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Thema: Mit Deutschland geht es wirklich voran


...denn wir haben Bertelsmann:

Lobbyarbeit für die Militärmacht Europa




Bleiben wir beim Verfasser des oben verlinkten Artikels und tauchen tiefer in die "gemeinnützige" Bertelsmann Stiftung hier ein:

Geschäft oder Gütersloher Gutmenschentum?

Zitat: 'Der Hamburger Politik-Professor Hans J. Kleinsteuber brachte es auf einer Podiumsdiskussion auf den Punkt: "Berlusconi kann man abwählen, Bertelsmann nicht."'

Gleicher Autor und gleiche Plattform, genau ein Jahr alt:
Billig und Willig.

Eine Menge Stoff für eine Menge Gedanken. Bertelsmann kommt wieder vor.



Ja böse Angelegenheit, ich war schon immer dafür, Arbeit generell ehrenamtlich von der Mehrheit erledigen zu lassen, Brot und Suppe reichen doch eigentlich zum Leben. Und Klamotten reichen für Jahre, bis sie zerfleddern. Wir sind doch sowieso viel zu Fett und unsere Gedanken werden von Urlaub und Freizeit und all dem Schnickschnack belastet, statt sie für die Mehrung anderer Leute Reichtum zu verbrauchen. Wir sind eben zu eigennützig. Ein Nachkriegserbe?

Wo es langgeht, was noch auf uns zu kommt, wer dahinter steht, hier eine von vielen Zusammenfassungen:

http://www.wsws.org/de/2007/jul2007/equi-j28.shtml



Wenn wir uns dem Sarkasmus hingegeben, kommen wir überhaupt nicht vorwärts. Was wir brauchen sind zündende neue Ideen, die dazu führen, dass die eingelullte Mehrheit beginnt, ihre Rechte und Pflichten wahrzunehmen.

Für die Information braucht Mensch nicht das Komitee der Vierten Internationalen. In Berlin z.B. reicht schon, dass die 1 Million Leser und Mitleser der Berliner Zeitung, zu denen ich gehöre, nicht nur mal behalten, was regional und überregional berichtet wird, sondern auch den Zusammenhang erfassen. Ein Zusammenhang der im oben verlinkten Artikel als aktuelle Analyse daherkommt und doch einen langen Bart hat.

Der lange Bart wird auch ein Grund dafür sein, dass die eingelullte Mehrheit nicht mit Schreckensbotschaften und Sarkasmus wachgerüttelt werden kann. Ein anderer mag sein, dass, wie Bert Brecht sinngemäß sagt, ein Verbrechen nur groß genug zu sein braucht, dass es, wenn man davorsteht, nicht überblickt werden kann. Beispiel 11. September mit der Rolle der US-Regierung.

Nun steht es ja dem Internationalen Komitee der Vierten Internationalen frei, das in der Analyse erkannte Vorgehen zu übernehmen und gegen Private-Equity-Gesellschaften den Kapitalismus mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Aber nein, kommt Oktober, kommt vielleicht eine Revolution. Und hoffentlich nicht, denn damit kommt Stalin, Pol Pot, Castro oder Máo Zédōng, wobei Castro vielen viel lieber ist als G.W.Bush, auch den vom Komitee geschmähten SPD-Politikern.

Wer aber das in der Analyse erkannte Vorgehen sich zu Nutze macht, sind die Bertelsmänner, die Roland Bergers und die daran hängenden Genschers. Diese halten sich für die Tüchtigen und vernetzen sich zu dem bekannten Prinzip des Geld regiert die Welt. Ein Prinzip, das viel umfassender ist als die reine Lehre vom Kapitalismus. Denn während nur wenige die letztere verstehen, folgt die überwiegende Mehrheit aus einem natürlichen Drang heraus dem ersten Prinzip und überschlägt sich förmlich, den Bertelsmännern, Bergers und Genschers ins Gesäß zu kriechen. Z.B. die von G. Schröder geführte SPD im Gegensatz zu der ehemals von O. Lafontaine geführten SPD. Und erstaunlicherweise gelingt es den Geldbesitzern, dass die generell ehrenamtlich die Arbeit Erledigenden mehr als nur Brot und Suppe und zerfledderte Klamotten haben und die Kubaner sicher gerne mit den Deutschen oder den G.W.Bush Regierten tauschen möchten. Ganz zu schweigen von den 2 Millionen Ermordeten der Roten Khmer.

Wenn es jedoch mehr als Brot, Suppe und Zerfleddertes für die eingelullte Mehrheit gibt, dann muss es ja nicht heißen, dass es überall auf der Welt mehr gäbe oder immer so bliebe. Denn die Geldbesitzer haben mehr Opfer auf dem Gewissen als die Roten Khmer. Geld bedeutet Macht, Macht korrumpiert und Korruption geht über Leichen. Um Warlords und Drogenbarone einzuordnen brauche ich kaum Karl Marx, eher Charles Darwin und Sigmund Freud, ebenso um das Proletariat zu verstehen oder zu ahnen, dass uns die Geldbesitzer wieder in den Krieg führen.
Insofern ist Gerhard mehr für die Bertelsmänner-Warnung zu danken als für die Komitee-Analyse.

Meiner Meinung nach ist die in der Analyse beschriebene Entwicklung kein objektiver, dem internationalen Kapitalismus innewohnender Prozess, sondern der internationale Kapitalismus ein objektiver, dieser Entwicklung innewohnender Prozess. Raubtierkapitalismus setzt das Raubtier voraus und ist das Raubtier domestiziert, verschwindet er und mit Kapital lässt sich dann das Zweckmäßige verwirklichen.

Wenn also SPD-ler und Gewerkschaftsbosse zu Kapitalisten wechseln, dann hat deren "Raubtier" überhand genommen. Ein alltäglicher Vorgang, dem die eingelullte Mehrheit täglich neu Verständnis entgegenbringt.

Ein nettes Buch, dass ich selbst für Fiktion halte, dass aber gut darstellt, wie Wirtschaftsmafia funktioniert und wie die im Buch beschriebenen Ereignisse hätten bewirkt werden können, ist John Perkins, Bekenntnisse eines Economic Hit Man. Da sind die Bertelsmänner, Bergers, Genschers und Schröders zum Glück noch Waisenknaben.

Was also tun gegen Wirtschaftsmafia, wo sind die zündenden neuen Ideen?

Hier bei der eLeW ist es das Konzept, mit Hilfe des Internets alle zu versammeln, die in Gesellschaft nicht abschöpfen sondern sich einsetzen. Und zwar parteien- und ideologieübergreifend. Einmal Demokrat immer Demokrat. Von dieser Versammlung sollen erfolgreiche Frauen und Männer mit politischem Mandat betraut werden, die Lohnfortzahlung statt Diäten bekommen und nach der Mandatsausübung in ihren erfolgreichen Alltag zurückkehren. Damit soll das politische Amt ein Ehrenamt werden und (Erfolgreiche sind weniger beeinflussbar als am Kanzlergitter rüttelnde Hier-Muss-Ich-Rein-Schröders) der Verfügung der Wirtschaftsmafia entzogen werden. Entweder regiert die Wirtschaftsmafia und die Raubtiere samt handlangernde Parteien und Politiker, oder die Mehrheit, die ihren Raubtiercharakter unter Kontrolle hat.

Das Überzeugende soll sein, dass (auch global) Teamarbeit sich lohnt, Wegnehmen zu dem gehört, das ich nicht erleiden will und deshalb auch nicht tue und die Menschenrechte dazu eine Grundlage bilden, auf der sich aufbauen lässt.
In diesem Sinne, alles Gute, huscholz



In vielem stimme ich Dir zu, auch Deine Befürchtungen zum Oktober. Nur solltest Du nicht diese Stalins und Maos...damit in Verbindung bringen. Ich meine als logische Folge. Diese hat sich zwar so dargestellt und wird gern zur Abschreckung genutzt. Was aber wäre, wenn sich die anderen durchgesetzt hätten, die anderen, die Opfer von Stalin, Mao und Konsorten geworden sind. So sehe ich auch die vierte Internationale als Opfer, traumatisiert nicht wirklich Handlungsfähig; als revolutionäre Führer untauglich aber gut im Aufklären und Anstiften.

Wir bewegen uns ständig in Umwälzungen. Zur Zeit bewegen wir uns auf einen neuen Höhepunkt der Konterrrevolution von 1917 zu, für viele scheinbar beendet, ist das Kind immer noch da, nicht mehr in Windeln, aber mit ständig ändernde Namen.(Moon- Sekte z.B.)

Die wichtigste Aufgabe der nächsten positiven Revolution, die sicher auch vorhanden ist, wird es sein, im Ablauf des Geschehens Stalins, Maos zu erkennen und zu verhindern.

Dafür wäre das Konzept der eLeW möglicher Weise hilfreich.

Aber leider dient sie nur als Linksammelstelle, womit ich angefangen habe, aber damit auch nicht zu mehr Teilnahme animieren konnte.



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