Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Steinhöring: Es brummt immer noch ...


Liebe Mitleser!
Über das Brummen in Steinhöring (Nähe von München) wurde bei uns schon mehrfach berichtet. Das Thema ist im Netz vielfach mit der Suchmaschine (steinhöring brumm) zu finden. Darunter auch TV-Beiträge, z.B. aus der bayerischen Sendung „quer“
Das zieht sich in Steinhöring seit Jahren hin. Hier die beiden neuesten Links:

Brummton in Steinhöring bei Focus online:
http://www.focus.de/wissen/mensch/herzrasen-schlafstoerung-und-schwindel-gefaehrlicher-infraschall-dieser-mysterioese-brummton-raubt-bayerischer-gemeinde-den-schlaf_id_4760479.html

und beim Berliner Kurier:
http://www.berliner-kurier.de/panorama/das-dorf-der-schlaflosen-geheimnisvolles-brummen-nervt-bewohner-von-steinhoering,7169224,31142836.html
(Der Schreiber des Berliner Kurier hat wohl nicht so genau gewusst, worüber er schreibt: Er fängt mit dem Brummen an und hört mit den Windrädern auf. Um solche geht es in Steinhöring aber nicht.)

Die Betroffenen in Steinhöring haben die volle Unterstützung der Gemeinde und des zuständigen Landratsamtes (= zuständige Untere Immissionsschutzbehörde):
Gemeinde Steinhöring: Aufruf an die Bürger:
http://www.gemeinde-steinhoering.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/brummton-in-der-gemeinde-steinhoering.html
Leider finde ich keine Auswertung des Fragebogens. Das wäre doch interessant … Wie viele Fragebögen mögen zur Auswertung wirklich zurückgekommen sein?

Pressemitteilung des Landratsamtes Ebersberg:
http://www.lra-ebe.de/Aktuelles/Pressemitteilungen.aspx?rssid=a94d9fc4-8683-4cd5-8e21-97467a8546f0

Geld für Gutachten und Messungen wurde reichlich investiert, auch die Betreiber der als mögliche Auslöser angesehenen örtlichen Gas- und Öl-Großanlagen haben dabei mitgezogen.
Trotzdem kommt man da bisher mit der Ursachen-Findung nicht zu Potte.
Für diese Tage ist mal wieder ein Runder Tisch auf dem Rathaus angesagt …



Hallo zusammen!
In der Wikipedia gibt es einen neuen Beitrag, der stark auf Steinhöring Bezug nimmt. Der Titel ist:
Tieffrequente Schallphänomene in Deutschland
https://de.wikipedia.org/wiki/Tieffrequente_Schallph%C3%A4nomene_in_Deutschland

Der Text ist eher arm an Fakten, eigentlich überhaupt nichts neues. Aber kaum ist er online, gibt es bereits einen Löschantrag. Wenn man oben auf „Lösch-Diskussion“ klickt, dann findet man eine sehr aufschlussreiche Diskussion.

Verlinkt ist im Wikipedia-Text u.a.: TAZ von 2009(!):
http://www.taz.de/!5158891/
Die Leserkommentare dort sind auch lesenswert …

Freundlich wie immer grüßt der
Brummbär



Hallo zusammen!
Der von mir im vorhergehenden Beitrag verlinkte Wikipedia-Text: „Tieffrequente Schallphänomene in Deutschland“, der sich hauptsächlich um das Brummen in Steinhöring rankte, wurde gelöscht. Eine simple Liste von Links auf Presse-Artikel ohne belastbare Fakten war den Wikipedia-Bearbeitern zu wenig für einen ernsthaften Beitrag. Finde ich in Ordnung. Denn: All diese Sommerloch-Beiträge aus Lokalzeitungen, Wochenend-Beilagen und dem Unterhaltungsfernsehen von der Art „Es wird immer schlimmer und die Betroffenen werden immer mehr!“ befördern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Sache leider nicht. Da fehlen einfach Fakten. Mal sind es 40 Betroffene, dann 60 und jetzt in der Süddeutschen nur noch „einige“.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu vor kurzem:
„Gemeinsam gegen das Brummen
Anwohner und Firmen einigen sich auf ein gemeinsames Vorgehen, um dem geheimnisvollen Brummton auf den Grund zu gehen.“
Mehr hier:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/ebersberg-gemeinsam-gegen-das-brummen-1.2569192
So eine konzertierte Aktion, bei der einfach alle im Boot sind und das Bayerische Landesamt für Umwelt koordiniert, ist eigentlich vorbildlich. Auch die verdächtigten Firmen (Öl- und Gas-Pipelines) wollen keine Gutachter-Kosten zur Aufklärung scheuen und versprechen Abhilfe, sofern sie doch als Verursacher festgestellt werden. Das könnte jetzt ein Musterfall werden. Ich bleibe da gerne dran …
Nette Grüße vom
Brummbär



