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Thema: Frauen Schweiz für Sicherheit und Frieden


Jugoslawien – Afghanistan – Irak – Libanon – ?
Aufruf ! – Was kann die Zivilbevölkerung weltweit tun?

Die modernen Kriege unterscheiden nicht mehr zwischen zivil und bewaffnet, zwischen friedlich und feindlich. Ihre Strategie ist die Zerstörung der Zivilgesellschaft und ihrer überlebenswichtigen Infrastrukturen, also der eigentliche Völkermord.
Die Zivilbevölkerung will diesen Verbrechen gegen die Menschheit nicht weiter zuschauen:
Wir – ich und du – als Teil der weltweiten Zivilbevölkerung rühren uns jetzt, machen den Mund auf und vereinigen uns gemeinsam im Konsens gegen den Krieg.
Wo die Institutionen und Politiker versagen, fordern wir Bürgerinnen und Bürger jetzt selbst das Recht ein.
Wir unterstützen dabei alle Gedanken, die dem Frieden dienen, wie diejenigen der Genfer Konventionen den Schutz der Zivilbevölkerung betreffend, die Charta der Vereinten Nationen, das Völkerrecht und die Menschenrechte, insbesondere Artikel 3 (Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person).
Wir Bürgerinnen und Bürger betrachten es als unsere Pflicht und unser unveräusserliches Recht, die Verantwortlichen für dieses Unrecht, das in Gaza und in Libanon geschehen ist, vor den Internationalen Strafgerichtshof zu zitieren, um so den Respekt vor den Menschenrechten einzufordern und diese zu schützen. Für die Menschen in Kriegs- und Krisengebieten ist es existentiell wichtig zu wissen und zu spüren, dass Menschen in anderen Teilen der Welt sie nicht vergessen, gerade Europa hat im Nahen Osten eine besondere Bedeutung, weil in den letzten Jahrzehnten und Jahren so viele Hoffnungen und Erwartungen in die europäischen Staaten, Politiker und Bürger gesetzt – und so oft enttäuscht wurden!
Als Schweizer Bürgerinnen und Bürger unterstützen wir alle Bemühungen unserer Regierung, damit die Schweiz ihre humanitäre Aufgabe wahrnimmt.
Wir fordern eine konsequente Einhaltung der Neutralität unseres Landes, um einen glaubwürdigen aktiven Beitrag zum Frieden leisten zu können. Das Rote Kreuz ist seit seiner Gründung eine grosse Hoffnung für die im Krieg lebenden Menschen.
Wir wissen, dass neue Gesetzesvorlagen diskutiert werden, die dem Bundesrat erweiterte Kompetenzen für militärische Auslandeinsätze zugestehen sollen. Wir wissen, dass die Schweizer Bevölkerung darauf vorbereitet werden soll, einen Militäreinsatz unserer Soldaten im Nahen Osten zu akzeptieren. Die Unterscheidung von «friedenserhaltenden» und «friedenserzwingenden» Einsätzen ist rein theoretisch. Der Begriff «robuster» Einsatz zeigt, dass das Wissen über das tatsächliche Gefahrenpotential solcher Einsätze der Bevölkerung vorenthalten wird. Militärische Gewalt schürt die Gewaltspirale. Konflikte aber gehören an den Verhandlungstisch. Daran halten wir fest.
Wir als Zivilgesellschaft haben bestürzt zur Kenntnis genommen, dass schon im Irak, in Afghanistan, im ehemaligen Jugoslawien und jetzt auch im Nahen Osten verbotene Munition aus abgereichertem Uran (depleted uranium) verwendet wird, so dass unzählige Soldaten und die Zivilbevölkerung in den kommenden Jahren daran sterben werden. Die radioaktive Verseuchung durch DU-Munition hat die betroffenen Länder für immer unbewohnbar gemacht. Die Verteilung der Radioaktivität aus diesen Kriegen über die Atmosphäre in alle Erdteile bedroht die ganze Welt mit einer unbeschreiblichen humanitären und ökologischen Katastrophe.
Diese Verbrechen gegen die Menschheit sind als «Kriegsverbrechen» zu bezeichnen und müssen sofort gestoppt werden. Sie können und dürfen nicht unbestraft bleiben.
Wenn es uns jetzt als Zivilbevölkerung gelingt, weltweit mit einer Stimme gegen diese Kriege aufzustehen, und wenn es uns jetzt gelingt, die von wenigen geführte Kriegsmaschinerie zu stoppen, dann wird der Weg frei für die Gestaltung des Lebens nach menschlichen Bedürfnissen, so wie es uns als Zivilbevölkerung entspricht und so wie wir es als Bürger haben wollen. Einen anderen Weg gibt es nicht, wenn dieser Planet überleben soll.
Wir als Zivilbevölkerung müssen über die Einhaltung der Menschenrechte wachen. Nehmen wir diese Aufgabe und Pflicht als Mitmenschen und Bürger wahr und füllen wir diese humanitären universellen Übereinkünfte mit Leben!

Frauen Schweiz für Sicherheit und Frieden

www.frauen-schweiz.ch



Ein berechtigter, notwendiger Aufruf!
Allerdings findet sich auf der Seite www.frauen-schweiz.ch keine Anleitung, wie das
"Wenn es uns jetzt als Zivilbevölkerung gelingt, weltweit mit einer Stimme gegen diese Kriege aufzustehen"
geschehen kann.

Deshalb hier die zwingende Lösung für eine Parteiendemokratie:
Die eLeW sorgt mit den eLeWs anderer Länder für die Umsetzung der im Aufruf genannten Forderungen. Es gibt keine andere Möglichkeit, als dass der Souverän sich endlich sein Recht holt. Allerdings geht das nur, wenn du das auch so siehst und mit machst.
Beitritt hier
Alles Gute, huscholz


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