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Thema: Magnesium half bei 80,2% der "ADHS'ler&qu


Hallo Preiser,

ich geb Dir recht. Aber woher soll man von vornherein wissen, welche die Ursache ist? Es können auch mehrere sein, die zusammen wirken.
Man kann sich nach meiner Erfahrung gut über Ausschlußverfahren an die möglichen Ursachen herantasten.

Wir haben NEM ausprobiert mit dem Gedanken: 3 Monate durchziehen und abwarten, ob eine Verbesserung eintritt.

Wenn nicht, haben wir zwar Geld investiert ohne unser Ziel damit zu erreichen. Aber das war es auch schon. Geschadet haben wir unserem Kind damit jedenfalls nicht.

Haben wir zuvor anderweitig auch schon so gemacht.

Die Kassen bezahlen leider nur die Medis und in einem viel zu knappen Rahmen effektive Therapien. Und es wird noch schlimmer kommen, dass gerade an den begleitenden Therapien immer mehr gekürzt werden wird.
Von daher doch kein Wunder, dass Eltern ihren Kindern Ritalin und Co. geben. Es kostet sie nichts, außer den Weg zum Arzt und anschließend in die Apotheke.

Frag mal eine allein erziehende Mutter mit 3 Kindern, darunter vielleicht 2 mit ADHS, evtl. noch ohne Auto, was die für finanzielle Mittel zur Verfügung hat, um ihren Kindern mit Alternativen zu helfen. Ob nun Homöophathie, systemische Arbeit, NEM oder was es alles hilfreiches gibt. Im allgemeinen: NULL. Unabhängig von der Zeit, die man als Eltern noch investieren muß.

Da liegt vieles im Argen. Und so sehr ich für Alternativen und gegen MPH-Doping bin: ich kann diese Eltern verstehen.

Gruß, mamamia




Hallo,
ganz meine Meinung mamamia, es geht darum, Alternativern auszuprobieren, gerade wenn man schon verschiedenens gemacht hat...
was das Zitat anbelangt: ich denke es gibt auch ein zuviel an "Psycho-Gewühle", klingt jetzt sehr negativ, ich meine damit nicht, daß das nicht durchaus, seine wohlbemerkt wichtige Berechtigung hat, aber in unserem Fall ist das momentan einfach nicht das Thema und bevor wie gesagt, wegen der Schulsituation zu solchen Hammer Medikamenten gegriffen werden muß, schau ich mir doch auf jedenfall die Alternativen an...
Du kannst mir die näheren Infos per email zuschicken, mamamia, vielen Dank schonmal!





Frag mal eine allein erziehende Mutter mit 3 Kindern, darunter vielleicht 2 mit ADHS, evtl. noch ohne Auto, was die für finanzielle Mittel zur Verfügung hat, um ihren Kindern mit Alternativen zu helfen


Eine Familie mit alleinerziehender Mutter ist eine gestörte Familie, weil der Vater fehlt. Was sollen da "Alternativen" daran verbessern? Die Familienstruktur selbst ist das Problem, jedenfalls sehr sehr häufig. Es fehlt nicht nur am Geld, sondern an gesunder Struktur, gerade für die vaterlosen Söhne. Was soll da NEM usw. helfen???



Sehe ich auch so, alleinerziehend zu sein ist kein Idealfall, und die Voraussetzung für den Alltag und die Entwicklung aller Beteiligten ist nicht einfach. Aber auch da kann Familie gelingen, das muß wirklich nicht zwingend zu Störungen führen!
Eine Familie, in der der Vater zwar physisch anwesend ist, aber sich nicht wirklich beteiligt ist, ist auch eine gestörte Familie, wie vieles andere auch als "Störung" bezeichnet werden kann, innerhalb einer Familie und wohlbemerkt auch um die Familie herum. Das alles kann, aber muß nicht Symptome, wie sie die sogenannte ADHS hervorruft, begünstigen.
Außerdem bin ich überzeugt, daß Kinder bzw. Menschen mit dieser "Eigenart", um nicht schon wieder Störung zu sagen, einfach auch so sind wie sie sind (s.Farmer u.Hunter) und das man nicht jedes unpassende Verhalten, gleich als psychiche Störung und Folge von familiären Gegebenheiten sehen muß, dann wird man den Kindern und Erwachsenen nicht gerecht im Gegenteil!
Deswegen gibt es doch keinen Grund, natürliche Hilfen als Unterstützung abzulehnen, wenn sie doch helfen!



