eLeW, ein Land eine Welt - Forum 1 und FAQ
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Thema: Bahnstreik (hierher verlagertes Thema)


Etwas besseres hast Du nicht?
Die großen Gewerkschaften sind doch bisher immer umgekippt, wenn es um die Interessen der Arbeiter ging. Erst tolle Muskelzuckungen und dann: ja es ging leider nicht anders, ihr müsst doch dieses oder jenes Bedenken. Wenn viele wenig mehr haben wollen, müssen wenige auf sehr viel mehr verzichten. Darauf konnten wir uns nicht einlassen, versteht das doch mal! Und noch mal! U....!

Die Arbeiter brauchen ein Gesamtvertretung, die ausschließlich die Interessen der Arbeiter vertritt, deren Hauptvertreter in keinem Interessenkonflikt stehen. Auf deren Fahnen Verrat durchgestrichen ist!

Heiner Geißler meinte mal, die Arbeiter müssten sich Global zur Wehr setzen.( merkwürdiger Weise, wie die WSWS) Deshalb wahrscheinlich die Forderung der Bahn, Herrn Biedenkopf muss mit an den Tisch? Damit erster keinen "Unsinn" fabriziert? Warum nicht auch Gysi oder Rippert und dazu Stoiber, Münte oder Merkel??

Im Übrigen findet man weitaus schlechteres in der Medienwelt als besagten Artikel.

Und dann gibt es ja noch den Spruch, dass es einfache Tatsachen gibt, die nicht wahr sein dürfen, können, weil sie nicht zur Weltanschauung passen.





Nein, was Besseres als was ganz Einfaches gibt es nicht. Wir haben die Versammlungsfreiheit und die großen Gewerkschaften haben versagt. Also ganz einfach, alle Bahnbeschäftigten treten in die GDL ein. Alte Regel, ein Betrieb - eine Gewerkschaft.

Ich kann noch eins draufsetzen, auch einfach, aber macht eine GDL-Satzungsergänzung erforderlich: In der aktuellen Situation führt die GDL die Ehrenmitgliedschaft 2007 ein. Wer 10 Euro in die Streikkasse zahlt, wird Sondermitglied 2007 und ist in 2008 wieder draußen. Dazu ist Mann und Maus eingeladen und jeder, der will, Uni-Prof oder Holzhacker kann sich solidarisieren und helfen, die Streikkasse zu füllen. Dann sieht sich Mehdorn möglicherweise 2 Millionen Mitgliedern gegenüber und Streik ist nicht nötig. (Transnet auch net)

Worauf ich immer hoffe, ist, dass die Denkschablonen abgestreift werden und Vorurteile durch Sachkenntnis ersetzt werden. Deshalb meine unsachliche Kritik. Der WSWS kennt die Schablonen-Guten und nennt die Schablonen-Bösen. Als Rezept bietet er an, Lehren zu ziehen (1. Absatz) und die Unterstützung bei anderen Beschäftigten der Bahn und anderen Arbeitern zu mobilisieren (14. Absatz). Das nenne ich Rhetorik, und zwar die von 1900.

Die eLeW macht Schluss mit jeglichem ..ismus und setzt auf Befreiung von 1900-Schablonen durch Bildung. Es geht doch nicht an, dass ein Weißer den Farbigen verachtet und ein Sozialist den Papsttreuen. Schluss auch mit jeglichem Feindbild. Zusammenarbeit statt nur die Politik, die die eigenen Pfründe/Privilegien sichert. Im Falle Bundesbahn:
  • Keine Privatisierung zwecks Ausschlachtung durch Banken, Investoren und McKinseys, sondern Optimierung der Betriebsabläufe durch Gewinnen von Herz und Hand der Mitarbeiter (Idee von VW um 1970) per gerechter Entlohnung und sicherem Arbeitsplatz.
  • Kein Umbau der Bahn in einen "Global Logistikplayer", der weltweit Konzerne schluckt und sich jeglicher Kontrolle (u.a. Steuern zahlen) entzieht
  • Endlich Verbesserung des "Güter auf die Schiene"
  • Bahn betreiben ist Dienst am Volk und Ziel ist Verlässlichkeit und nicht Profit.


Übrigens, die GDL tritt für Vollbeschäftigung ein. Auch ein alter Hut und etwa um 1980 sogar von den Grünen als unerreichbar aufgegeben. Die eLeW will auch die Vollbeschäftigung. Das ist neo-sozial.



Eben zitiere ich im anderen Forum den Freitag 32 und stoße dort im Archiv auf den Bahnbeitrag im Freitag 31. Ein Nachtrag also zu dem, was ich auch sagte: Ganz oder gar nicht, GLOBAL PLAYER BAHN



Ist schon recht. nur was nützt das Streiten, wenn das Ziel das selbe ist?

Das mit der Satzungsänderung und Solidarität ist schon interessant. Ist aber Solidarität nicht auch ein alter Hut? Ja wir werden uns an alte Hüte gewöhnen müssen.

Heute war der Beitrag im ZDF zu den Stromkonzernen und ihr Verhältnis zur Regierung. Das auf die Bahn umgemünzt - nicht ummünzen, bei der Bahn läuft das selbe Spiel - würde bedeuten, das freie Bürger wieder auf Pferdekutschen umsteigen würden, um dem Preiskartell der Bahn zu entgehen. Die Gier der Aktionäre wäre nicht mehr bezahlbar!

In Deutschland(in der Welt) wird eine große Sau durchs Land getrieben. Einige der oben Genannten sitzen darauf und erlauben ihr alles in ihrem Sinne Platt zu machen. Haben wir sie tatsächlich gewählt????

Noch mal die Frage:
Wie lange wollen wir uns das bieten lassen?

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