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Thema: Politisches Bewußtsein in Deutschland


Brüssel - Paris und danach

IN DEMUT VOR DEN OPFERN DES TERRORS

- Es ist unser Leben -


Trauer, Entsetzen und Mitleid äußern alle führenden Politiker in Europa zu diesen barbarischen Taten der menschenverachtenden Islamisten. Diese gehen aus einer Religion/Kultur hervor, die bereits im frühen Mittelalter ihr Recht auf die Weltherrschaft vorbereitete und umzusetzen versuchte.

Von Mitverantwortung für diese Morde ist bei diesen Politikern in Europa nicht einmal ansatzweise der
Gedanke vorhanden.

Dem Bürger - sprich Mensch - in irgend einem Land dieses Europas, der diese Machtbesessenheit wie eine Frau Merkel nicht besitzt, der Trauer und Entsetzen im Bewußtsein noch lebt, der ist ohnmächtig zu den Auswirkungen des Machtstrebens der Politiker, egal in welchem Land auf der Erde.

Sie fühlen sich einfach nicht verantwortlich für Morde, die nur Resultat ihrer Politik sind.

Wie hat sich der verantwortungsbewußte Journalist Peter Scholl-Latour bereits vor vielen Jahren geäußert:
"Was hat Europa in Asien oder Afrika zu suchen?"
"Welche Interessen werden von Deutschland in Afghanistan verwirklicht?" - Und er hat eindrucksvoll auf die Konsequenzen hingewiesen.

NEIN - war die Aussage von Scholl-Latour, wir sollten uns aus nationalen Konflikten heraushalten. Wir verstehen diese Kultur nicht und wir verstehen diese Interessenlage nicht.

EINDEUTIG - diese Aussage!

Aber nicht für eine Kriegsministerin von der Leyen - diese verlängert sogar den Afghanistan-Einsatz; sie erhöht ins Unermeßliche die finanzielle Bereitstellung, den Kriegsetat, zu Lasten der deutschen Bürger, der deutschen Steuerzahler, zu Lasten von Kindern und Jugendlichen, zu Lasten von Bildung, zu Lasten von Rentnern und Armen und vielem mehr!

Und vollkommen überheblich muß sich der deutsche Bürger die Notwendigkeit hierzu erklären lassen; sie wird ihm einsuggeriert. Immer unter der Feststellung und Aussage von Frau Merkel: "Die 32.000 Demonstranten sind alles Dummköpfe".

Dieses Machtstreben erinnert zu sehr an eine erst kürzlich bewältigte Diktatur, es erinnert zu sehr an die Nicht-Anerkennung der Menschen in diesem Deutschland und deren Interessen.

Menschen, die die Hitler-Ära überstanden haben, die die DDR-Diktatur erlebt haben, in diesem Deutschland müssen sich doch die folgende Frage stellen:
Welche Kraft ist notwendig, diesem "Handeln wider den Interessen eines Menschen" Einhalt zu gebieten?
Die Kriegswirtschaft und deren Waffenexporte, die der SPD-Politiker Gabriel gutheißt, schaffen doch erst die Voraussetzungen von solchen Greueltaten.

Der deutsche Bürger wird über seine Steuer gezwungen, ausländische Polit-Tyrannen zu finanzieren. Durch Hilfsfonds und mitleiderregende Spenden finanziert er Diktaturen und deren Großfamilien.

Eine Journalistin Dunja Hayali ist sich nicht zu schade, sich dieser Politik zu verschreiben - für Geld. Nachzulesen im Forum Verleihung der "Goldenen Kamera".

Durch viefältige Geldzuwendungen der Politik werden diese Systeme unterstützt und am Leben erhalten. Wer bezahlt dafür? Wir sehen es, wir erleben es jetzt in Europa!

Der ganz normale, einfache Mensch muß die Auswirkungen ertragen in diesem Europa, er verliert Arme und Beine, vielleicht auch seine Kinder und Ehefrau oder ihn erfährt noch Schlimmeres.

Die Antwort, die sich aus diesen grauenvollen Feststellungen ergibt und vor allem die Frage des "Warum" ist einfach zu beantworten. Das kann jeder selbst.

Wann verstehen die Menschen in Deutschland endlich, daß wir uns gegen diesen Terror nicht mit einer hochgerüsteten Kriegsmaschinerie zur Wehr setzen können, aber auch nicht müssen! Es ist fast zu spät zu erkennen, wo die wahren Ursachen liegen.

