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Thema: In Unna brummts


Seit Anfang 2015 brummts im Osten von Unna (NRW). Um die 30Hz, eher darunter. Durchgängig jeden Tag. Zweimal war der Brummton kurz nach Beginn Anfang 2015 für jeweils einen oder zwei Tage nicht zu hören. Ansonsten täglich 24 Stunden ohne Unterbrechung.
Alle Maßnahmen durch, aber ohne Erfolg. Haus stromlos geschaltet, Ton bleibt.

Den Ton höre nur ich (ü50), andere Familienmitglieder (20 bis 80) und Besucher hören ihn nicht.
Den Ton höre ich nur hier im Haus sobald ich das Haus betrete und wenn es abends/nachts draussen ruhig ist, auch draussen im Hausbereich (Garage, Garten) aber erheblich schwächer. Vermutlich fehlt das Haus als Resonanzkörper.

Woanders höre ich den Ton nicht. Auch in den etwas entfernteren Nachbarhäusern nicht. Wenn ich den Kopf aus dem Fenster halte, höre ich ihn ebenfalls nicht. Innerhalb des Resonanzkörpers "Haus" hört man ihn nachts bei Ruhe ganz gewaltig.

Habe jetzt ein professionelles "ultra curve pro" von Behringer bekommen. Suche nur noch eine Betriebsanleitung, war leider nicht dabei.

Bin für Tips und Hinweise zur "Spurensuche" und zum Auffinden des Verursachers dankbar.

LG Christian


Zuletzt bearbeitet: 31.07.16 19:51 von brummel


Hallo Christian,

mit dem Behringer "ultra curve pro" (der u.A. auch ein Analyzer und ein Mastering Processor ist) wirst man wenig bei der Ursachensuche anfangen können. Es ist im Übrigen gängig und normal, dass sehr tiefe Frequenzen (im Infraschall-Band) nicht von allen Menschen wahrgenommen werden können, was hier jedoch nicht heißt dass diese nicht (mittel- und langfristig) ggfs. in Ihrer Gesundheit dann geschädigt werden.
Ich empfehle hier (zur Quellen- und Ursachen-Feststellung) zum
Einen DIN-konforme 3D-Körperschallmessungen und zum anderen den luftgetragenen tieffrequenten Schallbereich (bis ca. 0,5 Hz) mit speziell dafür geeignter Messtechnik vor Ort ausmessen zu lassen und das Messergebnis dann per sogenannter FFT-Analyse analysieren zu lassen. So kann man ggfs. anhand der dann aufgezeichneten Signaturmuster auf den Auslöser (die Immissionsquelle) rückschliessen und weiß zudem dann auch gleich ebenso, "wie gesundheitschädlich" die Belastung vor Ort ist.

LG Sven Johannsen (www.umweltmessung.com)



Hallo neuer Umweltmessung oder Sven Johannsen oder www.umweltmessung.com!

Mir liegen bereits Meldungen (Beschwerden) von Foren-Mitgliedern vor. Denn in unserem gepinnten Beitrag „Klarstellung: Worum es in diesem Forum geht“ steht eindeutig:
„2. Dieses Forum distanziert sich ausdrücklich von jeglichen Versuchen, aus dem Brummtonproblem und den davon Betroffenen Kapital zu schlagen.“

Wir haben ein Problem damit, dass du deine Firma hier bewirbst. (Und sind uns genauso im Klaren, dass kein hochkarätiger Wissenschaftler das Thema „um Gotteslohn“ mal so nebenbei endgültig für uns klärt.)

Geändert 02.08.2016, 18.15 Uhr
Hier hat der Brummbär einen Absatz wieder gelöscht.
Nur der letzte Satz bleibt stehen:
Oder sehe ich das falsch?

Wir möchten hier deine Geschäfts-Anbahnungen nicht behindern, aber auch keinesfalls unterstützen.
Sehr gerne hätten wir hier einen kompetenten und in unserer Sache bereits erfolgreichen Mitschreiber. Aber solange du hier ohne belastbare Fakten nur Werbung für deine Firma machst, bitte ich dich jetzt um Zurückhaltung. Gerne lesen wir alle, dass du das Rätsel von Steinhöring gelöst hast. Dann wirst du auch ohne unsere Mitwirkung der Star der weltweiten Szene.
Nette Grüße vom Brummbär

Und für unseren neuen Brummel (Herzlich willkommen im Club!): Die Betriebsanleitung für dein Behringer-Gerät gibt es hier:
http://www.manualslib.com/manual/15059/Behringer-Dsp8024.html?page=26#manual

Geändert 02.08.2016, 18.15 Uhr
Hallo zusammen!
Ich bleibe lernfähig ;-).
Den Text von gestern habe ich jetzt geändert. Ich hatte was leicht Kritisches zum Sachverständigen-Status von Umweltmessung – Sven Johannsen geschrieben. Zwischenzeitlich gab es einen sachlich-freundlichen Kontakt zwischen uns. Sven Johannsen hat mich höflich und zurecht darauf hingewiesen, dass ich in der Sache nicht ausreichend informiert bin. Wobei ich genau diese Möglichkeit (fehlende Sachkenntnis bei mir) im jetzt gelöschten Text bereits selbst angesprochen hatte.
Jetzt wünsche ich mir, dass keine Missverständnisse mehr möglich sind.
Sorry, Sven!
Nette Grüße vom Brummbär


Zuletzt bearbeitet: 02.08.16 18:15 von Brumm_Baer


SUPER !!
Besten Dank für die Betriebsanleitung !



Hallo Sven,

vielen Dank für Deine Antwort ! Das hört sich sehr qualifiziert und professionell an. Aber auch teuer !?
Ich will im ersten Schritt zunächst sehen, ob ich das auch messen kann, das ist erstmal preislich noch zu verkraften. Dann weiß ich, dass auch im nächsten (kostenintensiven) Schritt Fachleute etwas messen werden. Dann würde ich Deine Vorschläge sehr warscheinlich in Anspruch nehmen.

Ich muss mich dazu nur erstmal kundig machen. Erfreulich ist, dass man der Ursache damit vermutlich etwas näher kommen kann. Das freut mich, denn bisher habe ich gelesen und kürzlich im TV die Beiträge von Betroffenen und einem Akustikprofessor gesehen, dass man die Quellen dieser infraschall-nahen Frequenzen (noch) nicht lokalisieren könne.

Besten Dank und viele Grüße,
Christian

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