FLUCHT und AUSREISE Diskussionsforum
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Thema: Die Bundeswehr im linken Focus


Unsere Bundeswehr – ein Baum ohne Wurzeln ?

Wer entscheidet , was rechtsextreme Gruppierungen sind – Wer maßt sich an , hierüber die Deutungshohheit allein zu besitzen ? Diese Hetzkampagne gegen unsere Bundeswehr ist eine Schande , noch zumal sie aus der CDU kommt . Und was heißt hier “ Wehrmachtsgeist “ ? Eine Armee ohne Traditionen ist wie ein Baum ohne Wurzeln . Selbstverständlich darf sich diese Tradition nicht einzig auf die Wehrmacht beziehen , auch der Geist von 1813 , auch Namen wie Scharnhorst , Gneisenau , Blücher und Lützow müssen in der Tradition der Bundeswehr verankert sein . Selbst bei der traditionslosen NVA bemerkte man – wenn auch zu spät – dass eine Armee ohne entsprechende Traditionen wie ein Baum ohne Wurzeln ist . Das hatte selbst die SED eingesehen und daher begann man zaghaft , der NVA etwas preußisches Fundament zu unterbauen . Aber es ist falsch , die Wehrmacht total auszuklammern zumal selbst in der NVA noch Wehrmachtsoffiziere dienten . Diese Totalausklammerung käme einer unzulässigen Verunglimpfung gleich ! Unsere Väter waren keine Meuchelmörder und Welteroberer . Es waren in der absoluten Mehrheit einfache Menschen aus der Volksmasse , die einem Gestellungsbefehl folgen mussten . Als junge Menschen glaubten sie – wie unzählige Menschen in aller Welt auch – an eine gerechte Sache . Und in diesem Glauben haben sie ihre Jugend geopfert , haben ihre soldatische Pflicht erfüllt , haben sich zu Krüppeln schießen und von Minen verstümmeln lassen , sind in der Wüste verdurstet , sind in Russland erfroren oder haben sich von Partisanen bestialisch ermorden lassen , sind in U-Booten elendiglich krepiert, sind in Stalingrad verhungert , in der Normandie von Bombenteppichen zerrissen worden und massenweise in russischen Gefangenenlagern oder auf den Rheinwiesen umgekommen . Unsere Väter haben unsägliche Strapazen auf sich genommen und furchtbare Qualen erlitten . Und nach dem Krieg haben sie aber auch von absolut namhaften Persönlichkeiten in entsprechenden Publikationen für ihre soldatischen Leistungen Anerkennung erfahren – auch als Besiegte. Und heute steckt ein Quentchen Wehrmachtsgeist in jeder Armee der Welt , sogar in der israelischen .
Die deutsche Wehrmacht pauschal zu verunglimpfen ist schändlich und erbärmlich ! Als Sohn eines Obergefreiten der Luftwaffe ( Bordfunker ) verwahre ich mich gegen jegliche Verunglimpfungen dieser Art .
Die Traditionsorganisationen von SED und STASI werden eigenartigerweise von der Frau Ministerin und den „ Etablierten „ in keiner Weise angeprangert , auch deren ideologischer Ungeist nicht . Warum nicht – Frau Ministerin , könnten Sie das bitte erklären ? Warum diese einseitige Hetzkampagne gegen unsere Bundeswehr ? Fehlt Ihnen eventuell das hierfür nötige geschichtspolitische Hintergrundwissen ? In diesem Falle , verehrte Frau von der Leyen , wären Sie allerdings für ihr gegenwärtiges Staatsamt nicht ausreichend qualifiziert und somit absolut fehl am Platze .

Bernd Stichler





Ich habe gerade heute wieder Fernsehberichte auf ZDF-info über den Nürnberger Kriegsverbrecherprozess angeschaut. In diesem Zusammenhang befremden mich die Äußerungen von Herrn Stichler zur Rolle der deutschen Wehrmacht in der Nazi-Diktatur besonders stark.
Extremistische Erscheinungen in der Bundeswehr müssen unnachsichtig aufgedeckt und beseitigt werden. Eine Aufgabe, der sich ein deutscher Verteidigungsminister zu stellen hat.

Rolf Günther




Sehr geehrter Herr ruwolf , befremden Sie auch die ungenierten Aktivitäten der Nachfolgeverbände ehemaliger DDR-Staatsorgane ? Scheinbar nicht , denn sonst hätten Sie
sich als überzeugter Demokrat sicher dazu geäußert .



Zuletzt bearbeitet: 15.05.2017 11:47 von B_Stichler


"Extremistische Erscheinungen in der Bundeswehr müssen unnachsichtig aufgedeckt und beseitigt werden. Eine Aufgabe, der sich ein deutscher Verteidigungsminister zu stellen hat."


Dem ist nicht zu widersprechen, lieber Herr Günther.

Wenn jedoch der Verteidigungsminister ein Ideologe und ein Dieb ist, der seiner Karriere wegen plagiiert, lügt und betrügt, daß die Schwarte kracht, sei die Frage erlaubt, ob der Bundeswehr durch solche Polit-Scharlatane nicht ein noch größerer Schaden zugefügt wird als er ohnehin schon ist.

