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Thema: Magnesium half bei 80,2% der "ADHS'ler&qu


Aber Bertram,

dann kann ich auch sagen, lieber Ritalin und das Kind hat in der Schule keinen Ärger, wenn die Familie nichts ändern will.
odrrrrr?

globulus



hallo globulus,
eben nicht, denn:

a) sind kinder i.d.r. keine alkoholiker, die nichts mehr ändern können oder wollen (Dein beispiel bezog sich auf einen alkoholiker).

b) wenn wir die familien nehmen (analog zum alki): dann habe ich gute alternativen zum ritalin anzubieten, wenn sich die familien nicht ändern wollen bzw. können, ich empfehle eine z.B. homöop. behandlung des kindes.
das sind ja gerade die möglichkeiten eines heilpraktikers, der auch dann tätig werden kann, wenn das fam.-system partiell blockt u. signalisiert: "kümmere Dich um den symptomträger".

nach der behandlung kann sich der ärger in der schule durchaus legen u. der lehrer wundert sich.
parallel kann man natürlich die eltern informieren, beraten etc., ob die darauf reagieren ist eine andere sache. genau wie bei der ernährungsberatung...

aber wahrscheinlich krieg ich jetzt wieder eine gegenrede...

gruss
bertram



Gegenrede?

wie?

von mir?

da liegts du aber ganz falsch!

globulus



da haben wir es, globulus widerspricht mir schonwieder.
wenn ich eine gegenrede erwarte, macht er keine...
seufz

gruss
bertram



Hallo Bertram,

kennst Du die Seite www.Magnesiumhilfe.de? Prof. Liebscher , der Präsident dieser SHO, ist selbst betroffen und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema. Seine Bibliothek dazu füllt ganze Wände. Er hat übrigens vor dem Deutschen Ethikrat einen Vortrag gehalten über die Wirkung von MAgnesium bei ADHS.

Seitdem Ritalin auf dem Markt ist, hat sich sein Umsatz (innerhalb von 15 Jahren) verhundertfacht. Die GAbe von Magnesium ist entsprechend zurückgegangen.

Ich selbst bin Mutter eines mit Epilepsie diagnostizierten Sohnes, der zur ZEit dank Magnesium seine Antiepileptika ausschleichen kann.

Liebe Grüße

Helga



liebe helga,
danke für den tip magnesium bei epilepsie; ich werde daran denken. wie hoch habt Ihr dosiert?

gruss
bertram



Hallo Bertram,

das Problem ist, daß von der Schulmedizin routinemäßig die Magnesiumspiegel nicht genommen werden und wenn, dann werden sie falsch interpretiert. Mg-SPiegel von 0,6 mmol/l werden als normal angesehen, obwohl die deutsche Gesellschaft für Magnesium einen Spiegel von mindestens 0,8 mmol/l empfiehlt.

Als mein Sohn die ersten Anfälle hatte und dann in der Uniklinik von Kopf bis Fuß untersucht wurde, hatte er einen Magnesiumspiegel von 0,79 mmol/l. Prof. Liebscher hätte in dem FAll unbedingt zunächst Mg substituiert. Da aber die Normwerte nicht einheitlich und zu niedrig angesetzt sind, wurde mein Sohn auf Epilepsie behandelt.

Möglicherweise ist er aber gar kein Epileptiker sondern Magnesiummangeltetaniker, eine Krankheit, mit der sich eigentlich nur Fehlinger, ein DDR-Professor, intensiv beschäftigt hat. Magnesiummangel kann Anfälle hervorrufen, die äußerlich von epileptischen nicht zu unterscheiden sind.

Die Differentialdiagnose ist seit 1939 bekannt. DAmals hat PRof. Sioli viele vermeintliche Epileptiker vor den Nazis gerettet.

Mein Sohn nimmt zur Zeit 750 mg Mg pro Tag. Wenn Du auf die Seite www.Magnesiumhilfe.de schaust, findest Du dort viele Erfahrungsberichte. Es gibt Patienten, die bis zu 2.400 mg/Tag brauchen. Prof. Liebscher sagt, eine Überdosierung ist bei gesunden Nieren praktisch nicht möglich. Was zu viel ist, scheidet der Körper in Form von Durchfall wieder aus.

Die Tochter einer Kollegin nimmt 900 - 1.200 mg pro Tag und hat damit ihre tagtägliche Migräne in den Griff bekommen. Die Kollegin selbst hat dasselbe Problem und kommt mit 600 mg aus. Davor haben sie diese ganz teuren Migränetabletten genommen, die es auf Kassenrezept gar nicht gibt. (Ich habe den Namen vergessen...)

Ulrich Strunz, der Sport- und Gesundheitsbuchautor, empfiehlt übrigens einen Mg-SPiegel von 1,0 mmol/l.

Liebe Grüße

Helga





Ich nehme an, dass Magnesium deshalb so gut bei manchen "ADS"-Patienten wirkt, weil es Herz und Kreislauf stützt und damit die Durchblutung = die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessert wird.

Ich halte folgenden Satz für sehr weiterführend:

"What is good for your heart, is also good for your brain."

Das ist aber bei weitem nicht alles, was wir gegen "ADHS"-Symptome tun können.

Kassandra



Hallo Kassandra,

Magnesium ist an über 200 Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Deshalb sind die durch Magnesiummangel verursachten Krankheitsbilder so vielfältig. Es handelt sich um eine sehr komplexe Sache, der leider in Deutschland viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Im englischsprachigen Internet gibt es sehr viele Studien zu dem Thema.

Liebe Grüße

Helga



Hallo Helga,
danke für deine Informationen zur Bedeutung von Magnesium für den Stoffwechsel. Ich halte dieses Thema für durchaus wichtig, aber meine Frage ging in eine andere Richtung. Ich stelle die Frage nach der Bedeutung der Blutversorgung des Gehirns, wobei der Blutkreislauf und die antreibende Pumpe, nämlich das Herz ins Zentrum der Betrachtung rückt.
Da es sich aber um ein anderes Thema handelt, mache ich hierzu einen neuen Thread auf.
Viele Grüße
Kassandra

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