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Thema: Immer mehr Pillen |
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"Es gebe in der Arbeitswelt immer weniger Nischen, die Leute aufnähmen, die unter ADHS leiden würden. Ärzte und Sozialarbeiter müssten nun sensibilisiert werden ..."
Anscheinend geht es auch darum, um jeden Preis Zeiten ohne Erwerbstätigkeit zu vermeiden (´Hauptsache Arbeit`). Ob es gut für Wirtschafts- und Sozialleben ist, wenn krampfhaft Menschen eingefügt werden, die einen Ballast halbverarbeiteter psychosozialer Probleme mittels Psychopharmaka-Einnahme kompensieren, bezweilfe ich sehr.
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PS:
achja, bevor ich es vergesse. hier im ort hat eine kindsmutter einen selbstmordversuch mit den methylphenidat-pillen ihres 8jährigen sohnes unternommen. hat zwar - zum glück - nicht ganz funktioniert, aber der notarzt war da...
wie wir sehen, werden die pillchen nicht nur für die verbesserung der aufmerksamkeit eingeworfen.
gruss
bertram
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hallo,
wird auch zeit, dass die lehrer allmählich aufwachen. meiner erfahrung nach sind es oft die lehrer(innen), die ach so fachgerecht die "diagnose" stellen u. die eltern zum kinderpsychiater schicken...mit was die dann wieder dort herauskommen, liegt auf der hand ...grrr...:
http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/gesundheit/024889.php
gruss
bertram
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Hallo,
Artikel über Doping in der Schule:
Vielen Kindern wird bereits im jungen Alter regelmäßig Medikamente verabreicht, die die Leistungsfähigkeit erhöhen. Ritalin heißt das Medikament, das leistungsschwachen Kindern zu schulisch besseren Ergebnissen führen soll. Deswegen schlägt der gesundheitsmedizinische Sprecher der CDU Alarm. Als Ausrede für die Medikamente muss dabei oft ADHS herhalten.
etc.
http://www.spickmich.de/news/201202281200-doping-in-der-schule-nimmt-zu
Gruss
Bertram
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Hallo,
habe mich jetzt einmal quer durch die angebotenen Artikel gelesen und festgestellt, dass dieses Thema, entgegen meiner bisherigen Annahme, immer noch sehr nah ist.
Ich habe solch ein angebliches ADHS-Kind gehabt, welches von angebl. Fachleuten mit Ritalin auf Kurs gebracht wurde und bis heute unter den Folgen leidet. Hätte ich damals gewußt, was ich heute weiß, ich hätte die behandelnden Ärzte angezeigt.
Es erschreckt mich immer wieder, wie leichtfertig Ärzte, Lehrer und Eltern sich auf diese Diagnose einlassen und mit einer medikamentösen Behandlung anfangen.
Mein Sohn hat heute massivere Probleme als früher und er selbst macht insbesondere die Ritalin-Behandlung zumindest dafür mitverantwortlich. Die noch schlimmere Folge aus meiner Sicht ist, dass er heute kaum noch dazu zu bewegen ist, sich helfen zu lassen, obwohl er z.B. seit Jahren unter ganz massiven Depressionen und Angstzuständen leidet.
Wenn ich dann solche Artikel lese, dann kriege ich eine unbändige Wut und ich finde es super, dass es Menschen gibt, die auf diese Probleme aufmerksam machen.
Danke dafür
Bambi
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