_Wirtschaftlicher_Liberalismus.pdf)
Wenn Otto Graf Lambsdorff diese Zusammenhänge noch repräsentierte und zum Ausdruck bringen konnte, Genscher hingegen, ist ganz der Hegemon und nutzt die FDP als schönes Packpapier für seine Zwecke. Und man darf natürlich nicht unterschlagen, daß die wirtschaftliche Freiheit längst durch legeslative/judikative Hemmnisse derart eingeschränkt und verkommen ist, daß die Planwirtschaft nicht mal mehr als Ettikettenschwindel anmutet. Es läuft doch viel subtiler ab. Bei einer Staatsquote um die 70% kann man nicht mehr von wirtschaftlicher Freiheit für die Verbraucher/Erzeuger sprechen. Steuerrecht, Arbeitsmarkt, Gesundheitswesen, Medien, Bildung, Sicherheit, Rechtswesen um nur einige Märkte zu nennen, kennen keine Freiheit für die Verbraucher/Erzeuger, die den Namen verdient. Dann noch von Demokratie zu sprechen ist ein Hohn sondergleichen. Und Genscher und Lindner reden nur über die Freiheit die der Euro uns angeblich bringt und die SPD sagt z.B. "das Wir entscheidet". Ja was ist denn dieses "wir"? Es ist eine indoktrinierte unfähig gemachte Masse, die gar nichts dazu sagen könnte, weil sie unfähig geworden ist, eigene Urteile zu bilden. Es ist der fast perfekte Betrug! (Forts. folgt)




B.Stichler schreibt:

Und da gibt es einen Widerspruch zwischen dem Grundgesetz und dem § 130 StGB.


Es gibt noch ein viel krasseren Widerspruch.
Nämlich, wie das "Annahmeverfahren" gegen Klagen bei Grundgesetzverletzungen aus einem einfachgesetzlichen Gesetzgebungsverfahren aus dem Jahr 1951 nachträglich im Jahr 1969 ins Grundgesetz aufgenommen worden ist, obwohl dieses dubiose "Annahmeverfahren" elementar im Widerspruch zu Artikel 19 Abs. 4 Satz 1 GG steht.

Zudem wurde seit 1951 das "Annahmeverfahren" einfachgesetzlich praktiziert, ohne dass es dafür eine grundgesetzliche Legitimation gab.

Dann hat man dieses "Annahmeverfahren" nachträglich im Jahr 1969 ins Grundgesetz aufgenommen, was vom Gesetzgebungsverfahren her verfassungswidrig ist, weil eine einfachgesetzliche Vorschrift erst DANN als Gesetz existieren kann, wenn auch ein grungesetzliche Legitimation vorliegt. Der Gesetzgeber hat im Jahr 1969 einfach in verfassungswidriger Art und Weise die Reihenfolge geändert und für eine einfachgesetzliche Vorschrift des Annahmeverfahrens, die seit fast 20 Jahren grundgesetzwidrig praktiziert worden ist, einfach nachträglich ins GG aufgenommen, siehe § 94 Abs. 2 Satz 2 GG.

http://dejure.org/gesetze/GG/94.html

Dieser Satz im Grundgesetz wurde nachweislich erst am 29.01.1969 ins GG aufgenommen.

Das war im Jahr 1969 faktisch HOCHVERRAT durch den Gesetzgeber.

Für dieses "Annahmeverfahren", was die Möglichkeit bei Grundgesetzverletzungen des Staates, zu klagen, zur Wirkungslosigkeit verkommen lässt, ist insbesondere der EX-Nazi Dr. Willi Geiger verantwortlich, der für die Erstellung des Bundesverfassungsgerichtsgesetz (BVerfGG) verantwortlich gewesen war und der 1. Präsident des Bundesverfassungsgerichts gewesen war.

Dr. Willi Geiger, ist das eklatanteste Beispiel und der Beweis dafür, wie die Nazis "nach 1949" in Deutschland weitergemacht haben....und das auch noch beim obersten deutschen Gericht, was angeblich die Grundrechte schützen soll...



