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Thema: HNO-Befund Kalorischer Test Gleichgewichtsorgane


Hallo Zusammen

Es gab besonders in den letzten 2 Wochen unbeschreiblich schlimme Zeiten für mich.

Das Dröhnen und Wummern war und ist seit Mitte/Ende Juli manchmal nicht mit Worten zu beschreiben.
Insbesondere am 19. August wurde ich vor Herzdruck, Herzstichen und Stromgefühl im Körper fast ans Limit gebracht.

Auch deshalb habe ich nun an der Aktualisierung meiner Webseite gearbeitet – sehr, sehr schwer unter den Bedingungen und den wenigen ruhigen Zeiten.


Ich möchte allen vom Brummton Betroffenen und sonst am Thema Interessierten das aktualisierte Dokument meiner letzten ausführlichen HNO-Untersuchung ans Herz legen
– nicht nur empfehlen, sondern wirklich ans Herz legen.


Die Kalorische Testung der Gleichgewichtsorgane hat ein sehr erwähnenswertes Resultat.
Für mich persönlich ein sehr beeindruckendes und einschneidendes „Erlebnis“.

Hier der Link zum Dokument:
http://media.infraschallglobal.ch/HNO_Befunde_Kalorischer_Test_und_Tympanometrie.pdf

Ergänzend dazu auch die überarbeitete Fassung der Nächtlichen Schmutzwasserfracht einer Kläranlage, bei der deutlich ersichtlich wird, dass sehr viele Menschen betroffen sind.

Hier der Link:
http://media.infraschallglobal.ch/Schmutzwasserfracht_Klaeranlage_und_Schlafstoerungen.pdf

Auch das Dokument Beobachtungen Mensch-Natur-Umwelt sowie das 24 Stunden EKG habe ich aktualisiert.
Alles unter Download auf http://www.infraschallglobal.ch

Es mag sich lohnen, sich die Zeit zum Lesen zu nehmen … .

Ich wünsche uns allen eine hoffentlich ruhige Zeit.

Lieber Gruss, Petra



Hallo Schweizerbrumm!
Damit du trotz Eintrag in verschiedene Foren auch eine Antwort erhältst:
Sofern von mir im Link richtig gelesen:
Ergebnis deiner Untersuchung ist „ohne Befund“, der HNO empfiehlt rezeptfreies Otrivin-Nasenspray (außerhalb der Schweiz das bekannte Otriven) und bei Ohrendruck kräftig mit zugehaltener Nase zu schnauben, bis es in den Ohren knackt (was jeder im Flugzeug sowieso macht, wenn es auf den Ohren drückt …)
Warum ist das jetzt „ein sehr beeindruckendes und einschneidendes Erlebnis“? Und was hat das mit dem Brummton zu tun?
Deine Beobachtung der „Nächtlichen Schmutzwasserfracht“ kommt mir eher kurios als zielführend vor. Mehr pinkeln wenn Infraschall? Es gibt auch Waschmaschinen und Spülmaschinen und duschende Frühaufsteher, wodurch die „Schmutzwasserfracht“ beeinflusst wird.
Nette Grüße vom staunenden Brummbär



Hallo Brumm-Bear

Du musst nicht schreiben, nur um einer Antwort Willen.

Der Kalorische Provokationstest HNO-Untersuchung ist neu.
Und der war äusserst eindrücklich.

Nicht die alte Tymanometrie, die nichts besonders ist.
Nur darauf beziehst Du Dich.
Den wichtigeren Teil, die Provokation der Gleichgewichtsorgane, ignorierst Du geflissentlich.
Selbst wenn Du dies nicht tätest, würdest Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit etwas dagegen finden.

Ich sage nicht, dass die Leute pinkeln müssen.
Ich sage: Sie wachen auf, und einige davon gehen zur Toilette.
Das ist etwas vollkommen anderes als pinkeln müssen.

Zudem ist es nicht anzunehmen, dass plötzlich so viele Menschen anfangen des Nachts zu Duschen oder Wäsche zu waschen.
Rein zufällig in den Nächten und zu vergleichbaren Zeiten, in denen ich von u n n a t ü r l i c h e n Umwelteinflüssen nicht einschlafen kann, erwache oder nicht schlafen kann.
Im März/April sind die Nächte noch nicht so heiss, dass man deshalb Duschen muss.
Das zufällig zu diesen Zeiten soll viel schmutzige Wäsche da ist, die nicht erst am nächsten Tag gewaschen werden kann, ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen.
Übrigens eine sehr schöne, passende Metapher – schmutzige Wäsche

Wer glücklicherweise nur den Brummton hört und nicht zusätzlich unter Strom- und/oder Vibrationsgefühl u.v.a. im Körper leidet, welches innerhalb dem Bruchteil einer Sekunde beginnen, enden oder sich verändern kann, wird solche Aha Erlebnisse nur schwer nachvollziehen können.
Brummton und Stromgefühl stehen jedoch e i n e i n d e u t i g in direktem Zusammenhang – beides hat die gleiche Ursache.

