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Thema: Diagnostik bei anderen krankheiten



>die Diagnostik von angeblich körperlichen Krankheiten wie ADHS allein mithilfe von Gespräch und unzuverlässigem Fragebogen ist leichtfertig, fehlerhaft und verantwortungslos. ..


Sie erwarten doch nicht, dass ich auf diese in der alleinigen Absicht der Manipulation einer künstlichen Dichotomie eingeführten Adjektive angeblich oder ausschließlich im Zusammenhang mit ADHS wieder und wieder eingehe - zumal in den obigen Postings darüber schon ausgiebiger geschrieben wurde, als es das durchsichtige Kalkül Herrn Schmidt's verdient.
In der Fachwelt gilt ADHS als biopsychosozial bedingt, wobei die drei Komponenten im Einzellfall jeweils in individuellem Ausmaß zur Symptomatik beisteuern, Einfluß nehmen, Komplikationen fördern, Folgeerkrankungen zeitigen, sich gegenseitig bedingen.
Damit kommt Herr Schmidt nicht zurecht, es passt ihm nicht. Und er rettet sich in seine digitale schwarz-weiß-Logik, auf die mit obigen Beiträgen hingewiesen werden sollte. Zudem lehnt H. Schmidt nicht nur ein ausschließlich körperlich bedingtes ADHS ab, sondern jegliche ADHS-Diagnose, also auch eine rein psychosoziale.

Dessen ungeachtet werden Schmidt's sachliche und begründete Einwände respektiert. Um so mehr dann, wenn er sie und sich selbst nicht durch Manipulationsversuche entwertet.

Aber lassen wir das. Im nächsten Satz schreibe ich:


"Wenn ich Sie recht verstehe, sind diese Verfahren bei Ihrer eigenen Privatmeinung nach rein psychischen Erkrankungen nicht leichtfertig, fehlerhaft und verantwortungslos."..


Für jeden, der lesen kann - und denken (will) - dürfte damit zumal nach den obigen Postings klar werden, was gemeint ist.


Wir wissen doch wohl aus ganz vielen Publikationen, wie man mit Weglassungen Texte verfälschen kann. Sie gehören nun auch dazu...


Na, dann kucken Sie mal ins Cafe Holunder.



Sehr geehrter JimKnopf,
leider verfallen Sie schon wieder in Beleidigungen. Unterlassen Sie dies bitte sofort, sonst werde ich Ihre Postings löschen.

Moderation



JimKnopf behauptet: >In der Fachwelt gilt ADHS als biopsychosozial bedingt<

Also ich kenne keine "ADHS-Fachwelt", die davon ausgeht, dass ADHS psychozial bedingt bzw. verursacht wird. Kennt Herr JimKnopf eine? Dann bitte heraus damit! Ich kenne nur
"ADHS-Fachwelten", die von einer biologisch-körperlichen Ursache ausgehen und psychosozialen Einflüssen bestenfalls einen Modulationseffekt zugestehen. Herr JimKnopf soll doch bitte mit seiner Vernebelungstaktik aufhören. ADHS gilt in seiner Fachwelt ganz klar als körperliche Krankheit. Warum will Herr JimKnopf das verkleistern? Oder was meint er mit "Fachwelt?" Herr Schmidt gehört doch auch zu einer solchen. Allerdings nicht zu derjenigen von Herrn JimKnopf wahrscheinlich...




Hallo,

ich glaube, ich habe was verapsst.

"In der Fachwelt gilt ADHS als biopsychosozial bedingt, wobei die drei Komponenten im Einzellfall jeweils in individuellem Ausmaß zur Symptomatik beisteuern, Einfluß nehmen, Komplikationen fördern, Folgeerkrankungen zeitigen, sich gegenseitig bedingen. "

Das klingt sehr vernünftig, aber ich habe - auf Ebene der Literatur für Laien - bisher nur Bücher gefunden, deren Autoren ADS für ein rein organisches o d e r für ein rein psychosoziales Phänomen halten. Haben Sie vielleicht ein paar Literaturangaben?




