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Thema: Was war mein Brummton und wie kam ich davon los?


Hallo Frank_N,

danke sehr für Deinen Beitrag.

Zwar wird Dir jeder Wissenschaftler diese Schlußfolgerung zerpflücken, doch klavierneuling hat Recht: es kostet nichts und ist allemal einen Versuch wert - auch wenn´s nur einem einzigen hilft!

Danke sagt Dir

offenesOhr



Hallo,

ich war bestimmt 5 Jahre nicht mehr hier im Forum. Dachte auch, das wäre hier längst alles aufgelöst worden. Ich bekam heute eine Mail eines Mitglieds- offenes Ohr-, obwohl ich schon lange eine neue Mailadresse habe, die hier ganz sicher keiner kennt *überleg*

Das mit den Spültabs klingt lustig. Ich hatte keine Spülmaschine und hörte den Brummton und jetzt mit Spülmaschine ebenfalls. Also daran liegts bei mir nicht. Es ist aber weiterhin so, das es in geschlossen Räumen, auch im Auto, viel schlimmer und lauter ist als in der freien Natur.

Meinen Brummton gibts immer noch, hat sich auch nicht gebessert. Allerdings bin ich ruhiger geworden und achte nicht mehr so sehr darauf. Kann sowieso nix ändern.

Ich werde sporadisch noch mal hier reinschauen.
Viel Glück allen hier...



Geheilt?
Brummton gelöst?

Ich würde sagen ja, geheilt - obwohl ich eher sagen würde 'es geht mir deutlich besser'.

Ursache:
Einen Beweis kann ich nicht erbringen, jedoch bin mir inzwischen sicher, dass der Ton körperliche verursacht wird. Woher jedoch die Sensiblität bzw. der Ton selbst ensteht kann ich nicht sagen. Ich konnte feststellen, dass Stress und Übermüdung zur Verstärkung der Symptome führt. Auch konnte ich einen Zusammenhang mit meinem Blutkreislauf feststellen. Besonderes Augenmerk sollte aber auf die Umgebungsgeräusche gelegt werden. Ich bin überzeugt davon, dass diese der Auslöser waren/sind.

Lösung:
Das Problem mit dem Brummton konnte vor allem dadurch lösen, dass ich einen eigenen Messaufbau hatte und somit jeder Zeit die von mir empfundenen Geräusche mit dem Ergebniss der Messungen vergleichen konnte. Den Messaufbau habe ich hier erläutert: http://f3.webmart.de/f.cfm?id=234287&r=threadview&t=3788918&pg=1

Mit dem Messaufbau konnte ich Nachweisen, dass unser Kühlschrank defekt war und dass das Geräusch in dem gesamten Haus übertragen wurde. Gemein daran: ich konnte das Geräusch selbst nicht hören. Es lag wohl genau an der Hörschwelle. Womöglich hat der defekte Kühlschrank ein Tinitus ausgelöst.

Nach dem Ausstausch des Kühlschranks fühlte ich mich schon deutlich besser. Es gab und gibt natürlich noch weitere Geräuschquellen. So z.B. Fluglärm, Verkehrslärm und die eine oder andere Geräuschsquelle die ich bis heute nicht 100% aufklären konnte. Wie dem auch sei, einen vergleichbaren Ton wie den Brummton konnte ich nach dem Ausstausch des Kühlschrankes auf dem Messgerät nicht mehr identifizieren.

Ich bin durch den Messaufbau jedoch sehr erschrocken, wie viele tiefrequente Schallquellen es gibt und was für massive Auswirkung diese haben können.

Daher hier meine Empfehlung zum Vorgehen für die Geplagten:
1. eigene Messungen durchführen - das entspannt ungemein, wenn auf dem Gerät nichts zu sehen ist bzw. wenn etwas zu sehen ist, der Quelle auf dem Grund zu kommen
2. Umweltamt bzw. Behörde informieren (erläutere ich noch)
3. Ohrenarzt aufsuchen und die Hinweise aus dem Forum bezüglich der möglichen körperlichen Quellen beachten

Zusammenfassung meiner Erkentnisse:
Das Umweltamt informiert in dem Themenbereich "Lärm" http://www.umweltbundesamt.de/laermprobleme/index.html ausführlich. Ich gehe davon aus, dass der Effekt durch äußere Lärmeinflüsse 'ausgelöst' bzw. 'begünstigt' wird (Lärm -> Stress -> Lärmempfindlich -> noch mehr Stresse -> usw). Daher auch meine Empfehlung sich an das Umweltbundesamt zu wenden.

