eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Müssen Reformen alles verteuern.


Sehr aggressiv, ist ja nicht verkehrt, im Großen und Ganzen schon auf den elew Seiten durchgepeitscht.

Nur wer sorgt jetzt dafür, dass bei uns nix verdunstet ?

Das liegt doch aber nicht an der elew. Das liegt daran, dass sich die Menschen sich zu schnell und einfach anpassen, anpassen lassen. Es genügt ein 11.09. und schon ducken sich alle und vermeiden es, mit erhobenem Haupt die wahren Schuldigen zu suchen. Ein paar tausend "Terroristen" gegen Zig Milliarden Menschen! Hat sich eigentlich schon mal jemand über diesen schlechten Witz Gedanken gemacht?

Es kommt darauf an die elew aus einer Meckerecke zur Macher - Ecke zu machen und den paar tausend ihre Macht zu nehmen.

Einer Idee auf die Beine helfen, auch wenn die Gründer auf der Strecke bleiben, was sie bei einem Erfolg gar nicht übel nehmen dürften, ein paar tausend Menschen wären ein guter Anfang:

Also, wo seid ihr Mit - Menschen???





Hey Gerhard

+++Das liegt doch aber nicht an der elew.+++
Hab ich doch auch nicht behauptet.

+++sich zu schnell und einfach anpassen, anpassen lassen.+++
Gezwungenermaßen !!!

Wenn ich schon mal so beiläufig die 1,5 Billionen Miesen erwähne,dann sind das ausschließlich die von Vatter Staat.
Die ganzen Privatschulden sind da noch außen vor.
Du glaubst doch nicht das Heini Müller mit seinem Dicken Kredo von der Citibank noch Spielraum hat für irgendwelche Experimente erhobenen Hauptes.

So - der ist froh, daß er seinen Arbeitsplatz hat,daß er seine Schulden bezahlen kann.

Wenn´s ihn dann doch erwischt,ist der so fertig das der Internetanschluß vermutlich die Kasse sprengt.

Jetzt guck dir die Nachrichten der letzten sechs Monate an. Die se unglaubliche Menge Leute die da was zu sagen haben.
Den GP hab ich in mehreren Themenbereiche aggressiv konfrontiert.Selbst wenn der ein Windei ist wo bleiben die anderen ? kein Wiederspruch ist auch Zustimmung.Sind das alles Ignoranten , sehen die einschließlich HUScholz nicht den Systemfehler,den Kapitalismusfaktor.
Du weißt ich bin Feinmechaniker,und kein Ökonom,und meine Mission ist es eigentlich hochpräzisen Kleinscheiß zu fertigen.
Aber als ich das erste mal diesen " Gesell "gelesen habe, hat mich das nicht mehr losgelassen,und ich kann mir die Ignoranz anderer Leute nicht erklären. Oder ich bin der einzigste Erbsenzähler hier im Forum .





Wieder ein paar gute Zeilen für die Spanner. Es müssen gar nicht viele sein, die hier reinschauen. Einer allein kann in kurzer Zeit hunderte views aufbauen. Wir dürfen also wirklich nicht viel erwarten von unseren privaten Disput.

Aber es macht Freude Worte zu lesen und - anderen geht es sicher anders - Worte zu schreiben.

Wenn einer mit 1,5Billionen in den Miesen ist, dann hatte einer/viele 1,5 Billionen zu viel, die werden sich doch den Zucker vom Brot, den Lohn fürs Nichtstun, stehlen lassen. Und der Systemfehler wird von vielen genutzt, bevor sie ihn vergrämt im Abstieg verbrauchen müssen und dann erkennnen wie viel Wert der Lohn für das Nichtstun Wert war.

Hier noch ein Angebot zur Unterhaltung im stillen Kämmerlein, bevor es auch bei uns anfängt zu Donnern. Heutige Videotextseite 120 ARD Islamisten drohen Berlin und Wien. Wird es wieder die falschen treffen? Die Unschuldigen?





