FLUCHT und AUSREISE Diskussionsforum
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Thema: NEUE BERLIN-INITIATIVEN!












Wolfgang Graetz in Aktion:
+++ NEUE BERLIN-INITIATIVE AM 28. AUGUST 2017 +++


Lieber Wolfgang, vielen Dank für Deinen Einsatz und diese eindrucksvolle Aktion. Ich habe mit meinen bescheidenen Mitteln auf meiner Facebookseite darüber berichtet und Deine Aktion in die breite Öffentlichkeit gebracht. z.B.

Gundhardt Lässig *hat 11 neue Fotos hinzugefügt.
Der kleine Flüchtlingsgipfel von Paris - Gestern (28.08) ist sie, die Kanzlerin auf Einladung Macrons zum Flüchtlingsgipfel nach Paris gereist. Vor dem Konrad-Adenauer-Haus, der Bundesgeschäftsstelle der CDU Deutschlands hatte sich nach der Vorstandssitzung eine kleine Gruppe ehemaliger DDR-Flüchtling eingefunden, um sie würdevoll zu verabschieden. Nun sind diese Art von Flüchtlingen nicht gerade das wichtigste Betätigungsfeld der ALTERNATIVLOSEN. NEIN, ihre Flüchtlinge kommen nicht aus der OSTZONE sondern woher auch immer in der Welt. Umso größer war die Freude von Frau Merkel, Herrn Tauber und ihren Mitarbeitern über die Transpatente. Die guten Reisewünsche und vor allen Dingen die Erinnerung an ihren Rechtsbruch in Sachen Fremdrentengesetz waren die Empfehlungen der Demonstranten.

Wie immer bei solchen Aktionen waren ARD und ZDF nicht vor Ort und auch die Pressefotografen fehlten.
Das macht aber nichts, denn wir die Betroffenen machen die Öffentlichkeitsarbeit selbst.
Nanu, was ist denn heute passiert. Ich habe zum ersten Mal bei RTL und dann im ZDF und bei ARD in den Hauptnachrichten gehört und gesehen, dass es bei den Wahlkampfauftritten zu Protesten kam. Die Tagesthemen haben sogar einen Kommentar dazu gebracht. Das ist ja schön, dass die Fernsehmacher auch mal in die sozialen Netzwerke schauen. In der Bundespressekonferenz ging es unter anderem darum. Und morgen gibt es wieder ganz aktuelle Videos von Bitterfeld und Brandenburg. Nun aber erst mal die Fotos zu unserer Aktion. Gute Nacht Deutschland.


Gundhardt Lässig auf Facebook
Mein Berliner Freund und Mitstreiter im Kampf gegen den RENTENBETRUG + Wolfgang Graetz in Aktion + NEUE BERLIN-INITIATIVE AM 28. AUGUST 2017 + Angemeldet war eine Protest-Demo vor der CDU-Hauptzentrale in Berlin. Hier sein detaillierter LIVE-Bericht:

Wolfgang Graetz - Rentenunrecht Über Nacht wieder DDR-Bürger - Mehrere Hunderttausend frühere DDR-Übersiedler, die vor dem Mauerfall 1989 in die Bundesrepublik gegangen waren, beklagen einen „massiven Rentenbetrug“. Ihnen war einst Westrente zugesichert worden, nach der Wende wurden sie jedoch zurückgestuft. Das treibt die Betroffenen erneut auf die Straße – diesmal gegen das vereinigte Deutschland.


http://www.maz-online.de/Brandenburg/Ueber-Nacht-wieder-DDR-Buerger





Wolfgang Graetz:

+++ Wir geben nicht auf +++


Berlin, 30.08.2017/cw –
Wolfgang Graetz (70), Sohn eines 17.Juni-Kämpfers von 1953, gibt nicht auf.
Spontan rief er Freunde zu einer Demo gegen den Rentenbetrug an Übersiedlern und Flüchtlingen aus der DDR auf, als er von einer Präsidiumssitzung der CDU am vergangenen Montag, dem 28.08., erfuhr.
Von 9:00 – 10:30 Uhr wollte er mit Betroffenen vor dem Adenauer-Haus in Berlin demonstrieren.
Graetz ... wollte die Bundeskanzlerin an ihr kürzliches Versprechen in Hohenschönhausen erinnern, sich noch einmal mit dem Vorwurf des Rentenbetrugs zu befassen.

Merkel: Ja, das habe ich zugesagt. Als Merkel am Montag tatsächlich nur wenige Meter von den Demonstranten entfernt erschien, rief ihr Wolfgang Graetz das Versprechen von Hohenschönhausen entgegen und fragte, wie weit die Prüfung vorangeschritten sei. Merkel nahm die Frage auf und antwortete: Ja, sie hätte das zugesagt und sie habe das Anliegen nicht vergessen.
Der Dauerdemonstrant gegen den Rentenbetrug zeigte sich in einem Beitrag für das Internet-Portal „Flucht und Ausreise“ zu „150% zufrieden“ mit seinem Montags-Protest. Graetz: „Wir haben nicht nur erinnert, wir waren schon wieder präsent – und so sollte es sein!“ CDU-Generalsekretär Tauber bestätigte wenig später den fünf erschienenen Demonstranten, dass er die Problematik kenne.


Letzte Gelegenheit vor der Bundestagswahl
Die nächste Gelegenheit, sich ... an der geplanten großen Demonstration gegen den Rentenbetrug in Berlin am 13. September zu beteiligen, steht bereits im Raum.


