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Thema: Epigenetik: Erfahrungen verändern Gene


Die Studie zeigt nach Einschätzung von John Krystal vom Connecticut Mental Health Center, dem Chefredakteur von Biological Psychiatry, dass langfristige Umwelteinflüsse bis tief in die Gene einwirken können. Dass diese Erkenntnis dereinst neue therapeutische Konsequenzen haben könnte, dürfte derzeit jedoch noch die ferne Wunschvorstellung eines Grundlagenforschers sein. © rme/aerzteblatt.de


Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah: da lobe ich mir inzwischen ganz einfach eine gute Psychotherapie! Auch bei ADHS!



Hier ein weiterer interessanter Beleg dafür, dass die genetische ADHS-Forschung am Schluss "nur" Umwelteinflüsse findet:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/877813/



Ich denke, das bezieht sich auf diese Studie:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18923034?ordinalpos=1&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_
DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum




hallo,
übrigens, im heft PSYCHOLOGIE HEUTE sept.08 ist ein sehr guter artikel zum thema AD(H)S zu finden. durchaus pharmakritisch, mit hinweisen auf neuere (be)funde (epigentik) und fundiert.
fazit: die psychologische fraktion geht in die gegenoffensive! zeit wirds...

have a look
gruss
bertram



hallo,
neuere studien zeigen: kinder "erben", was die eltern ERFAHREN haben(umwelteinfluß):

http://www.netdoktor.de/News/Epigenetik-Kinder-erben-Erf-1130104.html

gruss
bertram



hi!
schöne zusammenfassung zum thema epigenetik:

http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,ml86h3v0x8bglg88~cm.asp

gruss
bertram



hi,
neues aus der hirnforschung (stress und auswirkungen auf das gehirn):

http://www.medicine.ucalgary.ca/about/bains/stressprotein

gruss
bertram



Im Juli erscheint ein Sachbuch, das sich mit der Epigenetik beschäftigt:
Peter Spork: "Der zweite Code. Epigenetik - oder wie wir unsere Gene steuern können." Auf einen Zeitungsartikel des Autors wurde oben bereits hingewiesen.



hi,
und wieder ein rückschlag für die befürworter der "genetik-genese" von psychischen erkrankungen:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36996/Studie_widerlegt_Existenz_eines_Depressions-Gen.htm

gruss
bertram



Da sieht man mal wieder, wie wichtig ein Überblick über viele, möglichst alle Studien zu einer These sind (Metaanalyse). Einzelne Studien werden ja gewöhnlich zu gern verbreitet, wenn sie sensationell sind oder sonstwie im Mainstream liegen. Alle anderen, die etwas Anderes belegen, werden fleißig ignoriert oder gar nicht erst publiziert.




Also ich finde das beachtlich, dass jetzt echt nachgewiesen ist, dass man bei einer Lebenskrise depressiv werden kann.
Die Lebenskrisen erhöhten das Risiko eine Depression um 41 Prozent (95-Prozent-Konfidenzintervall 1,25-1,57).

boah, das hätt ich nicht gedacht und jetzt ist das echt wissenschftlich bewiesen, selbst mit nem Konfidenzintervall. Super, Wissenschaft ist doch toll!!!



Oder gibt es einen zweiten Informationscode, mit dem Zellen ihre Reaktion auf Umweltreize festhalten? Epigenetiker sagen "ja". Sie vertreten einen neuen Forschungszweig, die "Über-" oder "Nebengenetik".


Warum eigentlich schon wieder ein "Informationscode" irgendwo - womöglich in einem "submolekularen Medium" oder sowas? Warum immer diese technoiden Analogien? Warum ist es so schwer, einfach zu verstehen, dass Menschen ganzheitliche, sinnstiftende Wesen sind, die sich aus dem Feld, in dem sie aufwachsen, das aneignen, was für sie eine Bedeutung hat? Warum will man wieder offensichtliche Phänomene reduktionistisch auf "Biologie" zurückführen? Für jeden Familiensystemiker oder Familiensteller ist z.B. die phänomenologische Präsenz längst Verstorbener und damit deren Wirkung auf das Leben der Nachfahren eine ganz einfache und erfahrbare Tatsache.
Ich kann nur wieder den Kopf schütteln über die unbelehrbare Engführung solchen Denkens. Auch "Epigentik" ist im gleichen Käfig gefangen wie "Genetik", wenngleich sie hochspannende Erweiterungen bringt. Es ist so ähnlich wie die modernen Ableger der "Evolutionstheorie" - sie lassen das Grundmuster "Überleben" und "Kampf" einfach nicht los (Luhmann würde sagen: ihre "Leitdifferenz").

Optimistische Grüße

Matthias




HI!
so, zur vorweihnachtszeit gibt es einige "hyperepigenetische" wissenschaftlich-abgefahrene artikel - wohl bekomms!:

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/das-ende-des-genkults

http://www.scribd.com/doc/17322860/MINDMAILpack-1372009-RUSSIANDNADISCOVERY-others

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/der-geist-ist-staerker-als-die-gene BRUCE LIPTON videos!

muß gestehen, dass ich von den dort genannten phänomenen ("hyperkommunikation" etc.) noch nie was gehört habe. in deutsch gibt es dazu auch einiges, der geneigte leser möge eine suchmaschine bemühen. very interesting, I guess.

gruss
bertram



WEDER ERBE NOCH UMWELT

hallo,
das ist interessant, wer hat eine erklärung dafür?:

http://www.netdoktor.de/News/Biologisches-Roulette-Der-Z-1132328.html

gruss
bertram



Hallo,
ob es Zufall war oder etwas anderes, weiß man da ja gar nicht. Denn möglicherweise gab es unbekannte Variable entweder im Genom und/oder der Umwelt. Und wenn es doch Zufall war, dann war es Zufall!


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Zum Café Holunder: