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Thema: Kardan staburagsen u. Frage zum Endantrieb


Hallo K1-ler
Habe auch mal eine Frage zum Kardan abschmieren mit Staburags und zum Spiel vom Endantrieb.
Und zwar hatte ich mir ein Video " BMW Kardan abschmieren" angesehen aber in dem Video handelt es sich um eine K100 also etwas anders wie bei der K1. Jetzt habe ich alles laut Video zerlegt und gereinigt. Im Endantrieb steckt jetzt noch das hintere Kreuzgelenk. Möchte es in der Aufnahme im Endantrieb auch mit Staburags abschmieren. Wie bekomme ich das Kreuzgelenk aus dem Endantrieb und womit fette ich die Kegellager? Und eine Frage zum Spiel des Endantriebes. Wie stelle ich fest ob der Endantrieb zu viel Spiel hat?


Zuletzt bearbeitet: 24.10.15 21:42 von Noppi


Hallo Noppi,

das Kreuzgelenk im Endantrieb bekommt man mit einem herzhaften Ruck heraus.
Das Gelenk wird von einem Sprengring , am Zapfen des Antriebes gehalten, evtl. eine Stange oder ähnliches durch das Gelenk ziehen, Vorsicht nicht das Gelenk beschädigen.
oder Schraubstock mit Schutzbacken aus Kupfer.

Einbau, da wirst du die Schwierigkeit entdecken, die Gelenke in der Einbauflucht zu montieren,
Kegellager, kannst du mit einem guten Wälzlagerfett einfetten, am besten Seewassserfest, wegen der Haltbarkeit.
Einbau spielfrei, man merkt wenn fest und spielfrei, zu fest heißt .....Lager Schrott und diese kannst du nur bei BMW kaufen,
liegen so bei 50€ das Stück.
Diese Lagerzapfen muss man wirklich mit viel Gefühl einschrauben und anziehen, da einmal verkantet, Lager defekt.
Ich habe selbst einige Male Lehrgeld bezahlt.

Endantrieb Spiel??, was hat das gute Stück gelaufen??
Spiel im Antrieb oder Spiel im Hauptlager.
Wenn du Zweifel hast, ob das Spiel zu groß, melde dich mal bei dem BONNER aus dem Flyingbrickforum, der gibt dir sicher Tipps.

Hoffe geholfen zu haben,
gruß Stephan aus dem schönen Wendland



Hallo stecar
Werde das mal versuchen,das Gelenk mit einem kleinen Ruck herauszuziehen. Mit dem Spiel im Endantrieb hatte ich gehört das man dies bei der Gelegenheit kontrollieren sollte. Sie hat jetzt 58000 km auf dem Tacho.
Was meinst Du mit Problemen beim Einbau der Gelenke in Einbauflucht?



http://technik.flyingbrick.de/images/a/af/33_Einbaulage_Kardanwell_Paralever.pdf

http://technik.flyingbrick.de/images/9/92/33_endantrieb.pdf





Habe das Kreuzgelenk herausbekommen, nun sehe ich das um den Zapfen wo das Kreuzgelenk drauf war etwas Öl steht. Es ist nicht viel, etwa zwei Tropfen.Ist es sinnvoll den Wellendichtring der dafür verantwortlich ist zu erneuern? Hatte mal etwas gelesen das wenn sie etwas gestanden hat so etwas schon mal passieren kann das die WDR dann hart sind und durch das Fahren wieder etwas weich werden. Habe mir sicherheitshalber bei Leebmann einen WDR mitbestellt, soll aber nicht so einfach sein diesen einzubauen. Ist das so???


Zuletzt bearbeitet: 26.10.15 06:29 von Noppi


Noppi,
schaue mal ein paar Themen weiter runter, da hat Grubi die selben Fragen gestellt, da habe ich meinen Senf bereits mal geschrieben.
Selber machen WDR im Endantrieb, ohne die Kronenmutter kaum zu schaffen, lieber machen lassen(Bonner).
WDR und ein paar Tropfen, bei 58TKM , ist das so wenig , das eine Reparatur wenig sinnvoll erscheint(meine Meinung).

Es gibt auch Dichtmitttel /bzw Quellmittel für WDR , diese werden dann wieder etwas weicher und dichten wieder gut ab.
Wenn du aber viel fahren willst, mache es neu.

Gruß Stephan



Ich mache alles sauber und fahre ne Weile mit frischem Öl.
Wenn ich merke es ist immer noch undicht so kann ich das probieren.
Dichtungsmittel
wenn nun immer noch was undicht ist, so kommt es zur Reparatur.

So arbeite ich diese Sache ab.
mfg



Danke Euch
Ok, werde alles erst mal wieder zusammenbauen und dann beobachten.Hatte das wenige Öl nur gesehen und gedacht man könnte bei der Gelegenheit den WDR erneuern. Aber wenn das so schwierig ist lass ich es lieber vorerst. Ansonsten werde ich es mal mit dem oben von Grubi vorgeschlagenem Dichtmittel probieren.



Mittel gibt es ja viele
Getriebe-Öl-Verlust-Stop
und
Öl-Verlust-Stop

... schau ma mal....

MFG
Servus



Habe noch mal ne Frage an Euch.
stecar und eddiek hatten es schon angesprochen. Die Kreuzgelenke der Kardanwelle müssen beim Einbau ja fluchten.
Habe ja die Schwinge ausgebaut.
Wie würdet Ihr da rangehen?
Kardanwelle mit dem getriebeseitigen Kreuzgelenk montieren, das andere Kreuzgelenk im Antrieb montieren und beides ausrichten das es beim Zusammenstecken fluchtet ( man sieht es ja nicht wenn es zusammengesteckt ist)?
oder die Kardanwelle mit beiden Kreuzgelenken montieren so das sie fluchten und dann versuchen den Endantrieb aufzuschieben?
Wer von Euch hat das schon einmal gemacht?

Gruß noppi



Hallo Noppi,

dein letzter Vorschlag ist der, der am besten gehen würde,
aber.... der Sprengring muss wieder einrasten und das hast du dann das Problem, Welle in zwei Teile.
Ich habe das lange Kardanteil in die Getriebeausgangswelle eingerastet, mir die Stellung des Gelenkes gemerkt und einen Gang eingelegt das sich die Welle nicht mehr verdrehen kann.
Dann das gleiche mit der Gelenkwelle kurz im Endantrieb,
nun muss du versuchen und hoffen das du alles in Flucht verbaust.
Ich habe selber aber nie eine Kardanschaden wegen der Gelenke gehabt.
Das es zu Schäden kommt, wegen der Stellung der Kreuzgelenke wird zwar behauptet, aber mir fehlt der Beweis dazu.
Gruß Stephan



Hallo stecar
Ich danke Dir für deinen Vorschlag.
Werde es mal versuchen.



Hallo zusammen
Wollte noch einmal berichten das der Einbau des Kardans nicht so geklappt hat wie gewünscht.
Und zwar folgendes Problem:
Habe die Kardanwelle wieder aufgesteckt., Schwinge montiert und Endantrieb aufgesteckt. In dem Reperaturhandbuch war geschrieben das der Innenlaufring des linken zur Bremsscheibe hin zeigendes Nadellagers auf den Festlagerzapfen aufgesteckt und vorsichtig eingeschraubt werden soll.Es ist zu beachten das der Innenlaufring beim Einschrauben nicht auf die Stirnseiten der Nadeln drückt. Genau das war bei mir der Fall da man es beim Einschrauben ja nicht merkt. Nun hat es ein Paar Nadeln herausgedrückt. Bekomme sie hoffendlich wieder herein.
Gibt es irgend einen Trick das das nicht passiert?Innenlaufring eventuell vorher schon einstecken , geht das?





Hallo Noppi,

genau das meinte ich, aufpassen beim zusammenbau.

Das Nadellager ist hin, es ist zu Wichtig als das man hier etwas basteln kann.
Der Druck auf die Lager ist hoch(horizontal) und auch der seitliche Druck ist gewaltig.

Da bleibt nur der gang zum BMW Händler, diese Lager gibt es im freien Handel nicht.

Einbau mit viel Gefühl und Geduld, dann bleiben auch die alten Lager heil.

Gruß Stephan



Hab ja aufgepasst aber man sieht es ja nicht wenn man den Lagerbolzen einschraubt.

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