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Thema: Infraschall macht uns alle krank!


?
Darf ich mich wiederholen?
<< Und meine Argumente sind sämtlich verlinkt. Die Bereitschaft zum Lesen, drüber Nachdenken und Gegen-Argumentieren mit seriösen Quellen ist sehr erwünscht. >>
Wen das überanstrengt, der braucht vielleicht Erholung …
Lieber Yewie, geht es auch weniger gefühlsbetont?
Bevor du hier freundlichen Mitlesern Sand in die Augen streust: Im (mir bestens bekannten) Dualsystem ist 1 + 1 eben nicht zehn, sondern eins null (also dezimal genau 2!). Und das hat jetzt mit dem Infraschall etwa so viel zu tun, wie die Kuh mit der Raumfahrt.
Mein Prof hätte jetzt gesagt: „Mäßigen Sie sich!“.
Und darf ich zum Messen des Blutdrucks raten ? ;-).
Gerne lese ich morgen früh aus dem Kaffeesatz, dass du Recht hast.
Nochmals und gerne so richtig bärige Grüße
Brummbär ;-)



hallo yewie56
>>>Anti-Noising-, ANC-, NoiseGuard-, NoiseCancelling-Kopfhörern
deutlich reduzieren. Allerdings nicht immer perfekt.<<<<<<

Das ist völlig verständlich das die Systeme nicht richtig funktionieren können, die Hardware incl. Elektronik ist nicht ausgelegt Phasen unter 38 Hz korrekt zu drehen. Das ist aber nicht das Problem. Das Problem ist die 1:1 Kopie bei der Schallaufnahme ab 0,1 Hz. Gibt es ein andere Möglichkeit (Forum) wo wir uns austauschen könnten? Die Elektronik passt hier nicht so recht her. Wie einiges andere auch, Entschuldigung aber früher haben wir sowas "Troll" genannt.
Gruß entchen


Zuletzt bearbeitet: 26.10.16 21:45 von entchen


Ich muss diesen älteren Tread mal uppen da ich in meinem Post vom 25.10.16 16:09 in einer schon wichtigen Entfernungsberechnung Fehler bemerkt habe.

Zitat:
1,5 Hz Infraschall breitet sich mit nur 3dB pro Abstandsverdopplung aus, der Schall reicht also noch weiter. Hat mir Sven versichert.
Die 28km von mir entfernte Windenergieanlage Nordex 117/2400 emittiert 1,5Hz Schalldruck laut Datenblatt in 650m noch mit 75dB (20uPa). pro Verdopplung der Entfernung minus 3dB.
Ich rechne wieder:
75bB in 650m / 72dB in 1300m / 69dB in 2,6km / 66dB in 5,2km / 63dB in 10km / 60dB in 20km / 57dB in 40km
Zitat Ende

Falsch!

Richtig muss es heissen:
WEA gelten als Linienquellen durch die Länge der Flügel die beim Vorbeistreifen auf der gesamten Länge am Mast den Luftdruck komprimieren und als Schall abgeben.
Luftschall einer Linienquelle breitet sich mit nur 3 dB pro Abstandsverdopplung im Nahbereich aus. Im Fernbereich gelten die gleichen 6dB pro Abstandsverdopplung wie bei einer Punktquelle.
http://www.ifbcon.de/publication/documents/d_Diplomarbeit_BL_Praxisnahe%20Simulation%20von%20Line-Arrays.pdf
(Seite13)

Die 28km von mir entfernte Windenergieanlage Nordex 117/2400 emittiert 1,5Hz Schalldruck laut Datenblatt in 650m noch mit 75dB (20uPa). pro Verdopplung der Entfernung minus 3dB im Nahbereich bis ca.2km ab dort minus 6dB pro Entfernungsverdopplung.
Ich rechne wieder:

75bB in 650m / 72dB in 1300m / 67dB in 2,6km / 61dB in 5,2km / 55dB in 10km / 49dB in 20km / 43dB in 40km

also wird mein Haus von der 28 km entfernten WEA mit den angenommenen 1,5Hz unhörbaren technischem Infraschall mit einem Schalldruck von rund 46dB allein von nur einer Windkraftanlage "befeuert". 46dB (20uPa) wären im hörbaren Bereich Zimmerlautstärke und könnten Gegenstände bestimmt schon vibrieren lassen.

Die Berechnung ist theoretisch und nur auf Luftschall bezogen, ohne über den Erdreich übertragene Körperschallkomponenten, ohne die Einberechnung von Bewuchs, meterologischen Einflüssen und Schallpegelerhöhungen durch Reflexionen.

Die Luftdämpfung ist bei Infraschall vernachlässigbar, liegt also bei 0dB
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-luft.htm

Gruß entchen


Zuletzt bearbeitet: 11.09.17 01:18 von entchen


Hallo alle,
2. Korrektur in der theoretischen Entfernungsberechnung!

Per privater Mail bin ich hier darauf hingewiesen worden das die theoretische Berechnung der Schallwellen in der Luft immer noch Fehler aufweist. Zu recht. Es sind nochmals Korrekturen an der Berechnung notwendig. Dazu ist ja ein Forum da, ich lerne auch gerne weiter.
Brumm_bär, komm ruhig wieder aus der Deckung! Mir fehlt sonst die durchaus gesunde Abbremsung meiner Euphorie! ;-)

Ich freue mich das auch in diesem Forum mittlerweile scheinbar bei allen Lesern die Einsicht vorherrscht das der für uns wichtige Schalldruck mit 6dB pro Entfernungsverdopplung in der Luft abnimmt. (Frag mich nur wie lange, in 2 Wochen sieht das hier bestimmt schon wieder anders aus ;-))

so, nun nochmal zur Berechnung der theoretischen Ausbreitung eine Luftschallkomponente ohne jeglichen Körperschallanteil anhand einer 1,5Hz WEA-Emission:

unterstützend Seite 13 von:
http://www.ifbcon.de/publication/documents/d_Diplomarbeit_BL_Praxisnahe%20Simulation%20von%20Line-Arrays.pdf

wer die Diplomarbeit aufmerksam liest, wird feststellen das der bei mir in der Berechnung angesetzte 1,5Hz Infraschall kein Nahfeld bei dem "kleinen" 60m Windradflügel im Linienmodell ausbilden kann.
(Der Wurzelausdruck in Gleichung 2-12 zeigt, dass es für Frequenzen kleiner 1/3H kein Nahfeld gibt und die Anordnung der Strahler lediglich ein Fernfeldfeld mit 6dB Pegelabnahme ausbildet)

Dieses Nahfeld/Fernfeld bitte nicht verwechseln mit dem Nahfeld eines Emittenten das zu Belästigungen beim Menschen führt, das ist etwas anderes.

Ich rechne wieder:

75bB in 650m / 69dB in 1300m / 63dB in 2,6km / 57dB in 5,2km / 51dB in 10km / 45dB in 20km / 39dB in 40km

also werden meine Ohren (ich lasse bewusst jetzt auch das Haus weg, da es primär für die Entstehung meines virtuellen Brummtons nur eine untergeordnete Rolle spielt, später dazu mehr) theoretisch von der 28 km entfernten WEA mit den angenommenen 1,5Hz Infraschall mit einem Schalldruck von rund 42dB allein von nur einer Windkraftanlage "befeuert".

Die Berechnung ist theoretisch und nur auf Luftschall bezogen, ohne über den Erdreich übertragene Körperschallkomponenten, ohne die Einberechnung von Bewuchs, meterologischen Einflüssen und Schallpegelerhöhungen durch Reflexionen.

Die Luftdämpfung ist bei Infraschall vernachlässigbar, liegt also bei 0dB
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-luft.htm

Die Berechnung lässt sich natürlich auf wesentlich kleinere wie auch größere "Luft-Lärmquellen" übertragen.
Das Windrad ist nur ein Beispiel wie weit der eigentlich unhörbare, in dem Moment aber, da lege ich großen Wert drauf, -technische!- Infraschall allein über die Luft sich ausbreiten kann.

So, ich denke das könnte die Endfassung sein, der eventuell noch eine nicht unwesentliche Rolle bei der Aufarbeitung des Phantombrummtones zukommen wird.

Ich bitte eindringlich jeden Brummtonhörer den Test unter -Thema: Leisen, störenden Geräuschen auf der Spur- wirklich gewissenhaft, mit viel Zeit und Ruhe durchzuführen.

Gruß entchen


Zuletzt bearbeitet: 12.09.17 14:18 von entchen


Ich habe momentan gerade nicht viel
Zeit, nur so viel:

39dB bis 57dB ist bei 1,5Hz eh egal.
Auch wenn das bei 40km viel zu sein scheint:
Man kann diese Pegel bei 1.5Hz eben NICHT hören.

Wenn man doch etwas davon hören sollte, dann
müssen da ganz andere Vorgänge im Gang sein.

_________________
Ins Gesicht gesagte Wahrheiten gelangen selten bis zu den Ohren.

Franz Christoph Schiermeyer (1952-)

Zuletzt bearbeitet: 13.09.17 23:49 von yewie56
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