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Thema: Marx-Statue in Trier: Verfolgte protestieren...


Opfer des Stalinismus und Verfolgte sowie Gegner des Kommunismus protestieren gegen die Würdigung von
Karl Marx in Trier


Die Stadt Trier will zum 200. Geburtstag von Karl Marx eine chinesische Statue aufstellen. Jetzt erntet sie dafür Kritik der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft.

Der Bundesvorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft, Dieter Dombrowski, hat die Stadt Trier für das geplante Aufstellen einer chinesischen Karl-Marx-Statue kritisiert. „Es verwundert, dass Marx in ehemaligen sozialistischen Ländern überwunden wurde und hier im Westen wieder aufersteht“, sagte er am Montagabend bei einer Podiumsdiskussion in Trier. Eine solche Statue hinzustellen, sei eine Ehrung, für die er „kein Verständnis“ habe.

Der Trierer Stadtrat hatte im März 2017 grundsätzlich zugestimmt, eine Marx-Statue als Geschenk von China zu dessen 200. Geburtstag anzunehmen. Trier würdigt Marx (1818-1883) in diesem Jahr mit rund 300 Veranstaltungen. Die Bronzeskulptur inklusive Sockel hat eine Gesamthöhe von 5,50 Meter. Am 5. Mai soll sie an ihrem Standort, dem Simeonstiftsplatz, enthüllt werden.

„Karl Marx ist nicht missverstanden worden“, unterstrich Dombrowski. Diktatoren hätten das realisiert, was Marx aufgeschrieben habe. Zudem sei er ein Antisemit gewesen. „Die Opfer des Kommunismus warten vergeblich auf ein Mahnmal“, sagte der brandenburgische CDU-Landtagsabgeordnete. Die Gewichte seien ungleich verteilt.

angeblich soll
Statue Karl Marx nicht glorifizieren

Der Stadtrat hat dem Trierer Baudezernten Andreas Ludwig (CDU) zufolge die Annahme des Geschenks nicht beschlossen, um Marx zu glorifizieren. Es gehe darum sich mit ihm und seinen Werken auseinanderzusetzen, betonte er. Es werde eine Tafel geben, die den Sachverhalt in vier Sprachen sachlich darstelle. Ludwig betonte, dass es wichtig sei, den Kontakt zu China nicht zu negieren. Jährlich kämen 50.000 chinesische Touristen nach Trier. Er setze auf Wandel durch Annäherung.

Die Präsidentin des Unabhängigen Chinesischen Pen Clubs, Tienchi Martin-Lao, widersprach: Wandel durch Annäherung sei ein Wunschtraum des Westens. Bisher sei China zwar reicher, aber auch umso totalitärer geworden. Dennoch sei Annäherung, Austausch und Handel mit China sehr wichtig, betonte die in Köln lebende Autorin. Diese Statue sei allerdings „ein Monster“, kein Kunstwerk, sondern ein Propagandainstrument, aus dem die chinesische Regierung Kapital schlagen werde.


Der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, kritisierte die Entscheidung der Stadt Trier ebenfalls. Normalerweise errichte man Gedenkstätten für die Opfer oder organisiere Ausstellungen, wenn man sich mit so einer Person auseinandersetze. „Was wir nicht machen, ist, gigantische Denkmäler zu errichten“, unterstrich er.

"Das ist wirklich bizarr"

"Ich hätte mir nie träumen lassen, dass man in dem Teil Deutschlands, der seit 1945 immer frei war, anfängt, neu Standbilder von Karl Marx aufzustellen", sagte der Bundesvorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft, Dieter Dombrowski . "Das ist wirklich bizarr."

Marx sei "nicht einfach nur ein Wissenschaftler und Philosoph" gewesen, sagte der brandenburgische CDU-Landtagsabgeordnete. Marx habe die geistigen Grundlagen für die kommenden kommunistischen Diktaturen verschiedenster Färbungen gelegt.


Quelle



Video

Dr. Knabe zur geplanten Statue von Karl Marx in Trier, einem Geschenk der chinesischen Kommunisten.





aus der Presse --> Meinung gefunden:

Maximilian Meurer ist aufgebracht. Mit der Marx-Statue, die am kommenden Freitag in Trier aufgestellt werden soll, werde der Philosoph verherrlicht und seine Lehre verharmlost, ereifert sich der 55-Jährige aus Wittlich. „Trier wird zum Wallfahrtsort von Sozialisten“, befürchtet Meurer. Der vormalige Linken-Politiker aus Leipzig ist Vertreter ehemaliger politischer Häftlinge und Verfolgter des Kommunismus. Und er ist Mitglied in der AfD.


Gibt es dazu weitere Meinungen ?

fragt
Fritz Schaarschmidt

Dann bitte hier im Forum einbringen !




Der Marxismus hat das ganze 20. Jahrhundert ruiniert !

Muss man dem Schöpfer dieser weltweit erwiesenen Irrlehre ,die unendliches Leid über die Menschheit gebracht hat und die Millionen Tote zu verantworten hat , heute noch huldigen ?


Zuletzt bearbeitet: 28.04.2018 08:14 von B_Stichler


Knabe:

...viele Opfer des Kommunismus sind tief verletzt, wenn jetzt wieder dem Urvater ihrer Verfolgung gehuldigt wird.


Ja, eine diskriminierende Ausgrenzung unserer Minderheit wird hier manifestiert. Am 5. Mai 2018 findet auch in Chemnitz eine Großveranstaltung zum Geburtstag von Karl Marx am „Nischel“ statt. Sich auf Marx berufende Diktaturen haben Millionen von echten Menschenleben gefordert. Linke Gruppen finanzieren Busse nächsten Samstag für die Anreise Naiver.
Thomas Dudzak, Landesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE in Sachsen, schlägt vor, dass sich die Stadt Chemnitz besinnt und sich für die Dauer des Jahres 2018 wieder Karl-Marx-Stadt nennt. Die Linke würde die Stadtverwaltung bei der Umsetzung unterstützen und „auf eigene Kosten Überkleber für die Ortseingangsschilder produzieren“.
Noch bis 29. März fordert Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig die Bürger auf, Marx-Devotionalien für eine Ausstellung zur Museumsnacht am 5. Mai 2018 einzureichen.

Durch eine Volksabstimmung im April 1990 wurde die Umbenennungs-Entscheidung der Vorgängerin der Linkspartei von 1953 rückgängig gemacht. 76 Prozent Kalle-Malle-Bürger hatten sich für den alten Stadt-Namen Chemnitz entschieden. Karl Marx hatte persönlich mit der Stadt nichts zu tun. Sein Nischl in der früheren Karl-Marx-Allee, die sinnigerweise in einer Sackgasse endete, ist sieben Meter hoch.

https://www.tag24.de/nachrichten/chemnitz-marx-bier-200-jubilaeum-geburtstag-mai-nischel-stadt-feiert-476092



Die Freiheitsglocke berichtet und verurteilt in ihrer Ausgabe
Nr. 785/86 diesen Kult um Karl Marx...




Quelle / Download der Zeitschrift



ctb:
Knabe:

...viele Opfer des Kommunismus sind tief verletzt, wenn jetzt wieder dem Urvater ihrer Verfolgung gehuldigt wird.


