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Thema: Magnesium half bei 80,2% der "ADHS'ler&qu


Danke für die Antworten, Björn,

als Naturheilkundler finde ich natürlich klasse, wenn dir und anderen so einfach und nebenwirkungsfrei geholfen werden kann.

Nur die 80% fresse ich nicht. Meiner Erfahrung nach reicht die Gabe von Magnesium allein nur in wenigen Fälle aus, um etwas zu erreichen.

gruss vom
globulus



hi,
nun, die diskussion über die auslaugung der böden ist alt und wogt hin und her wie die %e für die parteien.
es gibt einige studien, die das aufzeigen ( I remember eine, die in der WELT abgedruckt war) u. einige, die entwarnen.

hier eine interessante website, die aufzeigt, dass die mineralien doch weniger werden:

http://www.nahrungsergaenzung.nu/hintergrundinformation/TelefonPIN-anfragen/popup_Obst_und_Gemuese_gestern_und_heute.htm

das problem ist wohl ein generelles:
Auslaugung der Böden

Die Landwirtschaft veränderte die Böden auch direkt: Ihnen wurden mit der Ernte organische Substanz und Mineralstoffe entzogen. Wenn sie nicht über Düngung wieder zugeführt wurden, verarmten die Böden. Nährstoffarmut der Böden war für die Menschen wahrscheinlich das Umweltproblem der vorindustriellen Zeit!


weiterer hinweis:
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) warnt vor einer Unterversorgung mit dem Spurenelement Zink. Gründe sollen angeblich die Angst vor BSE und der Trend zu rindfleischarmer Ernährung sein. Aber auch die Auslaugung der Böden infolge intensivierter Landwirtschaft wird als weitere mögliche Ursache genannt, die viel gravierender wäre, als es zunächst klingt.
(Schattenblick 2002)


weitere infos dazu auch hier:
http://www.wer-weiss-was.de/theme49/article996134.html

gruss
bertram



finde ich nicht überzeugend.
Nahrungsmittel haben nach Saison, Sorte, Wetter, Frische, Anbauboden usw einen weite Streuung des Gehaltes an Inhaltsstoffen. Sieht man auch an der Disk um Bio v. Chemieanbau, wo dann schlaue Tester sagen: Ist alles dasselbe!




Hallo globulus,

der Trick liegt in der Dosierung:

Nur die 80% fresse ich nicht. Meiner Erfahrung nach reicht die Gabe von Magnesium allein nur in wenigen Fälle aus, um etwas zu erreichen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt eine Tagesempfehlung zwischen 300mg und 400 mg an. Das ist für einen gesunden Menschen ausreichend. Besteht aber nun eine angeborene Magnesiumverlusterkrankung, so ist der Bedarf welcher zur Magnesiumsättigung des Blutes notwendig ist deutlich höher. Viele Magnesiummangelpatienten benötigen zwischen 1000mg und 1500mg Mg2+ Ionen.
Mit der normalen Nahrung erreicht man diese Konzentrationen niemals...

Wenn z.B. meine Tagesdosis unter 400mg rutscht, dann werde ich depressiv. Es gibt halt Menschen bei denen ist das so...warum auch immer?! Aber ich bin sehr froh das es so ist...

Grüße

erniecie



ist ja spannend.

Wie bist Du da drauf gekommen? Wenn ich das richtig verstanden hab, sagt das Serum-Mg ja nicht genug aus.




Hi,

ich bin persönlich bei mir im März letzten Jahres "durch Zufall" darauf gestossen. Ich habe die Webseite www.magnesiumhilfe.de gefunden und aufgrund der beschriebenen Symptomatik einfach mal im Discounter die Brausetabletten geholt. Ich habe nach zwei Tagen schon mit einer Tablette gemerkt, das mein Herzrasen und Stolpern weg war. Dann habe ich mir 400mg MgCitrat aus der Apotheke besorgt, kurz mit meinem Arzt telefoniert, ob das für mich O.K. ist und dann habe ich angefangen "höher" zu dosieren. Ab ca. 1000mg habe ich dann gemerkt das die Depression und Ängste sich in Luft auflösen...Innerhalb von drei Wochen habe ich den fünf jährigen BurnOut mit Medikamenten und Arbeitsausfall zu den Akten legen können...Das muss man wirklich erlebt haben, sonst glaubt man es nicht...

Grüße

erniecie



hi,
das ist schon ganz schön viel bzw. weit verbreitet:

Die letzte große Ernährungsstudie in Deutschland (VERA-Studie) zeigte, dass über 40 % der Bevölkerung durchschnittlich nicht die Empfehlungswerte der DGE in der Ernährung erreichen. Die mangelhafte Ernährung (häufig auch nur bedingt durch mangelnde Aufklärung und unzureichendes Wissen) ist eine mögliche Ursache des Magnesiummangels.


Quelle: wikipedia (stichwort magnesiummangel)

gruss
bertram



Hallo,

die VERA Studie ist leider nicht umfänglich im Internet verfügbar, aber hier erhält man die notwendigen Informationen zum Bezug der umfangreichen Ergebnisse:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
http://www.frauengesundheitsportal.de/themen/angebote/vera-schriftenreihe/

Hintergründe und Methoden der Nationalen Verzehrsstudie auf der Seite des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/GesundeErnaehrung/Ernaehrungsforschung/NationaleVerzehrsstudie/NVS2_Hintergruende.html

Dies nur noch zur Vollständigkeit.

Grüße

EC





Hallo,

sorry, noch ein Nachtrag. Aber die beiden folgenden Inhalte sind umfänglich fundiert und belegt:

Gibt es einen Mg Mangel in Deutschland:
http://www.mg-mangel.de/viewtopic.php?f=10&t=43
und
Ernährungsumstellung oder Substitution mit Magnesium?
http://www.mg-mangel.de/viewtopic.php?f=10&t=24

Die Qualität der Beiträge ist hervorragend!

Grüße

erniecie


Zuletzt bearbeitet: 30.01.11 09:24 von erniecie


Hallo mamamia,
Welche zusatzmittel haben bei ihnen geholfen?
Gruss
Coco



Hallo Coco,
kann es sein, dass du die letzten 3 Jahre tiefgefroren überlebt hast? Dann herzlichen Glückwunsch!



Das hier ist wohl sicherlich interessanter:
Pestizide



Hi,
oha, Pestizide....

Somit dürfte relativ häufig die Pestizid-Belastung der Kinder mit Methylphenidat „therapiert“ werden…

Gruss
Bertram



Quecksilber und Fischstäbchen:
Öfter mal Fisch



hallo,

nicht nur magnesium etc. helfen, sondern auch "hasenohr":

http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/adhs-hasenohr-statt-ritalin-9017684.php

gruss
bertram

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Zum Café Holunder: