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Thema: Grüße zum Jahresende …


Liebe Schreiber und Leser!
Obwohl es in unserem Forum eher ruhig zuging, haben sich auch in 2017 noch engagierte Schreiber und täglich viele Mit-Leser gefunden. Vielen Dank!
Danke auch allen Verschwörungs-Missionaren, die sich netterweise nicht im Forum gemeldet haben ;-).

Ein kleiner Jahres-Rückblick:

Insgesamt gesehen betreiben wir mit der Suche nach der Ursache des Brummtons kein Thema, dass gerade große Wellen schlägt. Frühere Prophezeiungen („Wir werden immer mehr! Es wird immer schlimmer!“) haben sich nicht bestätigt, eher schon das Gegenteil. Hat es vor z.B. zehn Jahren noch mehrere themenähnliche Foren und etliche z.T. gut gemachte Seiten gegeben, so sind wir hier heute eher die letzten, die noch die Stellung halten. Es stehen noch einige Ruinen im Netz, von den Machern vergessen und ohne nennenswerte aktuelle Beiträge. Auch Neu-Starts, z.B. bei XING oder YouTube, blühten kurz auf (mit den Szene-bekannten alten Vielschreibern) um dann schnell zu verdorren. Es spricht sich eben rum, dass es DEN Brummton für viele so nicht gibt. Wir werden eben nicht von bösen Mächten von außen bebrummt. Der individuelle Brummton (der auch ganz schön nerven kann) wird mit jedem Jahr ohne Entdeckung einer lokalen oder regionalen Quelle wahrscheinlicher. Früher gerne ins Feld geführte Verdächtige geben nichts mehr her. So der Mobilfunk, den nur noch eine Handvoll Hartgesottener (oder Unbelehrbarer?) verteufeln oder WAEs (Wind-Energie-Anlagen = Windmühlen), die da am häufigsten stehen, wo es die wenigsten Brummtonhörer gibt (und umgekehrt). Weltuntergangs-Verkünder hatten mit der Bestätigung ihrer Warnungen schon immer heftige Probleme ;-).
Ich persönlich halte Anläufe im Zusammenhang mit Chemie oder eben mit allgemeinen Hör-Problemen (Phantomtöne) für erheblich aussichtsreicher. Leider ist die Thematik in der Vergangenheit so stark von Spinnern besetzt gewesen, dass sich kein ernsthafter Wissenschaftler dazu mehr äußert.

Bewegt wurde unser Thema in 2017 vor allem in Leinfelden-Echterdingen in Baden-Württemberg und in Steinhöring in Bayern …
In beiden Gemeinden würden vielversprechende Anläufe unternommen. Öffentliche Gelder wurden in die Hand genommen, die Behörden unterstützen zunächst die Suche und an beiden Orten waren echte Fachleute vor Ort. Die Lokal-Presse berichtete auch recht eifrig. Das sah zunächst sehr vielversprechend aus.
In beiden Fällen scheint Stillstand eingetreten zu sein. Die Behörden und öffentlichen Geldgeber haben sich zurückgezogen (warum?), die Presse weiß auch nichts Neues und die Internet-Aufritte sind in den letzten Monaten recht ruhig geworden.

Homepage der Betroffenen in Leinfelden:
http://brummton-region-stuttgart.de/
Das scheint die Fleißarbeit eines einzelnen Aktivisten zu sein …
In Leinfelden ist die Situation nicht ganz einfach: Neben dem Landesflughafen direkt an der Autobahn arbeitet dort derzeit auch eine Tunnelbaustelle, die zu Stuttgart21 gehört.
Homepage des eingetragenen Vereins aus Steinhöring:
http://infraschallverein.de/
Dort hat man im Herbst Dienstaufsichtsbeschwerden gegen das Bayerische Landesamt für Umwelt und das Landratsamt Ebersberg eingereicht. Seitdem weiß der Verein aber nichts Neues zu vermelden, obwohl solche Vorgänge in der Regel recht schnell bearbeitet werden. .
Der Verein in Steinhöring ist auf das Thema „Infraschall“ umgestiegen. Ob es besonders zielführend ist, sich von Laien aus der Anti-Windmühlen-Szene „beraten“ zu lassen, wird sich zeigen (oder auch nicht). Das Windmühlen-Thema und der Infraschall sind ja stark besetzt von der Befürchter-Szene („Unerkannt krank durch Infraschall“). Während die Energie-Wende langsam voran kommt, werden dort gerne alte und angestaubte Panik-Thesen wieder aufgewärmt, die vor Fachleuten keinen Bestand haben.

Jetzt wünscht der Brummbär allen unseren Schreibern und Mitlesern ein gutes neues Jahr 2018. Vielleicht bringt es endlich eine tragfähige Erklärung für den seltsamen Brummton.