Weiterführend sollten die körperlichen Ursachen näher untersucht werden. In dem Forum gibt es eine Reihe von Hinweisen die mir plausibel erscheinen.

Wie dem auch sei. Der Kühlschrank und vor allem die Messungen haben mich mehr als beruhigt. Das wiederum hat Stress abgebaut. Wenn ich mich darauf konzentriere höre ich den Ton auch. Wenn ich mich nicht konzentriere kommt er gelegentlich - vor allem wenn es nur wenige Umgebungsgeräusche gibt - aber da ich so oft gemessen habe und der Ton nie zu sehen war, bin ich mir fast sicher, er stammt von mir und das nimmt mir den Stress danach zu suchen und damit wiederum lässt es sich mit dem Ton leben. Gut sogar.

Damit will ich auch schliessen. Wir haben begonnen uns nicht mehr darauf zu konzentrieren, das Thema mal für ein paar Monate bei Seite zu legen. Woche für Woche gerät das Thema weiter in den Hintergrund und wenn ich mir nicht geschworen hätte, dass wenn ich das Schlimmste hinter mir habe, dass hier hineinzuschreiben, wäre ich wohl nie wieder hier in dem Forum aufgetaucht

... oder vielleicht doch?!? ;o)



An alle die einen BT haben oder hatten.

Ich habe unsere Geschichte unter "elmuc" unsere Geschichte 2008 eingestellt. (findet man mit der Suchfunktion)

Heute leben wir ohne BT. Der Umzug war das einzig Richtige. Schade ist nur das wir unser Eigenheim aufgeben mußten und in eine Mietwohnung gezogen sind. Alle die ein Eigenheim haben sei gesagt das es das Wert sein kann, dies aufzugeben, auch wenn es schwer fällt.

Wir leben heute 2011 ohne BT in einer lebenswerten Umgebung, und sollte es uns jemals wieder erwischen ist ein Umzug jetzt kein Problem mehr.

Leider bin ich bis heute nicht dahintergekommen, wie unser BT entstanden ist. Alle Fragen haben nur immer mehr Fragen aufgeworfen. Das es unsere techische Umwelt ist, die dazu beiträgt, kann ich nur vermuten, denn beweisen lässt sich das nicht so einfach.

Wir haben heute Laptob, Handy, DECT und einen Funkmasten in der Siedlung, aber irgendetwas muß anders sein, vielleicht ist die Mischung Schuld, und wenn diese ungünstig ist und das Gebäude als Verstärker funktioniert, kann es überall passieren. Als letztes ist noch der Mensch eine Variable, der eine nimmt den BT war der andere nicht oder erst nach Wochen.

PS Unser BT entstand definitiv im Kopf nicht im Ohr! Das erklärt auch, das es selbst bei schlecht hörenden Menschen wargenommen werden kann.

Viel Erfolg allen die dem BT den Kampf angesagt haben.

elmuc



Hallo,

Dies ist mein erster Beitrsg hier und ich bin ausserdem erstaunt, das ich nicht verrückt bin und auch andere diese Problem haben/hatten. Ich bin erst heute auf euch gestossen.
Ihr werdet euch sicherlich wundern, dass ich einer der jüngsten BT betroffenen bin. Ich habe vor 3 Wochen meinen 30ger gefeiert. Ausserdem ist dieses Problem bei mir seit 2 Jahren überwiegend vergangenheit.
Der Ton trat bei mir im Alter von 24 Jahren das erste Mal auf. Damals habe ich in einer Dachgeschosswohnung in Hamburg gelebt.
Ich muss sagen, dass ich meine damalige Lebensgefährtin und meine Nachbarn arg gequält habe... Ich habe Monatelang den Subwoofer meines Nachbarn verantwortlich gemacht. Dementsprechend hat er eine ganze Menge aggressivitäten von mir geerntet bis hin zu Beschwerden beim Vermieter...
Meine Ex-Lebensgefährtin hat wegen meiner nächtlichen Torturen ebenfalls manche Schlaflose Nacht erleben müssen. Über drei Jahre hat mich das damals allnächtliche brummen förmlich wahnsinnig gemacht und mich auch im Alltag gelähmt.

Fakt ist aber, dass ich inzwischen seit fast drei jahren fast Symptomfrei bin. Ganz selten brummt es noch (und ich ziehe noch immer den Stecker aus dem Kühlschrank^^).

Vor drei Jahren bin ich aus besagter DG-Wohnung in Hamburg nach Wien umgezogen. Mit dem Umzug verlor ich mein brummen fast komplett. Ich denke aber, dass die Örtlichkeit nur beschränkt eine Rolle spielt.
Etwa 10m von meiner ehemaligen Behausung entfernt stand eine riesige Handyantenne auf dem Dach. Zusätzlich habe ich bis zu 90% des Tages an einem alten Rechner mit Oraltmonitor gearbeitet. Diese Faktoren spielen wohl eine Rolle, da sich meine Lebensumstände mit dem Umzug enorm geendert haben. Zwar arbeite ich heute noch an Computern, aber nur noch einen Bruchteil von damals.

Interessant ist, dass heute eine der seltenen Nächte, in der ich nicht schlafen kann... Unter tags habe ich einige Stunden im Serveraum unserer Firma arbeiten müssen. Vielleicht gibt es hier wirklich einen Zusammenhang.

Was mir wohl ebenfalls gut getan hat ist der Umzug an den ländlichen Stadtrand Wiens. Die Unruhe in den Großstädten hat mich stets mit ergriffen. Stress scheint ebenfalls ein Faktor zu sein, den ich nach Möglichkeit auslasse.

Wie dem auch sei, ich werde jetzt ein wenig draussen spazieren gehen wie immer in solchen Nächten. Gegen 3 Uhr früh werde ich mit oder ohne Brummen einschlafen. Da ich Gleitzeit habe kann ich zum Glück etwas später anfangen heute. Kundentermine lege ich vorbeugend schon immer in den späten Vormittag. Ich habe zum Glück einen verständnisvollen Arbeitgeber, dem ich von meinen gelegentlichen "Schlafproblemen" berichtet habe.

Ich wünsche allen anderen ebenfalls viel Erfolg im Kampf gegen den Brummer



Hallo, mein Brummton ist gefunden und ich bin seit nunmehr
11 Jahren endlich davon befreit u. will euch nun mitteilen
wie dieser entsetzliche Zustand ein Ende fand.

" Der Auslöser des Brummtons ist eine Blutdrucktablette mit
Namen Bisoprolol ein in Deutschland weit verbreitetes
Bluthochdruckmittel ( ein sogenannter Betablocker)""

Diese Tablette reichte nach 11 Jahren gegen meinen Bluthochdruck nicht mehr
aus u. mein Arzt hat mir eine neue verschrieben (Votum plus)
ein sogennanter Calciumantagonist)

Da man sich beim Wechsel aus der alten Tablette ausschleichen
muß ( will heißen: von der alten Tablette täglich weniger u.
der neuen mehr nehmen ) konnte ich feststellen daß von Tag zu Tag der Brummton plötzlich leiser wurde und jetzt völlig verschwunden ist.

Alle Vermutungen daß der Brummton von außen kommt, wurden plötzlich hinfällig.Früher habe ich immer die Funkmasten in Verdacht gehabt und vor Jahren auch hier im Forum darüber geschrieben.

Vielleicht nimmt ja einer von euch auch diese Tablette u.ist jetzt froh meinen Bericht zu hören.

Noch ein Hinweis: Ihr könnt selbst feststellen ob der Brummton bei euch im Körper ist und nicht von außen kommt. Legt euch auf den Rücken hört intensiv auf den Brummton und macht dann eine ruckartige Bewegung zu der Seite wo ihr den Ton am stärksten hört. Ihr werdet feststellen daß der Brummton für zehntel Sekunden unterbrochen wird.

übrigens ..... nachdem ich jetzt befreit bin habe ich nochmals den Merkzettel der alten Tablette gelesen ( wer liest das schon immer alles ) und siehe da, dort steht: kann Ohrgeräusche verursachen.

Sollte euer Brummton nicht wie bei mir durch diese Tablette ausgelöst wurden sein: Verliert nicht den Mut weiter zu suchen,
denn das Leben ist erst ohne Brummton wieder lebenswert

Liebe Grüße

Manfred



Um dieses Thema dikutieren zu können, habe ich den Beitrag von Manfred in ein neues Thema: ´Medikamenteneinnahme gegen Bluthochdruck` kopiert.

offenes Ohr


Zuletzt bearbeitet: 11.07.11 17:41 von offenesOhr


Der Beitrag von Sysy wurde abgetrennt und als neuer Thread "Datenleitungen als Auslöser" eingerichtet.

det



>>>Noch ein Hinweis: Ihr könnt selbst feststellen ob der Brummton bei euch im Körper ist und nicht von außen kommt. Legt euch auf den Rücken hört intensiv auf den Brummton und macht dann eine ruckartige Bewegung zu der Seite wo ihr den Ton am stärksten hört. Ihr werdet feststellen daß der Brummton für zehntel Sekunden unterbrochen wird.<<

Freut mich für dich, Manfred. Trotzdem muss ich obiger Feststellung widersprechen. Auch bei real existierender Ursache (bei mir während der Stosszeiten) kann der Brummton mit der ruckartigen Bewegung unterbrochen werden.



Bei mir war der Grund für den Brummton mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Verspannung oder Fehlhaltung. Wenn ich damals in meinem schlechten Bett lag, trat er manchmal auf. Durch angemessene Veränderung meiner Liegeposition verschwand er. Ich habe deshalb damals einen Thread eröffnet, weil ich davon ausgehe, dass sicherlich bei einigen Leuten ähnliche Gründe zum Brummton führen. Der Thread (nicht viel ausführlicher) ist hier:
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=234287&r=threadview&t=3019948&pg=1
Ich habe mir dann bald ein neues Bett gekauft, und seitdem war nix mehr mit Brummen.

Allen, die den Brummton (noch) hören, wünsche ich viel Erfolg bei der Suche nach den Ursachen!



Nein das ist es doch nicht. Wenn man selbst den Brummton erzeugt denke ich ist es was anderes.

Der in BW ist mal Tage da und dann wieder nicht. Und in meiner Familie klagen alle an diesen einigen Tagen und an den anderen nicht.

Also kommt es worum es hier geht doch von außen! Entspannungsübungen helfen nicht taub zu werden.

Ich hatte auch mal 1 Jahr geglaubt es ist weg aber dann ist es doch wieder lautstark da. Vllt hören es einige Jahrelang nicht weil es schwach ist. Und einige dann wieder wenn es stärker wird.



Hatte das auch mit dem nervigen brummton Basston nachts , Handy nicht mehr als wecker benutzt und nicht neben dem bett liegen lassen und siehe da das nervige gebrumme ist weg.



Hallo miteinander

Ich habe vor einigen Jahren in diesem Forum viel gepostet.

Den Brummton habe ich überall auf der Welt hören können. Besonders stark im Innern von Gebäuden und stehenden Fahrzeugen. Nachts und in besonderen Situationen aber auch draussen. Dabei habe ich festgestellt, dass der Brummton einen Ortsbezug hat. Er war an einem Ort zu hören ist, einige Meter weiter konnte es bereits still sein! Meine Partnerin hatte jeweils die gleichen Empfindungen. Den Reiseeffekt ("Verschwinden des Brummtons für einige Tage bei längeren Reisen") habe ich auch beobachtet. Der Brummton und das damit verbundene Leiden waren mitentscheidend, dass ich im Jahr 2005 mein Haus auf dem Land verkauft habe.

Durch meinen Wohnungswechsel vom Land in die Stadt hat sich mein "Geräuschumfeld" so geändert, dass der Brummton kaum mehr Chancen hatte, sich bemerkbar zu machen. Ich habe mich auch bewusst nicht mehr damit befasst. Der Brummton wurde immer seltener. Die wenigen Male, die er sich bemerkbar machen kann, nehme ich ihn lächelnd zur Kenntnis. Er ist mir jetzt - bewusst - egal.

Wenn man mich heute fragt, was ich als Ursache des Brummtons ansehe, habe ich noch immer die gleiche Meinung wie damals. Es handelt sich um ein zweistufiges Phänomen:

1. Stufe: Menschen, die den Brummton hören, sind vorgängig "erkrankt/sensibilisiert". Der oder die Erkrankungsgründe sind mir nicht bekannt. Ich mag gar nicht darüber spekulieren.

2. Stufe: Menschen, die "erkrankt/sensibilisiert" sind, reagieren auf ein natürliches Phänomen mit einer Hörtäuschung. Die Betroffenen reagieren "allergisch" auf das Naturphänomen und hören einen Ton. Der Ton entsteht allerdings im Kopf. Es handelt sich um eine Hörtäuschung, auch wenn das für die Betroffenen anfangs schwer, zu glauben ist. Um welches Naturphänomen es sich handelt, weiss ich nicht. Ich mag auch hier nicht spekulieren.

Wollte man das Brummtonproblem dauerhaft lösen, müsste man wissen, (1) welches die Ursache der "Erkrankung" ist und (2) welches Naturphänomen die Hörtäuschungen auslöst.

Solange das nicht der Fall ist, kann es nur darum gehen, die Hörtäuschung zu "überlisten", indem andere Geräuschquellen den Brummton überdecken. Ausserdem muss der Brummton aus den Gedanken verdrängt werden. Wenn er sich bemerkbar macht, kann er als Allergie akzeptiert werden. Er verliert seine Schrecken und verschwindet.

Mit einem lieben Gruss aus der Schweiz

Mani



Hallo,
im Oktober letzen Jahres habe ich mich erstmals um das Brummen dass ich hörte gekümmert und bin auf dieses Forum gestoßen, in dem ich mich im November erstmals zu Wort meldete.

Soviel voraus: Mein Brummen ist seit Dezember verschwunden.

Was habe ich gemacht?
Meine Symptome haben auf eine Muskelverspannung (Hals/Genick/Rücken) hingedeutet, worauf ich u.a. durch das Forum hier gekommen bin.

Im August letzten Jahres hatte ich begonnen etwas Muskeltraining mit Gewichten zu machen. Im November hatte ich einen Pilateskurs bis Ende Dezember gemacht. Genau nach dem zweiten Kurs Ende November hatte ich eine schlimme und sehr schmerzhafte Schultergelenksverletzung, die ich mir unerklärlicherweise beim Schlafen zugezogen habe. Wohl habe ich wie so schön gesagt wird "falsch gelegen". Ich bin damit sofort zum Arzt, weil ich von den Schmerzen schon Übelkeit bekommen hatte. Der Orthopäde untersuchte und stellte fest, das die Muskeln im Schulterbereich nicht optimal sind um die Gelenke ideal zu stabilisieren. Daraufhin bekam ich "manuelle Therapie" verschrieben. Diese ist wohl für das verschwinden des Brummens mitverantwortlich, neben Heizkissen und warmen Bädern, und nach Abklingen der Schultergelenksschmerzen Übungen mit dem Theraband. Nach Meinung der Physiotherapeutin bin ich sehr verspannt und habe mehrere Wirbelblockaden die sie nach 12 Therapiestunden nicht alle lösen konnte. Die sind also noch aktuell und ich spüre sie, teils mit starken Schmerzen. Aber wie das so ist mit den Ärzten sagen sie, ich solle Muskelaufbautraining machen, was nach Meinung der Physiotherapeuten Quatsch ist, auf eine Blockade und Verspannung zu trainieren. Therapien bekomme ich jedenfalls keine mehr verschrieben. Mir ist das auch ehrlich gesagt teils zu blöd mit den Ärzten, die einen nicht mal ansehen oder anfassen, sonder nur auf ihren Monitor starren und allein anhand meiner Gestalt eine Diagnose stellen. Deswegen gehe ich da auch sehr ungern hin, um mir neben den Muskelschmerzen nicht auch noch das anzutun.

Das Brummen und die Schultergelenksverletzung kann daher von dem Muskeltraining mit Gewichten kommen, das ich wohl übertrieben habe oder zu einseitig gemacht habe, also nur eine bestimmte Muskelpartie angesprochen habe.

Nun gut, das Brummen ist wieder weg, die Muskelschmerzen sind noch da, aber die waren vor dem Muskeltraining auch schon da. Ein kleiner Erfolg.


Zuletzt bearbeitet: 16.02.14 15:20 von Hupf


Super Beitrag.
Danke dafür.


Danke.

Eckbert aus Essen NRW

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