FLUCHT und AUSREISE Diskussionsforum
Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: DEMO gegen RENTENBETRUG am 13. September 2017










In Erinnerung an die spontane und, wie ich meine, gelungene Aktion beim Merkel-Besuch in der Gedenkstätte Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, die einen direkten Kontakt mit der Kanzlerin und den anwesenden Medien ergab, machte einmal mehr deutlich, dass es sich bei den protestierenden RENTENBETROGENEN um SED-VERFOLGTE handelt, welche ZERSETZUNG zu ertragen hatten.

Die nüchterne Gesetzeslage, auch wenn sie zumeist im Vordergrund steht, ist das Eine. Das Andere ist die erlebnisbedingte (emotionale) Seite.
BEIDES GEHÖRT zwingend ZUSAMMEN!
Und wie HSH zeigte, hat es die Wirkung (hoffentlich) nicht verfehlt.

Jeder, der der ZERSETZUNG ausgesetzt war und dem per deutscher Einheit die Rente um einen erheblichen Teil gekürzt worden ist, muss eigentlich auf der DEMO erscheinen!

Das nicht zuletzt auch aus Respekt gegenüber denjenigen, die sich von der ersten DEMO an bis zur jetzigen als Organisatoren mit guten Ideen ins Zeug gelegt haben, um somit den Betroffenen eine öffentliche Stimme zu geben.

Noch vor der Wahl - jetzt!




Bezüglich der Demo am 13.09.2017 kann vielleicht jemand sagen, ob es in der Nähe des Startpunktes einen Parkplatz gibt, an welchem der PKW abgestellt werden kann. Da meine Frau und ich aus Norddeutschland anreisen und wir uns in Berlin nicht besonders gut auskennen, wäre das hilfreich. Vielen Dank im voraus.
Andreas Knoll



Lieber Herr Knoll,

auf dem Mittelstreifen der „Straße des 17. Juni“ – zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule gelegen – kann man kostenlos parken. Das ist nicht all zu weit von der Wilhelmstraße 49, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), entfernt.

Herzliche Grüße –

Ihr
Wolfgang Mayer.


Zuletzt bearbeitet: 07.09.2017 12:16 von Administrator


Werter Herr Mayer, vielen Dank für den Tipp zum Parken. Ich denke das ich nicht der einzige bin, den diese Frage beschäftigt hat und hoffe das noch viele Betroffene auch von außerhalb Berlin's kommend, diese Gelegenheit wahrnehmen.
Andreas Knoll




Ein weiterer Vorschlag, am Endpunkt der U2-Linie Ruhleben parken, die U-Bahn bis zur Haltestelle Mohrenstraße benutzen, dort den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung wählen - und schon sind Sie am Treffpunkt zur Demo.

Nach der Demo vom Hauptbahnhof mit der S-Bahn bis Zoologischer Garten fahren, dort in die Linie U2 nach Ruhleben umsteigen.

Der Fußweg ist insgesamt kürzer.

V. Hilgert








Heute standen auf dem Möllner Marktplatz die Wahlstände der SPD und CDU in liebevoller und friedlicher Eintracht nebeneinander und sprachen die Passanten an. Es entstand bei mir der Eindruck einer erneuten, sehr willkommenen großen Koalition. Ich war so frei, die Presseerklärung vom 08.09.2017 auszudrucken und den Wahlkämpfern zu erläutern und zu übergeben, mit der Bitte, das ihre jeweiligen Kandidaten dazu bis zum 20.09.2017 schriftlich Stellung beziehen und diese Herrn Dr. W.Mayer, Herrn Volker Hilgert oder mir zukommen zu lassen, um diese zu veröffentlichen. Dies wurde angenommen, mit dem Versprechen, unser Anliegen noch heute an die Bundestagskandidaten weiter zu leiten. Ich denke das gerade jetzt in der heißen Wahlkampfphase dieses eine weitere Möglichkeit wäre, die Bundestagskandidaten wenn diese sich wirklich schriftlich äußern sollten, später nachweislich beim Wort zu nehmen bzw. der weiteren Lüge zu überführen. Wenn jeder der einen Drucker hat dies ebenfalls tun würde wenn sich die Gelegenheit bietet, könnten wir nach den Wahlen auf eine größere Anzahl Bundestagsabgeordneter Druck ausüben. Also Drucken, einstecken und die Wahlkämpfer aller Parteien gezielt auf unsere Forderung aufmerksam machen.
Andreas Knoll



Warum ich am 13. September 2017 gegen den Rentenbetrug durch Merkels-Regierungsparteien auf die Straße gehe

Herr Knoll kommt in seinem vorherigen Beitrag zu der Einschätzung, dass wir es nach Bundestagswahl wieder mit einer von Merkel geführten GroKo aus CDU/CSU/SPD zu tun haben werden. Auch ich bin davon überzeugt, dass es so kommen wird. Schauen wir eine Woche zurück, als uns von ARD/ZDF ein Duell der Spitzenkandidaten von CDU und SPD vollmundig angekündigt wurde. Für mich war es dann ein abgekatertes eingespieltes Duett mit ein paar Disharmonien, die aber durchaus das dargebotene "Kunstwerk" als ein Stück haben erkennen lassen. Wenn es nach Merkel&Schulz ginge, würde also alles wie gehabt so weitergehen. Aber diesmal ist im Vergleich zu den Wahlen von 2005, 2009 und 2013 einiges anderes. Diesmal tritt eine Partei an, die Schluss machen will mit der steten Entmachtung des Parlaments, der div. Vertrags-,Gesetzes- und Rechtsverletzungen durch Merkel&Co..Man muss die AfD nicht mögen und in allen Punkten zustimmen aber eine Partei, die sich für den Erhalt der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einsetzt, hat die Chance verdient, einen Kehraus im BT zumindest einmal zu versuchen. Rein rechnerisch kann es sein, dass die Oppositionsparteien zusammen auf 45% der Parlamentarier kommen könnten und sollte sich die AfD als die stärkste der Parteien von denen herauskristallisieren, dann sollten auch wir, die Rentenbetrogenen Hoffnung schöpfen dürfen.
Der AfD ist die "Rentensauerei", die an uns seit Jahren durch Merkel und ihren Parteien begangen wird, hinlänglich bekannt und sie weiß von dem staatlich sanktionierten Rentenbetrug, den der einstige SPD Rentenexperte, Ottmar Schreiner, sinngemäß so bezeichnet hat. Er sprach sogar sinngemäß von Staatskriminalität, von Rentenbetrug.
Ich werde am 13.09.2017 meine bereits getroffene Wahlentscheidung öffentlich machen und ich hoffe, damit noch Unschlüssigen eine Hilfe sein zu können.

Ein 2. Punkt wurde von Herrn Knoll angesprochen.
Das Verkehrsnetz der Berliner Verkehrsbetriebe incl. des Regionalnetzes ist sehr gut ausgebaut und man kann sich bereits im Internet darüber sachkundig machen. Von Potsdam z.B.: fährt man vom Hbf Potsdam zum Potsdamer Platz ca. 30 min. und von dort ist es ein Katzensprung zum BMAS. Ich ,als ehemaliger Berliner, stelle mein Auto bei Besuchen der Hauptstadt oft auf dem hinteren Teil der Straße des 17. Juni kostenfrei ab. Da fährt die S-Bahn zum Bahnhof Zoo oder in anderer Richtung zum Alex. Oder man geht von dort zu Fuss in Richtung Bahnhof Zoo durch einen Teil des Tiergartens und bekommt dabei kostenlos etwas von den Tieren des Berliner Zoo's mit (ca. 10 min. Fussweg). Umsteigen kann man überall. Aber eins ist natürlich wichtig und richtig, man muss in Berlin all seine Sinne in Anspruch nehmen und immer aufmerksam sein.

Peter Kämpfe

PS: Weitere Hilfen für Wahlentscheidungen findet man z.B.: auf www.journalistenwatch.com. Gerade heute ist über die schmutzigen perfiden Methoden seitens der etablierten Parteien gegenüber der AfD viel zu lesen.



Zuletzt bearbeitet: 11.09.2017 09:03 von Peterkae


Neue Großdemonstration der betrogenen Rentner
in Berlin am 13. September 2017

Mein Aufruf in der GOOGLE-Gruppe IEDF am 10.09.2017
rente@googlegroups.com


© Fritz Schaarschmidt

Zitiere:


Peter Scherf schreibt hier richtig:

"Hallo in die Runde,
der Disput zwischen Lothar und Juergen kann mit der Tatsache beendet werden, dass bei jeder Rentenzahlung an uns "eine neue Benachteiligung für ehemalige DDR-Flüchtlinge entsteht".
Was soll´s, das ist doch Wortglauberrei!
Das Kernthema ist der "staatlich vollzogene Rechtsbruch" an uns, wie Helfried Dietrich heute in seinem Beitrag richtig feststellt!

Also dagegen bündeln wir unsere Kräfte u. bringen dies zur Wahl zum Ausdruck.


Grüße
Peter Scherf"


...Wir werden das nicht nur zur Bundestagswahl zum Ausdruck bringen, sondern schon bald am 13. September 2017 in Berlin !


Deshalb hier mein Aufruf an alle IEDF- und VOS-Mitglieder

An alle Mitglieder !
Kommt bitte jetzt am 13. September 2017 - 14 Uhr nach Berlin zur DEMO !
Wir wollen zahlreich diesen Berufspolitikern vor der Bundestagswahl zeigen, dass wir nicht nur Briefe schreiben, sondern wiederholt auf die Straße gehen, um unsere Rechte einzufordern.
"Wir sind hier, wir sind laut, weil man unsere Rente klaut !"

Enttäuscht bitte nicht unseren tapferen Initiator Dr. Wolfgang Mayer und die anderen Mitstreiter aus VOS und IEDF, indem ihr zu Hause bleibt und denkt:
"hat doch alles keinen Zweck..."
Wir haben uns in der DDR widerständig verhalten, nun erst recht !
Noch haben wir ein Grundgesetz...


Ich bin wieder dabei !


© Fritz Schaarschmidt

Freundliche Grüße
Fritz Schaarschmidt


PS


Dieser Aufruf ist adressiert an alle betrogenen Flüchtlinge, Häftlinge und Alt-Übersiedler, die vor dem "Mauerfall" schon amtlich eingegliederte Bundesbürger waren und niemals "Beitrittsbürger"!
Wir haben ein RECHT auf unsere FRG-Rente ! Wir waren die Wegbereiter der deutschen Wiedervereinigung und nicht die Systemträger der SED-Diktatur, die heute in Saus und Braus leben...
Kommt deshalb bitte alle am 13. September 2017 nach Berlin!




Berlin Liveticker - 11.9.2017, 11:40

DDR-FLÜCHTLINGE DEMONSTRIERENGEGEN RENTENBETRUG

Ehemalige Übersiedler und Flüchtlinge aus der DDR wollen am Mittwoch im Berliner Regierungsviertel gegenRentenbetrugdemonstrieren. Die geplante Marschroute führt vom Bundesarbeitsministerium über Bundesfinanzministerium und Bundestag zum Bundeskanzleramt. Gefordert wird, die Betroffenen mit den westdeutschen Rentnern wieder gleichzustellen.



11.9.2017

Aktuell

DDR-FLÜCHTLINGE DEMONSTRIEREN GEGEN
»RENTENBETRUG«
    epd

    ©Rike/pixelio.de
Ehemalige Übersiedler und Flüchtlinge aus der DDR wollen am Mittwoch im Berliner Regierungsviertel gegen »Rentenbetrug« demonstrieren. Die geplante Marschroute führt vom Bundesarbeitsministerium über Bundesfinanzministerium und Bundestag zum Bundeskanzleramt, kündigten die Veranstalter wie die Vereinigung 17. Juni, die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) und die Interessengemeinschaft Ehemaliger DDR-Flüchtlinge (IEDF) am Montag in der Hauptstadt an. Gefordert wird, die Betroffenen mit den westdeutschen Rentnern wieder gleichzustellen.

Nach Angaben der Opferverbände wurden alle nach 1936 geborenen DDR-Übersiedler, DDR-Flüchtlinge, politische Häftlinge und Freigekaufte mit der Wiedervereinigung bei der Rentenberechnung quasi über Nacht wieder zu DDR-Bürgern gemacht, unabhängig davon, wie lange sie bereits im Westen lebten. Ihre bis dato geltende rentenmäßige Gleichstellung mit westdeutschen Rentnern wurde aufgehoben und im Rahmen des Rentenüberleitungsgesetzes (RÜG) modifiziert. Davon betroffen sollen bis zu 316.000 Personen sein.