Jeder kann glauben was er will.
Wer meint, der Brummton kommt aus ihm selbst, kann dies tun.
Tunnelblick ist einengend.

Mein Tunnelblick beruht auf uneingeschränktes Vertrauen in meinen eigenen Körper als extrem sensiblen und präzisen Detektor, vielen eigenen Datenerhebungen, eigenen Messungen, eigenen Messmethoden und objektiven Beobachtungen in meinem Umfeld.
Ich hinterfrage durchaus all dies, beleuchte es vielleicht nicht von allen, aber doch von sehr vielen Seiten.

Ich habe über 30 Jahre in Forschung und Entwicklung, auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin, Methoden und Verfahrensentwicklung sowie Dokumentation gearbeitet.
Ich habe mein Handwerk verstanden und tue dies immer noch.

Ein gesundes Selbstbewusstsein ist dabei sehr von Vorteil.

Wie gesagt:
Jeder kann glauben was er will.
Jeder kann sich seine eigene Welt bauen, mit der er und in der er leben kann und möchte.
Alles Totreden ist eine der vielen Möglichkeiten.

Gruss
Petra



Hallo Brumm_Bear

Nichts ist so beständig wie der Wandel.

So ein Forum kann ganz schön flexsensibel sein - so flexibel wie admins.

Ich muss nicht alles verstehen .... .

Gruss
Petra



Hallo alle,
im Alter nimmt der Drehschwindel zu. Der Brummton tritt ja auch erst verstärkt ab 50 auf. Vielleicht gibt es da Zusammenhänge.

Drehschwindel:
Es wird angenommen, dass eine komplexe Störung in der Bildung und des Abflusses der Innenohrflüssigkeit besteht. Die Kanäle und Kammern des Innenohrs stehend durch die Volumenzunahme der Flüssigkeit unter erhöhtem Druck bzw. werden gedehnt. Die gängigste Theorie besagt, dass es durch die übermäßige Dehnung zu kleinsten Rissen in Membranstrukturen des Innenohrs kommt. Dieser Reiz verursacht wahrscheinlich den Schwindel. Was diese Fehlfunktion auslöst, ist bisher nicht geklärt. Zur Diskussion stehen unter anderem Virusinfektionen, eine mangelnde Blutversorgung oder auch allergische Reaktionen.


Bei mir ist dabei eine Verbindung zum Brummton infolge von allergischen Reaktionen noch nicht ausgeschlossen. Es kann Zufall sein, aber 2 Monate bevor ich auf meinen Brummton aufmerksam wurde zog ein echter Kater in unser Haus ein. Tränende Augen und Atemnot die ich seit meiner Kindheit nicht mehr kannte, wir hatten damals immer eine Katze, holten mich wieder ein. (Eine Allergie wurde zu damaliger Zeit leider nie festgestellt)

Meine Theorie ist das ein Anstieg des Flüssigkeitsdruckes in der Hörschnecke durch Anschwellen des Lymphgewebes als Reaktion auf Allergenkontakt durchaus die Reizaufnahme im Ohr verändern könnte.

Ganz nebenbei fällt mir auf das sich bei mir eine Misophonie, auf alles was ein Tieftonbrummen erzeugt, verstärkt. Mir ist früher ein brummender Kühlschrank außerhalb des Raumes wo er steht nicht aufgefallen. Meine, auf niedrige Frequenzen schön trainierten Ohren, registrieren diesen vom Kompressor erzeugten, hörbaren und auch messbaren Schwebungs-Schall in den Nebenräumen (vor allen in den Raumecken) als stark störend.
(Die Raummoden lassen sich übrigens anschaulich bei rechtwinkligen Räumen berechnen: https://www.hunecke.de/de/rechner/raumeigenmoden.html )
Mein Bett steht mittlerweile ebenfalls dem Raummode angepasst. :-/

Petra, vielleicht steigern wir uns zu weit rein und manche sind dabei über die Jahre in Erwartungshaltung das der Körper zusätzlich zum Brummen auch noch Reaktionen zeigt?

Gruß entchen


Ja, was fällt mir dazu jetzt gerade noch ein? Letzte Erkenntnis: Mittels einer Katze höre ich ein eigentlich unhörbares Infraschallbrummen!
Da erreicht das mittelalterliche Bild einer Hexe auf deren Tisch eine schwarze Katze sitzt eine wahrhaft neue Dimension :-)


Zuletzt bearbeitet: 08.09.17 13:36 von entchen


Zunächst einmal geht es Petra darum,
dass permanent um uns herum teilweise massive Emissionen
niederfrequenter Art existieren, welche wir uns zumindest
tagsüber gefallen lassen müssen.

Definitiv haben wir es mit einer niederfrequenten Lärmbelästigung
nahezu überall zu tun, welche häufig völlig gedankenlos
und völlig selbstverständlich produziert und in kauf genommen wird.
Ist doch gar nicht so laut ...

Ich meine dabei noch nicht einmal Infraschall!
So produzieren insbesondere Dieselfahrzeuge besonders
zwischen 40 - 60Hz kräftige Emissionen.
Da diese Fahrzeuge in den vergangenen 10 - 15 Jahren,
ebenso wie der Lastverkehr auf der Strasse sehr zugenommen haben,
kann es doch gar nicht verwunderlich sein, dass man
genau in diesem Bereich zum Misophoniker werden muss.

Jede Wette, dass viele von uns zustimmen werden, dass sie
vorbeifahrende brummende Fahrzeuge am liebsten verdampfen
lassen würden - na von mir aus auch weghexen.

Misophonie dürfte deshalb bei uns durchaus weit verbreitet
sein.

Das bedeutet jedoch nicht, dass wir Deppen an unserem
Schicksal selber schuldige Hypochonder sind.

Vielmehr zeigt das nur, dass wir Opfer
einer Gesellschaft sind, welche vermehrt höherfrequente Emissionen
aus rein taktischen Gründen in niederfrequente Emissionen
transformiert. Niederfrequente Emissionen lassen sich
- von der Industrie ERKLÄRTERMASSEN (!!) - viel leichter in den Grenzwerten einhalten.
Was wohl aber ebenso bedeuten würde,
dass genau DIESE Grenzwerte ganz offenbar viel zu hoch angesetzt sind!

Das fatale bei dieser Taktik, dieser Gepflogenheit der Frequenztransformation
der Sounddesigner ist es jedoch, dass die Betroffenen sich
vor langwelligen, niederfrequenten Emissionen nun gar nicht mehr schützen können
- ganz im Unterschied zu den höherfrequenten Emissionen.
Da hatte noch ein "Fenster zu" gereicht.

Es gibt aber durchaus auch noch andere Ansätze.
Nicht unbekannt ist es, dass ab einem gewissen Alter
ein Nachlassen der Hörfähigkeit im höheren Frequenzbereich
eintritt.
Mein Audigramm sieht in etwa ähnlich wie das von Petra aus.
Sehr deutliche Defizite oberhalb 6000Hz.
Ein HNO sieht das aber überhaupt nicht dramatisch.
Sein Kommentar lautet nur : "Altersgerechtes Hörvermögen".

Höherfrequentes Rauschen kann aber ganz besonders dazu dienen
niederfrequente Emissionen weg zu maskieren oder im Pegel
zu niederzudrücken - zu übertönen.
Wenn man dieses Rauschen aber nur noch sehr wenig hören kann - was hört man denn dann?

Es verwundert mich deshalb auch nicht, dass laut der IGzAB Umfrage der Löwenanteil der BT-Hörer in der Nähe oder über
50 Jahre jung ist.

Noch etwas zu den Raummoden:
Der "Moderator" dieses Forums behauptet ja immer, die
gäbe es in unserem Wohnzimmer, welches ja bei jedem von uns
bergeweise mit Plüsch angefüllt ist, nicht.
Sie träten nur bei nackten, schallharten Wänden auf.

Hat sich der Moderator, welcher ja zu allem Überfluss
auch noch Physik unterrichtet schon einmal gefragt,
warum es nur in makromolekularen oder subatomaren Umgebungen
diskrete Vorgänge gibt?
(und dies vielleicht auch nur, weil wir dort noch nicht alles verstehen)

Ansonsten sind die allermeisten physikalischen Vorgänge
nahezu immer mit stetigen Funktionen beschreibbar.

Und genau dies bedeutet, dass man mit Plüsch, den eh keiner
hat, Raummoden nicht einfach AUSschalten kann!

(wenn ich mich in meinen Räumen umschaue, habe ich nur
Andeutungen von Gardinen, schon gar kein Jagdmotiv-4-Meter-Schrank usw.
Ja, bei mir siehts ziemlich schallhart aus.
Wenn ich meine Betonwände anfasse fühlt sichs auch so an ...)

So rein digital. Aus. Oder An.

Vielmehr wird es dort auch einen stetigen Übergang von
schallhart zu schallweich geben.

Und deshalb gibt es eben auch im Plüschwohnzimmer
Raummoden - nur eben in etwas abgemilderter Form!
Basta!

_________________
Ins Gesicht gesagte Wahrheiten gelangen selten bis zu den Ohren.

Franz Christoph Schiermeyer (1952-)

Zuletzt bearbeitet: 08.09.17 19:55 von yewie56


Der Ansatz mit dem verminderten Hörvermögen
im höherfrequenten Bereich könnte beispielsweise auch
dazu führen, dass man sich vielleicht überlegen
sollte, ein Hörgerät zu tragen.

Oder gibt es hier jemand, bei dem es NICHT geholfen hat,
bei zu viel Brumm die Fenster aufzumachen ?

Ich erinnere mich auch noch an fred.
Welcher im Sommer am liebsten auf der Parkbank übernachtet
hat / hätte.
Draussen ists einfach ruhiger. Niederfrequenzmässig.

Und drinnen fehlen uns die hohen Frequenzanteile,
welche zu allem Überfluss auch noch von unseren
superdämmenden Häusern weggefressen werden.

_________________
Ins Gesicht gesagte Wahrheiten gelangen selten bis zu den Ohren.

Franz Christoph Schiermeyer (1952-)

Zuletzt bearbeitet: 08.09.17 20:15 von yewie56


hallo yewie56,

der tieffrequente Lärm wird den Großteil der Brummtonhörer betreffen, aber der ist halt ohne weiteres messbar und nicht das wo nach gesucht wird.
Hast fast bei allem meinen Gedanken abgeschrieben, aber:

Zitat:
Höherfrequentes Rauschen kann aber ganz besonders dazu dienen
niederfrequente Emissionen weg zu maskieren oder im Pegel
zu niederzudrücken - zu übertönen.
Zitat Ende

Da muss ich im Brummbär-Jargon doch gleich mal nachhaken: Quellenangabe?

Das ist falsch denn:
nur höherfrequenteres Rauschen kann KEINE Maskierung ohne extrem viel höheren Pegel im entfernterem darunter liegendem Frequenzbereich durchführen.
Deswegen wird auch weißes Rauschen (konstante spektrale Energie über alle Frequenzbereiche) unangenehm für Maskierung tiefer Töne empfunden und rosa Rauschen hat aufgrund des umgekehrt proportionalen zur Frequenz (1/f) mit 3 dB pro Oktave Abfalls eine angenehmere Wirkung da niedrigere Gesamtpegel reichen bis zum verdecken von TT Brummtönen.

wer sich für die Mithörschwellen interessiert, hier schön erklärt:
http://markus-hauenstein.de/sigpro/psyacous/psyacous.htm

dort insbesondere: 2.3. Pegelabhängigkeit der Maskierungskurven


Zitat
Wenn man dieses Rauschen (durch altersbedingten Hochtonverlust) aber nur noch sehr wenig hören kann - was hört man denn dann?
Zitat Ende

die tiefen Frequenzen im rosa /weißem Rauschen maskieren den Brummton, und nichts anderes. Somit ist da gleich eine einfache Erklärung geliefert.

Übrigens, einen 16,5khz Marderschreck höre ich trotz meinen 53Jahren ebenfalls noch penetrant in fast 50m Entfernung. Die Altersschwerhörigkeit kann ich, wenigstens bei mir, als Auslöser des Brummtones ausschließen.


Noch etwas zu den Raummoden:
ich denke ich muss hier noch hinzufügen, das ich mein Bett umgestellt habe um die minimalste Belastung von 4 über 3 Etagen verteilten Kühlschränken zu erhalten. Mit gutem Erfolg.
Mit DEM Brummton hat das absolut nichts zu tun, der verteilt sich im ganzen Haus mehr oder weniger gleichmäßig, ohne irgendwelche Moden. Was bestätigt das Infraschall allein (ohne echtem höherfrequenten hörbarem Schall, also im Fernbereich) zu keinem Raummode in unseren kleinen Wohnräumen fähig ist. Nur die Verringerung von niederfrequentem! "Maskierungslärm" (z.B. Hausdämmung/ schalldichte Fenster oder im Auto - all das bringt im unteren 100Hz Bereich auch noch mehrere dB) schaffen es das der Phantom-Brummer in meinem Ohr seine Arbeit aufnimmt.

Gruß entchen


Zuletzt bearbeitet: 09.09.17 01:33 von entchen


Hallo entchen
Hallo yewie56

Danke für Eure Ausführungen.
Ja, draussen ist das Dröhnen, Wummern, schlagender Ton oder was auch immer meist sehr viel leiser, oftmals auch eher spürbar als hörbar. manchmal auch nicht wahrnehmbar.
Dafür ist draussen meist das Stromgefühl im Körper sehr viel intensiver als drinnen.
Ich wechsle oft von drinnen nach draussen, um mir und meinem Körper „etwas Abwechslung“ zu gönnen.

In der Liste meiner Symptome auf meiner Webseite habe ich unter
Punkt 16 etwas zu Hörvermögen und Umgebungsgeräuschen, unter
Punkt 72 etwas zu Kühlschränken u.ä. beschrieben, unterhalb von
Punkt 79 gehe ich unter „Besonderheiten“ auf LKWs ein.
Wohl aus diesem Grunde stört mich ein brummelnder LKW nicht – ganz im Gegeteil.

Auch wenn es langweilt, aber der Film „nur Druckwellen“, das 24 h EKG und die Liste meiner Beobachtungen ergänzen nicht nur diese Punkte.

Deshalb erspare ich mir hier die Ausführungen. Alles ist seit geraumer Zeit beschrieben.

PS: der Beitrag von Brumm_Baer war ursprünglich viel umfangreicher, wesentlich schärfer, persönlicher und negierender.
Meine Antwort bezieht sich logischerweise an diese erste Fassung – der Zusammenhang ist nun fast nicht mehr ersichtlich..

Ich wünsche uns allen ein leises, „stromfreies“ und gutes Wochenende.

Gruss
Petra



Hi Entchen,

>>>
nur höherfrequenteres Rauschen kann KEINE Maskierung ohne extrem viel höheren Pegel im entfernterem darunter liegendem Frequenzbereich durchführen.
<<<

Völlig richtig.
Ich schrieb aber,

"... oder im Pegel niederzudrücken - zu übertönen. ..."

Das bedeutet, wenn ein höherfrequenter Anteil von
sagen wir mal 55dBa vorhanden ist, dann kann man einen niederfrequenten Anteil von z.B. 40dBa eben NICHT mehr hören.

>>>
die tiefen Frequenzen im rosa /weißem Rauschen maskieren den Brummton, und nichts anderes
<<<
Nein, eine Pegelüberdeckung wie oben beschrieben eben AUCH!

>>>
Übrigens, einen 16,5khz Marderschreck höre ich trotz meinen 53Jahren ebenfalls noch penetrant in fast 50m Entfernung.
<<<
Nun ja, das ist auch keine Kunst,
so ein Ding brüllt ja auch mit mindestens 80dBa!

>>>
Was bestätigt das Infraschall allein (ohne echtem höherfrequenten hörbarem Schall, also im Fernbereich) zu keinem Raummode in unseren kleinen Wohnräumen fähig ist.
<<<
Hast Du Dir einmal Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn
höherenergetische Schallwellen auf einen hohlen Schwingkörper
wie zum Beispiel das Haus, in welchem Du wohnst, eintreffen?

Nur ganz zu schweigen von Schwingungen, welche sich über den Erdboden fortsetzen.

Denke einmal darüber nach, wie es sich anhört, wenn du mit z.B.
2Hz mittels eines Gummihämmerchens ein Cello oder einen anderen
musikalischen Hohlkörper anregst?
Du regst ihn mit Infraschall von 2Hz an, und herauskommt hörbarer Schall. Ein Frequenztransformator!
Nun ja, es wird wohl eher ein Mischer sein ....

