Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Brummton von Außen oder von Innen? Eine Anleitung


Hallo alle meine lieben Brummer, hier Entchen, aus dem brummenden Erzgebirge ;-)

Ich versuche, auch für den totalen Laien, eine Schritt für Schritt Anleitung zur Visualisierung des Brummtones zu erstellen.

was benötige ich?
Android Smartphone, einen Windows PC und die ungefähr hörbare Brummfrequenz

Vorbereitung Android Smartphone
im Playstore nach " Aufnahmegerät " suchen Aufnahmegerät von Alex Circus installieren.
Die installierte App Audiorec öffnen, oben links den Einstellungsbutton drücken.
Dort dann: Einstellungen -> Recorder-Einstellungen -> Audiocodierung
in der Audiocodierung WAV (hohe Qualität) Aufnahme Quelle Standard Mikrofon, Samplingrate 44,1kHz, Kanal Mono auswählen.


Vorbereitung Windows-PC
Audacity installieren:
https://www.heise.de/download/product/audacity-5660/download


Ich höre im Gebäude gerade den Brummton? Brummton aufnehmen:
Auf Smartphone die App Audiorec ausführen auf roten Aufnahmebutton drücken, 20 sekunden aufnehmen, Stopp drücken
(Bei Aufnahmen im Gebäude drauf achten das nicht gerade ein Kühlschrank o.ä. brummt. Im Freien möglichst ohne Straßenverkehr)

1. Smartphone per USB-Kabel an den Windowsrechner (auf Smartphone den USB-Speicher aktivieren)
2. Auf Windowsrechner Audacity starten
3. in Audacity oben links auf Datei -> öffnen
Dort bei: Suchen in -> Wechseldatenträger -> Ordner audioRec -> Aufnahme.....wave auswählen. (Import-Methode: Dateien vor der Bearbeitung kopieren)
4. ganz oben in der Auswahlliste: Effekte -> Verstärken... > OK
(es wird damit das gesamte Spektrum automatisch auf die neue Spitzenamplitude von 0dB verstärkt)
5. ganz oben in der Auswahlliste: Effekte -> Equalizer
in dem Equalization Fenster auf der rechten Seite den unteren Schieberegler (-dB) soweit nach unten schieben bis -65 db links im Fenster erscheint
6. Filterlänge Schieberegler ganz nach rechts ziehen (8191)
7. meine Brummfrequenz liegt z.B bei 47 Hz ich berechne die oberen und unteren Begrenzungen des Filters:
42Hz - 47Hz - 52Hz (also jeweils 5Hz Abstand)
8. ich klicke in der dicken 0dB Linie einmal bei ungefähr 42Hz und dann bei 52Hz (2 Punkte erscheinen in der Linie)
8. um die Filterkurve zu erstellen klicke ich jetzt bei ca. 30Hz auf die dicke 0dB Linie und ziehe den Punkt senkrecht mit gedrückter linker Maustaste nach unten bis zu -65dB
das gleiche noch mal oberhalb bei ca. 60Hz auf die dicke 0dB Linie und ziehe den Punkt senkrecht mit gedrückter linker Maustaste nach unten bis zu -65dB
(bei 0dB dürfte jetzt nur der Bereich 42 bis 52 Hz stehen, alles andere bei -65dB)
9. ok drücken
10.ganz oben in der Auswahlliste: Effekte -> Verstärken... > OK
11.mit der +Lupe die Zeitschiene vergrößern

Voilà! schon ist Monsieur Brummton in voller Pracht sichtbar und das beste daran, von jeder Person auch noch hörbar. (über den grünen Playbutton in Audacity)
Ganz pinible können die Filterkurve soweit anpassen bis sämtliche Störprodukte vom Brumm abgefiltert sind.
Wenn nichts erscheint und hörbar wird hat man einen Fehler gemacht, oder die Muskeln sind wirklich verspannt ;-)

11.Vorsicht!
um ein eventuell aufgenommenes und extrahiertes 50Hz Brummen auszuschließen:
Audacity ganz oben in der Auswahlliste: Spuren -> neue Spur erzeugen -> Monospur
Audacity ganz oben in der Auswahlliste: Erzeugen -> Tongenerator -> Build-in Effect: Tone -> Frequenz 50Hz -> ok
mit der +Lupe soweit vergrößern das 5 bis 6 Schwingungen sichtbar sind.
mit Verschiebewerkzeug (gleich rechts neben dem Aufnahmebutton) jeweils einen Nulldurchgang der Sinuskurven an den Anfang ziehen. "Berge und Täler" der beiden Kurven müssen eine unterschiedliche Zeitachse aufweisen, ansonsten hat man das Stromnetz sichtbar gemacht ;-)

Viel Spaß, ihr werdet bestimmt staunen!

Gruß Entchen

Der Brummbär hat am 07.01.2017 auf Entchens Wunsch in diesem Beitrag eine Zahl korrigiert.