(Forts. Teil 3)
12. Die politische und die wirtschaftliche Freiheit sind zwei Seiten ein und der selben Medaille. Das ist der ultimative untrennbare Ausgangspunkt. Nicht Europa, nicht die geplante Wirtschaft, nicht die geplante Gesellschaft und nicht die geplante Geschichte, können das hervorbringen, was der Liberalismus begründet hat. Planung ist die Ersetzung des Zufalls durch den Irrtum und das ändert sich nie. Im Faust ist zu lesen: "Da wo der Teufel hineinkam, da muß er wieder heraus.", d.h. es ist Zeit, sich an der FDP abzuarbeiten. Mit Genscher und Lindner ist die FDP ein höchstmöglicher Garant für den Untergang unser aller Freiheit und Genscher scheint dabei der vermutlich hinterhältigste Drahtzieher zu sein. Wenn man Genscher also Vorwürfe machen will, dann ist der zentrale Punkt der, daß Genscher nicht ein einziges mal in seiner "steuerfinanzierten Karriere“ erklärt hat, was Liberalismus ist und wie sich aus dem Liberalismus ableitend, Politik zu gestalten hat. Die Freiheit in den KONSUM (heute ALDI, LIDL, etc.) zu gehen, die hatten die Bürger der verblassten DDR auch. Aber was hat das mit Freiheit zu tun? Die Zusammenhänge bleiben bei Genscher, wie auch bei Lindner völlig im unklaren. Lindner forderte jüngst sogar die europäische Einkommenssteuer. Gehen da die Warnlampen an oder nicht? Dabei gebe es den einfachen Weg, an die geistigen Größen des Liberalismus anzuknüpfen. Es reicht völlig aus, die Namen Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek oder z.B. Roland Baader und in Frankreich Anthony de Jasay öffentlich zu nennen und sich deren Perspektiven anzunehmen. Wenn man den Menschen etwas an die Hand gibt, der Hinweis allein ist bereits die halbe Miete, dann wird sich das in der Kommunikation fortsetzen, was zur Pflege des Gemeinwesen unumgänglich ist. Andersherum muß man sich nicht wundern, wenn wir da landen, wo wir nicht hinwollen. Derzeit findet die liberale Auseinandersetzung jedoch abgetrennt, ja von der FDP verhöhnt statt. Und um es ganz deutlich zu machen, selbst mit vielen FDP-Mitgliedern ist kein sachverständiges liberales Gespräch möglich, weil die Grundlagen einfach fehlen. Um nur einige Hinweise zu geben, was das bedeutet:
http://alexanderdilger.wordpress.com/2013/12/07/fdp-verliert-mit-lindner-und-ohne-schaffler-rest-an-profil/
http://www.freiewelt.net/fdp-und-piraten-demontieren-sich-selbst-10020461/
http://susannekablitz.wordpress.com/2014/01/08/schlussendlich-werden-sie-alle-fallen/

13. Nun kann man einwenden, das Wohl der Menschheit hängt nicht an der FDP. Richtig. Aber es macht ein Unterschied, ob eine „liberale“ Partei die Freiheit im Namen trägt und dies verrät, d.h. den zunehmenden Verlust unserer Freiheiten erlaubt und dies verlügt oder ob jede andere politische Richtung ihre Wahlversprechen diskreditiert. Und ohne FDP fehlt eine dezidiert liberale politische Kraft, d.h. der Platz ist leer und kann auch nicht wirklich von anderen Parteien ausgefüllt werden, weil der Liberalismus messerschafte Argumention antreibt. Von Heiner Müller ist folgendes Zitat überliefert: „Die Tragödie des Sozialismus ist die Trennung von Wissen und Macht. Der Niedergang des Gemeinwesens beginnt mit dem Verfall der Sprache. Wo die Benennungen nicht greifen, greift keine Praxis. Das Leben in der Phrase, statt auf dem Boden der Tatsachen hat zur einzigen Überschußproduktion in unserer Mangelwirtschaft, die Produktion von Staatsfeinden gemacht. Wir haben unseren Staat nicht für die Geschichte gebaut, sondern für die Statistik.“ Wer Heiner Müller nicht kennt, er war ein namhafter deutscher Dramaturg in der DDR.
Gut, die Mangelwirtschaft haben wir noch nicht. Aber was sich in den südeuropäischen Ländern abzeichnet, wird auch uns früher oder später erreichen. Denn der Liberalismus ist kein Mysterium, das man anbetet, sondern es ist die knallharte Analyse und die sagt den Untergang des derzeitigen Weges voraus. Es wäre dann allerdings unredlich, wenn man nicht schon heute mit dem Finger auf diejenigen zeigt, die ihrer Verantwortung nicht gerecht wurden. Und wenn ich lange genug darüber nachdenke, dann hat die Wurzel des Übels mindestens einen aktuellen Namen: Hans-Dietrich Genscher.

Meine Verehrung!


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