Das Brummen in Steinhöring war heute, 25.08.2015, im ZDF:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2476160/Der-Brummton-von-Steinhoering#/beitrag/video/2476160/Der-Brummton-von-Steinhoering

Was mich dabei irgendwie irritiert: Ich höre das Brummen, aber eine Öl-Pipeline mit Pumpstation (die wird in Steinhöring verdächtigt) gibt es bei mir in der Gegend weit und breit nicht.
Schaunmermal, was dort in Bayern raus kommt.
Nette Grüße
Brummbär



Hallo Brummbär, ich schaue mir die Karte an und sage "Oh weh, da gibt es kein Entrinnen!" Das entspricht exakt meinen Beobachtungen. In der gesamten Bundesrepublik habe ich Freunde besucht - in Großstädten und auf dem Lande - und empfinde überall dieselben Störungen. Hin und wieder bestätigt mir jemand freundschaftlich "ja, so ein leiser Ton irgendwie und leichte Vibration ...; aber das stört nicht." Ich habe zuvor ohne Beschwerden im mediterranen Raum gelebt. Erst als ich nach Deutschland zurück kam (2011) begann mein Leiden.
Inzwischen wechselte ich 3 x die Wohnung. Jeweils waren andere Wohnverhältnisse - Bausubstanz, weit entfernt von Gewerbegebieten, unterschiedliche Stockwerke, mal mit Gasheizung und mal mit Ölheizung. Es gab nur leichte Unterschiede bei meinen Mißempfindungen. Aber eines hatten alle Wohnungen gemeinsam: Wenn auch nicht im Haus, so gab es Gasanschlüsse in der Nachbarschaft!
Ein Gespräch mit einem Heizungsbau-Ingenieur bestätigte meinen Verdacht. Die Gasleitungen sind die Ursache.
Im Jahr 2013 fand ich daraufhin im Brummton-Forum eine weitere einleuchtende Erklärung: leonru schrieb bereits am 08.11.o6 "Wir haben ganz neu eine interessante Beobachtung gemacht, das unsere Betroffenen alle ans Gasnetz angeschlossen sind, bzw. die Erdgasleitung am Fenster oder Haus vorbeiläuft. Interessant ist hierbei, dass dort wo kein Gas liegt, die Beschwerden weitaus geringer sind ..." Dahingehend gibt es noch weitere Beiträge ...
Inzwischen ist das Gasnetz noch weiter ausgebaut Und unter Strom-Magazin.de ist zu lesen: >Gaskraftwerke: Erzeugung von Wärme und Strom aus Gas. Ein Gaskraftwerk funktioniert im Grunde ganz simpel. Mittels eines Turbinenantriebs wird Wärme bzw. Energie aus Erdgas gewonnen. Mit deren Hilfe wiederum und durch einen zugeschalteten Generator kann Strom erzeugt werden.<
Wo gibt es keine Gaskraftwerke? Und was kommt durch die Energiewende noch auf uns zu?
Hoffentlich können wir die äußere Ursache bald als geklärt betrachten. Und weil wir es nicht werden ändern können und nicht die Masse davon betroffen ist, müssen wir zusätzlich nach der zweiten Ursache - unserer körperlichen Ursache - forschen, damit wir Heilung erlangen können.
Nette Grüße, Alexandra