Es ist viel verloren in diesem Deutschland - egal, ob es das politische Interesse ist, ob es das Interesse an der Familie ist, am Kinder-Großziehen, oder andere Lebensinhalte: Wir können also nur gewinnen, wenn wir uns dieser Verluste bewußt werden und bewußt ab sofort gegensteuern!

Setzt Euch zur Wehr gegen Willkür der Politik!

Setzt Euch zur Wehr gegen die
"alles-bestimmenden" Politiker in diesem Land!

Frau Merkel und die weiteren Verantwortlichen dieser Politik stellen sich nicht dem Volk zur Verantwortung. Sie werden Mittel und Wege finden, sich dieser Verantwortung zu entziehen. Beispiele hierzu zeigt die Geschichte Deutschlands; man findet sie jedoch überall auf diesem Planten.

Wer dient hier wem? Diese Frage sollte sich jeder in Deutschland stellen und beantworten.

Wir brauchen keinen "wendehalsigen Prediger" als Repräsentant des deutschen Volkes. Wir brauchen aber auch keine FDJ-Funktionärin, die uns in ihr Demokratie-Verständnis der DDR zwingt.

Zeigen wir diesem französischen und belgischen Volk unser Mitgefühl - betroffen sind wir jedoch alle!

Man kann Leid nicht mit Anteilnahme aufwiegen.


    Wolfgang Graetz



Zuletzt bearbeitet: 02.04.2016 18:49 von Administrator


Die deutsche Lust am Niedergang


Wer die Politik in Deutschland verfolgt, den überkommt Unbehagen. Wo bloss sind Tatkraft und Willensstärke hin? Die Deutschen scheinen sich selbst ein Bein nach dem anderen stellen zu wollen. Sie gefährden damit nicht nur ihren Wohlstand.

von Wolfgang Bok
7.2.2018, 05:30 Uhr



Jetzt aber schaffen sie es vielleicht wirklich . . . –
Angela Merkel und Martin Schulz auf dem Weg zu den Koalitionsverhandlungen.
(Bild: Clemens Bilan / EPA)


Die Deutsche Bank ist das letzte deutsche Geldhaus, das noch in der internationalen Finanz-Liga mitspielen darf – wenn auch abgeschlagen auf den Abstiegsplätzen. Man sollte also erwarten, dass die Politiker einer bedeutenden Exportnation am Erhalt dieser für ihre Unternehmen wichtigen Institution interessiert sind. Aber nein: Lieber empört man sich über Bonuszahlungen für Banker. Das kommt in der deutschen Neidgesellschaft immer gut an. Hilfe kann die Deutsche Bank von der Politik nicht erwarten.
Dasselbe Spiel bei der Automobilindustrie, die noch immer jeden achten Arbeitsplatz in Deutschland stellt – und sogar gut bezahlt. Jede Ungeschicklichkeit wird zum Gross-Skandal aufgeblasen. Kein Politiker wagt es, diese für den eigenen Wohlstand so wichtige Branche gegen überzogene Anfeindungen und Auflagen, sei es aus Washington oder aus Brüssel, in Schutz zu nehmen. Man rollt sogar den roten Teppich aus für asiatische Batterie- und amerikanische Elektroautobauer. Und die Metallgewerkschaft nutzt die Gunst der Stunde, um den Einstieg in die 28-Stunden-Woche zu erstreiken. Wasdeutsche Produkte noch teurer macht.

Fernsolidarität statt Eigeninteresse

Sehenden Auges lässt sich Deutschland in eine europäische Haftungs-, Schulden- und Sozialunion hineinziehen. Die Grosskoalitionäre Merkel (CDU) und Schulz (SPD) feiern den drohenden Bruch mit den stets beschworenen Stabilitätsregeln auch noch als «europäisches Zukunftsprojekt».
Dass auch Emmanuel Macron in der französischen Tradition steht, wonach seinem Land keine Last zu gross ist, solange Berlin dafür bezahlt, wird dort nicht einmal zur Kenntnis genommen. Lieber empört man sich über die Amerika-first-Politik des amerikanischen Präsidenten Trump – und übersieht, dass jeder Regierungschef zunächst einmal die Interessen seines Landes vertritt. Man mag in Davos und bei sonstigen Weltkongressen den freien Welthandel beschwören; in Wahrheit ist vielen jedoch jeder protektionistische Kniff recht, um die eigene Wirtschaft zu schützen. Vor allem China kennt keine Skrupel, Märkte zu besetzen und seine Macht auszuweiten.
Woher kommt diese Ignoranz? Zunächst einmal ist Deutschland ein gutes Beispiel dafür, dass Umerziehung funktioniert. Man hat den Menschen so lange eingetrichtert, dass nationales Denken in die (braune) Katastrophe führt, dass es heute kaum mehr jemand wagt, für «nationale Interessen» einzutreten. Wer in seinem Garten eine deutsche Flagge pflanzt oder sich an Anglizismen stört, gilt bereits als Nationalist. Selbst das Wort «deutsch» ist in Deutschland zunehmend verpönt. Nicht mehr auf «deutsche Interessen» sollen Politiker schwören, sondern nur noch allgemein auf die der «Bürgerinnen und Bürger».