_________________
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Franz Christoph Schiermeyer (1952-)

Zuletzt bearbeitet: 09.09.17 15:36 von yewie56


Hallo Petra,

>>>
In der Liste meiner Symptome auf meiner Webseite habe ich unter
Punkt 16 etwas zu Hörvermögen und Umgebungsgeräuschen, unter
Punkt 72 etwas zu Kühlschränken u.ä. beschrieben, unterhalb von
Punkt 79 gehe ich unter „Besonderheiten“ auf LKWs ein.
Wohl aus diesem Grunde stört mich ein brummelnder LKW nicht – ganz im Gegeteil.
<<<

Ich kabe keinerlei Stromgefühle wenn bei mir der Brummton
einsetzt. Ehrlich gesagt nie.
Als jemand der auch im elektrotechnischen Zuhause ist, eigentlich nur wenn ich an die falsche Stelle fasse.

Der Brumm ist zudem bei mir fast immer durch Bodenvibrationen begleitet. Und die finde ich gar nicht angenehm.
Auch deshalb mag ich wohl keine LKWs.

>>>
Deshalb erspare ich mir hier die Ausführungen. Alles ist seit geraumer Zeit beschrieben.
<<<

OK, hier in diesem Forum wurde auch schon fast alles gesagt.
Sofern man nur seine eigene Meinung vertreten möchte aber nicht diskutieren will.
Dann bleibt man aber bei eigenen Erkenntnissen, welche aber vielleicht hier und da gar nicht richtig sind.

Ich habe die Dskussion über die Inhalte Deiner Webseite noch nicht geführt, obwohl es da vieles zu diskutieren gäbe.

Ich wollte aber hier und da nichts zerfleddern, geht es mir auch dort um den Grundtenor, die Grundaussage Deiner Webseite. Das möchte ich so einfach nicht kaputtmäkeln.
Ausserdem gebietet mir das auch die Hochachtung über deine fleissige Arbeit.

Trotzdem ist dort vieles nur teilweise richtig, oder falsch angesetzt oder ungeschickt dargestellt oder immer noch unevaluiert (die Nebelkammer ist keine schlechte Idee, die Ausführung könnte man deutlich verbessern, die Konfidenz wurde durch Versuche aber überhaupt nicht bewiesen) usw. usw. - und ja, du willst eben nicht darüber diskutieren.

Ein Beispiel noch zur Nebelkammer:
Es ist noch nicht einmal sicher, dass dort, wo sich Verdichtungen bilden auch jene Richtung angezeigt wird, aus welcher eine niederfrequente Schallwelle eintrifft.

Ebenso denkbar wäre es, dass sich die Schüssel als Parabolspiegel ausbildet. In diesem Fall wäre dann die Eintreffrichtung genau GEGENÜBERLIEGEND.

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Franz Christoph Schiermeyer (1952-)

Zuletzt bearbeitet: 09.09.17 16:34 von yewie56


Für Schweizer Brumm:

Richtigstellung …

Schweizerbrumm schreibt heute u.a. :
„PS: der Beitrag von Brumm_Baer war ursprünglich viel umfangreicher, wesentlich schärfer, persönlicher und negierender.
Meine Antwort bezieht sich logischerweise an diese erste Fassung – der Zusammenhang ist nun fast nicht mehr ersichtlich.. „

Das ist nicht richtig. Es gab keine „erste Fassung“, also auch keine, die viel umfangreicher, wesentlich schärfer, persönlicher und negierender war. Solche Spielchen habe ich nicht nötig.

Was ich am 01.09.17 um 21:03 Uhr höflich, freundlich und teils in Frage-Form geschrieben habe, kann jeder weiter oben nachlesen.

Dass es eben nur eine einzige Fassung gab und gibt, bestätigt die Foren-Software. Die fügt nämlich automatisch bei jeder nachträglichen Veränderung in der letzten Zeile einen Editier-Vermerk an.
Beispiele aus diesem Thread:
„Zuletzt bearbeitet: 08.09.17 13:36 von entchen“
„Zuletzt bearbeitet: 09.09.17 16:34 von yewie56“

Und mein Beitrag hat eben keinen solchen Editier-Vermerk. Er wurde also nie verändert. (Für die ganz fixen Mitleser: Diese Automatik kann auch der Moderator nicht beeinflussen.)

Freundlich wie immer und ganz bärisch erstaunt grüßt der Brummbär …



lieber yewie56,

Zitat:
Ich schrieb aber,
"... oder im Pegel niederzudrücken - zu übertönen. ..."
Das bedeutet, wenn ein höherfrequenter Anteil von
sagen wir mal 55dBa vorhanden ist, dann kann man einen niederfrequenten Anteil von z.B. 40dBa eben NICHT mehr hören.
Zitat Ende

Falsch! erbitte Quellenangabe dann lerne ich gern etwas dazu.

Es wird nicht funktionieren, schau dir im Link http://markus-hauenstein.de/sigpro/psyacous/psyacous.htm Abbildung 7 noch mal genauer an. Es wird dort in dem Moment zwar Schmalbandrauschen als Maskierungsquelle dargestellt, aber das ist Wurst, die mögliche Überdeckung von tiefer liegenden Frequenzen ist klar ersichtlich. Also 1 khz mit 96dbA würden gerade so ein superleises 20bdA 0,5khz maskieren oder halt von mir aus auch "übertönen", aber niemals im Pegel "niederdrücken".
Ich habe extra noch mal geschaut ob über dem Signal/ Rauschabstand noch etwas zu holen wäre. Aber auch da Fehlanzeige, das funktioniert dort ebenfalls nur im gleichliegendem Frequenzspektrum.

Also her mit der Quellenangabe, sonst gibt es zu diesem Tema von mir nichts mehr.

Zitat
>>>
Übrigens, einen 16,5khz Marderschreck höre ich trotz meinen 53Jahren ebenfalls noch penetrant in fast 50m Entfernung.
<<<
Nun ja, das ist auch keine Kunst,
so ein Ding brüllt ja auch mit mindestens 80dBa!
Zitat Ende

Da rechnen wir doch gleich wieder mal ;-)
ca.80dBA 1m entfernt von der Hochfrequenzschallschleuder ergeben rund 46dBA Schalldruck plus 17dB Luftabsorption bei 16,5khz in 50m. Also 29dBA nicht viel, stimmts? Selbst 30 Jährige können an der Wahrnehmbarkeit in der Entfernung scheitern. (Ich müsste den Test nachmessen vielleicht war der Abstand auch nur 40m :-/)

Zitat:
Du regst ihn mit Infraschall von 2Hz an, und herauskommt hörbarer Schall. Ein Frequenztransformator!
Zitat Ende

mein Brummton funktioniert jedenfalls nicht auf der Basis. Dieser gewandelte, wieder hörbare Schall wäre messbar, ganz einfach sogar von jedem ohne Messgerät, denn in dem Moment wären sofort wieder Raumoden vorhanden die mit dem Ohr in ihrer Veränderung registriert werden könnten.

Gruß entchen



Hallo nochmal entchen,

>>>

Zitat:
Ich schrieb aber,
"... oder im Pegel niederzudrücken - zu übertönen. ..."
Das bedeutet, wenn ein höherfrequenter Anteil von
sagen wir mal 55dBa vorhanden ist, dann kann man einen niederfrequenten Anteil von z.B. 40dBa eben NICHT mehr hören.
Zitat Ende

Falsch! erbitte Quellenangabe dann lerne ich gern etwas dazu.
<<<

Interpretiere ich hier
http://zhenilo.narod.ru/main/students/Zwicker_Fastl.pdf
Fig. 4.1 so völlig falsch?
Da maskiert ein 40dB weisses Rauschen
einen 50Hz Testton von 58dB. Oder?

>>>
Übrigens, einen 16,5khz Marderschreck höre ich trotz meinen 53Jahren ebenfalls noch penetrant in fast 50m Entfernung.
<<<
Oh ja, wer liest hat schon verloren.
Wenn er das Ende nicht liest.

50m Entfernung hatte ich generös überlesen.
Ich dachte es handelt sich "um in der Nähe"

Sagen wir es mal so:
50m ist eine UNHEIMLICH weite Entfernung für ein 16,5kHz Signal. Da spielt tatsächlich auch die Dämpfung von LUFT
eine Rolle.
29dB. Da scheint mir aber Dein Audigramm in der anderen
Richtung etwas weit ab von der Norm zu sein!

Zum Glück bist Du kein Marder.

Zum Thema Messbarkeit von Gehörtem, soweit es die klassischen
Spektrum / FFT-Analysen und MITTELUNGS-Pegel betrifft,
habe ich noch etwas zu sagen und zu fragen.

Es betrifft nämlich die Frage, ob mit diesen Messarten
hochdynamische, sporadische, pulsbehaftete aber doch
repetetierende Ereignisse so überhaupt erfasst werden können.

Zumindest scheint es so zu sein, dass unser Gehör
viel schneller zu sein scheint, als es diese - klassischen - Messverfahren offenbaren können.

Mach mal dein SpectrumLab so schnell es geht!
Doch dazu in einem anderen Thread, aber nicht mehr diese Woche.


Ich hab aber das Gefühl, dass Du auf irgendetwas raus willst.
Dann entwickle mal ...

Vielleicht aber besser in Deinem Thread?

_________________
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Franz Christoph Schiermeyer (1952-)

Zuletzt bearbeitet: 09.09.17 21:19 von yewie56


hallo yewie56,
hier arbeiten wir aber gerade Sachen ab die nach 15 Jahren Brummtonforum eigentlich schon längst geklärt sein müssten.

Zitat
Interpretiere ich hier
http://zhenilo.narod.ru/main/students/Zwicker_Fastl.pdf
Fig. 4.1 so völlig falsch?
Da maskiert ein 40dB weisses Rauschen
einen 50Hz Testton von 58dB. Oder?
Zitat Ende

weißes Rauschen beginnt im Idealfall bei 1Hz und läuft linear hoch. Zur Maskierung bei weißem Rauschen tragen bei den 50Hz nur das enge Spektrum um 50 Hz bei, begrenzt durch die im weißem Rauschen wirkenden kritischen Bandbreiten. Die Vermutung das ein Stück darüber liegende, höherfrequente Anteile zu der Maskierung beitragen, davon kann jeder sich verabschieden.
lWN ist die Energiedichte im weißen Rauschen. Die letzte Linie in Fig. 4.1 mit -10 db könnte in deiner Berechnung sonst natürlich nichts maskieren. Ziemlich kompliziert die Berechnung von lWN, das sprengt hier in dem Forum den Rahmen und tut nichts zur Sache das nur höherfrequenter Schall niederfrequenten Schall so gut wie NICHT maskieren kann.

wieviel dB weißem Rauschen sind denn nun nötig um einen Ton zu maskieren?
Link:

https://books.google.de/books?id=fawfBAAAQBAJ&pg=PA21&lpg=PA21&dq=maskierung+durch+breitbandrauschen&source=bl&ots=7cjzPtFIcP&sig=uJM5_uVPDLXFQfppE0joVI0ri-Q&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjGtZK4g5nWAhVBnRQKHT9SBRcQ6AEIJjAA#v=onepage&q=maskierung%20durch%20breitbandrauschen&f=false

Diagramm Seite 22 zeigt das gleiche wie in dem Link von yewie56, aber halt mit dem für den Nichttechniker verständlicheren Schallpegel. Der Schallpegel LN des weißen Rauschens muss ca. 80dB haben (und dabei wirken nur der kleine Bereich rund um die 50Hz) um den 58dB 50Hz Testton wirksam auszulöschen/ zu maskieren.

Zitat
50m ist eine UNHEIMLICH weite Entfernung für ein 16,5kHz Signal.
Da scheint mir aber Dein Audigramm in der anderen Richtung etwas weit ab von der Norm zu sein!
Zitat Ende

Vollkommen richtig! Nicht nur wer nicht richtig liest hat verloren, sondern auch wer nur schlecht die Fakten recherchiert. Die Physik hat immer recht und lässt sich von niemanden nicht hinbiegen, weder von entchen noch dem Moderator oder von LUBW. Eine Fledermaus wie die Berechnung mir bescheinigt bin ich nicht. Das hatte vorhin schon Stirnrunzeln bei mir verursacht.
Habe jetzt die technischen Daten zu dem Marderschreck meines Nachbarn hervorgekramt. Nicht 80 sondern 100db Schalldruck bei 16,5khz wird beworben. Zusätzlich bin ich die Strecke eben noch mal abgelaufen.

100dB haben für den Test in 35m Entfernung noch 69dB abzüglich 13dB bei 16,5khz Luftdämpfung= 56dB (46dB denke ich da Chinamann oft übertreibt) Schalldruck. Und schon bin ich wieder in der menschl. Hörkurve mit gutem Gehör und kann mich von Fledermausohren verabschieden.

Zitat
Ich hab aber das Gefühl, dass Du auf irgendetwas raus willst.
Zitat Ende

Da weist du aber mehr als ich ;-)
Ich stecke fest. Das Internet hilft mir in unerforschten Bereichen nicht mehr weiter. In einem neuen Tread dazu demnächst mehr.

Sorry Petra das wir deinen Beitrag so abschweifend missbrauchen, aber so sind Techniker halt!

Gruß entchen


Zuletzt bearbeitet: 10.09.17 02:57 von entchen
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