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Thema: Nirgends soviel ADHS wie in Rheinland-Pfalz


Im Mainzer Landtag macht man sich berechtigte Sorgen:
Rheinland Pfalz ist ADHS-Spitzenreiter
Leider sehen die Politiker wieder mal den Wald vor lauter Bäumen nicht! Statt der wohllöblichen, aber überflüssigen Präventionen gegen sowas wie "ADHS" sollte man doch ganz einfach mal das Unwesen von JUVEMUS durchleuchten. Dieser Verein verunsichert in Rheinland-Pfalz seit vielen Jahren massiv die Öffentlichkeit mit seiner ADHS-Propaganda, der leider zu viele Ärzte, Psychologen und Eltern kritiklos erliegen.
In Würzburg, auch eine ADHS-Hochburg, ist es die Uniklinik, die seit Jahren ADHS propagiert und ihre so ausgebildeten Ärzte auf die Familien loslässt.

Man fasst sich wieder mal an den Kopf, wie naiv die Politik und die Öffentlichkeit ist. Die glauben doch wirklich, in Rheinland-Pfalz oder Würzburg gäbe es viel ADHS und man müsste ob dieses angeblichen Notstandes Präventionsmaßnahmen ergreifen. Dabei ist doch längst bekannt, dass Lobby wirkt: Juvemus und Uni Würzburg rühren die Werbetrommel.
P.S.: Der Dorfpfarrer von Schnepfenreuth hat stark für die Beichte geworben. In seiner Gemeinde gehen prozentual seither die mesten Gläubigen zur Beichte. Und die BILD-Zeitung schließt daraus: Die meisten Sünder leben in Schnepfenreuth.




MAINZER LANDTAG PRÜFT ADHS.
ADHS-DEUTSCHLAND e.V. VON PHARMAKONZERN GESPONSERT

Inzwischen hat dies die dortige Politik auf den Plan gerufen, man hat sich sachkundig gemacht, wobei auch unsere KONFERENZ ADHS Aufklärung liefern konnte. Frau Prof. Dr. Birgit. Herz, Leibniz-Universität Hannover und Kuratoriumsmitglied der KONFERENZ ADHS, wurde gebeten, eine ausführliche fachliche Stellungnahme abzugeben, die inwischen in einen Prüfantrag der dortigen CDU-Fraktion eingeflossen ist.

Auf der Ursachensuche für die peinlich hohe ADHS-Dichte in Rheinland-Pfalz hatten wir auf JUVEMUS, Mitglied der Bundes-vereinigung Aufmerksamkeitsstörung Deutschland e.V. (BVAD), hingewiesen. Solche Selbsthilfe-Vereine propagieren oft eine einseitige und unkritische Sicht auf ADHS, die zur unbegründeten Verbreitung von Diagnose und Medikation führen kann.

Eine weitere mögliche Ursache erwähnt Ludger Fittkau kürzlich:im DEUTSCHLANDFUNK : "Ein international agierender Produzent von ADHS-Medikamenten mit Sitz auf der Insel Jersey spendierte der deutschen Selbsthilfegruppe ADHS Deutschland e.V. für Telefonberatung im vergangenen Jahr mehrere tausend Euro. Selbsthilfegruppen gelten als gute Multiplikatoren für Arzneimittel." (zit. Fittkau DLF 02.06.2014). Der Pharmariese ist wohl Shire.

Ob also Ratsuchende, die sich an die Telefonberatung des Vereins ADHS-Deutschland wenden, wirklich unabhängig beraten werden, müssen sie nun selbst entscheiden.

ADHS Deutschland pharmagesponsert


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