Hallo Herr JimKnopf,

>Na, dann kucken Sie mal ins Cafe Holunder.

Danke für Ihren Tip ;-). Leider etwas spät.
Vor ca. 2 Jahren kam ich auf diese Seite. Können Sie sich vorstellen, was das Finden dieser Site in mir auslöste? Ein Ankomm-Gefühl. Ich hatte schon gedacht, nur ich bin falsch in dieser ADS-Welt. Heut noch wird mir schlecht, wenn ich bedenke, was ich meinem Kind angetan hätte, wenn wir weiter auf diesen ADS-Pfaden gewandelt wären. Ganz sicher hätte es durch eine Rita-Behandlung Veränderungen gegeben. Autoaggressivität und Aggresivität gegen andere, schlechte Noten in der Schule, dieses tiefe Unglücklichsein des Kindes wären aufgehoben. Aber wir hätten diese wunderbare Tochter in ihrer Vielfalt, Fantasie, Kreativität verloren. Durch familiensystemische Therapie haben wir sie noch mehr entdecken dürfen. Und was kam da alles an Schmutz in meiner eigenen Vergangenheit zu Tage!
Ich kenne sehr viele Menschen. Viele angebliche ADS-Kinder (auch in meiner Verwandtschaft). ALLEN Eltern gemeinsam sind dunkle, leere Löcher in deren Vergangenheiten. Trotzdem wird ausschließlich an den Kindern herumgeschraubt. Ich sage nicht, dass es immer und überall so sein muss. Was mir aber auffällt, ist die äußerst geringe Akzeptanz der Forderung, erstmal auf das eigene Tun als Eltern zu schauen. Das stimmt mich bedenklich und lehrt mich das Fürchten.
Übrigens:
Unsere Tochter hatte bis zur 10. Klasse immer noch schlechte Noten. Sie ist von der Schule abgegangen und macht nun ein FSJ. Sie weiß, dass sie auf Grundlage dieses Zeugnisses niemals einen Ausbildungsplatz erhalten wird. Aber sie weiß auch, dass sie andere Stärken hat, die sie nutzen kann, um ihren Weg selbstbewusst und kämpferisch weiter gehen zu können. Vor ihrer Zukunft ist uns nicht mehr bange...

Hm, ein wenig am Thema vorbei. Wollts trotzdem mal gesagt haben...

Ü.



Ich gehöre keiner Fachwelt an, habe nur eine ganz persönliche Sichtweise der Welt und mache mir auf das, was ich sehe, lese und sinnlich erfasse, meinen ganz persönlichen Reim.

Wer an Fachwelten glaubt und dass es in diesen Fächern zuginge, als sei darin alles perfekt bewiesen und vollkommen eindeutig unverrückbar, ist in meinen Augen schon verantwortungslos sich selbst gegenüber. Der bzw. die macht sich abhängig und bleibt unmündig, zudem auch unlebendig. Unlebendig ist zugleich lebensfeindlich. Wenn ich also krank bin oder sonst wie leide worunter auch immer, dann unterwerfe ich mich doch nicht irgendwelchen Meinungen irgendwelcher Fachwelten, ich suche doch nicht nach DEM Buch der Bücher für alle meine Sorgen, sondern ich mache mich dran und erobere die Welt auf eigenen Füßen und bilde mir stets meine ganz eigene Meinung, um zu testen, zu probieren, auch zu er-fühlen, was mir gut tut, was mir vertrauenswürdig erscheint und was nicht. Und ich bin jeder Zeit auch fähig, mich oder das, was ich tue, zu verändern, Neues zu probieren, wenn ich merke, das Zeug von gestern schmeckt nicht mehr, bekommt mir nicht.

Das ist LEBEN.

Und es gibt eine Lehre zur Erforschung der Lebensvorgänge in der Natur, sie wird Biologie genannt. Auch diese ist stets einem Wandel unterworfen, denn sie orientiert sich doch am LEBEN. … oder sollte es.

Wer demnach so starr und stur an irgendwelchen Sichtweisen festhält, die angeblich biologisch nachgewiesen seien, der ist für mich „ein alter Hut“ und damit unbrauchbar. Zumal es doch, wer hinschaut, offensichtlich auch andere mögliche Forschungsergebnisse gibt, die mir rein vom Geschmack her viel mehr zusagen. Gruselig allein die Vorstellung, jemand, der so enorme Probleme hat, wie sie in manchen „ADS-Foren“ berichtet werden, wäre lebenslang daran gefesselt und könnte nichts an seiner körperlichen „Störung“ ändern durch eigenes Zutun, durch Neues, durch Überraschungen. Wo wäre da die Hoffnung?

Dann möchte ich noch eine kurze Bemerkung allein nur zur Denkanregung geben bezüglich irgendwelcher Studien, die sich auf Zwillinge und adoptierte Kinder beziehen (die ich nicht kenne). Wie dem auch sei, so hoffe ich doch sehr, dass hier nicht erst ab der Geburt geforscht und verglichen wird, sondern mindestens ab der Zeugung. Es gibt inzwischen auch diverse Studien, die sich der vorgeburtlichen Prägung widmen.

Ich behaupte, dass wir Menschen viel mehr manipulieren und beeinflussen, als wir zugeben mögen, denn das würde ja verlangen, dass wir uns viel mehr Gedanken machen über das, was wir täglich tun und sagen. Was für eine Verantwortung! Und wie unbequem! Dann schon lieber Ausschau halten nach den „Führern“ einer vermeintlichen „Fachwelt“?

Selbst ist der Mann, selbst ist die Frau!

Einen schönen Sonntag wünscht

Jutta





Ich denke, die Behauptung, ADS sei biologisch-psychologisch-sozial bedingt, bedarf der Differenzierung.
Nach meiner Kenntnis der einschlägigen neueren Fachliteratur wird als URSACHE von ADS eine Dysfunktion in bestimmten Bereichen des Gehirns angenommen, vor allem eine Dysfunktion im Präfrontalen Cortex und in den Basalen Ganglien. Bei der häufig auftretenden Kombination ADS plus OCD ist auch der cinguläre Gyrus mit betroffen.
Von den Ursachen des ADS müssen aber die FOLGEN abgegrenzt werden. Und im Hinblick auf die Folgen werden erhebliche Beeinträchtigungen im psychologischen und sozialen Bereich berichtet (u.a. Angststörungen, Trotz, aggressives Verhalten, grobe Unhöflichkeit, Lernstörungen...).
Der vielzitierte "multimodale" Ansatz bei ADS bezieht sich also nicht auf die URSACHEN des ADS, sondern auf die Therapie der FOLGEwirkungen.
Die medikamentöse Behandlung wird sich auf die Verbesserung der Gehirndysfunktion richten, die psychotherapeutische Behandlung auf die Behebung der psychischen und sozialen FOLGEN.
Es dürfte gewiss jedermann einleuchten, dass man Charakterpathologien nicht allein mit Medikamenten aus der Welt schaffen kann. Hier ist der Psychologe oder Psychotherapeut Fachmann gefragt, darüber hinaus die aktive Mitwirkung der über das Krankheitsbild informierten Eltern und - last not least - der informierten Lehrer.
Für mich als Lehrer heißt dies, dass ich mich bei der Erziehung und Unterrichtung von ADS-Kindern auf meine mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten konzentriere - und die sind nun mal pädagogischer Natur.
Gianni




Hallo Gianni,
Sie beschreiben die derzeitige biologistische ADHS-Vorstellung sehr richtig. Und dass man daran grundsätzliche Zweifel ansetzen sollte, führe ich immer wieder aus. Diese Zweifel betreffen dann natürlich auch die entsprechenden diagnostischen Methoden, wie bereits ausgeführt.
Wenn Sie im Übrigen feststellen:

>Für mich als Lehrer heißt dies, dass ich mich bei der Erziehung und Unterrichtung von ADS-Kindern auf meine mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten konzentriere - und die sind nun mal pädagogischer Natur<,

möchte ich kurz ergänzen, dass es aus meiner Sicht keine ADHS-spezifische Pädagogik gibt. Die Ratschläge, die man Lehrern gewöhnlich für den pädagogischen Umgang mit ihren sog. ADHS-Kindern gibt, können vielmehr für alle verhaltens- und entwicklungsschwierigen Kinder gelten, ja sogar für alle nicht-auffälligen Kinder ganz allgemein.




Hallo Herr Schmidt,
Ihrer Anmerkung zu den positiven Auswirkungen von Methoden, die für ADS-Schüler besonders geeignet sind, auf alle Schüler, stimme ich zu. Nur der umgekehrte Schluss gilt nicht: ADS-Kinder kommen mit manchen Methoden, die für "normale" Kinder geeignet sind, wie zum Beispiel der unstrukturierten Freiarbeit, nicht zurecht. Sie benötigten ein höheres Maß an Anleitung, Lenkung und Rückmeldung.
Scherzhaft gesagt: Ein gutes Kind wird mit jedem Lehrer fertig!
Nun noch zu etwas anderem:
In manchen Beiträgen wird - provokativ - gefragt, wo denn in der ADS-Fachliteratur auch Titel zu finden wären, die nicht einen einseitig neurobiologischen Ansatz pflegen, sondern auch Umweltfaktoren einbeziehen.
Ich nenne hier: John J. Ratey: Das menschliche Gehirn - Eine Gebrauchsanweisung, Walter Verlag, Düsseldorf 2001.
Auch wenn es manche nicht glauben möchten: Der ADS-Guru Ratey betont ausdrücklich die wechselseitige Verflochtenheit von genetischen Dispositionen mit erfahrungsbedingten, kulturellen und familiären Faktoren für den einzelnen Menschen. Er betont weiter die lebenslange Fähigkeit des Gehirns zum Neu- und Umlernen, auch unter der Bezeichnung Neuroplastizität bekannt. Er weist zwar der ererbten genetischen Disposition eine wichtige Rolle zu, lehnt aber eine determinierende Funktion der Genausstattung des einzelnen Menschen ab. Seiner Meinung nach bedarf es meist auch bestimmter Lebensereignisse - bereits von der pränatalen Phase an - um "schlummernde Gene" zu aktivieren.
Das Buch enthält auch eine sehr differenzierte Darstellung des Aufmerksamkeits- und Bewusstseinssystems des Gehirns. In diesem Zusammenhang wird auch das Thema ADS behandelt und in weitverzweigte Zusammenhänge gestellt.
Ich zitiere zur Veranschaulichung einmal eine kleine Textstelle:
"Der Anlage-Umwelt-Streit ist zweitausend Jahre alt. Extrempositionen vertreten einerseits die Euthenisten, die die Eltern und die Missstände der Gesellschaft für alle psychischen Störungen verantwortlich machen, andererseits die Eugeniker, die defekte Gene für die Ursache allen gesellschaftlichen Übels halten. (...) In Wirklichkeit geht es nicht um ein Entweder-Oder. Wer wir sind, ist zum größten Teil das Ergebnis der Interaktion unserer Gene mit unseren Erfahrungen. Manchmal spielen die Gene, manchmal die Umwelt eine größere Rolle. Wir neigen zu grober Vereinfachung, denn wir möchten für ein bestimmtes Problem eine einzigen Ursache ausfindig machen, um uns voll und ganz auf eine einzige Therapiemethode konzentrieren zu können. ..."
Habe ich damit genügend Anregung gegeben, sich einmal mit dem Buch näher zu befassen?
Gianni



Hallo Gianni,

Sie sagen
>ADS-Kinder kommen mit manchen Methoden, die für "normale" Kinder geeignet sind, wie zum Beispiel der unstrukturierten Freiarbeit, nicht zurecht. Sie benötigten ein höheres Maß an Anleitung, Lenkung und Rückmeldung.<

Auch dies ist nicht ADHS-typisch. Auch verhaltensgestörten, traumatisierten, neurotisierten oder z.B. hirngeschädigten Kinder geht es nicht anders. Wenn ADHS eine spezifische Störung sein soll, müsste man doch eigentlich endlich mal für ihre Störung spezifische pädagogische, medizinische oder psychotherapeutische Maßnahmen nennen können, die mehr als Allgemeinplätze darstellen.

Und zu Ratey: Natürlich gibt es Fachliteratur wie diese. Hüther sagt ja auch nichts Anderes. Aber die offiziellen ADHS-Versionen blenden die moderne Hirnforschung (Stichwort Neuroplastizität)doch komplett aus. Genau das ist es, was unangenehm auffällt.

Oder kennen Sie derzeit eine offizielle, konsensuale ADHS-Theorie, die das Stichwort "Nutzungsbedingungen" angemessen berücksichtigt? Vielleicht sollten wir anfangen, eine solche Theorie zu basteln? Allerdings fürchte ich, wir landen dann bei der alten psychologischen Auffassung, dass für jedwedes menschliches Verhalten (inkl. das "ADHS-Verhalten") gilt, dass es zwar nie ohne (allerdings unspezifische) körperlich-genetische Grundlage auskommt, aber überwiegend von Umwelteinwirkungen bestimmt und geformt wird.



Hallo Herr Schmidt,
es gibt bereits eine Fülle von Ratschlägen von kompetenter Seite, wie man mit ADS-Schülern im Unterricht umgehen sollte, sogenannte "classroom-strategies".
Ich habe mich einmal umgesehen und wertvolle Hinweise bei folgenden ADS-Spezialisten gefunden:
Prof. Barkley, Frau Dr. Krause, Dr. Ed Hallowell, Dr. Amen, Dr. Diller, H. Biegert, H. Bonney - um nur einige zu nennen.
Auch ich habe mich einmal an einem bescheidenen kleinen Merkblatt für Lehrer versucht.
Das Problem dabei ist nur: Die vorgeschlagenen Methoden können wirken, sie können aber auch nicht wirken.
Nach meiner Erfahrung zeigt sich ADS bei jedem Schüler in spezifischer Weise - jeder Fall erfordert ein individuelles Vorgehen.
Es bedarf daher hoher fachlicher Kompetenz und hoher Wahrnehmungs- und Empathiefähigkeit bei allen Beteiligten - Therapeuten, Lehrern usw., um bei der Behandlung des ADS-Syndroms Erfolge zu erzielen.
Leider gibt es in Deutschland nur sehr wenige wirklich kompetente ADS-Spezialisten.
Es ist aber nicht immer auf Ignoranz zurück zu führen, wenn man sich mit ADS nicht befassen will und sich auf "einfache Lösungen" oder einsinnige Haltungen zurückzieht. Denn die Materie ist höchst komplex. Damit dürften die meisten einfach überfordert sein.
Gianni



Ihre Aussage:

>Nach meiner Erfahrung zeigt sich ADS bei jedem Schüler in spezifischer Weise - jeder Fall erfordert ein individuelles Vorgehen<

teile ich natürlich nicht, weil Sie damit genau jene Komplizierung schaffen, die Sie gleich anschließend selbst beklagen. Ich sage lieber so:

Nach meiner Erfahrung zeigt sich jeder Schüler in spezifischer Weise - jeder Schüler erfordert ein individuelles Vorgehen.

Warum immer diese Pathologisierung? Sie ist wissenschaftlich nicht zu begründen und schafft erst die angebliche Kompliziertheit, die alles scheinbar erschwert. In Wirklichkeit ist es meistens gar nicht so kompliziert, wenn man sich nur genügend Zeit nimmt, ein Kind in seiner ganz individuellen Lebenswelt zu verstehen.


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