Karl-Marx-Statue in Trier:
Falsches Signal zu falscher Zeit


Berlin, 27.04.2018/cw – In einem Interview mit dem Russischen Fernsehsender RTVi hat der Vorsitzende der Vereinigung 17. Juni die Absicht der Stadt Trier, eine fünf Meter hohe Statue für Karl Marx zu errichten, scharf kritisiert: „Im Schatten der aktuellen und notwendigen Antisemitismus-Debatte ist dies ein falsches Signal zur falschen Zeit,“ sagte Carl-Wolfgang Holzapfel (74) dem Korrespondenten der Berliner Redaktion, Konstantin Goldenzweig. Marx sei zweifellos eine historische Figur, die im Kontext historischer Aufarbeitung ihren Platz habe. Allerdings sind neben der kritikwürdigen Urheberschaft für fürchterliche Diktaturen und deren Exessen gegen Millionen Menschen, die diese mit unmenschlichen Haftbedingungen und mit dem Tod bezahlen mussten, auch der wortwörtliche Antisemitismus des geistigen Urvaters des praktizierten Kommunismus ein Fakt, der nicht ignoriert werden könne. Diese judenfeindlichen Äußerungen seien nicht deswegen obsolet, weil Karl Marx selbst gebürtiger Jude gewesen sei. Möglicherweise habe dieser, mittelbar gefördert durch den Übertritt des Vaters zum Christentum (als Marx drei Jahre alt war) eine kritische Distanz zum Judentum entwickelt.
Dies rechtfertige im Rückblick aber nicht eine Ignoranz gegenüber den schlimmen Äußerungen des „Sozialismus-Vaters“ gegenüber den Juden.

Marx über Lasalle: „Jüdel, Baron Itzig, Jüdischer Neger“

In seiner Schrift „Zur Judenfrage“ (1843) bezeichnete Karl Marx den Juden „als die Inkarnation der modernen kapitalistischen Ausbeutung, als Symbol von Schacher und Schwindel schlechthin.“ Private Äußerungen des Urvaters unterstreichen eine erschreckende, weil von späteren nationalsozialistischen Äußerungen nicht unterscheidbare Haltung gegenüber den Juden. So äußerte sich Marx über den führenden Sozialisten seiner Zeit, Ferdinand Lassalle: „ Jüdel“, „Baron Itzig“, „Ephraim Gescheit“, „Jüdischer Nigger“.

Holzapfel, der im Vorfeld des 65. Jahrestages des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 zum Thema in der ehemaligen Stalinallee, der heutigen Karl-Marx-Allee in Berlin befragt wurde, betonte, dass der seinerzeitige Aufstand keine Rebellion gegen Karl Marx, sondern eine Revolution „gegen die Zweite Deutsche Diktatur“ gewesen sei, die zudem die Mär vom „immerwährenden obrigkeitsdenkenden Deutschen“ beendet habe, auch wenn Marx zumindest „mittelbar auch als Vater des so genannten >Ersten Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden< verstanden werden könne. Dies sei aber nicht die unmittelbare Ursache der Kritik an der jetzt geplanten „Überehrung von Marx durch die Errichtung einer Statue in seiner Geburtsstadt.“ Man könne über die Stellung von aus der Allgemeinheit herausragenden historischen Personen durchaus streiten. „Nicht strittig aber dürfe die Deplatziertheit einer Ehrung eines unstreitigen Antisemiten inmitten einer Debatte um das Aufkommen neuer antisemitischer Strömungen, dazu ausgerechnet in Deutschland sein,“ erklärte der Vereinsvorstand.

Auch der Dachverband der DDR-Verfolgten (UOKG) hatte unlängst durch seinen Vorsitzenden Dieter Dombrowski (CDU) heftige Kritik an der Stadt Trier für das Vorhaben geäußert. Der Historiker und Direktor der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, sprach sich ebenfalls dagegen aus, dass „dem Urvater des Kommunismus gehuldigt wird.“

RTVi (Russian Television International; Russisch: РТВи) ist ein unabhängiger russischsprachiger privater Fernsehsender, der sein Vollprogramm in Europa, Nordamerika und im Nahen Osten verbreitet. Die Sendungen wenden sich an über 6 Millionen russischsprachige Bürger in Deutschland, ca. 6 Millionen in den USA, 1,5 Millionen in Israel und ca. 17 Millionen in den Folgestaaten der Sowjetunion. RTVi erreicht somit die größte ethnische Zuschauergruppe Europas und wird auch in der Ukraine, den Baltischen Staaten, Weißrussland und Georgien per Kabel empfangen.

Quelle: https://17juni1953.wordpress.com/2018/04/27/karl-marx-statue-in-trier-falsches-signal-zu-falscher-zeit/





Einen sehr guten Artikel zum Thema Karl Marx gibt es unter dieser Linkadresse:

http://www.theeuropean.de/rainer-zitelmann/13945-kein-grund-zu-feiern



Freiheit für LIU XIA statt Personenkult um Marx
PEN-Zentrum fordert Moratorium für Marx-Denkmal

(Deutschlandfunk 4.5.2018) Der Schriftstellerverband PEN-Zentrum Deutschland fordert die Stadt Trier auf, die für diesen Samstag geplante Eröffnung des von China geschenkten Karl-Marx-Denkmals zu verschieben. Vor der Enthüllung der fünfeinhalb Meter hohen Marx-Statue solle das PEN-Ehrenmitglied, die chinesische Dichterin Liu Xia, aus dem 2010 verhängten Hausarrest entlassen und ihr die Ausreise erlaubt werden. Der Writers-in-Prison-Beauftragte und PEN-Vizepräsident Ralf Nestmeyer ist sich in einem offenen Brief an den Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe sicher, dass dies im Sinne von Karl Marx gewesen sei. Paradoxerweise wird gerade diese Freiheit in China seit Jahren extrem eingeschränkt.
Marx sei als Redakteur der "Rheinischen Zeitung" wiederholt entschieden für die Freiheit des Wortes eingetreten. Eine Verschiebung der Denkmaleröffnung und die Solidarisierung mit dem "gesundheitlich schwer angeschlagenen Ehrenmitglied Liu Xia "wäre ein deutliches Signal für die Meinungsfreiheit" so der PEN-Vizepräsident.

http://www.pen-deutschland.de/de/tag/karl-marx-denkmal



Überall wird das Loblied auf Karl Marx gesungen, Kritik bleibt aber aus
Zum 200. Geburtstag wäre es angemessen, auch der Opfer zu gedenken, die in Folge der Verwirklichung der Theorien von Karl Marx zu beklagen sind, meint Gunnar Schupelius.

Karl Marx (1818-1883) war ein deutscher Publizist und Theoretiker. Er erfand den Sozialismus. Am Samstag jährt sich sein Geburtstag zum 200. Mal. Zu diesem Jubiläum sind in ganz Deutschland Loblieder zu hören, quer durch alle politischen Lager. Die Linkspartei feiert schon seit einem Jahr. „Ja, Marx“ schrieb Berlins Kultursenator Klaus Lederer im September 2017 enthusiastisch. Und Gregor Gysi, der Präsident der „Europäischen Linken“ rief im Mai 2017 alle „Bürgerinnen und Bürger“ dazu auf, „in besonderer Weise die Würdigung von Karl Marx zu organisieren“. Der Bundespräsident lud gestern zur Ehrung von Karl Marx ins Schloss Bellevue, um zu ergründen, „inwieweit seine Theorien zum Verständnis heutiger Entwicklungen beitragen können“. Die Geburtsstadt Trier bekam von der chinesischen Staatsführung einen großen Marx aus Bronze geschenkt und stellte ihn begeistert auf.

Kaum irgendwo trifft man auf ein kritisches Wort zum Leben und Wirken des Herrn Marx. Das ist erstaunlich, denn wir Deutsche sind ja die Weltmeister der Selbstkritik. Unsere ganze Geschichte durchleuchten wir. Derzeit werfen wir uns den Kolonialismus vor und ändern Straßennamen. Im vergangenen Jahr haben wir Martin Luther als Antisemiten entlarvt. Seine Kirche selbst hat sich für ihren eigenen Gründer entschuldigt.