Es grüßt Sie aus einem bunten Land,
wo die Menschen höflich und hilfsbereit sind - schwarze wie weiße,
wo keine bewaffneten und vermummten Lumpen herumrennen,
wo keine Häuserfassaden beschmiert sind,
wo anstatt Hektik Gelassenheit existiert
und wo eventuell mal'n Alligator Ärger macht

Ihr
Wolfgang Mayer.



B_Stichler:
Sehr geehrter Herr ruwolf , befremden Sie auch die ungenierten Aktivitäten der Nachfolgeverbände ehemaliger DDR-Staatsorgane ? Scheinbar nicht , denn sonst hätten Sie
sich als überzeugter Demokrat sicher dazu geäußert .


Hallo Herr Stichler,
Nachfolgeverbände von Stasi oder „DDR“-Grenztruppen vertreten Extremisten, gehören also genauso wie die der SS oder der Gestapo verboten! Ich habe das nicht erwähnt, weil meiner laienhaften Meinung nach ein solches Verbot - im Gegensatz zu extremistischen Erscheinungen in der Bundeswehr - nicht in die Zuständigkeit des Verteidigungsministers gehört.

Rolf Günther



Ich muss (B. Stichler unterstützend) in dem Zusammenhang an den Aspekt erinnern, dass immer die Sieger "die Geschichte schreiben". Sofern man "schreiben" sagen kann und nicht eigentlich "in ihrem Sinne interpretieren", was korrekter wäre.
Wer sich z.B. einmal von Betroffenen deren Schicksal der in den Rheinwiesen elend vegetierenden und zu Tausenden regelrecht verreckten deutschen Kriegsgefangenen erzählen ließ, der hinterfragt seine ihm verordnete und indoktrinierte Sicht auf die offizielle Geschichtsschreibung.
Wenigen ist bekannt (weil offiziell nie veröffentlicht), dass die Schweiz einen Güterzug mit Nahrungsnmitteln zur Linderung der Hungersnot- durch die US-Besatzer unter Mißachtung der Haager Landkriegsordnung herbeigeführt und faktisch als Kriegsverbrechen einzuordnen- in Gang gesetzt hatte, der jedoch die deutschen Kriegsgefangenen nie erreichte, weil von den Besatzern vorher abgefangen.
Im Raum Stuttgart hat es nach Kriegsende mehrere tausend Fälle von Vergewaltigungen durch nordafrikanische Truppenangehörige der französischen Siegermacht gegeben.
Und in München von US- Besatzern.
Wir sollten unseren Müttern, Vätern und Großvätern bei Schilderungen aus diesen Zeiten besser zuhören und sie nicht von vornherein als Lügner, Verbrecher und Geschichtsfälscher sehen (viele leben ohnehin nicht mehr!), weil wir so "umgepolt" wurden.

Äußerst seltsam ist, dass nach sage und schreibe 67 Jahren Bundeswehr plötzlich festgestellt wird, dass BW-Kasernen den Namen von Wehrmachtsgenerälen tragen. Was ist passiert? Ist die Antifa jetzt im Verteidigungsministerium eingezogen? Singen die BW-Soldaten bald das Spanienkämpferlied "Spaniens Himmel breitet seine Sterne..."?

Zur Beachtung:
Grundgesetz Artikel 5 Absatz 1 und 3 (1):
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht stattt.



Bin gerade dabei, alle Bilder, die meinen Vater, meine
Onkels und deren Kameraden in der Uniform der Wehrmacht
zeigen, aus den Alben und aus Regalen zu entfernen. Nicht
dass mich die kindliche Kehrwut der Flintenuschi dazu ani-
miert hätte, nein, die Angst, dass mir der deutsche KGB
seine Schlapphüte eines Tages auf den Hals hetzt, treibt
mich dazu. Schöne neue Welt, die ich mir seinerzeit als
meine Wunschheimat ausgewählt habe.
Es gibt übrigens viel Literatur über beide Kriege, an der
die Sieger der Geschichte nicht mitgeschrieben haben.




Ich bin erstaunt und sehr betroffen, dass so mancher hier die stalinistische „DDR“-Diktatur mit all ihren verbrecherischen Organisationen und furchtbaren Taten richtigerweise beklagt und für sich berechtigte Entschädigung fordert, aber die andere deutsche, nationalsozialistische Diktatur mit all ihren verbrecherischen Organisationen und furchtbaren Taten verharmlost. Das lässt tief blicken!!!

Rolf Günther




"Extremistische Erscheinungen in der Bundeswehr müssen unnachsichtig aufgedeckt und beseitigt werden. Eine Aufgabe, der sich ein deutscher Verteidigungsminister zu stellen hat."


Dem ist nicht zu widersprechen, lieber Herr Günther.

Wenn jedoch der Verteidigungsminister ein Ideologe und ein Dieb ist, der seiner Karriere wegen plagiiert, lügt und betrügt, daß die Schwarte kracht, sei die Frage erlaubt, ob der Bundeswehr durch solche Polit-Scharlatane nicht ein noch größerer Schaden zugefügt wird als er ohnehin schon ist.