Zuletzt bearbeitet: 07.01.17 18:09 von Brumm_Baer


Teil 2 ;-)
Emittentenfindung (dürfte auch auf andere Verursacher als WEA übertragbar sein)

Mein nächster, zunächst theoretisch, angedachter Schritt ist jetzt das ich an der 28km entfernten vermuteten Immissionsquelle und gleichzeitig zu Hause aufnehme, die Schalllaufzeiten dazurechne und anhand der immer vorhandenen unterschiedlichen Pulsation / Frequenz einen "genetischen Fingerabdruck" erzeuge.
Mein Equipment habe ich schon hochgerüstet, dank Infraschallmikrofon und Gleichspannungsvorverstärker kann ich auch den Infraschall aufnehmen/sichtbar machen.
Man kann den Brumm drinnen als auch draußen, wie Yewie56 schon sagte ÜBERALL aufnehmen (außer kurz hinter einer stark abfallenden Bergkuppe, aber je weiter ich mich hinter dem Berg von der Kuppe entferne desto höher wird auch dort die Amplitude des Brummens wieder. Soviel zum Thema übern Berg kann nichts mehr kommen)

Ich möchte es richtig verstehen. Erbitte fachkundige Bestätigung/ Hilfe zu folgendem:

Der Infraschall des Emittenten ist die Trägerfrequenz für den z.B 47Hz Brummton.
Oder benötigen die 47Hz gar keine Trägerfrequenz und kommen direkt zu mir?
Der auf den Infraschall modulierte 47Hz Brummton ist außerhalb von Gebäuden mit den Ohren alleine nicht hörbar da hier kein mechanischer Wandler (z.B. Wand als Lautsprecher funktionierend)zur Verfügung steht.


Die Erklärung von Yewie56 mit dem Raummode trifft in meinem Fall NICHT zu:
(Yewie56: Abhängig von dem Raum, in welchem ich mich befinde kann ich nun einen in unterschiedlichen Frequenzlagen sich darstellenden Brumm hören. Das Haus brummt dann eben. Und in jener Frequenz, in welcher sich in dem Beobachtungsraum die zugehörige Stehwelle (Raummode) ausbildet.)

Das hatte ich auch gedacht, stimmt bei mir aber nicht. Die Frequenz ändert sich von seltenen 32Hz bis zu 47Hz.
Vermutung: Frequenzänderung je nachdem wie schnell die Windkraftanlage läuft. Genau überall gleich, die Brummfrequenz wird starr übertragen, egal in welchem Raum in Häusern bei mir im Wohnort, am WEA-Mast (dort mit beachtlicher Amplitude) wie auch 28km entfernt im freien Gelände.

Das Gebäude könnte in dem Moment wie nochmal erregt werden das eine Verstärkung der Welle eintritt?
Raummoden ändert ja wenn ich das richtig verstanden habe je nach Raumgröße die Frequenz, das kann also nicht sein. Bitte so einfach wie möglich erklären. Grund: mit einem noise-canceling-Kopfhoerer möchte ich nicht schlafen. Die nackigen z.B. 47 Hz wären leicht auszulöschen, zu leicht, irgend etwas übersehe ich....

Ich habe einige verschiedene WEA`s abgefahren und die Geräusche analysiert. Dabei hat sich herausgestellt das die von mir favorisierte Pfaffengrüner WEA Nordex N117/2400 mit Abstand der Platzhirsch in meiner Umgebung bei der Brummamplitude ist. An selbiger sind zum Vergleich dafür die "Flugzeuggeräusche" wesentlich niedriger als bei der von mir 15km entfernten Thierfelder Vestas V112. An der gibt es wesentlich schwächere und anders modulierte Brummgeräusche die, wie es aussieht, nicht bis zu mir vordringen. Wohl aber wahrscheinlich dieses pulsierend unterbrochene Wind-Rauschen. Das lässt sich aber mit schließen des Fensters beseitigen. Sind wirklich sehr verschieden meine Lärmmacher ;-) Ich muss dazusagen das die Gebirgslage hier bei mir noch ein übriges dazutut. Ich lebe in einem fast perfekten natürlichem "Brummkessel" :-(


Gruß Entchen


Zuletzt bearbeitet: 06.01.17 14:47 von entchen


Hallo Entchen!
Ob überhaupt ein wirklicher Ton von außen kommt, klärt auch ein einfacher und billiger Gehörschutz aus dem Baumarkt, …

Danke für deine Mess- und Aufzeichnungs-Anleitung.
Natürlich misst man bei voll aufgedrehtem Empfindlichkeitsregler immer irgendwas, denn unsere Umwelt ist voller technischer und natürlicher Töne, die, unterhalb der Hörschwelle, niemand auffallen, aber vom Messgerät angezeigt werden. Dazu kommen Stör-Einstrahlungen elektromagnetischer Wellen über das Mikrofon-Kabel. Also was messen oder aufzeichnen, das ist kein Problem, die Interpretation der Ergebnisse aber sehr problematisch. Derartige Mess-Anläufe haben wir hier im Forum schon viele gehabt, zielführend war das nie. Und wen kann man mit Laien-Messungen überzeugen?
Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg. Und würde mich über einen Beitrag von „Umweltmessung“ freuen.

Raum-Moden verändern Frequenzen? Dann bräuchte man in kein Konzert mehr gehen und könnte seine häusliche Musik-Anlage weg schmeißen. Ein wildes Ton-Durcheinander, total anders als es die Musiker spielen. Und das gibt es eben nicht … Raum-Moden verursachen unter bestimmten Umständen in großen Räumen und dort wieder an bestimmten Punkten einen Anstieg der Lautstärke einzelner tiefer Frequenzen. Für Musik-Freaks stört das das Hör-Empfinden, wenn der Bass röhrt. Und wie hier (zur regelmäßigen Freude von Freund Yewie) schon oft geschrieben: In einem gewöhnlichen Wohnzimmer mit Gardinen, Teppich, Sofa und haariger Katze findet das nicht wirklich statt ;-).
Nette Grüße vom Brummbär …



ich schiebe mal hier die Audiofiles nach:

https://youtu.be/Tj5uTXY8pcc



Hallo Brummbär
<<<Ob überhaupt ein wirklicher Ton von außen kommt, klärt <<<<auch ein einfacher und billiger Gehörschutz aus dem <<<<Baumarkt, …

wollten wir ALLE etwas dazulernen? Gut, dich scheint das nicht so recht zu interessieren weil, wenn ich das richtig verstanden habe DEIN Brumm zu 100% im Körper erzeugt wird.
Infraschall ist nun mal kein Gitarrenton und verhält sich anders als einfacher Hörschall. Da hilft auch kein teurer Gehörschutz.