Karl Marx allerdings war ein viel größerer Antisemit und dazu auch noch ein Rassist. In seinem Text „Zur Judenfrage“ von 1843 behauptete er, „Eigennutz“ und „Schacher“ seien die Kultur der Juden und ihr „Gott“ sei „das Geld“. Das Judentum sei „ein allgemeines gegenwärtiges antisociales Element“. Den Sozialisten Ferdinand Lassalle beleidigte er als „jüdischen Nigger“ und seinen eigenen Schwiegersohn als „Abkömmling eines Gorillas“.

Würden wir diese Entgleisungen beiseitelassen, bliebe immer noch der Marx zurück, der den Sozialismus erfand. Er rief nach Gewalt, um Gerechtigkeit zu schaffen. Das Himmelreich des Kommunismus sollte über den harten Weg der sozialistischen Diktatur erreicht werden. Diese Idee wurde von den größten Massenmördern der Geschichte in die Tat umgesetzt, von Wladimir Iljitsch Lenin (1870-1924) bis Mao Tse-tung (1893-1976). Einer von ihnen ist in Nordkorea immer noch am Werk.

Mehr als 100 Millionen Todesopfer haben die sozialistischen Regimes dieser Welt auf dem Gewissen. Wäre es nicht angemessen, neben der Würdigung des Lebenswerkes von Karl Marx auch der Opfer zu gedenken, die in Folge der Verwirklichung seiner Theorien zu beklagen sind?

Im Foyer der Humboldt-Universität Unter den Linden prangt über der Freitreppe ein Marx-Zitat: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert. Es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Es wurde 1953 von der sozialistischen Diktatur der DDR angebracht und steht bis heute unter Denkmalschutz. Wie die Welt aufgrund der Ideen von Marx verändert wurde, wissen wir. Dennoch findet sich neben dem Zitat nicht einmal ein erklärender Satz, wie wir es sonst in unserem selbstkritischen Lande kennen. Karl Marx wird wie ein Heiliger verehrt. Es ist absurd.

Quelle: https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/ueberall-wird-das-loblied-auf-karl-marx-gesungen-kritik-bleibt-aber-aus




UOKG

Presseerklärung 3. Mai 2018

Trier ab sofort Karl-Marx-Stadt


Am 5. Mai 2018 wird Karl-Marx 200 Jahre alt. Trier nimmt

dies zum Anlass, ihn als größten Sohn der Stadt zu ehren!

Neben unzähligen Veranstaltungen wird am Samstag eine

über 5 Meter große Karl-Marx-Statue enthüllt. Sie ist ein

Geschenk der kommunistischen Partei Chinas. Die Stadt

hatte dieses trotz massiver Proteste angenommen.

Dieter Dombrowski, Bundesvorsitzender der UOKG:

„Karl Marx wird von seinen 'Freunden' vor allem als

Philosoph und Person der Zeitgeschichte beschrieben. Eine

Person der Zeitgeschichte ist er ohne Zweifel. Karl Marx hat

aber nicht Lyrik, sondern in seinen Werken das Kochbuch für

alle kommunistischen Diktaturen geschrieben.“

„Marx“, so Dombrwoski, „ist weder missverstanden noch

missbraucht worden. Die kommunistischen Diktatoren

haben sich wortgetreu seine Leitsätze, wie die gewaltsame

Beseitigung der Klassenunterschiede, die Abschaffung der

Gewaltenteilung, die Abschaffung des Privateigentums und

die Unterordnung allen staatlichen Handels unter das Diktat

des Proletariats, sowie seinen bösartigen Antisemitismus zu

eigen gemacht.“

Dombrowski weiter: „Bei den Lobreden auf Karl Marx wird

regelmäßig nicht erwähnt, dass er in seinen Schriften von

'Jüdischen Niggern' und vom 'Schacher des Juden' als

Hauptmerkmal geschrieben hat. Marx war überzeugt davon,

dass im Kommunismus das Judentum überflüssig wird.“

Abschließend sagt Dombrowski: „Eine Auseinandersetzung

mit Marx ja, Verehrung nein!“

presse@uokg.de



Karl Marx: Antisemit und Rassist

Karl Marx als unangenehmer Zeitgenosse, dem auch das Zwischenmenschliche nicht so lag.

Quelle:

http://www.achgut.com/artikel/marx_antisemitisch_rassistisch_und_herzlos



Unbekannte legen Feuer an Marx-Statue in Trier

Eine neue Statue von Karl Marx in Trier ist nun auch auf gewaltsamen Protest gestoßen. Unbekannte zündeten ein Banner an dem Denkmal an, die Feuerwehr kam jedoch rechtzeitig.




RONALD WITTEK/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Marx-Statue in Trier

Donnerstag, 10.05.2018 19:23 Uhr

Auf eine erst kürzlich in Trier eingeweihte Statue des Philosophen Karl Marx ist am frühen Donnerstagmorgen eine Brandattacke verübt worden. Ein an dem Bronze-Denkmal befestigtes Banner sei angezündet worden, berichtete die Polizei. Die Feuerwehr habe das Spruchband gelöscht. Sachschaden sei nicht entstanden.

Die Statue, ein Geschenk Chinas, war am Samstag als Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 200. Geburtstag von Karl Marx enthüllt worden. Die Aufstellung des samt Sockel fünfeinhalb Meter hohen Monuments sorgte wiederholt für Streit. Marx wurde am 5. Mai 1818 in Trier geboren und starb am 14. März 1883 in London.

Die Polizei nahm Ermittlungen gegen Unbekannt auf. Einem Sprecher zufolge wurde das Banner komplett zerstört, sodass auch keine Schrift zu erkennen gewesen sei. Am Denkmal selbst waren am Morgen noch kleinere Aschereste zu sehen.
Ein Sprecher der Stadt Trier bedauerte den Zwischenfall: "Bei der Enthüllung der Statue haben sich viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zur Marx-Statue friedlich und respektvoll damit auseinandergesetzt. Es ist schade, dass es nun zum Versuch einer Sachbeschädigung gekommen ist." Er sagte weiter: "Wir hoffen, dass das nicht wieder vorkommt, sondern dass Meinungsunterschiede in Trier auf zivilisierte Art und Weise miteinander besprochen werden."

dab/dpa/AFP



Quelle - noch abrufbar



Marx - antisemitisch, rassistisch und herzlos


Wolfram Weimer / 03.05.2018

Deutschland würdigt seinen größten Ideologen.
Karl Marx, geboren vor 200 Jahren am 5. Mai 1818 in Trier, wird von Rechten verteufelt und von Linken wie ein Idol gefeiert.
Unzählige Symposien, Bücher, Leitartikel, Sondersendungen beschäftigen dieser Tage die Nation.
In Trier wird sogar ein Riesendenkmal aus Bronze enthüllt – von der Volksrepublik China geschenkt, was vor Ort zu heftigen Debatten führt. Macht die Bischofsstadt sich damit zum Wallfahrtsort chinesischer KP-Funktionäre? Ist eine Kolossal-Statue von der größten Diktatur der Welt nicht peinlich für eine liberale Demokratie?

Hubertus Knabe, Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen, hält sie sogar für einen Skandal: „Für viele Opfer des Kommunismus ist es schwer erträglich, dass nun in einer westdeutschen Stadt wieder ein solches Denkmal errichtet wird.” Die Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte protestiert gegen die Aufstellung eines „Marx-Götzen”. Das Neue Deutschland hingegen leitartikelt: „Danke, China” und „Karlelujah”.

Der Kulturkampf um Marx ist jedenfalls entbrannt.
Die politische Linke lobpreist ihn nach wie vor als Propheten, Revolutionär und Entlarver des Kapitalismus, als geistigen Vater der Arbeiterbefreiung.
Die Rechte verweist zum 200. Geburtstag auf 100 Millionen Tote als Opfer des Kommunismus, auf einen geistigen Brandstifter des Totalitarismus.