Deine "Unterhaltung" habe ich mir letze Nacht schon reingezogen.
Weißte , nachdem ich jetzt etliche Links, auf weißenich wieviele
Homepages und hunderte Seiten Lesekram intus habe,komme ich vor allem zu der Erkenntnis das auch die christlichen Kirchen,eigentlich voll angepasst sind.Ich glaub,ich sollte da mal umgraben,vielleicht lassen sich die Heiligen leichter provozieren.

grüß dich



Danke für die Hinweise. Milliardär und Hartz IV-Empfänger sind als Menschen keine Gegensätze, sie sind identisch habgierig oder spendabel und wie es der Film "Das Streben nach Glückseligkeit" weismacht, auch austauschbar. In der VIP-Lounge wird genauso gepöbelt wie auf den Stehplätzen. Den zu ändernden Mensch können wir vergessen, aber die Umstände sind zu beklagen und nur die Umstände sind gestaltungsfähig. Zu gestalten sind die Umstände so, dass ein allgemeiner Wohlstand eintritt. Dann hat der Kaufmann seine Kunden und die Aldi-Brüder werden reicher. Die Aldi-Brüder haben die Gelegenheiten genutzt, unser Staat (wir) hat (haben) sie gewähren lassen. Unser Staat (wir) hätte(n) Festpreise einführen oder die Aldisteuer erhöhen oder Arbeitsplätze per Umsatz fordern können. Außer Tante Emma hat das keinen interessiert. Also lernen wir daraus und machen Politik, oder lassen es laufen.

Der Wohlstand ist wichtig für ein allgemeines Häuslebauen oder Kinder haben und studieren lassen. Ebenso für weniger Frust und Menschenverachtung. Und auch für den Umsatz von Aldi. Die Umstände als Ergebnis von Politik sind der Knackpunkt, nicht Reichtum an sich. Legal erworbener Reichtum ist eine feine Sache, und würde sich keiner nehmen lassen, auch Andreas nicht, wenn er ihn hätte. Die einen excessiven Reichtum fördernde Politik, die die zunehmende Armut als Kollateralschaden ansieht, gehört nicht nur kritisiert, sondern abgeschafft.

Zu den Zinsen und Kartoffeln: Wenn der Nachbar zu wenig Saatkartoffeln hat, von mir welche borgt, ich muss sie ihm ja nicht geben, erhalte ich von ihm später zusätzliche Kartoffeln zurück wie Zinsen. Dank meiner freiwilligen Hergabe haben sich meine Kartoffeln auf fremden Acker mit fremder Arbeit tatsächlich vermehrt. Zinsen sind auch Lohn für Verzicht auf eigenen Verzehr. Borgt der Nachbar dann noch Geld, um Kuhfladen für den Acker zu kaufen, handelt er unternehmerisch und holt mehr Ernte aus meinen Kartoffeln. Dann will der Kreditgeber auch zum Geld zurück einen Anteil an den zusätzlichen Knollen, sonst gibt er sein Geld einem anderen. Er wird meinem Nachbarn für die nächste Saison den Kredit erneut aufdrängen, diesmal etwas mehr, um die letzten Zinsen erhöht. Schon entsteht Zinsesezins. Das alles kennt Regeln, und wenn das Geben und Nehmen nicht ausgeglichen ist, entsteht Wucher oder Ausbeutung. Die Regeln macht der Staat (wir) und wenn Wucher und Ausbeutung geschieht, dann haben wir nicht aufgepasst. Nicht der Zinseszins, sondern die Regeln sind zu kritiseren. Oder unser Nicht-Aufpassen.

Was meinen Nachbarn angeht, der eröffnet eine Bank und vergibt günstigere Kredite. Damit hilft er den Zinseszins zu senken.
(Was die eLeW angeht, deren Parteikasse wurde einer Bank anvertraut, die der eLeW keine Zinsen gibt, sondern damit gemeinnützige Projekte günstiger krediditiert. Das leistungslose Einkommen besagter Bank dient der Kreditvergabe für zusätzliche Projekte.)

Meine Kartoffeln verhalten sich wie Geld.

Ohne leistungsloses Einkommen würden wir schon als Baby ohne Zugang zur Brust verhungern.

Bei Obigem wird deutlich, ich verwende den Geldbegriff als Gegenwert zu Ware oder Service. Geld als elektronische Luftblase ist eine andere Sache und dagegen könnte die Tobinsteuer eingeführt werden.

Nun steht weiter oben der Link zu dem Film bei Phönix: Ein Privatmann legt 250 Millionen in sein Hobby an, dringt in einen ihm fremden Kulturraum ein, verursacht Ärger und verkauft seinen Egotrip sogar nach als was Gutes. Wenn er schon auf Egotrip geht, kann er dann nicht Schäden in seiner Gemeinschaft, die ihm half Geld zu scheffeln, etwas mit dem Geld anfangen? Was der Film beschreibt, ist nie Eigentum verpflichtet, aber heute gängige Praxis. Statt Steuern zu zahlen, kann Kapital in von uns erlaubte Steuersparmodelle wandern. Die Herr-der-Ringe-Filme und viele andere, z.B. die Schwarzeneggerfilme, sind vom deutschen Steuerzahler finanziert worden. Filmkaufleute in Hollywood sagten aus, ohne die deutsche Finanzgesetzgebung (wir), wäre das Filmgeschäft in Hollywood tot.

Jeder Gnadenerweis (Sponsorship) der ganz Reichen macht die Gesellschaft zum Bettler und Almosenempfänger. Eigentum verpflichtet ist nicht das Austeilen von gelegentlichen freiwilligen Spenden sondern das Heranziehen für gesellschaftliche Aufgaben. Das heißt, Steuern den Habenden aufbürden.
Weil es aber leicht fällt, fremdes Geld ohne Ende auszugegeben, muss Eigentum auch vor der Gesellschaft geschützt werden. Gute Politik sorgt für ein ausgewogenes Geben und Nehmen. (Eigentum verpflichten aber nicht vernichten.)

Boden ist zwar begrenzt, bis wir aber das Vorhandene bis zur Molekülgröße runter parzelliert haben, sind wir längst auf dem Mars. Eigentum verpflichtet, ist auch Bodeneigentum verpflichtet. Privater Boden kann besteuert werden. Dass das schwer fällt, musste selbst Clinton erfahren. Zu Beginn seiner Amtszeit wollte er die jährliche Gebühr für Ölquellen von 4 USD pro sqm und Jahr auf 50 erhöhen. Das hätte ihm den Kopf gekostet. Eine Basisdemokratie mit entsprechendem Willen hätte ihn diese Absicht umsetzen lassen.

Setze ich fort, um direkt auf die Posts einzugehen.



Gerhard Höpfner, 10.03.07 14:40
Ein Milliardär betreibt also Vorsorge. Das wird den Hartz IV Empfänger beruhigen. Oder auch nicht, weil der HartzIV Empfänger schon im Vorfeld seine Erspartes/Zinsen/Vorsorge zu verbrauchen verpflichtet ist! Dieser Verbrauch fällt irgendwie dem Milliardär zu. Also bleibt nur Schwarz/ Weiß denken, da beiden das Verständnis für einander sehr gering ist. Dem Milliardär für übertriebene Vorsorge und dem HartzIV Empfänger verordnete Negativvorsorge. Beantwortet.

Es gibt aber auch das ganze Gegenteil: Eigentum mit Verantwortung wieder auf Phönix. Erledigt, ist eine richtige Vergesäßung.

Was mir als negativer Aspekt bei diesem Bericht in den Sinn kam, sind die Visionen in manchen Filmen, wo Menschen in gigantischen Städten eingepfercht sind, im Elend vegetieren und draußen die Natur blüht und gedeiht. Sollte das der Anfang einer neuen Realität sein? Die Realität ist schon, dass in Hongkong Menschen in Gitterkäfigen 2m x 2m eingepfercht eng beieinander hausen, während draußen die Natur verschandelt ist und verrottet.

Andreas 10.03.07
Ja aber. Vermehren sich ihre Kartoffeln in dem Keller auch? Ja, beantwortet.

Wenn sie dafür sorgen das ihr Geld dieselben Egenschaften annimmt wie die Kartoffeln, bin ich zufrieden. Freut mich, Inflationsraten von 1400% und mehr (Argentinien, Israel, Türkei u.v.a. zu bestimmten Zeiten) lassen Kartoffeln vergleichsweise als langlebig erscheinen.

Sie können doch ihr Geld sparen, es darf sich nur nicht vermehren. Das gefällt mir, Sie bestimmen, was zu sein und zu geschehen hat.

Zinsen können keinen Kaufkraftverlust kompensieren,sie führen aber dazu,weil das Geld das ich erwirtschaften muß um ihre Zinsen zu zahlen fehlt mir zu meiner Kaufkraft. Sie behaupten Handwerker zu sein. Meine Handwerker ergänzen ihre Liquidität durch Kredite. Zum Beispiel, um einen größeren Auftrag vorzufinanzieren. Diese wären geschädigt, gäbe ihnen keiner Kredit. Nur durch Inanspruchnahme von Krediten lässt sich manchmal ein Auftrag stemmen und nur dadurch ein größerer Gewinn einfahren. Und während meine Handwerker ihr Bares auf der Bank als Tagesgeld gegen Zinsen parken, freut sich ein anderer, damit einen größeren Auftrag stemmen zu können.

Ein Gemeinwohl welches den Namen verdient,bedingt ein Verbot jeglichen Leistungslosen Einkommens. Ganz kurz angesprochen, erledigt.

Und nicht nur das,sie müssen auch jede Form von Bodenspekulation verhindern.Das heißt sie dürfen den Grund für ihr Eigenheim pachten aber nicht kaufen.Und wenn sie im Garten Öl bohren,gehört das der Allgemeinheit. Wir verzetteln uns immer mehr. Übrigens, wir alle sind Spekulanten. Wir lernen in der Hoffnung, das Gelernte anwenden zu dürfen, wir verlieben uns und spekulieren, dass es mit dem Partner klappt und wir bieten bei ebay in der Annahme, das sei der angemessene Preis. Der Spekulant kann Retter sein, z.B. der Pfandleiher, auf jeden Fall hat er einen Partner, der was los werden will, sonst gäbe es keinen Spekulanten.

Und das Bodenrecht regelt, was mit dem Boden geschehen darf. Ich darf nicht ohne Erlaubnis mit Grundwasser meinen Garten gießen oder mein Haus per Wärmepumpe heizen. Wem das Bodenrecht nicht passt, ist hier eingeladen, das zu verbessern. Dazu reicht es aber nicht, nur hier zu posten.

Sie sehen also es gibt nur schwarz und weiß,oder währen sie zufrieden mit ein bisschen Gemeinwohl. Gerne dem geneigten Leser überlassen.

Andreas 11.03.07
+++ Absage an die Gewinnmaximierung als wirtschaftliches Leitziel.+++ Zitat aus ihrem Impressum.
+++ Ein Vorteil von Zinsen hat mit Vorsorge zu tun +++
Ich behaupte einfach mal, das der Übergang von ihrer Vorsorge bis zu der Ackermannschen Gewinnmaximierung fließend ist.
Fein

Ja ? was für den Vorsorge ist, ist für sie Maximierung. Noch eine Behauptung, wie fein.

Und was für sie Vorsorge ist, kann ich mir als Handwerker verkneifen,weil ich damit zur niedrigsten Kaste gehöre.
Ich verkonsumiere meine Enkünfte zu 100 %.gezwungenermaßen.
Da behaupte ich mal, wenn ich 50% weniger Einkommen hätte als sie, würde ich immer noch Vorsorge treffen.

Und soll ich ihnen was verraten ? Nein

Schuld daran ist ihre Vorsorge genauso ,wie die Maximierung von dem Ackermann.Ihr wollt nämlich beide Zinsen. Wieso will ich Zinsen? Ich will nur von Behauptungen wegkommen und mich an Fakten halten.

Und die muß ich mit meiner Wertschöpfung erwirtschaften. Danke schön, verlange ich aber nicht.

Nur wer sorgt jetzt dafür das bei mir nix verdunstet ?
Grundgesetz ? Gleichheit ? Gleichberechtigung ? Fehlanzeige !
Führen sie sich den Marx zu Gemüte,und den Gesell , aber bitte in der Reihenfolge !
Also, weil Sie bestimmen, was zu sein und zu geschehen hat, müssen Sie auch befehlen. Das war zu erwarten.
Und in Foren das Gegenüber einzuschätzen ist schwer möglich, und die verfügbare Literatur noch weniger.

Andreas 11.03.07
Den GP hab ich in mehreren Themenbereiche aggressiv konfrontiert.Selbst wenn der ein Windei ist wo bleiben die anderen ? kein Wiederspruch ist auch Zustimmung.Sind das alles Ignoranten , sehen die einschließlich HUScholz nicht den Systemfehler,den Kapitalismusfaktor. Du meine Güte, im Forum Systemfehler habe ich vor der eLeW-Zeit schon gepostet, war damals schon über Gesell informiert, habe dort auch im Systemfehlerforum die Parteistiftung angekündigt, diskutiert und über die eLeW informiert. Die Ignoranten, einschließlich meiner einer, lassen sich nicht provozieren. Ich antworte heute ausnahmsweise mal.

Du weißt ich bin Feinmechaniker,und kein Ökonom,und meine Mission ist es eigentlich hochpräzisen Kleinscheiß zu fertigen.
Aber als ich das erste mal diesen " Gesell "gelesen habe, hat mich das nicht mehr losgelassen,und ich kann mir die Ignoranz anderer Leute nicht erklären. Oder ich bin der einzigste Erbsenzähler hier im Forum .

Weißte , nachdem ich jetzt etliche Links, auf weißenich wieviele Homepages und hunderte Seiten Lesekram intus habe,komme ich vor allem zu der Erkenntnis das auch die christlichen Kirchen,eigentlich voll angepasst sind.Ich glaub,ich sollte da mal umgraben,vielleicht lassen sich die Heiligen leichter provozieren.
Das ist immer die Hoffnung, dass statt Abkopieren Links ins Forum kommen. Das ist immer die Hoffnung, dass es nicht um den Spaß am Streitgespräch an sich geht, sondern ums gegenseitige Informieren und mehr Durchblick. Na dann Tschüss, Herr Missionar für hochpräzisen Kleinscheiß.



Also wenn schon, dann hier auch Aussagen zum Wiederholen:

Andreas
+++Müssen Reformen alles verteuern, oder sogar alles Bewährte verschlechtern.+++ Zitat
Eine gute Frage ,eine Klare Antwort. Sie müssen jawohl !
Warum ?
Der Staat ist in der misslichen Lage, zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens,der Infrastruktur,sowie aller Solidarmaßnahmen Gelder zu leihen.Gelder für die Zins und Zinseszins erhoben werden.Durch diese Praxis ist nun egal welchem Finanzminister sie das andrehen wollen ein ordentliches Sümmchen zusammengekommen.Dieses Sümmchen ist schon so groß das selbst die Zinsen schon finanziert werden müssen.
Auch wird die Solidarverpflichtung des Staates immer größer,weil immer mehr Bürger, bedingt durch Arbeitslosigkeit keine Steuern und Abgaben mehr leisten.

Eine Aufgabe des Staates ist, sich selbst am Leben zu halten, noch besser gedeihen zu lassen. Dabei ist es angemessen, solche Kredite aufzunehmen, die richtig eingesetzt, einen Überschuss und die Tilgung einbringen. So kann der Staat, wenn die Wirtschaft schwächelt, antizyklisch Staatsaufträge vergeben. Auf keinen Fall darf der Staat aber über seine Verhältnisse leben, wie von Andreas gesagt, sich so verschulden, dass er die Zinsen selbst mit Krediten decken muss und Arbeitslosigkeit zulassen.

Andreas
Es verhält sich nämlich so, daß mit steigenden Zinsgewinnen,Geldwerte geschaffen werden,die ihrerseits wieder Wirtschaftswachstum fordern,weil Gut und Geld sich die Waage halten müssen.