Anmeldungen nehmen seit geraumer Zeit die Veranstalter Dr. Wolfgang Mayer (Flucht und Ausreise), und Volker Hilgert entgegen. Es dürfte sich um die letzte Gelegenheit handeln, vor der Bundestagswahl die Politik nicht nur an leere Versprechen sondern auch an ihren Vertrauensbruch gegenüber jenen Menschen zu erinnern, die oft genug unter Gefahr für Leib und Leben die Zweite Deutsche Diktatur verlassen hatten und darauf vertrauten, Deutsche im Sinne des Grundgesetzes zu sein.

Der vollständige Beitrag unter:

https://17juni1953.wordpress.com/2017/08/30/wolfgang-graetz-wir-geben-nicht-auf/




Angela Merkel und ihr Verhältnis zu uns Rentenbetrogenen

DER KAMPF HÖRT NICHT AUF!


Während unserer Demo am 13. September in Berlin hatte der Kamerad Fred Oppermann auf den TV-Beitrag vom 14.9.2017 hingewiesen, wo Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Rede-Show auftrat; dies sollte im ZDF-Studio Berlin erfolgen.
Ich bin dabei! war die sofortige Reaktion – wir wollten uns vor dem ZDF-Studio mit Demo-Plakaten aufstellen. Es fand sich in der kurzen Zeit kein weiterer Mitstreiter.

Die Show sollte um 20.15 Uhr beginnen, wir verabredeten uns auf 19 Uhr; außerdem mußten wir uns auch zur "Lage vor Ort" informieren.
Ich war 19.00 Uhr vor Ort, Fred Oppermann erschien etwas später. Der Vorraum zum Studio war bereits brechend voll. Wie mir die beiden freundlichen Damen vor der Sicherheitssperre mitteilten, seien nur "geladene Zuhörer" willkommen. Eine der Damen konnte ich zu unserem Thema mehr informieren. Der Kontakt zu ihr wurde durch ihre Arbeit zwar ständig unterbrochen; sie und ich fanden jedoch immer wieder zusammen, um das Thema zu vertiefen. Nach Rücksprache versprach sie sogar, mich zu holen, wenn Plätze nicht besetzt würden!!!

Die Sicherheitsleute waren auch hier freundlich, aber reserviert – es sollte jedoch noch anders kommen!

Die Dame informierte uns dann, dass Frau Merkel sicherlich über den Hintereingang kommen würde.
Kamerad Fred eilte zum Hintereingang um den Häuserblock. Dort postierten wir uns dann gemeinsam. Es tauchte ein Sicherheitschef auf, der uns mit freundlichem Worten auf unsere örtlichen Bedingungen hinwies.

Die Zeit näherte sich immer mehr der 20.00-Uhr-Marke – spannend für Weiteres. Ein Ehepaar mit Kindern erschien und interessierte sich für unseren Protest. Zwischenzeitlich waren zwei weitere Herren aufgetaucht, die augenscheinlich auch zum Sicherheitspersonal gehörten, jedoch, abgesehen von ihrer stattlichen 2-Meter-Größe, ziemlich leger gekleidet waren – im Gegensatz zu den "adretten" Übrigen.

Meine laute Stimme in dem Gespräch mit dem Ehepaar – diese 2-Meter-Männer standen in ca. 50 cm Entfernung – verwies auf den Umstand und die Ungerechtigkeit, daß Stasi-Mitarbeiter 120 Prozent Rentenpunkte bekämen und noch weitere Tantiemen. Einer der 2-Meter-Männer explodierte förmlich mit der Frage, woher ich diese Kenntnis habe, ob ich auch bei der Stasi gearbeitet hätte?

Innerhalb von Bruchteilen an Sekunden war eine äußerst aggressive Atmosphäre entstanden. Wie gesagt, der Mann stand nur wenig von mir entfernt. Der freundlichere Sicherheitschef trat sofort dazwischen und beruhigte die Situation. Wortwahl und Ton kannte ich noch aus den Verhören bei der Stasi! Eigentlich hatte ich schon den ersten Schlag erwartet.

Wenig später kamen zwei Limousinen vorgefahren und Frau Merkel stieg in zwei Meter Entfernung aus. Die 2-Meter-Männer hatten sich vorher immer wieder vor unsere Transparente gestellt, während mein Hinweis auf "Schmeißfliegen" die Atmosphäre wieder anheizte.

Ich ging einen Schritt auf die Bundeskanzlerin zu und sprach meine Worte:
"Frau Merkel, wir haben uns in den letzten 3 Wochen schon zweimal gegenübergestanden, in Hohenschönhausen und vor der CDU-Zentrale zuletzt." – "Ja, ich kenne Sie"(!); Ich: "380.000 Betroffene warten auf eine Antwort!" Sie: "Ich weiß(!), Sie müssen sich jedoch bis nach der Wahl gedulden." Vorher habe sie keine Zeit. – Ich: "Frau Merkel, ich habe Ihr Büro angeschrieben und um einen Gesprächstermin gebeten." – Sie: "Ach ja?" und ging ins ZDF-Haus.
Sie hatte das gesamte Gespräch in direktem Blickkontakt, so wie vor der CDU-Zentrale, mit mir geführt.

Ich bzw. wir haben erneut unser Begehren deutlich machen können.

Sie hat gespürt, daß wir niemals aufgeben werden !!!




Hallo Wolfgang,

Du hast meine Hochachtung! Soviel Chuzpe ist kaum zu überbieten!!
-C h a p e a u!!

Achim


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