Hallo Alexandra!
(Jetzt sind wir in dem thread gelandet, der sich um Steinhöring dreht ;-) ).
Du verweist auf unser Mitglied leonru aus Nagold in Baden-Württemberg, der sich zu Gas als Brummton-Ursache geäußert hat. Das erstaunt mich, den leonru hat sich hier im Forum vielfach zu Flugzeug-Radar als Ursache geäußert. Und er betreibt weiterhin seine Seite:
www.neinsiesindnichtbekloppt.de
auf der es ausschließlich um Mobilfunk, Mikrowellen, Radar usw. geht. Nicht um Gas …
Darf ich meine eigenen Gas-Erfahrungen einbringen?
Den Ton hörte ich im letzten Jahrtausend erstmals nachts in einer für mich privat und beruflich sehr stressigen Zeit. Für mich war klar, dass es die altersschwache Öl-Heizung im Keller des Reihenhäuschens war. Lästig, aber kein Grund zur Panik. Gas gab es im ganzen Dorf nicht. Dann bin ich zwei Straßen weiter gezogen in ein Haus mit neuerer und viel leiserer Öl-Heizung. Und erst da hat es bei mir klick gemacht, denn der nächtliche Brummton war unverändert immer noch da. Und wenige Jahre später ließ die Kommune Gasleitungen legen. Ich bin auf den Zug aufgesprungen, habe einen Gas-Hausanschluss legen lassen und eine moderne Gas-Heizung einbauen lassen. Die arbeitet flüsterleise, im Haus ist davon absolut nichts zu hören, nur direkt neben dem laufenden Brenner hört man ein ganz leises Rauschen. Nur: Meinen Brummton hat die Aktion völlig kalt gelassen ;-). Er kommt und geht, manchmal für Wochen und Monate.
Aber wenn du fern von einer Gasleitung sein möchtest: Mach mal Urlaub im Schwarzwald. Dort gibt es ganz viele Dörfer, zu denen keine Gasleitung führt. In anderen Bundesländern dürfte es solche dünnbesiedelten Gegenden auch geben.
Deine Umzüge waren hoffentlich nicht durch das Brummen bedingt. Wir haben hier schon viele Berichte von erfolglosen Umzügen, aber keinen einzigen, wo der Umzug den Brummton beendet hat.
Nette Grüße
Brummbär



Hallo Brummbär,
ich bin nicht so gut mit dem Internet vertraut und bin wieder hier bei "Steinhörig" gelandet. Aber ich denke, Du findest mich sicherlich wieder.
Zunächst muss ich Dir danken, denn Du hast mich von meinem Irrweg zurückgeführt. Ja, es ist gut, wenn jemand da ist, der das kann. Mit Deinen eigenen Gas-Erfahrungen und der Schilderung Deines persönlichen Leidens hast du mich nicht nur bewahrt vor einer Fixierung auf zwar existente äußere Ursachen, sondern auch gezeigt, dass diese nicht unbedingt relevant sind.
Ich hatte nämlich total verdrängt, dass ich 30 Jahre lang in einem eigenen Haus mit Gasheizung lebte - völlig ohne Beschwerden. Die Belastungen stellten sich erst ein während einer schwierigen und stressigen Lebenssituatin in fremder Umgebung mit dröhnendem Heizungssystem. Die starken höchstbelastenden Geräusche kamen von einem Heizkörper, der unsachgemäß in der Wohnung installiert worden war. Der Wohnungseigentümer weigerte sich, den Heizkörper zu entfernen.
Weil ich an einem komplizierten Manuskript arbeitete, scheute ich einen sofortigen Umzug und hatte zu lange ausgehalten. Ich denke, dass hier der Hauptfehler liegt. Beim Auszug sagte der Vermieter "Und das haben Sie jetzt." Dieser Mensch wußte Bescheid - er ist Richter beim Landgericht!. Also habe ich wohl diese Sensitivität erlernt? Und weil das Verlernen so schwierig ist, suche ich trotzdem nach weiteren zeitgleichen Ereignissen, um Hoffnung auf Heilung haben zu können. Eventuell
gemeinsame Faktoren mit anderen Betroffenen. Zum Beispiel denke ich, weil ich auch Vibrationen spüre, an Mangelernährung
(Vit-B12-Defizit aufgrund vegetarischer Ernährung über lange Zeit) usw. ... Ich bleibe jedenfalls im Forum ... und wenn sich bei mir etwas zum Positiven verändern sollte, melde ich mich.
Nochmals ganz herzlichen Dank. Der Austausch mit Dir hat mich schon weitergebracht!
Nette Grüße
Alexandra



Hallo Alexandra,

wie schon in meinem thread erläutert, vertrete ich die Meinung, dass Du, zumindest zu einem Teil, eine Kundaliniauslösung hast. Dafür sprechen neben dem Brummton die Vibrationen. Es gibt für diese Vorgänge im Körper leider keinen westlichen Begriff, auf jeden Fall handelt es sich dabei um eine gravierende Veränderung des Nervensystems, die darüber hinaus lange anhält.

Bei mir hat dies vor 9 Jahren begonnen, als ich in einer mich völlig überfordernden Lebnssituation war. Ich wurde nachts auf Knopfdruck wach und hatte ein elektrisches Surren im mittleren Teil der Wirbelsäule. Das dauerte ca. eine Stunde an, dann schlief ich sofort wieder ein. Ich veränderte meine Lebenssituation und das Surren verschwand. Zwei Jahre später, mir ging es inzwischen gut, begann das Surren wieder und hinzu kam das Hören des Brummtons. Das Surren ist inzwischen in Vibrationen der Wirbelsäule übergegangen, vorwiegend im Lendenwirbelbereich (der Mystik nach beginnt die Schlange Kundalini dort ihren Weg durch die Wirbelsäule). Deswegen fragte ich in einem anderen Artikel von Dir, wo Du die Vibrationen spürst. Auch in dem Artikel des NDR ist die Rede davon, dass Menschen mit Brummton manchmal auch Vibrationen im Körper haben.

Als alles begann wohnte ich übrigens seit 14 Jahren in der gleichen Wohnung, ohne jegliche Probleme.

Kundaliniauslösungen können noch viele weitere Phänomene mit sich bringen, als "nur" das Brummen. Allerdings lässt das Brummen uns nicht schlafen. Dies nicht nur, weil wir den Ton hören, sondern auch, weil das Nervensystem erregt ist. Du bist also auf dem völlig richtigen Weg, wenn Du Dein Nerven- und Immunsystem stärkst. Willentlich beeinflussen kann man eine solche Auslösung nicht.

Kundalini ist kein Mystizismus, sondern bedeutet eine Anhebung des Nervensystems auf ein anderes elektrisches Level. Wir müssen eine westliche Sprache dafüe finden.

Viele Grüße Alpha09



Hallo Alpha09,
Deinen Erläuterungen kann ich sehr gut folgen. Bereits jetzt verstehe ich die Zusammenhänge, muss jedoch noch über einige Verläufe in meinem Leben nachdenken. Eine Phase höchster geistiger Konzentration hatte ich durchlebt und anschließend alles an den Orten der christlichen Religionsentwicklung zwar gelassen reflektiert - aber unter körperlich schweren Strapazen. Geistig und seelisch vollkommen im Gleichgewicht, spielt der Körper nun wohl einen Streich ...
Grüße, Alexandra



Neues aus Steinhörig:
https://www.omv.de/portal/01/de/!ut/p/b0/04_Sj9CPykssy0xPLMnMz0vMAfGjzOLNDSxNjIwNjCwNAsIsDBxdg7zNvYN8jS3czfWDU1L1C7IdFQHC4GXY/

Die mit Tanklager und Pumpen ortsansässige Firma (OMV = Österreichische Mineralölverwaltung) berichtet und gibt Einzelheiten bekannt. Die Firma sieht sich aus der Sache draußen, da von Brummton-Wahrnehmungen auch bei Stillstand der Anlagen berichtet wird. Das Messen geht weiter, weitere Ergebnisse werden jetzt in 2016(!) erwartet.
Auch der „Runde Tisch“ mit allen irgendwie Beteiligten trifft sich weiterhin.
Und trotzdem ist die ganze Jahre alte Geschichte irgendwie seltsam: Niemand vertuscht was, niemand behindert Messungen. Gemeinde und Landratsamt sind ebenso wie die dort tätige Firma für die Aufklärung engagiert und es werden Steuergelder für seriöse und unabhängige Mess-Firmen investiert. Die Jungs und Mädels dort machen einen richtig guten PR-Job und bekommen das Thema immer wieder in die Presse und ins Fernsehen. Nur: Ein Verursacher konnte bisher immer noch nicht gefunden werden. Das Landratsamt (als zuständige Behörde) sieht einen „technischen Verursacher“ als nachgewiesen an, natürliche Ursachen könnten ausgeschlossen werden.
Ob das Problem möglicherweise in einem falschen Ansatz der Nachforschungen liegt? Wer die falschen Fragen stellt, braucht sich nicht wundern, wenn die Antworten nicht passen wollen …
Nette Grüße
Brummbär



Dicke Luft in Steinhörig!
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/brummton-in-steinhoering-betroffene-muessen-untersuchung-mitzahlen-1.2816241
Einstimmiger Beschluss des Gemeinderates: Die hundert Leute, die sich auf einer Unterschriftenliste wegen des Brummtons eingetragen haben, sollen 25% der Kosten für das nächste Gutachten selbst aufbringen. 50% zahlt der Landkreis, 25% die Kommune.
Was mir daran auffällt: Landratsamt und Kommune sind „mit im Boot“ und wollen kräftig zahlen und zur Aufklärung beitragen. Und das Landesamt für Umweltschutz (LfU) überwacht, dass alles mit rechten Dingen und fachlich korrekt abläuft.
Der Gemeinderat beschließt die Kostenbeteiligung einstimmig. Dort sind die CDU (ohne absolute Mehrheit), die SPD und zwei Wählergemeinschaften vertreten. Und trotzdem ist man sich völlig einig. Auch die verdächtigten Firmen sind an einer Aufklärung interessiert.
100 Leute haben unterschrieben, früher war in der Lokalpresse von dreißig, von „einigen“ Leuten zu lesen.
Jetzt schauen wir mal, was sich da tut. Klärung oder Lokalposse?
Nette Grüße
vom Brummbär



Neues vom Brummen in Steinhöring am 18.01.2015 in der „Welt“:
http://www.welt.de/vermischtes/article151138298/Das-mysterioese-Brummen-von-Steinhoering.html

Ich bleibe ganz gerne an der Sache im bayerischen Steinhöring dran. Beiträge in der Art „Jetzt brummt es auch bei uns in Hintertupfingen“ lassen sich hier im Forum sehr viele finden. (Allerdings kein einziger aus Steinhöring.) Das gibt dann meist ein paar Reaktionen im Forum und dann hört man leider von den meisten Schreibern nie wieder was. Auch Bürgerinitiativen wurden vor allem in Ballungsgebieten immer wieder mal ins Leben gerufen. Selten lässt sich von denen ein Jahr später noch was im Netz finden. In Steinhöring ist das anders. Die machen eine bemerkenswerte Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2010 ist das Thema im Fernsehen, im Rundfunkt in der lokalen und in der über-regionalen Presse (und jetzt in der „Welt“) immer wieder zu finden. Und die zuständigen Behörden sind ausgesprochen kooperativ, besorgt und zahlungswillig. Irgendwas muss in Steinhöring wohl anders sein oder anders laufen. Die Öl-Pumpstation, die dort von manchen verdächtigt wird, arbeitet bereits seit bald 50 Jahren …

Der „Welt“-Artikel gibt auch Auskunft zur Fragebogen-Aktion des Landkreises:
Die Betroffenen sollten über vier Wochen hinweg aufzeichnen, wann und wie intensiv sie das Brummen hören. "Doch", so Neudecker (Zuständiger beim Landratsamt), "wir haben kein Muster erkennen können."
Jau, wer bei uns schon länger mitliest, der kennt das längst: Jeder Versuch, gemeinsame Brummzeiten oder auch Orte mit besonders vielen Brumm-Hörern zu finden, läuft an die Wand. Jeder von uns hört zu ganz verschiedenen Zeiten irgendwas Brummiges …
Nette Grüße vom
Brummbär



Neues aus Steinhöring vom 17.02.2016: Nächste Info-Veranstaltung Ende April …
Aber die Süddeutsche nennt auch Ross und Reiter: Die ortsansässigen Firmen werden verdächtig. Wenn sich das als zutreffend herausstellen würde, wäre Steinhöring ein lokaler Sonderfall, also nichts mit „geheimnisvoller Brummton“.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/steinhoering-rechte-fuer-brummton-opfer-1.2867761

P.S.: Jetzt bin ich gespannt, wie lange es dauert, bis sich themenähnliche Seiten und Gruppen an diesem Link bedienen ;-).



Brummton-Suche abgesagt ...
Die Süddeutsche Zeitung weiß mehr und warum.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/stoergeraeusch-brummton-suche-in-steinhoering-abgesagt-1.2989708



Zum Brummen in Steinhöring gibt es zwei neue Zeitungsberichte der „Süddeutschen“:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/zweifel-an-ergebnissen-steinhoering-hofft-auf-messungen-1.3013377
und
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/steinhoering-landrat-sagt-unterstuetzung-zu-1.3015578

Kurzform: Das LfU (Bayerisches Landesamt für Umwelt) als höchste Fachbehörde hatte von einer Fortsetzung der Messungen abgeraten. Jetzt zweifelt ein privat beauftragter Sachverständiger die bisherigen Messungen und die daraus gezogenen Schlüsse an. „Der Landrat kündigte an, die kritische Stellungnahme des Bauingenieurs an den Präsidenten des Landesamts für Umwelt (LfU), Klaus Kumutat, sowie an weitere Fachleute zur inhaltlichen Überprüfung weiterzuleiten.“
Es bleibt also spannend …
Nette Grüße
Brummbär

Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht