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Thema: Diagnose mangelhaft


http://www.bdp-verband.de/bdp/presse/2009/09_adhs.html



hallo,

na prima, da wagen sich wenigstens die funktionäre aus der deckung. die örtlichen psychotherapeuten sind immer überaus "nondirektiv" und "empathisch" gegenüber der ärzteschaft, wenn es um das thema ritalin & co. geht. da wäre etwas mehr zivilcourage dringend geboten (herrn schmidt mal ausgenommen - schmunzel).

gruss
bertram



Ja, lieber Bertram, da gebe ich Ihnen Recht! Die Stellungnahme des BDP ist mir denn auch wieder mal zu "softy". Der Verband nörgelt eigentlich immer nur herum, dass Psychologen zu wenig einbezogen werden in die Diagnostik und Behandlung von ADHS. Es geht ihm wohl nur darum, am finanziellen Kuchen des Geschäfts ADHS besser mitessen zu dürfen. Grundsätzliche Kritik am Konstrukt ADHS aber trauen sie sich nicht.




Hallo alle zusammen,

in der Pressemitteilung wird leider auch nicht klar zwischen Psychologen und Psychotherapeuten unterschieden. Psychologen dürfen Störungen wie ADHS nicht diagnostizieren. Das ist Sache von Psychotherapeuten oder Ärzten.

Gast_2



Das stimmt natürlich so nicht. Die Pseudodiagnose ADHS darf jeder stellen, egal ob Glaskugelleser, Arzt, Psychologe, Heilpraktiker, Fußrefleologe, Sterndeuter, NLPler, Emoflexer usw.
Wenn es allerdings um die kassenärztliche Kostenübernahme geht, dann sind hier nur zugelassene Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeuten anerkannt.



liebe doerte,
das stimmt natürlich so nicht. diagnosen mit KRANKHEITSWERT (was ja ADHS offiziell ist) dürfen nur heilpraktiker, ärzte u. - as far as I know - zugelassene psychotherapeuten stellen. sonst wäre das ein verstoß gegen das heilpraktiker-gesetz. also mit sterndeuter-diagnosen...

gruss
bertram



Lieber Betram,

in der Praxis ist es ja so, dass Lehrer, Eltern und Pädagogen die Diagnose häufig ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Bauch heraus "stellen", und dann nur noch einen Arzt etc. suchen, der das verschriftlicht und damit festschreibt. Ich erinnere an die unsäglichen "Selbsttests" im Web und an den Druck, den manche Lehrer auf Eltern ausüben, "endlich" ihr Kind auf "ADHS" testen zu lassen. Es ist auch ganz im Sinne der biologischen und pharmakologischen Vertreter, zu suggerieren, die Diagnose könne praktisch jeder stellen, und "ADHS" sei ganz einfach und eindeutig zu erkennen.

Grüße

Matthias



hallo,
nunja, bei dem verhalten ist's die frage, ob's nicht eher eine störung des sozialverhaltens ist ("trotz 40mg ritalin..."):

http://www.ksta.de/html/artikel/1246883683582.shtml

immerhin ne interessante einrichtung, die da vorgestellt wird. "bärige therapie"

bertram



hallo,
paßt auch beiläufig zum thema "diagnose mangelhaft". ein 16jähriger, den ich betreue, war letzte woche bei der agentur für arbeit (wegen berufsfindung).
die sachbearbeiterin hat ihm ritalin & co. geraten. so läuft bei uns die diagnostik...

na bravo!!

gruss
bertram



HALLO!
DA DIE DIAGNOSE IMMER NOCH MANGELHAFT IST , ZERBRICHT MAN SICH NATÜRLICH DEN KOPF, WIE ES BESSER GEHEN KÖNNTE...z.B. so?:

http://yellowmed.com/de/nachricht/medizintechnik/neues-ultraschallverfahren-macht-hirnveraenderungen-bei-adhs-kindern-sichtbar/

Zuerst müßten die m.E. feststellen, dass es bei den meisten ADHS-Diagnostizierten EBEN KEINE Hirnveränderungen gibt, da es sich um Fehl- und Überdiagnosen handelt.
Wenn nicht, dann wäre ich überaus skeptisch bez. des Aussagewertes dieser Diagnostik.

Eure Gedanken dazu....?
Gruss
Bertram

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