Im Ergebnis erlebten viele der Betroffene erhebliche Einbußen bei ihrer Rente von bis 800 Euro beispielsweise bei Ehepaaren, sagte Volker HILGERT von der IEDF. Viele lebten deshalb unterhalb der Armutsgrenze. Zudem seien mittlerweile viele der in der DDR gebliebenen Rentner besser gestellt als die Ausgereisten, weil ihre freiwilligen Zusatzversicherungen aus DDR-Zeiten in die Rentenberechnung mit eingeflossen seien. Wer die DDR verlassen wollte, musste dagegen bei Ausreise sämtliche Rentenansprüche abtreten oder habe sowieso in keine freiwillige Zusatzversicherung mehr eingezahlt, sagte HILGERT.

Die Demonstration gegen Rentenbetrug beginnt am Mittwoch, 13. September, um 14 Uhr vor dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Wilhelmstraße 49, in 10117 Berlin.

Quelle



VERLAUF DER DEMONSTRATION GEGEN DEN RENTENBETRUG

Mit Übertragungswagen und Mikrofon für die Redner, lautstarken Tröten, Rasseln und Sprechchören für die gerechte Rente demonstrierten am 13.09.17 die vor Mauerfall übergesiedelten SED-Verfolgten wieder in Berlin. Die Teilnehmerzahl mit ca. sechzig Frauen und Männern mag man als nicht allzu hoch empfinden, aber es waren sozusagen die Richtigen, die erneut ihren Unmut wegen der Rentenkürzung zu Ausdruck brachten.

Die Demonstration eröffnete Wolfgang Graetz mit den Worten, dass er für Wolfgang Mayer einspringe, der aufgrund seines gesundheitlichen Zustands auf dem Wege nach Berlin plötzlich kehrt machen und ins Krankenhaus mußte und deshalb nicht dabei sein könne. Imaginär also nahm Wolfgang Mayer, der viel Herzblut in die Organisation gesteckt und somit entscheidend zum Gelingen der Demo beigetragen hatte, an dem Marsch durch das Regierungsviertel teil. Wir alle dachten vom BMAS an fortlaufend an ihn. In Gedanken marschierte er bis zum Kanzleramt mit.

Eva Aust und ihr Lebensgefährte hatten in Schöneweide die Transparente abgeholt und am Treffpunkt verteilt. Tatjana Sterneberg und Carl-Wolfgang Holzapfel brachten ebenfalls viele Schilder und T-Shirts mit guten Texten mit. Einige hatten die eigenen Schilder dabei. Den Lautsprecherwagen hatte auch diesmal wieder die VOS organisiert.

Die Eröffnungsrede und weitere Ansprachen an den jeweiligen Standorten hielten Wolfgang Graetz, Volker Hilgert, Carl-Wolfgang Holzapfel und Torsten Preuß. Der Sohn von Torsten Preuß filmte mit der Handycamera, Fritz Schaarschmidt schoss viele Fotos. So auch ein Journalist, der sich als solcher und für eine Agentur arbeitend zu erkennen gab.

Wie immer lasen die Passanten am Straßenrand die Aussagen auf den Schildern und fotografierten die immerhin lautstark vorbeiziehenden Demonstranten. Einmal hieß es seitens der Polizisten, dass wir doch etwas leiser sein sollten, mit dem Ergebnis, dass es noch lauter wurde. Aber im Ganzen begleiteten die Demo abermals junge, freundliche und souverän agierende Polizeibeamte.

Wie erwartet blieb so etwas wie Gesprächsbereitschaft seitens der Ministerien aus. Vor ihren Toren allerdings standen nicht nur ältere und teilweise kranke Menschen, die etwas mitzuteilen hatten, sondern auch Wähler.

Wähler, die am 24. September 2017 über die darauf folgende Regierung mit zu entscheiden haben! - Weitere Aktionen sind geplant.




Der Verlauf , wie von Christa Ladendorf im vorherigen Beitrag beschrieben, ist völlig korrekt. Ich persönlich hätte eigentlich erwartet, das Vertreter der jeweiligen Ministerien herausgekommen wären, um sich wenigstens genauer über unser Anliegen und unsere Forderungen zu informieren. Aber nichts dergleichen, der herrschenden Elite und ihrer mehr oder weniger fleißigen Helferlein in den Büros sind wir Sch....egal. Das sich dies natürlich auf unseren Wahlzetteln wiederfinden muß, ist doch eine Sebstverständlichkeit. Ich möchte aber auch hier noch die Gelegenheit nutzen um auch im Forum Herrn Dr. W. Mayer beste Genesungswünsche zu übermitteln und mich für die Organisation dieser Protestveranstaltung bedanken.
Andreas Knoll

Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht