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Thema: Vorstellung eines Brummers


Hallo zusammen,

meine Name ist Wolfgang und ich wohne im Düssedorfer Süden.
Vor ca. 2 Jahren fing es nachts bei mir an und habe auch -wie alle hier- zunächst alles in der Wohnung "abgehört" um eine Quelle f.d. Brummen in meinem Kopf bzw. überwiegend hörbar über das rechte Ohr, zu finden.
Habe außerhalb des Hauses alles mögliche im Verdacht gehabt, bin aber nicht fündig geworden.
Dann fingen die Arztbesuche an ,Internisten,HNO,Orthopäden,Neurologen usw.
Alle sind bzw. waren sich einig , das es sich nur um einen Tinitus handelt könne ,der lt.Neurologe der Uni Düsseldorf als sog. idiopathisch bzw. unspezifisch einzustufen ist.

Bei den MRT-Untersuchungen haben sich leider allerdings uangenehme Stenosen und sogar ein Verschluß in bestimmten Hirnregionen ergeben.
Muss daher leichte Blutverdünner nehmen.
Die Brummgeräusche kommen jedoch nicht daher lt. verschiedener Neurolgen. Könnte aber auch von der defekten HWS (Vorfälle/Spinalstenose)oder vom dauerhaften verspannten Nacken.
Entsprechende Therapien brachten nichts.
Also musste ich selber tätig werden und bin u.a. auch auf dieses Forum gestoßen.
Hier finde ich mich voll und ganz wieder.
Mein Brummen/Summen ist genau wie hier so oft beschrieben und ich bin dadurch extrem genervt einschl. ständiger .
Schlaflosigkeit. Kurze schnelle Kopfbewegungen nach recht oder links stoppen das Brummen für Sekunden und bauen sich dann sofort wieder auf.
Es gibt auch Zeiten, dann hat er sich für einige Zeit (nur wenige Tage oder auch mal mehr) ganz verabschiedet um dann plötzlich wieder präsend zu sein.
Ist wohl auch vom Aufenthaltsort abhängig. In meiner Hütte im Westerwald (Ferienhaus) ist er unverändert wie in Düsseldorf.
Im November war ich einige Tage in Sögel (Ostfriesland), dort hörte ich davon nichts.
Ich kann mich auch erinnern, das die Brummbelastung voriges Jahr um diese Zeit auch sehr stark war (wie jetzt zur Zeit) und das ging bis in Februar hinein. Also, ob es sich Jahreszeitlich ändert ?
Habe ja auch Blutdruckprobleme (ist aber gut eingestell) und dachte eben auch, das der BD je nach stärke des Brummens höher bzw. niederiger wird. Ist aber nicht so.
Habe natürlich auch so meine Ängste, das dieses Brummen evtl. doch mit meinen Gefäßen im Gehirn zu tun hat, was ja von ärtzlicher Seite ausgeschlossen wird.
So, das wars zunächst.
Euch alles Gute,natürlich nicht nur für das kommende Jahr 2017.

Gruß

Wolfgang

PS: bin übrigens sportlich durchtrainiert und ein Bewegungsmensch. Ein evtl. Übergewicht oder sonstiges dahingehend kann also nicht der Auslöser des Brummens sein.
Jedoch könnten Stress/Unzufriedenheit/Probleme auch eine Rolle spielen.



nochwas :
dazu kommt noch , das ich bzw. mein Gehör extrem empfindlich auf Geräusche reagiert. Krach, laute Gespräche, laute Gartenarbeiten usw. sind mir ein greul.
Tiefe wummernde Bäss -selbst von der Anlage der Nachbarn- empfinde ich als fast körperlichen Schmerz, während meine LGtin davon kaum was spürt bzw. hört .Ist oft ein Streitpunkt, weil ich mich unverstanden fühle.
Habe das Buch v. Sylvia Stark " Hochsensibel" gelesen und finde mich auch dort wieder.