Die bürgerliche Mitte blickt zum Jubeljahr reichlich entspannt auf Marx, sie hält zwar von seinem radikalen Klassenkampf-Dogmatismus wenig. Doch weithin wird die intellektuelle Strahlkraft seiner Werke gewürdigt. Selbst der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, findet Respekt vor der „heilsgeschichtlich-idealistischen Perspektive”, die moderne Sozialstaaten bis heute motiviere.
Aggressiver Schmarotzer auf Kosten von Familie und Freunden.

Jenseits der politischen Debatte ist nun aber auch der Privatmensch Karl Marx näher ausrecherchiert worden. Das Bild, das dabei zutage kommt, ist freilich denkbar düster. Denn die Forschung zeigt, dass Marx nicht nur ein Mann mit chronischen Geldproblemen war, der sich als aggressiver Schmarotzer auf Kosten von Familie und Freunden undankbar durchs Leben schlug und selbst seiner armen Mutter rücksichtslos das letzte Witwengeld entriss.

Verwandte, die aus seiner Sicht zu alt wurden, beschimpfte er als „Erbschaftsverhinderer”. Über die schwere Krankheit eines Onkels schrieb er an seinen Freund Engels: „Stirbt der Hund jetzt, bin ich aus der Patsche heraus.” Als dessen Tod dann drei Jahre später eintrat, rühmte Marx das als „a very happy event”.

Auch seiner Frau und seinen Kindern gegenüber war Marx von einer irritierenden Brutalität. So schildert Uwe Wittstock in seiner brillanten Biografie „Karl Marx beim Barbier” minutiös die Alltagstragödien der Familie Marx. So die Affäre, die Marx mit dem eigenen Dienst- und Kindermädchen Helena Demuth hatte. 1851 wurde aus diesem Ehebruch ein Kind namens Henry Frederick geboren. Marx zwang die Mutter daraufhin, das Kind weg zu geben und Pflegeeltern zu überlassen. Er kümmerte sich nicht um das Schicksal des Sohnes, der bestenfalls gelegentlich seine Mutter besuchen durfte, dabei aber wie ein Hund nur durch die Hintertür und bis in die Küche hereingelassen wurde.

Aus den Briefen und Artikeln geht auch hervor, dass Marx ein ausgeprägter Antisemit und Rassist war. An seinen politischen Freund Arnold Ruge schrieb er, wie „widerlich” ihm „der israelitische Glaube” sei. Sein Text „Zur Judenfrage” (1843) legt den geistigen Grundstein für blanken antisemitischen Hass: „Welches ist der weltliche Grund des Judenthums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus der Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld.”
Die Passagen von Marx über Juden lesen sich zuweilen wie Originaltexte von Nazis. Das Judentum sei „ein allgemeines gegenwärtiges antisociales Element. In der jüdischen Religion liege „die Verachtung der Theorie, der Kunst, der Geschichte, des Menschen als Selbstzweck”. Selbst „das Weib wird verschachert”.

Seine Briefe entlarven Marx auch als Rassisten.
So wird Ferdinand Lassalle, der Gründer des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins und politischer Konkurrent von Marx, wegen seiner jüdischen Herkunft erst als Jüdel Braun, Ephraim Gescheit und Itzig verunglimpft. Nachdem Lasalle ihn 1862 in London besucht hatte, beschimpft Marx ihn als „jüdischen Nigger Lasalle” und schreibt: „Es ist mir jetzt völlig klar, dass er, wie auch seiner Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen. Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.” Selbst seinen eigenen Schwiegersohn Paul Lafarge, dessen Mutter eine kubanische Kreolin war, erniedrigte er in einem Brief an seine Tochter Jenny als „Negrillo” und „Abkömmling eines Gorillas”.

Quelle

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