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Thema: HOMÖOPATHIE HILFT BEI "AD(H)"


HALLO!

ZITAT:

Einige homöopathische Ärzte, wie Dr. Thomas Bonath, haben sich bereits auf die homöopathische Behandlung von Kindern mit ADHS spezialisiert. Er zeigt in seinem neuesten Buch "Homöopathie bei ADHS" eindrucksvoll, was die Klassische Homöopathie leisten kann und wie oft die Einnahme von Psychopharmaka für die betroffenen Kinder unnötig wird, sobald das richtige homöopathische Mittel gefunden ist.

Die Klassische Homöopathie als Alternative zu Psychopharmaka
Immer mehr Eltern von ADHS-Kindern lehnen die Behandlung ihres Kindes mit Ritalin und anderen Psychopharmaka ab und suchen nach sinnvollen Alternativen. Viele Homöopathen haben inzwischen die Erfahrung gemacht, dass ein gut gewähltes homöopathisches Mittel den Kindern (und damit auch den Eltern) entscheidend helfen kann.


QUELLE:
http://www.vnr.de/b2c/gesundheit/ganzheitliche-gesundheit/homoeopathie/Hom%C3%B6opathie+bei+ADHS.html

GRUSS



Was man dort so liest:
Kommen noch Merkmale wie erhöhte motorische Unruhe und erhöhte Impulsivität dazu und bestehen die Symptome schon länger als 6 Monate, muss man vom Vorliegen einer ADHS-Störung ausgehen

kann einen wieder nur grausen! Es wird wieder suggeriert, als könnte man eine medizinische Krankheit namens "ADHS" überhaupt diagnostizieren.
Es dient nicht der Seriosität der Homöopathen, wenn sie sich so unkritisch an diesen ätiologischen und nosologischen Unsinn dranhängen. Aber man will halt auch nur ein Stück vom Kuchen des Geschäfts mit "ADHS" abkriegen...



Naja , mal langsam , Kato, nur weil eine Frau vom Verlag für die Wirtschaft Unfug schreibt.....

Das Buch selber ist gut und Bonath sieht das Thema "ADHS" durchaus kritisch. http://www.praxis-thomas-bonath.de/adhs.html

Eine klare Diagnose ?

ADS wird heute immer öfter festgestellt. Mit der zunehmenden Diagnosestellung von ADS tun sich aber auch erhebliche Probleme auf. Gegenwärtig kann man den Eindruck bekommen, dass jede Schwierigkeit und Abweichung von der Verhaltensnorm „ADS“ ist. Nach meiner Erfahrung ist ADS ein Oberbegriff für sehr unterschiedliche Verhaltensweisen, die häufig auch sehr unterschiedliche Ursachen haben.Unter diesen Begriff fallen Kinder:

* die wegen einer Geburtskomplikation Probleme haben, sich eine ausreichend lange Zeit auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren,
* die wegen einer vererbten Störung des Hirnstoffwechsels in bestimmten Hirnregionen permanent in Bewegung sein müssen,
* oder wegen einer allergischen Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel „ausrasten".

Andere Störungen wie Angst, Hochbegabung oder soziale und familiäre Schwierigkeiten können ähnliche Symptome hervorrufen. Bei unzureichender Differenzierung bekommen sie ebenfalls fälschlich das Etikett „ADS„ verpasst. Ein Krankheitsbegriff für eine so breit angelegte Palette von Ursachen und Wirkungen birgt die Gefahr der Fehldiagnose, vor allem, wenn die Diagnostik bei aller Verbesserung in den letzten Jahren auf einer derart wackeligen Basis steht, wie das bei ADS der Fall ist: Der amerikanische Kinderarzt , Psychiater und Familientherapeut Dr. Lawrence Diller bringt die Kritik an der aktuellen Diagnostik in seinem Buch „Running on Ritalin„ auf den Punkt:

„Die offiziellen Richtlinien zur Auswertung der ADS - Symptomatik sind vage und interpretierbar - aber sie führen zu einer „Alles oder nichts“ - Diagnose. Es existiert keine Einteilung eines Schweregrads von ADS, sondern nur JA oder NEIN. Die ADS - Diagnose hat keinen definierten medizinischen oder psychologischen Marker, und beruht häufig ausschließlich auf der Lebensgeschichte des Patienten. Die ADS - Diagnose bezieht sich vor allem auf das Individuum und berücksichtigt andere Einflüsse, z.B. familiäre oder psychosoziale, nicht ausreichend.“

Wie entscheidend gerade dieser letzte Punkt sein kann beschreibt der Kinderarzt Daniel Zeidner satirisch: „Es wurde mir mehr und mehr klar..., daß es ein neues Syndrom gibt, und zwar bei den Erwachsenen, die unsere Kinder unterrichten: das „Lehrer - Defizit - Syndrom„ oder „LDS„. Diese Diagnose sollte gestellt werden bei Lehrern, deren Schüler: ständig mit Händen oder Füßen zappeln, unaufmerksam sind, häufig träumen, ihre Hausaufgaben oder Klassenarbeiten häufig nicht vollständig haben, häufig aufstehen. In diesem Fall sollte der Lehrer sofort mit einem Psychostimulanz behandelt werden, damit er einen interessanteren Unterricht macht.„


und - ach Gott - Stück vom Kuchen! Überprüfe doch mal Dein geistiges Geldkoordinatensystem!