Es grüßt Sie aus einem bunten Land,
wo die Menschen höflich und hilfsbereit sind - schwarze wie weiße,
wo keine bewaffneten und vermummten Lumpen herumrennen,
wo keine Häuserfassaden beschmiert sind,
wo anstatt Hektik Gelassenheit existiert
und wo eventuell mal'n Alligator Ärger macht

Ihr
Wolfgang Mayer.


Lieber Herr Mayer,
das Eine schließt das Andere natürlich nicht aus. Ihre Kritik an Frau von der Leyen ist berechtigt und wird von mir geteilt!

Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Zeit im Sunshine State Florida, dem Land der beeindruckenden Alligatoren und der legendären Seminole Indians. Einen ihrer berühmtesten Häuptlinge, Osceola, verehre ich sehr.

Rolf Günther





Voltaire wird zugeschrieben: Ich mag nicht, was Du sagst,
aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.
Es lohnt allemal, sich tiefgründig mit beiden Weltkriegen
zu beschäftigen. In allen Kriegen, das ist nichts Neues,
wurden und werden grausamste Verbrechen begangen, von
allen kriegführenden Parteien. Kriege zu verhindern ist
deshalb das erstrebenswerteste Ziel. Doch so lange Rüstung
und Kriegführen säckeweise Rendite verspricht, wird weiter
gemordet un zerstört werden. Man schaue nur einmal nach,
warum die USA 1917 in WKI eingestiegen sind. Aber seiner
Väter, die einen sinnlosen Tod starben, wird man doch wohl
noch gedenken dürfen?



Herr Schaumburg,

Ihre Aussage ist vollkommen zutreffend. Ich schließe mich zu 100% an.

Rolf Günther



Hallo Herr Günther,
Sie verehren Osceola sehr? Also, wenn ich in Geschichte aufgepasst habe, war Osceola ein Häuptling der Seminolen, der sich besonders hervortat, um die Unterwerfung seines Volkes durch die weißen EINWANDERER zu verhindern und zwar bis zu seinem Tod sehr erfolgreich! Er hat die Einwanderer mit Pfeil und Bogen, nicht aber mit Teddybären und Blumensträußen empfangen.So gesehen müßten Sie glühender Anhänger der AfD sein.
Mit freundlichen Grüßen
Detlef Bauer



ruwolf:
... aber die andere deutsche, nationalsozialistische Diktatur mit all ihren verbrecherischen Organisationen und furchtbaren Taten ... Rolf Günther


Lieber Rolf Günther,

unten sehen Sie die Kaiserkrone Ottos des Ersten, des so genannten "Großen", gefertigt etwa 960 n.Chr. Alle deutschen Kaiser haben sie getragen.



Adolf Hitler trug sie mit großem Prunk nach Nürnberg.


Otto sah sich als Nachfolger des Imperium Romanum, Italien war selbstverständlich "sein". Noch weiter unten sehen Sie den "Magdeburger Reiter", der Kaiser Otto darstellen soll.



Otto gründete das Erzbistum Magdeburg an der Ostgrenze seines Imperiums als den von ihm angedachten Mittelpunkt seines zukünftigen Reiches. Ahnen Sie, wie er sich "sein" Reich in Zukunft vorstellte ?

Otto entsandte Kundschafter und Missionare bis an den Hof des Zaren zu Kiew, um die damals noch heidnischen Rus zu seinem Jesus und unter seine Knute zu bringen.

12 Jahre NS-Herrschaft sind 12 Jahre im 1000jährigen Traum der Ottonen, den Kontinent zu beherrschen.

Merkels Europa ist keine Abkehr von diesen zwölf Jahren, sondern die Fortsetzung davon.
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P.S.: Selbstverständlich weiß ich wie Sie, dass es einen Unterschied macht, ob man die griechische Infrastruktur mit Truppen der Waffen-SS oder mit einem komplizierten Vertragswerk in die Hände deutscher Unternehmer bringt.



P.S.:

Wissen Sie, Herr Günther, wo 3/4 (drei viertel) der EU-Fördermittel landen, die so "großzügig" von der EU-Bürokratie "nach Ungarn" fließen ? Nein, nein, die landen nie in ungarischer Hand, sondern ...



... bei denen ...



eben.


_________

P.S.: Manche Teutsche Zeitgenossen glauben, es eine rigorise Abkehr von der Politik des Deutschen Raubüberfalles auf Polen 1939 ...,



... dass sich heute wieder 2/3 der Anteile an polnischen Banken nicht in polnischen Besitz, sondern in nichtpolnischem Besitz, zumeist deutschen oder österreichischen Besitz befinden.

Manch Teutsche Zeitgenossen glauben auch, dass die Regierungspartei PiS eine Widergängerin Hitlers sei, wenn sie auch nur die Besitzverhältnisse offenlegt.



Ich habe Sie diesmal, im Gegensatz zu manchmal nicht,
verstanden. Haben Sie trefflich auf den Punkt gebracht.
Weiter so!

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