eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
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Thema: Es hat Vorteile, wenn Emails besteuert werden


Zitat aus der email: "Spam nervt unerträglich. Es wird diskutiert, ob emails Geld kosten sollen. Dann hört der millionenfache Werbemüll auf. Ich denke, das ist eine gute Idee. Außerdem sollte der Staat pro email 1 Cent kassieren, das hilft unserer Staatskasse weiter."

Die eLeW ist nicht der Meinung, dass die Reparatur Deutschlands gelingen kann, ohne die Staatseinnahmen zu erhöhen. Ihrer Idee kann deshalb zugestimmt werden. Außerdem weil ..
ein email-Schreiber riesige Vorteile gegenüber früher erhält, die etwas kosten dürfen;
Spam sicher reduziert wird;
Emails Arbeitsplätze vernichten und so kompensiert werden kann;
tatsächlich Geld in die Staatskasse gespült wird;
diese Lösung helfen könnte, dass das Internet dem Steuerzahler gehört und nicht der Wirtschaft.

Ihre Idee wird dankend zur Diskussion bei uns aufgenommen.





Ich finde 1Cent auf jede Mail ist wirklich eine gute Sache, der Cent tut nun wirklich keinem weh. Wohingegen die Verfasser von Spams(Gibt es einen Namen für solche?) sich zweimal überlegen würden, ob sie wieder 10.000 andere mit ihren Mails nerven.



Was heisst eigentlich SPAM auf deutsch. Ich kann es im Wörterbuch nicht finden?

Gruß und Kuss Pompejus



Hier das Ergebnis einer sofort gestarteten Recherche:
Bei Google weist der zweite hit für Spam auf http://www.spam.com . Ich wollte es nicht glauben, aber bei diesem luncheon meat stößt Mensch auf die Quelle.
Spam ist ein Markenname für das erste amerikanische Büchsenfleisch. Es ist ein Kunstwort für Spiced Ham. Böse Zungen behaupten, es steht für Squirrel, Possum, And Mouse. Als Bezeichnung für unerwünschten Werbemüll soll Spam von dem Sketch The Infamous Monty Python Spam Skit entlehnt worden sein. (hier:http://www.detritus.org/spam/skit.html. Szene: Eine Gruppe Wikinger mit Hörner-Helmen sitzt in einem Cafe. Wenn das Wort Spam wiederholt wird, beginnen sie mit einem Singsang das Wort Spam zu variieren. In diesem Cafe gibt es alle Gerichte mit Spam als Beilage. Ein Paar kommt herein und will bestellen, und aus der Erwähnung der Gerichte entwickelt sich eine wahre Spam-Orgie.

Zurück zum Vorschlag der Staatseinnnahmen. Wenn Telekommunikation und Internet wie jetzt neu bei Enum (http://www.denic.de/de/enum/allgemeine_informationen/index.html) zu einem neuen Dienstleistungsangebot verbunden werden, dann ist das nicht nur ein Geschenk des Himmels, sondern ein Ergebnis einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Wenn diese von jemandem genutzt wird, sollte er seinen Beitrag in Form von z.B. 2 Cents zur Verhinderung von Arbeitsplatzzerstörung usw. leisten.

Alles Gute, Hans U. Scholz



Heute in Aktuell taucht die Meldung auf, der Finanzminister möchte den Internethandel besteuern, denn dort geht zuviel an der Umsatzssteuer vorbei.

Das Thema hier, die Gebühr auf Emails, war Anlass, dort auch noch gleich die Idee von hier in Aktuell dazu zu packen. Aber nicht mit 1 Cent, sondern gleich mit 2.

Denn der persönliche Gewinn, den jeder aus dem Internet ziehen kann, ohne für die Erfindung oder Einrichtung etwas geleistet zu haben, sollte mit der Gesellschaft geteilt werden. Besonders, da es mit uns als Gesellschaft bergab geht.