@ alfabet

Das war ein Beispiel.
Wenns Dir lieber ist, nehmen wir eine komplette Familie mit 3 Kindern, wo der Vater seit 2 Jahren arbeitslos ist, die Mutter nachts für 400€ schuften geht und Hartz 4 vor der Tür steht.
Die habe ich im Freundeskreis.
Wenn ich denen mit Alternativen komme ( nicht nur NEM), wissen die, dass es helfen kann. Sie haben es bei uns life am Rande miterlebt.
In besseren Zeiten haben sie sich zum Teil auf manches mit Erfolg eingelassen.
Heute geht es nicht mehr. Obwohl sie es gerne für ihr Kind machen würden. Aber sie können es nicht mehr finanzieren.

Und so sieht es in vielen Familien aus. Ob nun mit einem oder zwei Elternteilen.

Und NEM helfen da, wo sie angesagt sind. Ob mit oder ohne "normaler" Familiestruktur.
Ich stimme Dir jedoch zu, dass Kinder, die aufgrund einer gestörten Familiensituation, meist sehr schwer belastet sein können und darin sehr wohl eine Ursache für Leistungsschwäche in der Schule liegen kann.

@ Angela

Mail ist unterwegs.

Gruß an Euch beide, mamamia




hallo angela etc.,

es ist ein weit verbreiteter irrtum, dass NEM nur helfen, wenn ein mangel an denselben die ursache sei. freilich ist es üblicher u. schlüssiger, erst einen vitamin- und elektrolyt-status zu machen zu geziet zu substituieren, aber ich denke mal, das kostet eine stange geld. die kasse wirds nicht zahlen...

darüber hinaus hilft eine höhere dosis (dosisangaben will ich hier vermeiden, das soll ein fachmann auf das kind abstimmen) durchaus. das läuft wohl nach dem prinzip: 2x gemüse am tag ist gut, aber "five a day" ist besser.

was da alles erreicht werden kann, steht hier:



6. Welche Ergebnisse sind von solchen adjuvanten Massnahmen zu erwarten?



Eine neue Studie, die im vergangenen Jahr publiziert wurde, zeigt beispielhaft die enormen Möglichkeiten, die mit dem oben vorgeschlagenen Vorgehen erreicht werden können:



Walsh W.J. et al., Physiology & Behaviour, 82 (2004) 835-839





- Studie mit 207 verhaltensauffälligen Patienten (85% der Patienten mit Ritalin-, Antidepressiva- und Tranquilizer-Vorgeschichte); Ausschlusskriterium: Schizophrenie, manische Depressionen, Autismus); Alter: 3-55 Jahre



- biochemische Screenings

- Kupfer / Zink-Verhältnis (Blut)

- Histamin (Blut)

- Kryptopyrrol (Urin)

- chron. Schwermetallbelastungen (Haare)

- Glukose-Toleranzstörungen (Blut)

- Malabsorption (Stuhl)



- individuelle Supplementierung mit Mikronährstoffen aufgrund der Laborergebnisse während 4-8 Monaten



- klinische Resultate:

- reduzierte tätliche Angriffe: - 92% !

- reduzierte Häufigkeit von destruktiven Zwischenfällen:

- vor der Behandlung: 42 Ereignisse

- nach der Behandlung: 9 Ereignisse !

- völliges Verschwinden des gewalttätigen Verhaltens in ca. 55% der Fälle!

- höchste Therapieerfolgsquote bei Kindern unter 14 Jahren (noch keine Wechselwirkungen wegen Drogen- und Alkoholabusus)


Quelle: http://www.orthoanalytic.ch/press.php

noch ein überblick-hintergrundartikel:
http://www.naturklinik.com/de/docs/publikationen/adhs.php

gruss und good luck

bertram





und immer wieder "nett":

Ernährungslexikon
Vitamine als Gewaltbremse
Gegen notorische Argessivität hilft die richtige Dosis Vitamine. Das behaupten britische Forscher nach einem Test mit Knackis in einem Knast in der Nähe von Oxford.

