FLUCHT und AUSREISE Diskussionsforum
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Thema: AfD und Rentenraub


Lieber Herr Lässig,
danke für die Aussage von Alexander Gauland. Ich habe mir am Sonntag das traurige „TV-Duell“ mit Merkel und Schulz angesehen. Dann also auf zur Bundestagswahl mit einer alternativen Wahlmöglichkeit. Hoffentlich werden wir nicht wieder von einer weiteren Partei, die verspricht sich unserem Anliegen zu widmen, enttäuscht.

Rolf Günther



Hallo Herr Günther, nun staune ich wirklich und bin angenehm überrascht.Selbstverständlich kann es sein, dass wir wieder enttäuscht werden, nur nach dem Schauspiel Gestern im ZDF mit Frau Slomka und den Karikaturen der Etablierten muß dem Einfältigstem ein Licht aufgehen. Ein Versuch ist besser als sich mal wieder fragen zu lassen, warum habt ihr Nichts getan ?? Also wählen und hoffen, oder mitarbeiten.

Detlef Bauer



Hallo Herr Bauer!
Leider vertritt die Alternative für Deutschland einige Positionen, z.B. im Bereich Soziales, Ökologie und Menschenrechte, die ich nicht teilen kann. Auch mehrere Mitglieder dieser Partei, mit radikal nationalistischen bis rechtsradikalen Einstellungen machen mir größte Bauchschmerzen. Wir hatten uns darüber ja schon ausgetauscht. Ich möchte meine kommende Wahlentscheidung aber besonders am unerträglichen Rentenraub und dem Verlust der D-Mark festmachen. Daher werde ich dieser Alternative aus Protest gegen die „etablierten“ Parteien meine Stimme geben. Deren führende „Volksvertreter“ sind leider mehr mit ihren eigenen Posten und ihrer persönlichen Bereicherung beschäftigt, als sich den brennenden Fragen und Interessen der Bürger zu widmen. Trotzdem wollen sie wieder gewählt werden. Daher ist es unerlässlich, dass eine starke Opposition die Finger tief in die offenen Wunden legt. Gleichwohl halte ich weiterhin Demokratie und Menschenrechte für unentbehrliche Grundsäulen unserer Gesellschaft. Wichtige Aufgaben in Deutschland - aber auch in Europa - sind Armutsbekämpfung, Bürgerbegehren/Volksabstimmungen, Naturschutz, kostenlose Bildung für unsere Kinder und Enkel vom Kindergarten bis zum Studium.

Rolf Günther



Hallo Herr Günther, wenn es nach den Programmen ginge, käme für mich die LINKE in Frage, nur, ich versuche es einmal so: Da ich bei der Christlichen Seefahrt war sehe ich die Sache so!
Wenn ein Schiff mit einem miserablen Kapitän in Seenot gerät,dürfte es der Mannschaft kaum nützen, den schlechten Kapitän durch einen hervorragenden Koch zu ersetzen.Die AfD hat wie jede andere Partei Mitglieder, die mehr Schaden anrichten, als Nutzen zu erbringen. Das Problem haben aber alle Parteien,verhindern ? Dazu müsste man die Menschheit austauschen, geht aber nicht! Eine Partei, die all meine Wünsche und Hoffnungen erfüllt, kenne ich nicht! Wir müssen immer mit Kompromissen leben, alles Andere sind Träumereien.
Detlef



Detlef:
...käme für mich die LINKE in Frage ... Mitglieder, die mehr Schaden anrichten

Das Wahlprogramm gilt wohl wieder nur solange, wie es der Partei nützt. Danach werden Andersdenkende interniert oder gleich erschossen, wie unter Lenin&Stalin.
Kluge Parabel, aber vielleicht mal die Leute genauer betrachten, die wirklich kandidieren: Bei AFD hier ein Islamistikwissenschaftler, eine Westsoziologin und ein bibeltreuer Verwalter der Inneren Mission. Besser?



Nein, nicht besser, eventuell STROHHALM ??
Mehr aber wirklich nicht,was bleibt denn übrig?
Einen Vorschlag, der echt begeistert habe ich auch nicht,leider!!
Allen ein angenehmes, stressfreies Wochenende wünscht
Detlef



Ein Splitter von G.C.Lichtenberg:
Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.



Genau, so ist es, Lichtenberg drückt es halt gescheiter aus als ich. Hoffen wir, das es besser wird.
Detlef




Detlef:
Hoffen wir, dass es besser wird...

Vielleicht doch mal die Stasioffiziere genauer betrachten, die wirklich kandidieren. MLPDler, Linkse und nahe Halberstadt den Harzer OibE-Hauptmann bei der AFD auf Landeslistenplatz 7, der früher für 23.250 M jährlich bei Abt. Inneres Ausreiseantragsteller zurückdrängte und heute noch meint: "Ich habe treu und gewissenhaft meine Aufgaben nach Recht und Gesetz der DDR erfüllt".
https://www.afd.de/person/frank-ronald-bischoff
https://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/bundestagswahl-zwei-kandidaten-mit-stasi-verdacht
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/bundestagswahl-harz-afd-bischoff-100.html





Also doch die Menschen austauschen ? Frage, in welcher Partei haben sich keine Blindgänger eingeschmuggelt???
Weder in Parteien, noch in Ämtern kann man absolut sicher sein, dass keine Oibe, IM, oder andere " Lichtgestalten "
Unterschlupf gefunden haben. Das in Wahlzeiten gerade die politischen Gegner auf Suche sind und mit ihren Funden punkten möchten, dürfte Jeden klar sein.Nicht mehr wählen???
Detlef



ctb:

Vielleicht doch mal die Stasioffiziere genauer betrachten, die wirklich kandidieren. ... nahe Halberstadt den Harzer OibE-Hauptmann bei der AFD auf Landeslistenplatz 7


Lieber Roland,

werde mir jetzt also doch mal eine BStU - Publikation kaufen. Diese da:



"Ausreise per Antrag: Der lange Weg nach drüben"
Eine Studie über Herrschaft und Alltag in der DDR-Provinz
von Renate Hürtgen.


Renate Hürtgen beschreibt also den Halberstädter DDR-Mikrokosmos der 1980er Jahre. Und sie beschreibt keineswegs nur den Harzer Stasi - Hauptmann, sondern vor allem das Umfeld, also dieses:

>>Von (den Ausreiseantragstellern) distanzierten sich nicht nur die „staatsloyalen Halberstädter“. Der evangelischen Kirche in Halberstadt wird große „Staatsloyalität“ bescheinigt. Die sechs „Übersiedlungsersuchenden“, die den Kirchenkontakt suchten, fuhren nach Westerhausen, in die Liebfrauenkirche Wernigerode und die Bartholomäuskirche Blankenburg. Die Treffen der Antragsteller in der Wernigeröder Liebfrauenkirche waren dann von der Ablehnung durch den Superintendenten ebenso geprägt wie durch den alten Pfarrer als „ängstlichem Verbündeten“ der Staatsmacht.

Dagegen bedrängte der Landesbischof das Ausreisewillige unterstützende Blankenburger Pfarrerehepaar Minkner, „mit der Sache aufzuhören.“

Pfarrer Herbert Schneider, der auch die Kunstbegegnungsstätte Röderhof mit aufbaute, bot ab 1988 in Huy-Neinstedt Antragstellern einen Treff an, was aber nur kurzzeitig ein Paar annahm. Er drängte auf die politische Wirkung der Ausreisewilligen in die Gesellschaft hinein. Damit stellte er sich gegen die Amtskirche mit ihren kirchenoffiziellen „Appellen zur Beheimatung in der DDR“ und Staat gleichermaßen.

Der Verdienst der Studie liegt auch darin, sich den Antragstellern in Interviews sehr direkt zuzuwenden. 17 Befragte aus dem Altkreis Halberstadt kommen dabei zu Wort. Sie beklagen das Duckmäusertum ihrer Mitbürger und die Abwendung von Kollegen, Freunden und Familienangehörigen. Viele hielten ihre Pläne vor ihrem Umfeld lange geheim und erfüllten freiwillig das staatlich auferlegte „Schweigegebot“.<<


Aus diesem Grund, lieber Roland,
kann ich mit dem Geheuchel dieser Pfäffin ...



... möglicherweise schlechter umgehen, als mit dem OibE selbst.


Denn die Pfaffen beschreiben ja nicht unser persönliches Problem, das wir vor allem mit ihnen, mit den Pfaffen hatten:




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