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Thema: Studie:Druck und Gehirnwäsche beeinflusst Menschen





Studie über DDR beweist, wie stark politischer Druck und Gehirnwäsche Menschen beeinflusst...

Zitat von Spiegel.de :

Fast drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall zeigt eine Studie, wie stark das DDR-Regime die Psyche seiner Bürger geformt hat.
Bis heute haben ehemalige Ostbürger andere Persönlich-keitszüge als jene aus dem Westen.

[…]

“Viele in der DDR folgten zudem einfach nur Regeln und Normen, ohne diese zu hinterfragen” […].

[…]

Abweichendes Verhalten hingegen konnte zu unerwünschter Aufmerksamkeit durch den Staatsapparat führen – zu Drohungen, Verhören, schlimmstenfalls Inhaftierung...


Kommentar von crash-news.com:

Über das Unrechtsregime der einstigen DDR besteht heute weitgehend Einigkeit. Abgesehen von den Unverbesserlichen und ewig Gestrigen, etwa der SED-Nachfolgepartei Linke und diversen Altkommunisten unter den Ökofaschisten, wissen die meisten Menschen sehr wohl, wie bösartig die ostdeutsche Diktatur war. Doch kaum jemand aus dem modernen Gesamtdeutschland erkennt, dass er inzwischen selbst in einer neuen DDR lebt.

Eine Studie der Universitäten Marburg und Bielefeld über den Vergleich zwischen DDR- und BRD-Bürgern weist nach, welche Auswirkungen das Honecker-Regime auf die Persönlichkeit der Einheimischen hatte. Als wesentliches Ergebnis der Untersuchung konnte den Ostdeutschen eine größere Gewissenhaftigkeit, dafür jedoch auch größere Angst, mehr Skepsis gegenüber Neuem und ein fehlendes Gefühl von Kontrolle über das eigene Leben nachgewiesen werden.

Die Deutsche Demokratische Republik ähnelt unserer heutigen gesamtdeutschen Bananenrepublik allerdings mehr, als viele ahnen. Genauso wie früher gibt es heutzutage im Grunde genommen zwei Lager: Einerseits die brav Angepassten, die regierungstreuen Nichtsahnenden und die feigen Beide-Augen-Zudrücker sowie auf der anderen Seite die Querulanten, Widerständler und “Sozialismusfeinde”.

Erstere nahmen weder das herrschende Unrecht als solches wahr noch stellten sie das System in Frage. Im Gegenteil, das blinde Folgen der Regierungspolitik und das Anpassen an offizielle Trends war durch Druck und Erziehung antrainiert und bescherte diesen Leuten ein einigermaßen angenehmes Leben. Gelernt hat diese Klientel dabei auch, dass sich diese treue Untergebenheit in vielfacher Hinsicht auszahlt, etwa durch Zugang zu besserer Bildung, Auslandsreisen, Westprodukten und durch mehr persönliche Freiheit.

...

Anstatt einen gigantischen zentralistischen Apparat zur Aufrechterhaltung der Staatssicherheit zu betreiben, verfügt die Regierung über einen – ironischerweise vom unterdrückten Volk selbst finanzierten – weltweit einmalig teuren Staatsrundfunk und hat darüber hinaus auch fast zur Gänze die private Medienlandschaft im Griff. Wer von der Presse nicht mitspielt, bekommt weder finanzielle Zuwendungen noch die für Journalisten elementar wichtigen Insider-Informationen und geht somit zwangsläufig unter.
Dank der medialen Gehirnwäsche, die übrigens parallel von kleinauf in Kindergärten, Schulen und Universitäten vollzogen wird und den Nachwuchs im Lande seit Jahrzehnten politisch korrekt indoktriniert, entsteht kaum eine Gegenbewegung, da den Menschen das eigene Denken systematisch aberzogen wurde und ihnen ein echter Vergleichsmaßstab fehlt, der gesamte Westen tickt nämlich fast identisch.

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Was uns noch fehlt ist ein neues 1989, eine neue Wende. Das Problem hierbei: Während damals viele DDR-Bürger die offensichtlichen Diskrepanzen zwischen behaupteter und echter, westlicher Realität offen sehen konnten, fehlt uns inzwischen dieser Vergleich, da der gesamte Westen gleichermaßen gesteuert ist. Die Illusion ist nahezu perfekt und es gilt bei der Mehrzahl der Leute als vollkommen außerirdisch, unser System grundsätzlich in Frage zu stellen.

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