Als gäbe es kein Morgen mehr, konzentriert sich die deutsche Politik auf das Jetzt und das Gestern.


Das erklärt die fatale Flüchtlingspolitik der offenen Grenzen.

Der Selbsthass in weiten Teilen der Gesellschaft ist so gross, dass bereits als «Rassist» gilt, wer mit Blick auf die massenhafte Zuwanderung aus arabischen und afrikanischen Ländern um die eigene nationale Identität fürchtet. Dass dieses Thema auf der Sorgenliste der Deutschen nach wie vor ganz oben steht, wird vom Establishment in Politik und Medien hartnäckig ignoriert.


In den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD wurde ersatzweise um den Familiennachzug einer kleinen Gruppen von Flüchtlingen gestritten. Dass Hunderttausende bereits anerkannte Asylbewerber und geduldete Migranten ihre Angehörigen auch dann ins Land holen dürfen, wenn sie diese nicht selbst versorgen können, spielte in der ganzen Debatte so wenig eine Rolle wie die Frage nach den Kosten.

Pirouetten auf dem Eis, bis es bricht

Als gäbe es kein Morgen mehr, konzentriert sich die deutsche Politik auf das Jetzt und das Gestern. Jedes Problem wird mit Milliarden-Zusagen regelrecht zugeschüttet. Kein Wunsch der SPD ist Kanzlerin Merkel zu teuer oder zu dirigistisch, um ihn abzulehnen, und keine konservative Position heilig, für die CDU und CSU Jahrzehnte gefochten haben. Die Politikerin, die vor zwölf Jahren als mutige Reformerin antrat und sich gerne als sparsame schwäbische Hausfrau gibt, hat einzig die eigene Machtabsicherung im Blick. Derweil bei der einstigen Volkspartei SPD Angst vor der Macht herrscht.
Allein die gute wirtschaftliche Lage, die nicht der Politik, sondern vor allem einem starken Mittelstand und einem schwachen Euro zu verdanken ist, verdeckt, dass in Deutschland nicht mehr solider regiert wird als in Ländern, auf die man gerne etwas herabschaut. Es sagt viel aus, dass ausgerechnet im italienischen Wahlkampf vor «deutschen Verhältnissen» gewarnt wird.

Dabei ist die zähe Regierungsbildung noch das kleinste Problem. Vielmehr fühlt man sich an die Volksweisheit von den Eseln erinnert, die auf dem Eis Pirouetten drehen, wenn es ihnen zu wohl ergeht. Dass das deutsche Wohlstands-Eis bereits bedenklich knirscht, nimmt zwischen Ost- und Bodensee kaum jemand zur Kenntnis. Bricht es, hat dies auch für Europa Folgen. Oder um es mit Abraham Lincoln zu sagen: Es nützt den Schwachen nicht, wenn sich der Starke selber schwächt.


Wolfgang Bok war Chefredaktor der «Heilbronner Stimme» und arbeitet heute als freier Publizist. Er lehrt an der Hochschule Heilbronn Kommunikation.

LINK zur Quelle





Persönlich glaube ich nicht , dass man in Deutschland nicht an das Morgen denkt . Man denkt mit Sicherheit an das Morgen , aber nicht zum Vorteil der autochthonen Bevölkerung .

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_83230426/bundeswehr-plant-nato-hauptquartier-in-deutschland.html

Vor dem Hintergrund dieser Meldung kann ich nicht ausschließen , dass die russische Bedrohung nur ein Vorwand ist ! Es wäre ebenso möglich , dass gewisse Interessengruppen im Falle eines gravierenden Wahlerfolges der AfD nicht vor einer Militärdiktatur in Deutschland zurückschrecken würden . Obwohl auch ich unter der Sowjetherrschaft gelitten habe , sehe ich eine Gefahr für uns heute aus einer ganz anderen Richtung kommend .