FLUCHT und AUSREISE Diskussionsforum
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Thema: Warum ich AfD gewählt habe


Herr Stichler, einige kleine Anmerkungen zu Ihrem Text: Was Hänschen nicht lernt , lernt Hans nimmermehr

Woher sollten denn beide Herren wirkliche Lebenserfahrung haben ? Wohlbehütet aufgewachsen im Schoße der westlichen Wohlstandsgesellschaft , mit demokratischen Rechten ausgestattet und militärisch beschützt von Atlantischen Bündnis sind sie sorglos aufgewachsen .


Die beiden Herren haben zwar die DDR-Diktatur nicht persönlich durchlebt. Aber trotzdem hat jeder Mensch dieses Alters umfangreiche Lebenserfahrungen und kann sich informieren.

Wer die Vergangenheit nicht kennt , versteht die Gegenwart nicht und wird die Zukunft nicht meistern. Die Kenntnis der Vergangenheit ist unverzichtbares Grundwissen.


Eine sehr gute Feststellung, der ich mich uneingeschränkt anschließe.

Der 20 Jährige Michel-Ost war dem 20 Jährigen Michel West an gesamtdeutscher politischer Kenntnis und an Lebenserfahrung deutlich überlegen !


Eine meiner Meinung nach zu verallgemeinernde Aussage. Die meiner Erfahrung nach in sehr vielen Fällen auch nicht zutrifft. Warum haben denn die meisten Michel-Ost sich der Diktatur nicht entgegengestellt, ja diese sogar gefördert? Wobei ein 20jähriger ein wirklich noch sehr junger Mensch ist, dem ich das Recht auf Fehler und Weiterentwicklung zugestehe.

Ich kann durchaus verstehen dass Michel-West , dem die Ostverwandtschaft 40 Jahre lang die Füße geküsst hat für ein Westpaket , jetzt Schwierigkeiten hat zu verdauen , dass er eben nicht mehr der Größte ist .


Der östlicher Teil meiner Familie hat des öfteren vom westlichen Teil Pakete erhalten. Ich habe mich immer sehr darüber gefreut. Aber auch in die andere Richtung, von Ost nach West, wurden Geschenke geschickt. Kein Mitglied unserer Ost-Familie hat der Westverwandtschaft jemals die Füße geküsst, bei den leider seltenen Besuchen haben wir uns in die Arme geschlossen. West- und Ostteil der Familie haben sich gegenseitig unterstützt und niemand hat sich als „der Größte“ gefühlt.

Dazu kam die bundesdeutsche Wohlstandsverblödung , die es mit sich brachte , dass Michel-West sich nichtmal mehr für bundesdeutsche Politik interessierte sondern nur noch für eigene materielle Belange.


Auch hier eine meiner Meinung nach zu verallgemeinernde Aussage. Wenn das so stimmen würde, dann gäbe es im Westen kein politisches, kulturelles oder soziales Engagement. Dann dürfte sich ein bescheidener Wohlstand für alle niemals durchsetzen. Ansonsten hätten wir es nur noch mit verblödeten Menschen zu tun.

Rolf Günther






Hallo Herr Schaumburg,
danke für Ihre kleine Geschichte vom 26.12. aus dem Leben. Wenn man via Internet über politische und gesellschaftliche Themen diskutiert, vielleicht sogar streitet, erfährt man kaum etwas über die Persönlichkeit, oder den Lebensweg des Anderen. Aber gerade die prägen ja Gefühle, Ansichten und Meinungen, die man dann auch hier einbringt und vertritt.

Vor einiger Zeit schrieben Sie:

Freundliche Grüße eines Ex-Erfurters, dem die neue Schönheit der Stadt gefällt, aber dem sein früherer Freundes,-Bekannten-und Kollegenkreis in menschlich allerschlechtester irreparabler Erinnerung bleibt.


Da ich ja auch aus Erfurt stamme, haben Sie mich ein bisschen neugierig gemacht. Wäre es möglich, Ihre Andeutungen etwas zu erläutern? Wenn meine Frage für Sie zu persönlich erscheint, hätte ich natürlich vollstes Verständnis für eine Nichtbeantwortung.

Rolf Günther







Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter , gerade das zurückliegende Jahr hat uns doch überdeutlich gezeigt , wie erschreckend oft wir mit unseren Kommentaren daneben lagen . Aber wir haben ja jetzt einen Rettungsanker , der uns vor weiteren Irrtümern bewahrt und uns völlig selbstlos über die tatsächlichen Sachverhalte aufklärt .Unser roter Bruder Häuptling ruhender wolf wird vermutlich auch weiterhin ein wachsames Auge auf uns haben , auf dass wir nicht vom linken ( Entschuldigung , Schreibfehler )- natürlich nicht vom rechten Weg abkommen . Für seinen unermüdlichen Einsatz im Sinne von Wahrheit und Demokratie sollten wir ihm zum Jahreswechsel unseren aufrichtigen und tiefempfundenen Dank nicht versagen !!!

Ich bin dabei , wer noch ?



"...Dann hätten wir es hier nur mit verblödeten Menschen
zu tun." Da Sie sehr gut schreiben können, wobei, wie bei
allen anderen auch, sich über Inhalte trefflich streiten lässt, glaube ich, dass Sie wissen, dass ein Aussage
umso mehr wirkt, je mehr man ihren Kern überhöht. Das
gehört zum Aussagenmachen dazu - bestes Beispiel unsere
Volksvertreter, die fast alle auf dem Mt.Everest zu hok-
ken scheinen. Ich bin glücklicher 'Besitzer' von zwei
Enkeltöchtern im Studentenalter (Verzeihung:Studierendenalter). Von mir, entschuldigen
Sie die Überheblichkeit, meiner Frau und meiner Tochter
sind sie politisch stark geprägt, sie wissen mehr über die
deutsche Geschichte als ihre Partyfreunde/innen, darüberhinaus zeigen sie (noch?) großes Interesse am politischen Geschehen.Denn diese, die Partyfreunde, wissen -nichts! Mit 'nichts' meine ich auch zur
Schau getragenes Halbwissen. Mit den fortgeschrittenen
Jahrgängen sieht es wohl nicht anders aus, zumindest meine
Erfahrung aus Lehrer- und Pädagogenkreisen, wobei ich hier den Großteil der Eltern der Schüler meine. Das liegt aber
auch mit daran, dass Geschichte und Geographie in diesem Land, ebenso wie Sport, schon immer stiefmütterlich behandelt wurde. Und als 'Sahnehäubchen', selbst anerkannte Soziologen sprechen
inzwischen davon, Bildungsverwahrlosung durch Wohlstand.
Interessantes zu diesem Themenkreis können Sie übrigens
bei Hermann Ploppa, Fabian Scheidler und Prof. Mausfeld
nachlesen (genügend andere gibt es auch noch).
Eine kleine Geschichte noch am Rande: 1959 lernte ich, wundervolle 16 Jahre jung, an der Ostsee ein Mädchen aus Ansbach/Mittelfranken kennen. Letztlich kamen wir, nachdem, außer Händchenhalten der anerzogene Anstand nicht mehr zuließ, auch auf Schule zu sprechen. Sie wunderte sich, dass ich alle größeren Flüsse, alle Mittelgebirge und viele Großstädte in Westdeutschland kannte (hatten wir, ja, in der sozialistischen Schule gelernt). Sie schämte sich sehr, da sie über Ostdeutschland gar nichts wusste. 1959.




AfD diszipliniert das Parlament!

FDP-Vize Kubicki:
"Der Einzug der AfD hat das Parlament in jedem Fall diszipliniert", sagt der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki unserer Redaktion. Weil die AfD vollzählig da sei, müssten mindestens 90 andere Parlamentarier da sein, um zu verhindern, dass die AfD die Mehrheit bekomme.
"Das führt dazu, dass die Reihen wieder gut gefüllt sind."

Mehr dazu:
https://www.morgenpost.de/politik/article212952901/Die-AfD-gibt-sich-im-Bundestag-bisher-auffaellig-unauffaellig.html



B_Stichler:
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter , gerade das zurückliegende Jahr hat uns doch überdeutlich gezeigt , wie erschreckend oft wir mit unseren Kommentaren daneben lagen . Aber wir haben ja jetzt einen Rettungsanker , der uns vor weiteren Irrtümern bewahrt und uns völlig selbstlos über die tatsächlichen Sachverhalte aufklärt .Unser roter Bruder Häuptling ruhender wolf wird vermutlich auch weiterhin ein wachsames Auge auf uns haben , auf dass wir nicht vom linken ( Entschuldigung , Schreibfehler )- natürlich nicht vom rechten Weg abkommen . Für seinen unermüdlichen Einsatz im Sinne von Wahrheit und Demokratie sollten wir ihm zum Jahreswechsel unseren aufrichtigen und tiefempfundenen Dank nicht versagen !!!

Ich bin dabei , wer noch ?


Lieber Herr Stichler,
ich kann verstehen, dass es angenehmer wäre, Ihre Erkenntnisse und Ansichten ohne kritisches Hinterfragen und Kommentieren darzulegen. Klappt das meist nicht, kann man ja auch mal die Grenze zum guten Geschmack überschreiten. Es fällt schon auf, wie nachdrücklich Sie die Mitstreiterinnen und Mitstreiter um Unterstützung bitten. Selbst ist doch der Mann. Mich und meine Meinung werden Sie, so es meine Gesundheit und der Forenbetreiber zulässt, auch im nächsten Jahr ertragen müssen.

Bis dahin wünsche ich Ihnen trotzdem einen guten Start ins neue Jahr 2018

Rolf Günther





.......Klappt das meist nicht, kann man ja auch mal die Grenze zum guten Geschmack überschreiten........

Die Worte des roten Brunders ruhender wolf beschämen mich .
Waren und sind doch seine eigenen Worte stets von höchster Sachlichkeit und Sachkenntnis getragen und sein Talent , niemals selbst die Grenze des guten Geschmacks zu überschreiten , ehrt ihn. Aus den weisen Worten unseres roten Bruders ruhender Wolf können wir ein Höchstmaß an Lebensweisheit und Lebenserfahrung übernehmen .Sein Vertrauen zur großen weißen Mutter in Berlin ist eines roten Häuptlings würdig .
Möge unser roter Bruder , Häuptling ruhender wolf , auch weiterhin die Machenschaften der rechten Bleichgesichter
durchschauen , wofür ihm der große Manitu stets schützend beistehe.
Hau .




Wir damals tatsächlich politisch Verfolgten, politischen Häftlinge in der "DDR", aber leider auch zumindest ignorierten Opfern des SED Regimes und Opfer des Rentenbetruges an uns in der BRD, haben schon so viel Negatives ertragen müssen, dass ein wenig "RUWOLF", wenn auch uns auf die Nerven gehend", sicher ertragen wird. Ich sehe seine Ergüsse als Aufhellung des grauen Alltages und Lachnummer.
Bitte nicht weiter so.

Klaus



Hallo Herr Günther, ja Bernd fordert zur EIGENEN MEINUNG auf! Warum nicht? Die meisten Foristen erkenne ich an ihrer Meinung, ihrem Stil, das finde ich ok, das hatte ich bereits mehrmals versucht klar zu machen! Keiner hier im Forum muss immer mit der Meinung der anderen Foristen übereinstimmen, das fordert Bernd auch gar nicht.Wenn ich etwas schreibe und es folgt darauf eine BELEHRUNG mit zusammengesuchten "Fakten" aus Wikipedia, Mainstreampresse oder dergleichen, frage ich mich, was soll das?? Ich bin aus tiefster Überzeugung Atheist, mir käme nie in den Sinn Christen, oder andersgläubige Foristen von ihrem Glauben durch Belehrungen und Fakten, welche ich irgendwo aufgeschnappt habe von ihrem Glauben abzubringen.
Auf ein interessantes 2018 Detlef



Hallo Herr Schaumburg,
vieles von dem, was Sie am 28.12. zum Allgemeinwissen in der Vergangenheit und in der heutigen Zeit äußerten, kann ich nachvollziehen. Trotzdem habe ich in der „DDR“ und im Westen in Sachen Bildung auch ganz andere Erfahrungen gemacht. In meinem Leben als Jugendlicher und junger Erwachsener des Ostens lernte ich sehr viele schlecht informierte und politisch desinteressierte Altersgenossen kennen. Ihre Welt bestand meist aus Anpassung, abfeiern und Alkohol. In meinem weiteren Leben im Westen habe ich sehr viele gut informierte und politisch interessierte Kollegen und Nachbarn kennengelernt. Sie engagierten und engagieren sich vielfältig, zum Beispiel in Vereinen, für ihre Mitbürger. Immer war aber, hier wie dort, auch umfangreich das Gegenteil zu finden. Heutzutage trifft man in Deutschland auf immer mehr Bildungsverwahrlosung durch Armut. Deshalb bin ich bei verallgemeinernden Aussagen zu West- oder Ostdeutschen sehr skeptisch.

Rolf Günther


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