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Thema: Mauerbau: 13. August 1961 ein Sonntag / 13. August


Mauerbau: 13. August 1961 ein Sonntag / 13. August 2017 und wieder ist es ein Sonntag / 56 Jahre später…Ich war damals 14 Jahre

„… In der Nacht zum Sonntag, dem 13. August 1961, erteilt SED-Chef Walter Ulbricht den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze. Die Einsatzleitung obliegt Politbüro-Mitglied Erich Honecker.“ (…)


http://www.chronik-der-mauer.de/180100/mauerbau-13-august-1961

Zwölf Uhr Mittags - High Noon - Lässige Nachrichten !!
Schaut auf diese Nachrichten - Merkel: Eine kritische Bilanz – nach ihrem Besuch im STASI-KNAST (HSH) am 11.08.2017 !!!
Mauerbau 13. August, Ostzonenflüchtlinge und der
Rentenklau + „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten…“ (Walter Ulbrichts Lüge 15.Juni 1961)
„Niemand hat die Absicht, Ostzonenflüchtlingen die Rente zu kürzen“ (bundespolitische „Wahrheit“ seit 1990)


https://conservo.wordpress.com/2015/08/12/mauerbau-13-august-ostzonenfluechtlinge-und-der-rentenklau/?fb_action_ids=951612524885418&fb_action_types=news.publishes

Es ist mal wieder soweit, es ist der 13. August 2017. Die Beauftragten der Opferverbände der sogenannten Aufklärungsindustrie und die zahlreichen ehemaligen Widerstandskämpfer gegen das DDR-Regime marschieren alle wieder auf und gedenken „aufrichtig“ der Opfer an Mauer und Stacheldraht. Woran erinnert mich das nur?
Wenn ich so an die DDR der 60-, 70- und 80er Jahre denke, dann fallen mir die Losungen „…auf zur Demonstration und Kranzniederlegung“ für die Opfer des Faschismus ein. Damals wurden so auch die Massen aufgefordert, auf die Straße zu gehen. Damit recht Viele kamen, gab es für die Teilnahme und den „Widerstandskampf“
fünf Ostmark und einen Verzehrgutschein für eine Bockwurst und ein Bier.
Na, prima!!! Heute werden die Teilnehmer für ihre Zeit und ihren Einsatz besser vergütet. Ich jedenfalls empfinde da immer einen gewissen Hohn, wenn ich diese Leute dann gemeinsam mit den aktuellen Politikern am Abend in den Nachrichten sehe. (…)“

Der letzte Kinobesuch
am Donnerstag, den 10. August 1961 war ich als 14 Jähriger zu Besuch in Berlin.

Pflicht war es da, einen Kinobesuch zu machen. Wir waren mit Freunden im Bahnhof Gesundbrunnen und dort gab es viele Kinos, wo man eine Karte 1 zu 1 für einen Sperrsitz kaufen konnte. Die Cowboy- und Indianerfilme waren für uns das Größte. Ein Zeitzeuge hat das im angefügten Link sehr schön zum Ausdruck gebracht. Als wir am 10. August nach dem Kinobesuch nachhause fuhren hat man noch nichts von dem, was dann kommen würde, gemerkt. Am Wochenende in der Nacht vom Samstag zum Sonntag wurde alles ganz anders und das für eine sehr, sehr lange Zeit.

https://www.berlin-mauer.de/videos/berliner-zeitzeuge-zum-letzten-kinobesuch-vor-mauerbau-812/




Zuletzt bearbeitet: 13.08.2017 13:30 von G_Laessig


13. August 1961: Wir gedenken der Opfer

https://17juni1953.wordpress.com/2017/08/13/13-august-1961-wir-gedenken-der-opfer/

13. August 1961 + Ohne Gewalt gegen Gewalt

Torsten Preuß im Gespräch mit dem Freiheitskämpfer Carl-Wolfgang Holzapfel über den schwierigen Widerstand gegen die Mauer im Westen Deutschlands.


https://www.tichyseinblick.de/meinungen/ohne-gewalt-gegen-gewalt/

Es ist mal wieder soweit, es ist der 13. August 2017. Die Beauftragten der Opferverbände der sogenannten "Aufklärungsindustrie" und die zahlreichen ehemaligen Widerstandskämpfer gegen das DDR-Regime marschieren alle wieder auf und gedenken „aufrichtig“ der Opfer an Mauer und Stacheldraht.

Woran erinnert mich das nur?
Wenn ich so an die DDR der 60-, 70- und 80er Jahre denke, dann fallen mir die Losungen „…auf zur Demonstration und Kranzniederlegung“ für die Opfer des Faschismus ein. Damals wurden so auch die Massen aufgefordert, auf die Straße zu gehen. Damit recht Viele kamen, gab es für die Teilnahme und den „Widerstandskampf“ fünf Ostmark und einen Verzehrgutschein für eine Bockwurst und ein Bier.

Na, prima!!! Heute werden die Teilnehmer für ihre Zeit und ihren Einsatz besser vergütet. Ich jedenfalls empfinde da immer einen gewissen Hohn, wenn ich diese Leute dann gemeinsam mit den aktuellen Politikern am Abend in den Nachrichten sehe. (…)“


Und da stehen sie wieder in Reih und Glied wie jedes Jahr am 13. August und sind in ihrem Gedenken ganz, ganz tief betroffen. Morgen müssen sie dann wieder zu ihrer Chefin, der ALTERNATIVLOSEN und Anführerin der Räuberbande, die seit 1993 für die Rechtsbeugung im Rechtsstaat verantwortlich ist.

http://www.bild.de/regional/berlin/bau-der-berliner-mauer/gedenken-an-maueropfer-52849108.bild.html








Quelle
Kleine Ergänzung/Korrektur:
Das Zeitungsbild unten rechts zeigt in keinem Fall eine Gefängniszelle, sondern im besten Fall ein ausgeräumtes Vernehmer-Zimmer! Häftlinge erhielten schließlich keinen Schreibtisch und (Kunst)Ledersessel, weder in der Untersuchungshaft noch im Strafvollzug!


Mindestens seit Lenin war diese Ideologie brutal. Das lernte man früher in der Schule. Dass sich unsere Bundeskanzlerin aber die Zeit nahm, das Stasi-Zentralgefängnis Berlin-Hohenschönhausen ein zweites Mal nach 2009 zu besuchen, verdient unseren Respekt, auch wenn es dem Wahlkampf geschuldet sein dürfte. Aber weshalb eigentlich nicht? Ist es nicht sogar notwendig, sich als Regierungspartei von den Linken als vormalige SED politisch zu distanzieren, die schließlich die zweite deutsche Diktatur zu verantworten und bis heute kaum ein Unrechtsbewusstsein dafür entwickelt haben?

Ich meine ja. Und Merkels außerprotokollarische Kontaktaufnahme mit Demonstranten, die vor dem Eingang der Gedenkstätte in der Genslerstraße gegen den Rentenbetrug insbesondere gegenüber freigekauften politischen Häftlingen Flagge gezeigt haben, signalisiert uns "Hohenschönhausenern" ein kleines Hoffnungszeichen in Sachen später Gerechtigkeit. Es kann doch schließlich nicht sein, dass seitens der Bundesregierung den Ulbricht- und Honecker-nahen Systemträgern und -unterstützern nachweislich in mindestens 17 Fällen DDR-Zusatz- und Sonderrenten in westdeutsches Rentenrecht transformiert worden sind und diese dadurch seit Jahrzehnten versorgungstechnisch besser gestellt sind als diejenigen, die wie auch immer vor 1989 in die Bundesrepublik gelangten und so den Zusammenbruch der DDR maßgeblich mitbefördert haben! Aber genau dieser Fakt ist nach dem Fall der Mauer mit dem Inkrafttreten des Rentenüberleitungsgesetzes (RüG) 1992 von ca. 300.000 ehemaligen DDR-Bürgern zu beklagen! Als Bundesbürger lt. Bestimmungen des Grundgesetzes wurden sie rückwirkend, d.h. ohne Bestands- bzw. Vertrauensschutz, rententechnisch wieder als DDR-Bürger "eingeordnet" und auf diese Weise automatisch schlechter gestellt als vordem rechtsgültig zugesichert.

Besonders wir ehemaligen politischen Häftlinge werden die Kanzlerkandidatin der CDU/CSU bis zum 24. September 2017 beim Wort nehmen. Vorerst am 13. September während unserer nächsten Demo durch das Berliner Regierungsviertel. Es bleibt nicht mehr viel Zeit!

Felix Heinz Holtschke
Am Mühlenkamp 11a
D - 40489 Düsseldorf
Email: felixhho@gmail.com