Ich gehe davon aus , dass jeder der seinen Beruf gut macht auch gut davon leben soll und dass Menschen auch aus Überzeugung etwas leisten können, nicht nur mit finanziellen Anreiz.

Wenn ein Arzt richtig Kohle machen will, wird er sicher nicht homöopathischer Kinderarzt.

gruss vom
globulus



hi kato,
ei freilich ist das unsauber formuliert. aber es ist besser man ist da ungenauer u. macht ne saubere & hilfreiche therapie als ritalin & co. zu favorisieren.

und - das waren nicht DIE HOMÖOPATHEN, lies mal wer da schreibt. das war der WDR! wenn Du schon so präzise bist, dann bin ich es bei Dir auch :-)

gruss
bertram



hi,
ganz interessant (zahlen sind von 2003):

Radiologe 17.416 Euro
Orthopäde 13.333 Euro
Urologe 11.750 Euro
Chirurg 11.416. Euro
Internist 10.500 Euro
Hals-Nasen-Ohren-Arzt10.333 Euro
Augenarzt 10.333 Euro
Hautarzt 9.916 Euro
Frauenarzt 9.916 Euro
Kinderarzt 9.583 Euro
Neurologe 8.666 Euro
Allgemeinarzt 8.666 Euro

gruss
bertram



hi,

ritalin ein homöopathischer trick?!?:

http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Wo-die-Schulmedizin-homoeopathisch-arbeitet/story/15581427


jetzt bin ich aber gespannt, was "globulus" dazu sagt :-)

gruss
bertram



globulus sagt: was für ein grottenschlechter Artikel!
auf die ganzen Fehler einzugehen lohnt sich mE nicht.

zu dem Ritalin : es doch glaub ich allen hier klar, dass R. kein "Aufputschmittel" ist, sondern Konzentration und Fokussierung fördert.

Wir suchen in der Hom. doch ein Medikament, das ähnliche Symptome hervorruft, wie ich behandeln möchte, hier also schlechte Konzentration, Impulsivität, Unruhe usw.

Als Nebenwirkung bei R. ist verstärkte Reizbarkeit und Unruhe zwar mit dabei, aber wenn das wirklich regelmäßig so wäre, täte sich niemand bei Prüfungen damit dopen.

Bei einer bestimmten Konzentration hemmt Methylphenidat die Reizübertragung im Gehirn und fördert so die Aufmerksamkeit – aus schulmedizinischer Sicht ist der Wirkstoff deshalb nur pauschal betrachtet ein Aufputschmittel.


bei einem solchen Satz kann man nur den Kopf schütteln.

Die gute Frau war (??) homöopathische Ärztin? als Journalistin und Ärztin sollte man das doch klar ausdrücken können.

Gruss vom globulus



hi,
hier wird einfach mit "den füßen" abgestimmt, egal was einige siebengescheite professoren/kritiker dazu anmerken:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37775/Bevoelkerung_setzt_auf_homoeopathische_Arzneimittel.htm

gruss
bertram



hi,
so langsam begreifen es sogar die ärzte :-) :

http://www.openpr.de/news/362004/Vortrag-Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitaets-Syndrom-ADHS-bei-Kindern-am-28-Oktober.html

„Erfreulicherweise werden zunehmend die weitreichenden Möglichkeiten der homöopathischen Behandlung des ADHS-Syndroms von den Patienten genutzt!“ so Rupert Schäfer, Facharzt für Allgemeinmedizin und Stationsarzt Abteilung Orthopädie in der Simssee Klinik.


gruss
bertram



hallo,
achja, zum "sturm im wasserglas" des sommerloch-themas:

http://www.homoeopathie.at/downloads/wissenschaft/lancet-studie.pdf

auszug:
Zusammenfassendes Ergebnis des HTA-Reports
„Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es ausreichende Belege für die präklinische
(experimentelle) Wirkung und klinische Wirksamkeit der Homöopathie gibt und dass sie
absolut und insbesondere im Vergleich zu konventionellen Therapien eine sichere und
kostengünstige Intervention darstellt.“


damit dürfte alles klar sein. lauterbach und windeler: "note 6 - setzen!"

gruss
bertram

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