Die ganze Wachstums-Verherrlichung gehört in den Müll. Es gibt eine Sättigung, bei uns ist die erreicht, jeder hat schon alles, was in Reichweite liegt. Bildung, Forschung, Dienstleistung und Ersatzbeschaffungen, damit muss gewirtschaftet werden. Aber durch die laufenden Zinszahlungen verschieben sich die Einkommen in der Gesellschaft von der Arbeit zum Besitz und ermöglichen der von dieser Verschiebung profitierenden Minderheit, noch mehr Geld gegen Zinsen anzulegen. Der unvermeidliche soziale und ökologische Kollaps am Ende trifft dann die Kleinen, weil die Minderheit rechtzeitig in Sachwerte umgestiegen ist. Zur Zeit ist Deutschland Schnäppchenmarkt für Wohnungsbaugesellschaften, die im großen Umfang vom Ausland aufgekauft werden.

Andreas
Dazu kommt noch das unter der jetzigen Bundesregierung kapitalistische Interesse bevorzugt behandelt werden.Das geht von Waffenschau in Afghanistan und anderswo zu geschenkten U-Booten und zahllosen anderen Arschkriechereien deren Auflistung hier und heute jeden Rahmen sprengen würde.
Zum Schluß noch etwas Statistik. 10 % der Bevölkerung ist im Besitz von 47 % des Volkseigentums,inklusive Grund,Boden,Produktionsmittel,etz.
5 % der Bevölkerung besitzt 98 % der Geldwerte. Staatsverschuldung = 1,5 Billionen Euro, 2113,- Euro Zinsen pro/Sec , Tendenz Steigend.

Die Lösung ist bei Helmut Creutz *) zu finden: "Zur Überwindung dieses Problems kann nur eine Absenkung der Zinsen helfen. Diese Absenkung wird nur durch eine Umlaufsicherung des Geldes möglich sein."

Dazu noch ein Link, weil zum Zitieren zu lang und Klauen unanständig: Der Welt-Geldbetrug

*) Ein Buch zum Download, 2 oder 3,6MB


Zuletzt bearbeitet: 16.03.07 16:58 von Administrator


Hier auch eine interessante Arbeit zum Thema.
(von der Red. Monitor)
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/diplomarbeiten/rost/ueaf.pdf

Damit hat die Red. für Gesell und drumherum mehr Werbung gemacht als der "geschädigte" Andreas, zumal auch dieser Text bescheinigt, dass Projekte nach Gesell nicht gescheitert, sondern immer verboten wurden oder, dass auch weiterhin Projekte und Probeläufe immer eng begrenzt, überschaubar und kontrollierbar für die derzeitigen Profiteure des "krebsartigen" Geldsystems zu ihrer Gnaden erlaubt und notfalls wieder verboten werden können.

Es wäre also die Aufgabe einer neuen aufgeklärten selbstbewussten Mehrheit das veraltete und auch mörderische/ lebensvernichtende System abzuschaffen und durch ein tauglicheres System zu ersetzen.

Auch ich habe in viele schlichten Beiträgen in diesem Forum auf diese Problem versucht aufmerksam zu machen. Wie es sich gezeigt hat, jedoch mit wenig Gegenliebe.

Ist die Angst vor dem Verlusst wirklich so groß?? Dem Verlusst für die Minderheit, dem Gewinn für die Mehrheit?



Von Norbert Rost steht auch die Absage ans Wirtschaftswachstum, damals war er noch nicht diplomiert, auf den eLeW-Seiten.
Danke an G.H., da können wir 2 downloads der eLeW-Bibliothek hinzufügen.



Neues von der SPD,
dort sind sie nicht nur geknickt, weil als Folge ihrer Politik die Menschen in großer Zahl nicht mehr von ihrem Lohn leben können, nein sie gehen weiter. Sie wollen jetzt sogar den Zins abschaffen.

Finde ich großartig. Und was sagt Münte dazu??



Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht

WebMart Homepage Tools: Eigenes Forum kostenlos starten

Webdesign - Shop-System - Newsletter-System - Homepage-Verzeichnis