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Thema: ADHS-Diagnose: Zu oft und zu oft falsch |
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Ein „Goldesel“ für die Pharmaindustrie - Die Deutsche Apotheker Zeitung
Chemie hilft beim Lernen : Hunderttausende Kinder gedopt - n-tv
Gesundheitspolitiker warnen vor "Kinder-Doping" - Stern
Zuletzt bearbeitet: 13.02.12 03:12 von Manfred
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hallo,
prima, dass die politik (mal wieder) aufwacht.
ob was konkretes dabei herauskommt...zweifel...
gruss
bertram
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hallo,
und - das ist deutlich: 90% fehldiagnosen!:
http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2012/02/12/ein-goldesel-fuer-die-pharmaindustrie/6489.html
Ulrike Lehmkuhl, Direktorin der Kinderklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Berliner Charité, bezeichnet 90 Prozent der ADHS-Diagnosen als falsch. Neun von zehn Kindern, die zu ihr mit angeblichem ADHS kommen, seien verhaltensgestört oder psychisch erkrankt. Aber sie räumt ein, dass es ADHS durchaus gibt – und das meist vom frühesten Kindesalter an. Der „Erfinder von ADHS“, der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg, soll dagegen kurz vor seinem Tod im Jahr 2009 gesagt haben: „ADHS ist ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung.“
logischerweise haben dann 90% ein betäubungsmittel zu unrecht. was heißt das rechtlich?!?!
gruss
bertram
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Hier ist auch noch der Originalartikel in der FAS. Der ist wiklich ganz ausgezeichnet:
FAS
Viele Grüße,
Dörte
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hi doerte,
danke für die WIRKLICH ERSTKLASSIGEN orig.-artikel.
meines erachtens dürfte die charite (frau lehmkuhl) dafür gewaltig angefeindet werden; die hatten mut!! hut ab!
schließlich ist dass eines der stärksten argumente gegen den adhs-wahn - DASS 90% der diagnosen FEHLDIAGNOSEN SIND!! und dass nicht von einem alternativmediziner (die das schon vor 15 jahren gesagt haben - grins), sondern von einer der führenden kinder-u. jugendpsychiaterin. es wird wirklich eng für die adhs- und ritalinbefürworter. einschränkung: bis dass in den köpfen und in den arzt-praxen angekommen ist, dauert es wohl noch ein paar jährchen...bis dahin dürfte der boom und die verschreibungspraxis weiter besten bzw. nach oben gehen...
gruss
bertram
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PS:
BEIM NACH DEM POSTEN NOCHMAL-DURCHLESEN: oje und sorry, mein adhs hat beim "dass"/"das" ganz schön zugeschlagen. zerknirschte grüssssssse...
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Ja, und wenn man noch bedenkt, dass Frau Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Ulrike Lehmkuhl, Geschäftsführende Direktorin der Charité - Universitätsmedizin Berlin, die Frau des Prof. Gerd Lehmkuhl der Kölner Unipsychiatrie ist, der dort mit Prof. Döpfner zur deutschen crème de la crème der ADHS-Szene gehört...
Aber hallo, da tut sich was!!!
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Hallo zusammen!
Was den guten alten Leon Eisenberg betrifft, lohnt es sich, seinen Originalartikel aus 2007 zu lesen, besonders die Stelle, in der er berichtet, wie er und Rutter dafür sorgten, dass ADHS 1968 (damals noch als Hyperkinetisches Syndrom bezeichnet) erstmalig in den DSM aufgenommen wurde und damit zum internationalen Durchbruch kam. Im Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung heißt es, Eisenberg habe ADHS erfunden:
Eine fabrizierte Erkrankung
Noch radikaler sah es der Erfinder von ADHS: der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg. In den späten sechziger Jahren hatte er dafür gesorgt, dass die Hippeligkeit und Konzentrationsschwäche, die er bei einigen Kindern feststellte, unter dem Namen ADHS als psychische Erkrankung klassifiziert wurde. Doch als die ADHS-Diagnosen wucherten und die Ritalin-Verschreibungen explodierten, kamen ihm Zweifel. Vierzig Jahre später, kurz vor seinem Tod, gestand Eisenberg dem Wissenschaftsjournalisten Jörg Blech, dass er nicht mehr an ADHS glaubt. ADHS, sagte er, sei „ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung“.
Das Krankheitsbild ADHS hat Eisenberg natürlich nicht "erfunden". Aber für den internationalen Durchbruch durch Aufnahme in den DSM hat er gesorgt. Was ADHS als international konnotierte Krankheit anbelangt kann Eisenberg also durchaus als Urheber gelten. So hat es Jörg Blech auch völlig korrekt berichtet.
Eisenberg
Blech
Zuletzt bearbeitet: 14.02.12 22:55 von HRSchmidt
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Hier auch:
Kanada
Viele Grüße,
Dörte
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