Alles Gute, Hans U. Scholz



Emails sollen kostenpflichtig werden?
Das finde ich persönlich nicht gut, da dies in meinen Augen dem Sinn des WWW wiederspricht ..
Außerdem ist es technisch nicht ganz einfach umzusetzen und könnte eine neue Form der Kriminalität hervorbringen: Der Diebstahl von E-Mail Zugangsdaten, ähnlich wie es jetzt schon mit eBay-Konten gemacht wird. Da können dann ganz üble Postrechnungen auf die User zukommen, die sich ihren Zugang (wie auch immer) abluchsen lassen. Also Boykott, SPAM einfach ignorieren dieses E-Mülls ist sowieso die einzige langfristige Strategie, denke ich. Jedes Anti-Spam-Verfahren wird irgendwie umgangen werden.



Heute habe ich wieder idiotische, beleidigende und lästige emails im Kasten und erinnere mich an diesen thread. Bei der Gelegenheit stieß ich auf die neue Forenliste und sehe auch ein neues Forum zu Internetbelangen. Sehr gut! Bei der Gelegenheit, schaut euch mal den Freifunk an. Da geht es um Freiheit, die ihr für die elew-Demokratie ja wollt.

Zurück zu den im Grunde genommen schädlichen emails. Hier in diesem Forumteil gibt es max mit dem Vorschlag einer Vogel-Strauß-Politik und ansonsten Zustimmung zu einer Art email-Porto von 1 oder 2 Cent. Meine Idee 4 Cent. 1 Cent für die Kosten der Technik, damit das Internet nicht privatisiert werden muss. 1 Cent für den Staat, für uns also, und 2 Cent zum Abruf.

!!! Und jetzt meine geniale Idee:
Jeder Empfänger klickt beim Empfang entweder auf Kassieren oder Verzichten. Beim erwünschten email-Verkehr werden die Partner aufs Kassieren verzichen, sie wollen ja weitere erwünschte emails erhalten. Bei Spam wird kassiert, damit der Absender einen Lerneffekt haben darf.

Bei Werbung sollte der Spamversender noch die Möglichkeit erhalten, dem Empfänger beim Kassieren sogar noch Belohnung anzubieten. Nach dem Motto, lies die mail und kassiere einen Euro.

So jetzt geht es mir schon besser, der Ärger ist schon verraucht.

Gruß und Kuss Pompejus



Spam ärgert mich nicht so sehr, wie es mich belästigt. So wie hier gebe ich überall meine eMail-Adresse preis, ich hoffe ja eMail zu erhalten und möchte die kleinste Hürde vermeiden. Die Folge, 90% im Eingang ist Müll. Das kostet weniger Nerven als Zeit, den Spam zu löschen, und birgt das Risiko, ernst gemeinte eMails zu übersehen und zu verlieren.

Da passt Pumpeejes Einfall sehr gut. Technisch sollte das möglich sein. Nennen wir das Verfahren nicht mehr eMails besteuern, sondern eMails kostenpflichtig machen.

Ein Argument für eMail-Kosten ist, dass kriminellen Machenschaften der Boden entzogen würde. Was ja irgendwo Pflicht ist, dafür zur sorgen. Und es schadet keinem, denn echte Gratissleistungen gibt es nirgends. Es nutzt aber allen, denn eMails, die Briefvernichter, tragen so zu einem Binnenmarkt bei.



Habe heute mal Spam geöffnet. Habe dann den Namen des Spammers, firsteco, unter Google verwendet.
Finger weg, steht beim ersten Treffer.
Den zweiten Treffer gibt es nur noch im Cache von Google. Der Anbieter hat die Seite nicht mehr. (???)
Dann gibt es ab August 2004 eine extra Webseite mit Kommentaren von Betrogenen. Da werden auch Versuche erwähnt, diese Briefkastenfirma abzumahnen.

Wenn das Internet der Kriminalität Vorschub leistet, muss (repeat: muss) die Gesellschaft tätig werden.
Dann muss (repeat: muss) seit August 2004 auch schon etwas geschehen sein.




Von wegen es muss etwas geschehen. Mit kriminellen Spams lassen sich T-Online und Deutsche Bank fakes gefallen.

Alle kucken weg. T-Online und DB haben die Mittel aber kein Interesse. Die Polizei hat Interesse aber nicht die Mittel. Der Staatsanwalt hat keine Mittel und kein Interesse.

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