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Thema: STUDIE: Süssigkeiten machen aggressiv


hi leute,
also finger weg von gummibärchen:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38339/Suessigkeiten_machen_Kinder_aggressiv.htm


könnte was dran sein; immerhin gab es diese studie(n) der universität surrey an strafgefangenen...I remember verwaschen...

gruss
bertram



Ziemlicher Unsinn. Denn:
Alan Maryon-Davis von der Faculty of Public Health in London meinte gegenüber der BBC, es sei auch denkbar, dass Eltern von verhaltensauffälligen Kindern eher versuchen könnten, diese mit Süßigkeiten „ruhigzustellen“.

Hier wird wohl mal wieder eine Kausalität hergebetet, die es so wahrscheinlich gar nicht gibt.



Nach meiner Erfahrung gibt es diesen Zusammenhang schon, hat aber nichts mit Kausalität zu tun, sondern ist ein Verschlechterungs-Faktor unter vielen, wie mangelde bewegung, zuviel Fernsehen, usw. Ich erinnere mich an einen wirklich mit Homöopathie geheilten Fall, der aber dennoch, wenn er zu viel Süßes aß, unruhig wurde und erst mal eine Runde Bewegung brauchte.

gruss vom
globulus



wenn er zu viel Süßes aß, unruhig wurde und erst mal eine Runde Bewegung brauchte.


Was heißt "zu viel Süßes?" Kinder können davon nie genug kriegen. Das kenne ich bei Kindern ansonsten auch. Es ist dann aber nicht "Unruhe", sondern das Glücksgefühl, das sich Ausdruck verschafft. Oder, im anderen Fall, der Frust, weil es nicht "mehr davon" kriegt.



Das ist jetzt nicht dein Ernst, Uli, oder?



Doch. Beide Fälle habe ich selbst in der Verwandtschaft erlebt. Ich kenne auch keine gute Forschungsstudie, die einen Zusammenhang von Bollchen und ADHS oder Agressivität gezeigt hätte. Du vielleicht?



Du meinst im Ernst, es gibt nicht so was wie "zuviel Süßes"?

und ich hoffe, du kannst Glücklichsein und Unruhe bei Kindern unterscheiden!



...und zu viel fett anscheinend dumm:

Cambridge – Fettreiche Ernährung macht träge und dumm. Das postulieren Wissenschaftler der University of Cambridge im Journal of the Federation of American Societies for Experimental Biology, kurz FASEB Journal (doi: 10.1096/fj.09-139691). Sie verweisen dabei vor allem auf die kurzfristigen Auswirkungen, die eine fettreiche Diät mit sich bringt.


http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38400/Fettreiche_Ernaehrung_Faul_und_dumm_in_wenigen_Tagen.htm

leider steht da nicht welches fett gefüttert wurde.

gruss
bertram



hi,
und nicht nur süssigkeiten, sondern auch weichmacher scheinen ein problem zu sein:

http://nachrichten.rp-online.de/article/wissen/Weichmacher-im-Spielzeug-kann-ADHS-ausloesen/59454


gruss
bertram



hallo!

wundert das jemand?:

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/hyperaktivitaet-westliche-ernaehrung-macht-kinder-krank_aid_536056.html

auszug daraus:

„Wir fanden heraus, dass die westliche Ernährungsweise mit einem mehr als doppelt so hohen Risiko verbunden war, ADHS zu entwickeln im Vergleich mit einen Speiseplan, der auf diese Lebensmittel verzichtete und auf gesunde Kost setzt“, erklärt Wendy Oddy.


nein, es wundert niemand. aber diese erkenntnisse werden auch weiterhin nicht in die therapiepläne der jugendpsychiater u. kinderärzte einfließen.

es grüßt
bertram

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