Ring frei für die nächste Runde: Ob
die Vitaminpille sich durchboxt?
Eine gesunde, vitaminreiche Ernährung soll Gewalt und Kriminalität eindämmen. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie an der Surrey-Universität in England.

C. B. Gesch und seine Kollegen fanden heraus, dass jugendliche Strafgefangene bis zu einem Viertel weniger gegen Regeln im Knast verstoßen, wenn sie zu ihren Mahlzeiten Vitamine, Mineralien und ungesättigte Fettsäuren zugesetzt bekommen.

Brav durch gesundes Essen
Ein dreiviertel Jahr lang gaben die Psychologen 230 jugendlichen Knackis im Hochsicherheitstrakt in einem Gefängnis in Oxford entweder diese Nahrungsergänzung oder ein Placebo, das keine Wirkstoffe enthielt. Die Forscher zeichneten außerdem vor, während und nach dem Versuch die Zahl der Vergehen jedes Einzelnen auf.

Sie fanden heraus, dass das Verhalten der Placebo-Gruppe gleich blieb, aber die Anzahl der Regel-Verstöße der Vitamin-Gedopten um 25 Prozent abnahm. Physische Gewalt gegen Mithäftlinge oder gegen Wärter ging sogar fast um die Hälfte zurück.

Aus: http://www.menshealth.de/health/vitamine_senken_die_aggressivitaet.38840.d_mh_05_dossier_artikel.htm?article_id=5268



Ich bin ein Junge, dem es mal nicht gut ging.Wenn ich weniger Süssigkeiten esse, werde ich ein bisschen ruhiger. Ich bin 11 Jahre alt und habe ADHS. Ich nehme keine Medikamente mehr und bin jetzt viel ruhiger als früher. Mir hat geholfen, dass ich nicht mehr im Heim lebe, sondern in einer Pflegefamilie. Meinen richtigen Namen möchte ich nicht sagen, weil ich wegen meiner Heimzeit nicht erkannt werden möchte.
Meine Mama und mein Papa sind geschieden. Ich habe beide lieb, aber es ging mir nicht gut, weil sich beide viel gestritten hatten.Jetzt besuche ich sie wieder und sie sprechen miteinander.
Ich bin nur heute so lange auf, weil Freitag ist.
Diese Seite kenne ich von meiner Pflegefamily.
sona



Danke an alle, für die Infos, das ist wirklich ermutigend und ich bin gespannt, ob wir damit weiterkommen.

Sona, ich finde es toll , daß Du auch etwas von Dir reingeschrieben hast, das ist was ganz anderes, als wenn die Erwachsenen immer über die Kinder schreiben! Ich wünsche Dir weiter alles Gute in Deiner Pflegefamilie und mit Deinen Eltern!!!



Hallo

ich habe ADS genauso wie mein Sohn, ich nehme seit etwa 20 Jahren Magnesium zu mir, da ich Magnesiummangel habe aber es hat nicht gegen ADS geholfen.

Gegen ADS helfen keine Pillen oder andere sachen sie sollen uns das Leben nur ein wenig einfacher machen, kann das keiner verstehen? Mir konnte als Kind nicht geholfen werden da es keiner kannte aber heute kann ich mein Kind unterstützen.

Niemand kann uns verstehen der es nicht selber hat daher lasst eure klugen Sprüche die helfen eh nicht.
Hört uns lieber zu um uns zu verstehen als uns zu verspotten wir reden uns raus oder so.
(an dir Kritiker gerichtet)
Danke liebe Grüße
Danke



Hört uns lieber zu um uns zu verstehen als uns zu verspotten wir reden uns raus oder so.
(an dir Kritiker gerichtet)
Sie reden sich nicht raus, aber Sie glauben an eine Krankheit, die es so gar nicht gibt. Womit nicht geleugnet werden soll, dass Sie oder Ihr Kind irgendwelche Schwierigkeiten haben oder hatten. Aber "ADHS" ist es einfach nicht. Mit Verlaub: auch Sie könnten darin uns zuhören.


Zuletzt bearbeitet: 27.02.06 16:55 von Administrator


Sanny:
Hallo

Niemand kann uns verstehen der es nicht selber hat daher lasst eure klugen Sprüche die helfen eh nicht.
Hört uns lieber zu um uns zu verstehen als uns zu verspotten wir reden uns raus oder so.
(an dir Kritiker gerichtet)
Danke liebe Grüße
Danke


Hallo Sanny, es sind keine klugen Sprüche, es sind Erfahrungen von "ehemalige" ADS -lern und von Menschen, die mit diesen Kindern zusammenleben oder mit ihnen arbeiten.
Meine Erfahrungen sind, dass gerade die Personen, die bereit sind, ohne Medikation mit ADS-Kindern zu leben und zu arbeiten, sehr gute Zuhörer sind, denn sonst würde ein Zusammenleben nicht funktionieren. Mal ehrlich, es ist doch leichter, ein problematisches Kind ruhigzustellen, als die gesamte Vielfalt schwierigen Verhaltens ständig auszuhalten! Was sollen die Vorwürfe?
Trude



hallo sanny,
das:
Niemand kann uns verstehen der es nicht selber hat daher lasst eure klugen Sprüche die helfen eh nicht.


ist ein gefährlicher satz. dann dürfte ein "adhs'ler" nur zu einem arzt, der selbst adhs hat, denn nur der könnte ja verstehen, was vor sich geht.

das ist die idee, dass nur junkies süchtige patienten therapieren sollen, denn nur der junkie könne verstehen, was vor sich geht. nein, das ist natürlich unsinn, denn es gibt sehr gute suchttherapeuten, die sich nie einen heroin-schuß gesetzt haben.

es gibt nunmal viele möglichkeiten, adhs zu verstehen oder zu interpretieren. ich nehme mal eine sinnvolle heraus:

"Zu hohes chaotisches Theta (Gehirnwelle) und Beta." So würde es z.B. ein EEG-Spezialist bzw. NeurofeedbackER interpretieren. Ich denke, damit ist jemand, der betroffen ist, schlicht überfordert. Wäre umgekehrt ja auch Unsinn, dass daraus gefolgert wird: nur fachleute können sich über adhs unterhalten, denn der laie blickt es nicht.
fazit: alle dürfen und sollen sich vernünftig und nach erkenntnis suchen darüber unterhalten.

bertram
gruss
bertram





Ich gebe meinem Sohn keine Medikamente um in ruhig zu stellen das ist genau der blötsinn den ich meine, ich tue es um zu versuchen es ihm leichter zu machen und nicht um von ihm ruhe zu haben da ich weiß wie schwer er es hat und wenn ich sehe, dass irgendetwas nicht stimmt würde ich aufhören.

Und auch wenn ihr euch mit Hunderten von uns unterhaltet ihr werdet uns nie verstehen wenn ihr nur euren eigenen Weg geht ich habe genug gesehen und mitgemacht mir brauch keiner eine Rede halten es stöhrt euch nur der Begriff ADS,ADHS




Klingt nach Endzeitstimmung.

Mein Partner hat das, was man als ADS bezeichnet, mein Kind hat es und ich bin noch von viel mehr Familienmitgliedern umgeben, denen man diesen Stempel aufdrücken könnte. Problemlos.
Trotzdem, im wahrsten Sinne des Wortes: trotze dem, glaube ich nicht an ADS.
Es ist ein Oberbegriff für vieles an Verhaltensweisen geworden, mit denen wir und die uns umgebende Gesellschaft nur schwer klar kommt.
Und da kann man anders und viel effektiver handeln als mit Pillen.

Ich habe auch genug mitgemacht, gelernt zu sehen und dann verstanden, wo die wirklichen Gründe liegen.
Wenn ich zum passenden Doc gehe,werde ich wohl auch den Stempel ADHS bekommen. Symptome werde ich wohl genug aufweisen. Ich hab´s aber nicht und ich leide nicht darunter.
Weil ich keine Lust mehr habe, mich in Leid zu suhlen, um anderen zu demonstrieren: mir geht es nicht gut und kümmert Euch um mich.
Wenn Du wirklich meinst, es gibt keine anderen Lösungen wie über den Einwurf von Pillen, dann jammer uns hier nicht die Ohren voll.
Es gibt nämlich andere Lösungen.

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