Ich empfehle die Machbarkeitsstudie:
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/texte_40_2014_machbarkeitsstudie_zu_wirkungen_von_infraschall.pdf

ich z.B. bin mir selbst immer noch nicht zu 100% sicher ob von Außen oder Innen. 2 Stöpsel in die Ohren brummen. 1 nasser Stöpsel rechts brummen weg. 1 nasser Stöpsel links brummen. Echt Phänomenal.

Meine Theorie ist das der Infraschall des Emittenten mit dem Brumm des Maschinenhauses amplitudenmoduliert in große Entfernungen direkt an und durch Häuserwände transportiert wird. Ich lasse mich gerne darin korrigieren.

Das wie oben beschrieben gefilterte aufgezeichnete Audio ist jedenfalls dem bei mir in der Realität empfundenen beeindruckend nahe. Und mein Ohr am Mast der WEA ist haargenau das Brummempfinden ohne technisches hinzutun zu Hause.

<<<<Und wen kann man mit Laien-Messungen überzeugen?

1. wenigstens mich, ob der Ton auch wirklich von außen kommt?
2. ein eventueller Weg den Verursacher zu finden? (je weiter ich an die Emissionsquelle ran gehe desto stärker wird das Signal?)

Ich hatte den Eindruck das hier im Forum viele sich gar nicht so sicher sind ob die Lärmquelle überhaupt von außen einwirkt.

Raum-Moden verändern Frequenzen?
ich denke JA. Nur kann ich das in meinem speziellem Fall nicht feststellen.
In einem Weinglas (Haus / Raum) passt zwar keine haarige Katze rein, aber wohl Wasser (unterschiedliche Größe des Raumes). Und wenn du selbiges unterschiedlich gefüllt mit nem Löffel anschlägst, wie ändert sich die Frequenz?
Yewie56 hat das schön beschrieben, mit nem Gummihämmerchen, (statt Löffel) als Ersatz für die Druckwelle des Infraschalls am Haus.

Gruß entchen


Zuletzt bearbeitet: 09.01.17 10:34 von entchen


habe mir jetzt alle Beiträge von Umweltmessung ausgedruckt und an die Wand gepinnt. Manches muss man halt drei mal lesen um es zu verstehen. Er muss gar nicht mehr antworten, ich finde fast auf alle meine Fragen plausible Antworten in seinen bisherigen Beiträgen. z.B. Körperschall Eigenschwingung von Häusern etwas versteckt in:
Beitrag 4 "im SPIEGEL: Zum Grummeln der Erde". Alles schlüssig.


Zuletzt bearbeitet: 09.01.17 19:34 von entchen


WELL DONE entchen!

Leider momentan überhaupt keine Zeit zu antworten.
Vor dem Wochenende komme ich nicht dazu.

_________________
Ins Gesicht gesagte Wahrheiten gelangen selten bis zu den Ohren.

Franz Christoph Schiermeyer (1952-)


Hallo entchen,

ich war in den ersten Tagen des neuen Jahres beruflich sehr stark ausgelastet, so dass ich leider auf deinen Beitrag im Forum nicht in der Lage war zu antworten.
Im Moment plagt mich nun ein stärker grippaler Infekt (mit einem gewaltigen Matschkopf in der Folge), aber ich habe nun wenigsten Gelegenheit hier mal kurz zu Antworten.
Deine Eigenmessungen klingen - auf erste Sicht - interessant, ebenso wie deine Schlussfolgerungen.
Was Du hier jedoch ausser Acht gelassen hast, ist die technische Immission des "Körperschall", welche bei tieffrequenten Luftschallquellen i.d.R. parallel, oder manchmal auch primär (also den Luftschall dann hier sekundär auslösend) meist ebenso anliegt. Ebenso fehlen bei deinen Eigen-Messungen (der deinerseits benutzten Technik hier geschuldet), mit 100%-iger Sicherheit die Frequenzbereiche unter 20 Hz, so dass es dort sicher noch weitere Bereiche gibt, die dich dann tangieren, welche Du so nicht bisher ausmessen konntest.
Erst wenn man ALLE anliegende Immissionen (= Luft- und Körperschall) genau kennt und diese in Korrelation zueinander setzen kann und hier auch keinerlei tieffrequente Frquenzanteile fehlen, kann man wesentliche Rückschlüsse auf Quellen und Auswirkungen dort tätigen! Hierzu gehören i.d.R. dann jedoch notwendiger Weise recht aufwendige "professionellere Messungen" (als auch Messgeräte und Messverfahren) ... ;-)
Der gedankliche Ansatz vor Dir, ist jedoch gar nicht so verkehrt bis auf den Punkt, dass hier ein Smartphone-Mikrofon leider nicht die notwendige Empfindlichkeit hat und weder Hz noch dB-seitig (physikalisch und bauartbedingt) dort weit genug hinunter kommt. Gerade die geringeren dB-Werte und auch sehr niedriegen Frequenzbereiche sind meist die, welche das Brummto nphänomen dann oft auslösen. Dieses liegt zum einen in den Auswirkungen der Wechselwirkung begründet und zum anderen an den Expositionszeiten, denen Du hier dann dem Ganzen augesetzt bist bzw. warst!
Wie ich in vorhergehenden Post´s von mir dort schon beschrieben hatte, kann es durch hier vorhergehende schon eingetretene Schädigungen an den OHC´s aber u. U. auch der IHC´s, zu einer Art von innerer Frequenzverschiebung in der Wahrnehmung bei den betroffenen Personen kommen und dann ist eine messtechnische Frequenzzuordnung (hier gemessener Werte) kaum noch möglich.
Aus diesem Grund sind hier auch professionelle Messungen "sehr früh" nach Auftreten des Brummtons (vor Ort), meist die einzig effektive und zielführende Möglichkeit aus meiner Erfahrung heraus, sowie meiner fachlichen Sicht.
Mein "dicker BRUMM-Grippe-Kopf", lässt es i.M. leider nicht meinerseits zu, "fachlich" noch weiter und tiefer auf dieses Thema an dieser Stelle einzugehen.

LG - umweltmessung -



Hallo Sven (ich wünsche gute Besserung), hallo Brummbär, hallo alle anderen Mitleser
Volle Breitseite, erst von Brummbär und dann noch Gummigeschosse hinterher vom Profi ;-) Ich habe damit
gerechnet, die oben vorgegebene Emittentenfindung besteht zu Recht nicht den harten Kriteriumspunkten des Experten.

Schön wäre aber eine einfache Möglichkeit zu schaffen die Ursachen einzugrenzen. Unabhängig von der dir, mit Sicherheit wichtigen, und empfohlenen kostenintensiven Messung.
Es kann ja auch eine Heizungspumpe die Ursache sein, und die findet man mit der oben beschriebenen Methode ziemlich sicher, auch ohne fachkundliche Messung.

Ich scheue die kostenintensive Messung da in meinem Ort mit 2500 Einwohner ich in 3 Monaten nur EINE zusätzliche Person gefunden habe die nach der ein/aus Methode nachweislich "ES" hört. Kein Gericht oder Umweltamt wird mein Problem interessieren. Nach TA-Lärm ist nichts zu holen, und Artikel 2 GG da habe ich den Glauben dran verloren wenn man sieht wie mit den Menschen im Nahfeld von Windparks umgegangen wird.

Mein Haus liegt auch nicht in einer Amplitude, ich höre den Brummton in jedem Haus im Ort, mal mehr mal weniger stark. Seit Schnee liegt auch 3m vor den Häusern entfernt und im Auto überall wo ich stehe, sogar bei starken Nebengeräuschen.

Ich muss dazusagen Laie bin ich nur in Bezug auf Infraschall. Beruflich war ich u.a. mit der Störsendersuche im Hochfrequenzbereich beschäftigt. Dort mit immer 100% iger Trefferquote. (Damit meine ich aber jetzt nicht die neuerdings aufkommenden Probleme mit eventueller Brummbelastung durch Pulsation)

Zu der Technik der bestimmt verbesserungswürdigen oben beschriebenen Laien-Messung, (ich kann da nur in Bezug auf WEA sprechen):

Das Pferd ist von mir wieder von der anderen Seite aufgezogen. Damit erspare ich mir die, natürlich nur mit den
Erfahrungswerten und der Technik von Profis, durchzuführende Analyse des breitbandigem Infraschall-tieffrequentem Spektums indem
ich einfach nur die jeweils messbaren Spitzenamplituden an der Emissionsquelle betrachte. An der Quelle ist von mir mit
Infraschallmikro und zusätzlich Handy aufgenommen. Mit der Infraschallauswertung tue ich mich als normaler NF-
Techniker immer noch schwer. Außerdem scheinen in meinem Wohnort mehrere Emittenten die IS- Immission mir
zuzuführen. Kurz gesagt, ich kann meine spezielle Brummkiste zur Zeit nicht aus dem Infraschallspektrum herausfiltern. Im Speclab sehe ich die Pegel zwar, aber ich komme nicht über "child" hinaus eine sichere Zeit-Entfernungs-Schablone zu erstellen. Yewie56 steht da länger im Stoff und ich hoffe auf Beiträge!

1.Theorie
Warum das mit dem Handy an WEA eventuell funktioniert?
Keine Frage, Infraschall nimmt das Smartphone nicht auf, wohl aber die hörbaren Geräusche von der Gondel, Mast und Flügel (der Spitzenpegel bei der Nordex mit dem "Handy-Nichtinfraschallmikro bei 47hz)
selbige Frequenz kann ich (selbst mit Handyaufnahmen! bis zu mir) mit von der Quelle stetig abnehmendem Pegel aufnehmen. Bei mir kommt dieser 47Hz Brumm in 28km Entfernung ca. 19dB schwächer an als 500m Entfernung vom Emittenten. Auf der ganzen Strecke gibt es glücklicherweise keine größere Industrie die die Messung verfälscht oder stört.

Dieser 47Hz Brumm beinhaltet eine Besonderheit, er ist definitiv amplitudenmoduliert mit wesentlich tieferen
Frequenzen, bis hinab in den Infraschallbereich, und somit nimmt das Handymikrofon den Infraschall "huckepack" mit auf.
Also hier ist die "Trägerfrequenz" von 47Hz das hörbare und die Infraschall-Modulation das unhörbare.
Halt das hörbare kurioserweise umgekehrt wie ich in meiner HF-Ausbildung zur A-Modulation gelernt habe.

Die unhörbare Infraschallmodulation "drückt" und "erweitert" die Amplitude der hörbaren 47Hz "Träger" Frequenz, die damit die typische Pulsierung des LKW`s erhält.

Schade das man hier keine Bilder reinstellen kann.
Vielleicht war die Messung aber auch nur irgend ein Zufall. Ich wiederhole das bei Gelegenheit, man lernt ja dazu ;-)

<<<<die technische Immission des "Körperschall", welche bei tieffrequenten Luftschallquellen i.d.R. parallel,oder manchmal auch primär (also den Luftschall dann hier sekundär auslösend) meist ebenso anliegt

umweltmessung, ich bekomme die verschiedenen Arten Körperschall, auch nach 10 mal lesen net geback`n zu verstehen

Erkläre mir, oder vielleicht auch uns, für jeden verständlich, vielleicht zum wiederholten mal:

1.Ausbreitung Luftweg Emittent WEA -> Haus -> Ohren = Brumm.
2.Ausbreitung Boden Emittent WEA -> Haus -> Ohren = Brumm.
Bitte ganz, ganz einfach halten:-)
Danke

Gruß entchen


Zuletzt bearbeitet: 12.01.17 13:39 von entchen


Hallo entchen,
dann versuche ich es mal hier - trotz grippalen Infekt und dicken Kopf - mit einfachen Worten Dir zu erklären.
Es gibt 2 Arten von Körperschall, die bei Betroffenen (oft hier eben AUCH dann bei Brummton-Opfern) anzutreffen sind.

a) den primären Körperschall
b) den sekundären Köperschall

Der primäre Körperschall sind tieffrequente Vibrationen/Erschütterungen, die von einer Immissionsquelle direkt über den Boden (wie z.B. gesteinshaltige Bodenschichtungen) auf einen Baukörper wie "ein Haus" übertragen wird.
Der sekundäre Körperschall wird dagegen "indirekt" durch eine starke tieffrequente Luftschall-Immissionsquelle in einem Baukörper - wie ein Haus - ausgelöst. Wenn hier z.B. die Eigenfrequenz des Baukörpers genau durch die Luftschallquelle getroffen wird, gibt es teils enorme Schwingungen (in der Bodenplatte/Kellerwänden und den Hauswenden), die hier soagr strukturelle Schäden u. U. hervorrufen und auslösen können.
Das Problem mit vorhandenem Körperschall in einem Haus ist,
dass die Bewohner des Hauses (wenn diese sich im Haus in einer Ruheposition befinden, wie z.B. dass Sie dort in Ihrem Bett liegen) sehr stark für die Wahrnehmung von luftgetragenen Schallquellen (als weitere anliegende Immission) sensiblisiert werden! Hier langen dann schon sehr geringe dB-Pegel (teils sogar weit unter der Wahrnehmungsschwelle) um gesundheitlich Belästigungen und Belastungen hervorzurufen. Dem Betroffen kann es hier dann jedoch egal sein, ob der dazu notwendige Körperschall in seinem Haus nun primär oder sekundär ausgelöst wurde. Das Ergebnis ist in beiden Fällen (also die gesundheitliche Beeinträchtigung) die Selbe. Der Unterschied liegt dann meist nur in den messbaren Frequenzen und Mustern, die bei sekundärem Körperschall besser und genauer miteinander
(in Bezug auf die dann vorhandenen und durch den Körperschall ausgelösten) harmonisieren, bzw. auf den selben Frequenzen dann liegen. Bei primären Körperschall sind die Frequenzen und Muster dann i.d.R. vielfälltiger (da hier auch der tieffrequenre Luftschall der Quelle selbst mit dazu kommt, denn die tiefen Frequenzen des Luftschalls gehen meist sehr gut und nahzu undämmbar ebenfalls als "weitere" Immmission durch die Wände eines Hauses). Das liegt hier daran, dass man ca. 1/4 bis 1/3 der Amplitudenlänge einer Frequenz für eine wirkungsvolle Dämmmaßnahme bräuchte und bei den tiefen Frequenzen und deren Amplituden, i.d.R. "so dicke Wände" hier nicht hat.

Deine Denkansätze "rein und alleinig für den Luftschall" betrachtet, sind jedoch im Großen und Ganzen ansonsten richtig :-) !

Liegen dann aber sekundäre Luftschall-Immissionen ausgelöst durch Körperschall bei Dir ebenso mit an, sind diese meist eben alleinig im Bereich "unter 20 Hz" dort i.d.R. vorhanden und kommen zudem was Du bei Dir gemessen hast, noch mit dazu ..., bzw. wurden dann in deiner Betrachtung hier außer Acht gelassen. Aus diesem Grund plädiere ich (auch bei Brummton-Opfern) immer dazu, nicht nur den Luftschall vor Ort zu messen und alleinig zu betrachten, sondern eben auch den Körperschall. Belastungen bei Betroffene sind nämlich i.d.R. meist immer ein Mischmasch aus hörbarem Luftschall, tieffrequentem Luftschall, Infraschall-Anteilen und KÖRPERSCHALL. Die Mischung macht hier das Gift, sage ich da dann aus unserer fachlichen Sicht und Erfahrung (in dem Bereich) immer!
Wechselwirkungen zwischen Körper- und Luftschall sind dort ein ECHTES PROBLEM und leider kaum bisher weltweit so intensiv erforscht. Das diese jedoch enorm schädlich und schädigend für den Menschen sind, weiß man in Deutschland schon seit den Siebzigern! Denn in dem zeitlichen Bereich wurde hier dazu z.B. speziell der "Abschnitt 6.2. der TA-Lärm" verfasst, der damals diese Problem in den Griff bekommen sollte und Betroffenen einen "speziellen" Schutz (mit dann nur noch sehr gering hier zulässigen Richtwerten) liefern sollte. Diese damaligen Grenzwerte (nachdem was man heute "international" weiß) sind jedoch heute auch immer noch als viel zu hoch anzusehen (zumal hier auf den dB(A)-Pegel dort refelektiert wird, welcher für die Beurteilung tieffrequenter Belastungen auf einen Menschen absolut ungeeignet ist).
Ich biete aber entchen gerne an, sich hier telefonisch einmal mit mir dazu intensiver bei Bedrf auszutauschen ;-), denn ich könnte hier sonst noch Std. zu dem Thema wissenschaftliche Abhandlungen schreiben und ob die dann noch jemand versteht ... , denke eher wohl nicht. Meine Kontaktdaten (wie Tel-Nr.) ist ja über unserer Internetseite www.umweltmessung.com abrufbar.

Keine Sorge entchen, denn es war hier ja auch keinerlei Kritik von mir an deinen Gedanken und Eigen-Messungen, die ich zum Ausdruck bringen wollte, sondern nur ein Statement von mir "warum" ich nicht zu jedem Post im Forum meinen fachlichen Komentar abgebe und abgeben möchte!
Zum Einen möchte ich keine Eigenwerbung dann im Nachgang unterstellt bekommen und zum Anderen weiß ich zudem gut dass nicht JEDER bei uns (finanziell) messen lassen kann und wird.
Ich melde mich daher hier im Forum meist nur, wenn ich irgenwo meine eine evtl. Quelle als Auslöser zu kennen, oder wenn jemand im meinen Augen absoluten fachlichen "Quatsch" dort schreibt und postet. Insofern war dein Beitrag hier ja auch schon bisher "komentarlos" von mir und wäre das wohl auch geblieben, wenn Du mich nicht expliziet zu meiner Meinung gefragt hättest. Auch SCHWEIGEN ist (machmal) bei mir durchaus Anerkennung und den Weg den Du da bei dir versuchst zu gehen, ist ja zudem auch nicht der Verkehrteste :-)

LG - umweltmessung -



Hallo alle, entchen hat Neuigkeiten!

<<<<<< Deine Eigenmessungen klingen - auf erste Sicht - interessant >>>>>>>>>
Ja, wirklich nur auf erste Sicht. Umweltmessung hat wieder in mehreren Punkten recht. Die "Laienmessung" oben ist, so ungern ich das sagen möchte, mehr oder weniger:
untauglich! :-/

Also weiter mit den „Physikalischen Noxen“ im Infraschallbereich.
Mir ist mittlerweile bewusst das keine direkte "Brumm" Frequenz als hörbarer Luftschall vom Emittent zu mir kommt.
Diese Erkenntns beruht alleinig ganz einfach darauf das mein Brummton zeitweise lauter ist als der 2m entfernt stehende Kühlschrank.
Den hören alle meine Mitbewohner, schalte ich den Kühlschrank aus brummt bei mir mein "LKW" munter weiter und alle anderen hören ab sofort nichts, trotz der für mich fast gleich empfundenen Frequenz und ähnlich lautem Höreindruck.
Den Kühlschrank sehe ich außerdem im Spektrum, meinen "LKW" niemals, genau wie Brummbär ebenfalls schon festgestellt hat, der Brummton konnte noch nie isoliert werden.

Ich habe nach langem probieren an den Einstellungen in Spectrum Lab es endlich geschafft die Auflösung soweit zu erhöhen das ich wenigstens innerhalb von Gebäuden mithilfe eines Infraschallmikrofones samt Verstärker nach:
http://transkommunikation.ch/dateien/schaltungen/diverse_tbs_schaltungen/Infraschall%20Mik.pdf
eine visuelle Synchronität mit meinem Brumm hergestellen kann.
Dort auch nur in der 3-D Ansicht. Mit genauem Anpassen in der Colorpalette leuchten die "Berge" bis max. 5Hz genau dann wenn das Amplitudenhoch des Brummtones in meinem rechten Ohr hörbar ist.
Öfters sind auch wesentlich höhere Infraschall-Pegelspitzen aus anderen Quellen zu sehen die meine leuchtenden Brumm-Berge zerstören, die aber auf meinen gehörtem Brumm meistens keinen Einfluss haben. Also das mein Ohr anfängt zu flattern dazu bedarf es schon eines besonderen Infraschall Musters.

Als betroffener Brummer kann ich hiermit mit absoluter Sicherheit für mich folgendes sagen:

-------------------------------------------------------
der modulierte hörbare Brummton (bei mir von empfundenen 40-48Hz) entsteht in meinem Ohr, angeregt von den von außen in verschiedenen Formen

eintreffenden unhörbaren Infraschall / Körperschall Wellen (in meinem Fall höchstwahrscheinlich der WEA-Flügelharmonischen).
-------------------------------------------------------


Leider lässt in Spektrum Lab die zur Zeit von mir erreichte Selektivität es nicht zu außerhalb von Gebäuden den für mich wichtigen Brumm-Infraschall heraus zu filtern. Das kleinste Lüftchen macht den sehr sensiblen Brumm-Berg in der Ansicht kaputt :-/ Aber die Überschrift lautet ja Brummton von Außen oder Innen und nicht unbedingt Emittentenfindung mit billigster Ausrüstung;-)

einen freundlichen Gruß von Entchen aus einem (von großer Entfernung zugetragenen) technisch infraschallverseuchtem ruhigen Dorf im Erzgebirge


Zuletzt bearbeitet: 26.01.17 00:44 von entchen


das wichtigste habe ich vergessen..
mein ganz besonderer Dank gilt wieder einmal -umweltmessung-, der durch seiner fachkundigen Mentorentätigkeit, die im Endeffekt immer für mich schlüssig ist, meine Wegführung zur Brummtonsuche bereitet und auf selbst erdachte Irrwege immer wieder charmant hinzuweisen versucht. Weiter so, Sven! Aufklärung überall wo nur möglich. Das ist halt mal die (auch schöne) Last eines wirklichen Fachmanns. (Eigene Erfahrung in Bezug auf meinem Fachgebiet Hochfrequenz)

Das Brummtonphänomen wird keinen gemeinsamen Nenner finden.
Aber bei einem bin ich mir sicher. Sollten die Ingenieure weitere Anstrengungen unternehmen den tieffrequentem Luftschall nicht zu vermeiden sondern lieber (weil es einfacher und billiger ist?) zusätzlich immer weiter in die noch tieferen "unhörbaren" Frequenzbereiche zu schieben wird die Anzahl der Brummton-Betroffenen steigen.
Infraschall macht krank, ohne weiteres, wie berechnet, in beachtlicher Entfernung vom Emittenten, vom Menschen bewusst oder unbewusst aufgenommen. Basta!


Zuletzt bearbeitet: 26.01.17 10:54 von entchen


Hallo entchen

Ja, Infraschall macht krank.
Das Hören des Brummtones ist lediglich nur eines der unzähligen Symptome, unter denen ich in wirklich sehr krasser Form leide.

Ich leide eben nicht nur unter dem Brummton, sondern auf vielfältige weitere Art und Weise unter Infraschall.

Diese anderen Wahrnehmungen, wie Stromgefühl und Vibrationsgefühl im gesamten Körper oder an einzelnen Organen oder „nur“ an den Extremitäten, sind wesentlich präziser.
Sie beginnen oder ändern sich oder enden innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde.
Zweifelsfrei kommt auch der Brummton von aussen.

Schau mal folgenden Link:
https://www.youtube.com/watch?v=t4l18wPkiQI&feature=youtu.be

Nun werden gewisse Brummer hier wieder „aufschreien“.
Zu Unrecht, dafür verbürge ich mich.

Wenn Du Lust auf Lektüre hast, dann lese folgen Link:
http://media.infraschallglobal.ch/Schmutzwasserfracht_Klaeranlage_und_Schlafstoerungen.pdf

Und noch was:
http://media.infraschallglobal.ch/Beobachtungen_Mensch_Natur_Wirkmechanismen.pdf


Dem Zusammenwirken von Infraschall (ich gehe begründet von Frequenzen ab 0,05 Hz ! aus), Erdbeschleunigungen und Körperschall ist nicht alleinig mit akustischen Messungen bei zukommen.

Sei Dir gewiss, der Brummton kommt von aussen!

Lieber Gruss, Petra Biedermann



Hallo schweizerbrumm,

Wahrnehmungen, wie Stromgefühl und Vibrationsgefühl im gesamten Körper oder an einzelnen Organen oder „nur“ an den Extremitäten, sind bekannte Phänomene bei VAD- Betroffenen (VAD = Vibroacoustic Disease), bei denen Infraschall dann nur eine der anliegenden Immissionskomponenten i.d.R. dort ist.
Aus diesem Grund hast Du hier auch immer Korrelationen mit den seismischen Resultaten u. Daten der Schweizer Station dann feststellen können. Körperschall (tieffrequenter Natur und Art) ist ein herrvorragend geeigneter Auslöser für sogenannten sekundären Lufschall, welcher wiederum (im Freien) sehr weit als Immission weiter getragen werden kann (das hängt hier dann von den meteorologisch herrschenden Bedingungen zu dem Zeitpunkt sehr stark ab)! Aus diesem Grund hast Du dann dieses u. A. auch auf einem Boot auf dem Gardasee dann warnehmen und wohl köperlich auch deutlich spüren können!

Dieses ist hier daher auch IMMER der Grund das wir "nicht nur" akustisch bei unseren Kunden/Betroffenen messen, sondern dort immer mit einer sehr komplexen u. unfangreichen Messgeräteausstattung (verschiedenster Geräte) aufschlagen.
Bei tieffrequenten Belastungen, sowie ganz speziell auch bei Infraschallbelastungen, muss man IMMER Körperschall mittels 3D-Geophon-Messtechnik, mirkrobarometrisch den luftgetragenen Infraschall und akustisch ebenso (mittels Klasse 1 Tieftonmikrofonen) den Luftschall im tieffrquenten hörbaren Bereich "parallel" deswegen messen! Dieses muss dann Innenräumig sowie im Frei- bzw. Aussenbereich zeitgleich hier geschehen. Aus diesem Grund setzt unser Gutachterbüro (das hier bei solchen Messungen europaweit führend ist) auch 6 verschiedene Messgeräte bei solchen Messungen i.d.R. "mindestens" dann ein und das ist dann auch der Grund das solchen Messungen (und späteren fachlichen, gutachterlichen Auswertungen) extrem teuer sind. Alleine das in Korrelation setzten der so gewonnenen gesamten Messdaten, dauer hier i.d.R. (und hier arbeiten 2 Ingenieure dann daran) gut 3 bis 4 Wochen, bis es dann zu einer gutacherlichen als auch medizinisch pathogenen Wirkungsbeurteilung hier kommen kann ...
Der Nebelschüssel-Ansatz von Dir, ist jedoch eine gute und recht einfache Variante, um sowohl Körperschall-Direkt-Immissionen, wie auch den luftgetragenen Infraschall anliegend sichtbar zu machen. Nur welcher Anteil und in welcher relevnten Höhe dann dort jeweils anteilig auslösend vorliegt, sieht man mit dieser Methode "leider nicht"! Dieses ist/wäre jedoch für eine wirkliche Belastungsbeurteilung dort immens wichtig und notwendig, da Körperschall und parallel anliegender luftgetragener Infrachall, dort "addititiv" schädigend sind und humanbiologisch dort wirken. Es langen hier also in dem Fall schon sehr geringe jewilige Dosen und anliegende Stärken (meist weit unter der Warnehmungsschwelle des Menschen dort dann anliegend) und diesen gesundheitlich zu beeinträchtigen und zu schädigen! Bei dort ggfs. dann so häufiger anliegenden Expostionszeiten (dieser Kombinationsbelastung), können hier sehr schnell & häufig auch irreversible Schädigungen mittelfristig dadurch bedingt dann auftreten!
Was schweizerbrumm hier also schreibt, ist eher typisch als atypisch für diese Art von Kombinations- und Wechselbelastung.
Ich danke hier jedoch für den wertvollen Tipp, dass man der Sache mit konventionellen akustischen Messungen ALLEINE nie auch nur ansatzweise auf die Spur kommen wird. Diese Tatsache und Meinung, vertrete ich (auch in diesem Forum) ja schon länger ;-) Genau aus diesem Grund, sind unsere Dienstleistungen in dem Bereich ja auch so einzigartig :-)

