eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Sommertheater oder Libanonkrieg


Am 2.7 habe ich dich, huscholz, gefragt: "Also, was ist dir lieber, erwachsen werden oder Partei spielen?"
Und du schriebst: "Erwachsensein und Partei spielen."
Glaubst du, das reicht für eine Partei, während der Libanon im Blut versinkt, nur über die Röttgen-BDI-Sache zu schreiben?




Nein, für die anderen Parteien reicht es nicht.
Ja, für die eLeW schon, denn die eLeW ist das Angebot, mit Krieg aufzuhören. Dass das nicht zu Masseneintritten führt, mag schon mit Werbung und dem dafür fehlenden Geld zusamenhängen, aber auch am mangelnden Zupacken derer, die das hier verstehen.

Was ist zu verstehen?
Es ist im 20. Jahrhundert an der Zeit, dass die Regierten selbst entscheiden, wie regiert wird. Das Regieren alle 4 Jahre per Wahl zu delegieren und dann zu meckern, wird ersetzt durch permanent Entscheiden, und dann den selbst gewünschten Bockmist ausbaden oder den Erfolg genießen.

Hat das was mit dem Libanon zu tun?
Die eLeW in Israel hätte als Mitglieder die Menschen, die jetzt im Bunker sitzen. Die eLeW im Libanon hätte als Mitglieder, die Leute, die jetzt auf dem Flüchtlingstreck sind. Beide eLeWs würden nie zulassen, was jetzt geschieht.

Wie ist das zu verstehen?
Die eLeW, ausgeschrieben ein Land eine Welt, hat als kleinstes globale Vielfache die Menschenrechte zur Grundlage. Wenn es gelingt, daraus eine Massenbewegung zu machen, die anders als attac, Greenpeace, amnesty international, Ärzte ohne Grenzen, die ja alle was bewegen, zu ihrer politischen Verantwortung steht und regiert, sind die augenblicklichen Machthaber ausgeschaltet.

Kann aber nicht sofort was für den Libanon getan werden?
Dazu müsste der erste Schritt, Mitgliederzuwachs, vor diesem zweiten folgen. Das Libanondesaster wurde in der eLeW vorwegnehmend beim Irakdesaster eigentlich behandelt.

J. Liebhart hat das Konzept vor zwei Jahren zusammengetragen: Was tun mit dem Irak?. Alle BesucherInnen können auf der Seite direkt dazu antworten. Das Konzept enthält Vorschläge für Israel und den gesamten Nahen Osten gleich mit. Außerdem als Geniestreich die Verlegung der UNO von New York nach Jerusalem, als Anregung für Friedensstifter.

Als lokale Lösung für die Sofortumsetzung folgte dann ein halbes Jahr später ein "Aktuell". Wen hat es interressiert? Geholfen hätte diese Lösung. Und da andere mindestens genauso schlau sind, kann davon ausgegangen werden, dass das Desaster im Irak gewollt ist, genau wie im Libanon. Und da hilft eben nur, dass das Volk regiert. Per 24/7-Basisdemokratie.

Alles Gute, huscholz




Zuletzt bearbeitet: 30.07.06 18:39 von Administrator


Der Libanon wird erst der Anfang sein. Es sieht ja so aus, als ob Europa dort den Frieden durchsetzen will. Die tatsächlichen Ambitionen werden erst in Monaten erkennbar sein. Amerikanische Armeekreise planen eine ethnische Neuordnung fast sämtlicher Staaten im nahen und mittleren Osten. Die Hisbollah scheint dem erst einmal ein Riegel vorgeschoben zu haben und diesen Riegel werden die „vereinigten Streitkräfte“ der EU mit der UNO beseitigen helfen. Ethnische Neuordnungen: german-foreign-policy.com vom 08.09.2006

Gegen derartige Handlungsweisen/Planungen der Regierenden sind in der Tat viele eLeW notwendig. Weltweit. Und jede Menge Mitglieder.

Bush hat mal wieder der Welt den Krieg erklärt, permanent bis zum Sieg einer Seite. Dass die eine Seite nicht ausschließlich der Terrorismus sein kann, zeigt die Schwäche und Verlogenheit des Terrorismus. Er trifft Unschuldige und stärkt den Gegner.




...und Frau Merkel kündigt jahrelanges deutsches Engagement an...

Zurück zur Übersicht

WebMart Homepage Tools: Eigenes Forum kostenlos starten