@ entchen
DANKE an dieser Stelle für deine Worte in meine Richtung und dein ausgesprochens Lob! Es freut mich immer, wenn ein technisch und physikalisch versierter Mensch das nachvollziehen kann, was ich sage und/oder schreibe.

Nette Grüße - umweltmessung -



hallo schweizerbrumm,
habe schon vor längerer Zeit mit Respekt und Bedauern die http://infraschallglobal.ch/ Seite abgearbeitet.
Das ist ja schon sehr krass, und auch sehr gut zur Aufklärung geeignet.
Sollte die Schallwelle (unter https://www.youtube.com/watch?v=t4l18wPkiQI&feature=youtu.be ) wirklich sogar das Umrandungsmaterial von dem Messaufbau zum Schwingen bringen wie ab 3:05min da rechts zu sehen ist dann würde ich sofort wegziehen. Bei den vorhandenen Auswirkungen dann vielleicht doch lieber gleich auf eine einsame Insel. Ach, und ja nicht nach Deutschland. Wir haben hier diese feine Energiewende! Ich bekomme demnächst in 23km Entfernung wieder ein paar Ventilatoren dazugestellt, diesmal vorraussichtlich sogar mit Sichtkontakt zu mir. Bin gespannt wie die sich auf mein Brummerlebnis auswirken werden :-/

Ich muss noch mal betonen, meine Erkenntnisse und "Forschungen" basieren auf Windenergieanlagen im Fernfeld ab 15km. Wie schon festgestellt: Das Brummtonphänomen wird keinen gemeinsamen Nenner finden. Ich kann nur für diesen speziellen Fall meinen Senf beitragen.

Umweltmessung sagte: Belastungen bei Betroffenen sind nämlich i.d.R. meist immer ein Mischmasch aus hörbarem Luftschall, tieffrequentem Luftschall, Infraschall-Anteilen und KÖRPERSCHALL.

Ich schließe in meinem Fall den hörbaren Luftschall aus. Es ist absolut keine Messung/ Sichtbarmachung/ Übereinstimmung (Brumm ein/aus) oberhalb des Grundrauschens meiner empfundenen Frequenz und auch nicht daneben möglich.
Für NF habe ich zum Aufspüren auch eine gute Ausrüstung aus meinem Beruf.


Ich gehe durch die Entfernung zum Emittenten davon aus das der REINE 0,1-3Hz Infraschall der Flügelharmonischen Spitzen und der zusätzliche daraus resultierende Körperschall (ohne das hierbei niederfrequente Anteile entstehen, oder vorhanden sind) im Haus MEIN Druckgefühl in den Ohren so weit strapazieren das es halt anfängt in den Ohren zu flatten (brummen).
Der in Minuten durchzuführende Druckausgleich im Ohr war bei mir übrigens schon immer problematisch. (z.B.Flugzeug) Und jetzt soll das im Sekundentakt funktionieren? :-/


Die Flügelharmonischen, treten als Spitzen aus dem Spektrum bis 3Hz hervor:
http://www.windwahn.de/index.php/news/schleswig-holstein-spezial/an-den-petitionsausschuss-des-landes-schleswig-holstein.html#grafik


Hier eine gefährliche entchen Theorie ;-)

Der Infraschall der Flügelharmonischen ist die Trägerfrequenz, und der Maschinenhausbrumm ist auf den Infraschall aufmoduliert. (also genau anders herum, als oben in der Anleitung, und somit wieder ordentlich wie gelernt)
In dem Moment wäre der Ton doch von außen am Ohr, im Ohr demoduliert hörbar, und niemals mit normalen mir zur Verfügung stehenden Mitteln in Reinform als Luftschall im Spektrogramm zu sehen. Bestätigen würde das der beeindruckend ähnliche Brummton am WEA Mast.

Sollte der im Haus vorhandene Körperschall primär oder auch sekundär die niederfrequenten Anteile direkt mit vom Emittenten imittieren müsste ich selbigen mit Sicherheit im Spektrum sehen, und alle müssten, da fast gleichlaut, fast gleiche Frequenz wie der Kühlschrank, diesen Brummton hören. Das ist auch mit verschobener Hörkurve niemals zu erklären.

Es sind aber zwei wirklich komplett verschiedene Akustik-Arten das ist das was mich als Techniker so interessiert.

@umweltmessung
du kann nicht ansatzweise das nachvollziehen, da du so eine perfekte Sinnestäuschung nicht hören kannst. (Sei blos froh)

Alles echt faszinierend würde Commander Spock sagen.


Zuletzt bearbeitet: 27.01.17 17:51 von entchen
Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht